LGB Neuheiten 2020
Gartenbahn
Falls noch jemand einen Excellence Wagen sucht und in der Schweiz lebt, meiner wäre zu verkaufen. Siehe tutti.ch. Ist noch in der Verpackung, also neuwertig.
Bearbeitet von Althaus Fabian am 25.01.2021, 15:10
Meiner ist bereit für den Versand, habe heute die Vorausrechnung bekommen :)
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo Thomas,
"vorübergehend nicht lieferbar" bedeutet bei Neuheiten, das die ersten Exemplare an den Handel ausgeliefert sind.
Ein gutes Zeichen.
Grüße Michael
Hallo,
habe heute die Info erhalten, dass bei einem meiner Händler der Glacier Express „Excellence Class“ vorrätig ist. Jetzt hängt es wohl nur noch daran, wann Transportkapazitäten frei sind, um den in den Versand zu geben.
Gruß Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Irgendwie schmeckt mir die gesamte Diskussion wie der Tanz um "Kaisers Bart".
LGB wird seine "Strategie..." sicherlich nicht ändern, es bleibt nur die Hoffnung, dass irgendein Kleinserienhersteller hinter der Hecke hervorkommt und sich erbarmt, so ein langes Teil mal ins Schaufenster zu stellen und zu schauen, was dann passiert.
In Schinzach letzten Herbst habe ich ich (und sicherlich nicht ich alleine ...) dieses Thema überall hinterlegt, irgendwann kommt ja vielleicht was.
Großserienhersteller?
Dampfschneeschleuder? Golden Spike? HG 4/4?
Meinst du, den Trend zu annähernd maßstäblichen Modellen oder eine Abkehr vom R1-Korsett? Die Ge 6/6 II fährt ja noch R1, irgendwie jedenfalls. Die Frage ist halt, wieviel sich mit Tricks wie ausschwenkenden Trittbrettern etc noch bei längeren Modellen herausholen lässt. <<
Es geht mir um Breite und Länge - um angenäherte Maßstäblichkeit, die am Ende meine eigentlich abgeschlossene Wagensammlung noch mal öffnen würde. Und wie bei der 6/6 II - mehr Wagenbreite mehr Möglichkeiten, die Spurweite stimmt ja.
Die perfekt maßstäbliche GE 6/6 II hat auch Anbauteile, die erst ab R3 montiert werden können. Warum sollen solche Dinge bei Wagen tabu sein?
Die R1-Preise sind ja auch durch den Gebrauchtmarkt begrenzt, da werden einem die Dinger hinterhergeworfen. <<
Genau, weil das Zeugs eben nicht so beliebt ist und nur sehr preiswert gekauft und verbaut wird.
R2 ist als Parallelkreis zu R1 gedacht, ohne das ganze R1-Material ist damit allein ja fast nichts zu machen. <<
Schmalspur und R1/R2 Parallelkreise - finde ich nicht so prickelnd.
Ich zweifle daran, dass viele R1-Fahrer Geld und Platz haben, um alle Bahnhofsanlagen, Weichen etc auf R3 umzustellen. <<
Wieviele Leute haben Zahnradstecken auf ihrer Anlage? Ich nicht - und so wäre halt die neue Premium EW Reihe nicht für jede Anlage geeignet, wenn es an Geld oder Platz mangelt. Der Gebrauchtmarkt deckt da alle Wünsche ab und auch bei LGB lagern immer 62cm EW Wagen, während EW IV inzwischen schnell ausverkauft sind.
Bearbeitet von Pfleiderer Peter am 19.01.2020, 22:23
RhB_HJ schrieb: Rein optisch sollten massstäbliche Wagen halt auf mindestens R3 laufen. Alles andere ist, aus meiner Sicht, Murks.
Und wer den Platz nicht hat könnte sich ein anderes Schmalspur-Thema aussuchen. Bei dem evtl R1 und R2 durchgehen weil das Rollmaterial entsprechend kurz ist.
Sehe ich persönlich ja genauso. Aber es geht halt darum, was für einen Großserienhersteller realistisch ist. Wenn selbst in diesem Forum viele R2-Gängigkeit fordern, wird ein R3-Programm für Märklin nicht annähernd wirtschaftlich sein. Und R2 halte ich aus oben genannten Gründen für keinen sinnvollen Kompromiss.
[quote="felixt" post=16046 Meinst du, dass ein 76cm-Wagen für R2 konstruiert werden könnte, ohne dass man ähnliche Kompromisse wie aktuell bei den kürzeren Wagen für R1 eingehen müsste?
Rein optisch sollten massstäbliche Wagen halt auf mindestens R3 laufen. Alles andere ist, aus meiner Sicht, Murks.
Und wer den Platz nicht hat könnte sich ein anderes Schmalspur-Thema aussuchen. Bei dem evtl R1 und R2 durchgehen weil das Rollmaterial entsprechend kurz ist.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
pfleido schrieb: Der Geist ist jetzt mit der GE 6/6 II aus der Flasche und wird mit jeder ausgelieferten Version größer.
Meinst du, den Trend zu annähernd maßstäblichen Modellen oder eine Abkehr vom R1-Korsett? Die Ge 6/6 II fährt ja noch R1, irgendwie jedenfalls. Die Frage ist halt, wieviel sich mit Tricks wie ausschwenkenden Trittbrettern etc noch bei längeren Modellen herausholen lässt.
pfleido schrieb: R2 finde ich optisch bereits deutlich entspannter als R1 und Kiss hat seine Modelle ja auch gerne mal mit 800 mm Mindestradius versehen. Eine 3-achsige Lok läuft m.E. auch wesentlich entspannter durch. Ich sehe die R2 Idee aber auch unabhängig von der Wagenlänge.
Die LGB-Gleisgeometrie macht meiner Meinung nach R2 als Mindestradius schwierig, entweder R1 oder R3. R2 ist als Parallelkreis zu R1 gedacht, ohne das ganze R1-Material ist damit allein ja fast nichts zu machen. Ich zweifle daran, dass viele R1-Fahrer Geld und Platz haben, um alle Bahnhofsanlagen, Weichen etc auf R3 umzustellen.
Und wenn schon, kann man dann nicht gleich Profimodelle für R3 konstruieren, ohne die ganzen Kompromisse, die auch R2-Gängigkeit mit sich bringen würde? Ja, ist sicher auch nicht realistischer, aber ich finde nicht, dass sich R2 als neuer Mindestradius natürlich ergibt.
pfleido schrieb: Wenn LGB etwas Mut hätte, könnten die morgen den gleichen Meterpreis von R1 und R2 festlegen oder jeder Lok mal 3 Bögen R2 beilegen.
Die R1-Preise sind ja auch durch den Gebrauchtmarkt begrenzt, da werden einem die Dinger hinterhergeworfen.
pfleido schrieb: Wenn ich es am Ende des Tages zu entscheiden hätte, wäre der Wagen ca. 11,4 cm breit und ca. 66 oder 76 cm lang.
Meinst du, dass ein 76cm-Wagen für R2 konstruiert werden könnte, ohne dass man ähnliche Kompromisse wie aktuell bei den kürzeren Wagen für R1 eingehen müsste?
pfleido schrieb: Der alte Uah Wagen hatte doch 8138 ?!
Ja, die 8138 gab es auch schon und mit CS Werbung.
Warum es geht ist das MLGB nichts besseres eingefallen ist als eine schon vorhandene Wagennummer erneut aus zu bringen.
Ist ja auch nur eine Wagenserie von 8130-8140, da ist der Auswahl für MLGB schon etwas begrenzt ;-)
Es gab beim Vorbild auch mehrere Wagen in dieser Serie mit CS Werbung.
Bei (M)LGB gab es schon: 8130 CS weiss 8132 8133 8135 8138 mit CS Werbung 8140
Die Wagennummer 8146 gehört zu einen anderen Wagentyp.
Bearbeitet von Alteveer Wilco am 19.01.2020, 14:05
Der alte Uah Wagen hatte doch 8138 ?!
Den Tankwagen hätte ich noch gerne:
Bearbeitet von Pfleiderer Peter am 19.01.2020, 12:45
Wilco schrieb: Da war noch etwas: LGb 47834 RhB Za 8135
[attachment=4170]Knipsel.JPG[/attachment]
Gab es auch schon mal als RhB Uah 8135 in 2002-2004 und noch reglemässig auf Ebay.
Dachte ich mir auch, zweiter Gedanke war: Geld gespart. :)
Wäre MLGB nur etwas schlauer, könnte man viel mehr Umsatz machen. Dabei gibt es noch so viele Ua (heute Za) Wagennummern die noch nicht als Modell da waren.
Die 8130er bis 8140 sind als Modell schon da gewesen, der 8129 wäre ein Kandidat, der auch dieses CS-Logo trägt.
Aber solche Vorschläge an das PM zu machen ist eh sinnlos.
Grüße Michael
Bearbeitet von Becker Michael am 19.01.2020, 10:24
felixt schrieb: ...weil wirklich maßstäbliche Wagen optisch schwer mit dem bisherigen LGB-Material kombinierbar wären, siehe etwa die Scheba-Panoramawagen.
... wo ich oft von R2 lese, ein Radius, den ich persönlich als genauso feldbahnhaft wie R1 empfinde...
Aber ich denke, auch ohne die R1-Gängigkeit aufzugeben, wäre ein neu konstruiertes EW-Modell sinnvoll und aussichtsreich.
Der Geist ist jetzt mit der GE 6/6 II aus der Flasche und wird mit jeder ausgelieferten Version größer.
R2 finde ich optisch bereits deutlich entspannter als R1 und Kiss hat seine Modelle ja auch gerne mal mit 800 mm Mindestradius versehen. Eine 3-achsige Lok läuft m.E. auch wesentlich entspannter durch. Ich sehe die R2 Idee aber auch unabhängig von der Wagenlänge.
Wenn LGB etwas Mut hätte, könnten die morgen den gleichen Meterpreis von R1 und R2 festlegen oder jeder Lok mal 3 Bögen R2 beilegen.
R1 und Hochbeinigkeit müsste man halt mal im Hinblick auf Wagenkastenbreite > 11cm, innenliegenden Drehgestellrahmen und etwas verkleinerte Räder untersuchen.
Wenn ich es am Ende des Tages zu entscheiden hätte, wäre der Wagen ca. 11,4 cm breit und ca. 66 oder 76 cm lang. Das wäre meine Konzession an einen schnelleren Markteintritt des neuen Wagenmodells, damit er mit beim Kunden mit vorhandenen Speise-, Pack- oder Steuerwagen noch kombinierbar ist.
Die Stahlwagen entsprechen in der Länge exakt den Bernina EW IV. Die Vorbilder haben eine Kastenlänge von 15,50 m, beide Modelle hat man dann nochmal um - noch grade so erträgliche - zehn Prozent verkürzt und kommt damit auf 620 mm Kastenlänge.
Die um über zwanzig Prozent verkürzten BEX und GEX finde ich dagegen nicht mehr akzeptabel.
Um zehn Prozent verkürzte Mitteleinstiegswagen kämen auf rund 667 mm Kastenlänge, die würden optisch noch zu den Stahlwagen und verkürzten EW IV passen und sollten auch noch durch R1 gehen. Wenn's denn unbedingt sein müßte.
Und irgendwie würde ich die auch noch von ihrem vermutlich zu erwartenden Hochwasserfahrwerk befreien...
Da war noch etwas: LGb 47834 RhB Za 8135
Gab es auch schon mal als RhB Uah 8135 in 2002-2004 und noch reglemässig auf Ebay.
Anhänge
2 Personen haben sich bedankt
Ich denke auch, dass Großserienwagen, die sich nicht auf allem Gleismaterial irgendwie um die Ecke zwingen lassen, wirtschaftlich zum Scheitern verurteilt sind. Zum einen natürlich, weil die Mehrheit der Kunden R1 fährt. Zum anderen, wie schon genannt, weil wirklich maßstäbliche Wagen optisch schwer mit dem bisherigen LGB-Material kombinierbar wären, siehe etwa die Scheba-Panoramawagen.
Zusätzlich sehe ich aber auch noch das Problem, sich auf einen neuen Mindestradius für Profimodelle zu einigen. Die Problematik erkennt man ja auch hier im Forum, wo ich oft von R2 lese, ein Radius, den ich persönlich als genauso feldbahnhaft wie R1 empfinde. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der kleine Sprung im Mindestradius Möglichkeiten eröffnen würde, die den Ausschluss der vielen R1-Bahner rechtfertigen könnte, wie etwa maßstäbliche Stammbahnwagen.
Aber ich denke, auch ohne die R1-Gängigkeit aufzugeben, wäre ein neu konstruiertes EW-Modell sinnvoll und aussichtsreich. Die langen US- und Normalspurwagen würde ich jedoch lieber nicht als Referenz anführen. Ich bin mit denen zwar wenig vertraut, aber die Dinger wirken auf mich noch viel hochbeiniger und unproportionierter als es die schlimmsten RhB-Wagen je waren.
Ich würde mich eher an neueren RhB-Wagen, besonders den Stahlwagen, orientieren. Die sehen wenigstens einigermaßen proportioniert aus und entsprechen in der Länge genau den Bernina-EW1. Das wäre in der Länge kein riesiger Unterschied, aber zusammen mit Anpassungen in Breite und Höhe meiner Ansicht nach ein Quantensprung.
Die Frage ist natürlich, ob sich für Märklin so eine Neukonstruktion wirklich rechnet. Gefühlt ist das für mich das meistgewünschte LGB-Modell der letzten 30 Jahre.. Andererseits finde ich pfleidos Hinweis auf den momentanen Umbau der RhB-Flotte nicht wenig relevant; keine Ahnung, was das langfristig für LGB bedeutet.
ja alles bei LGB geht durch den R1, egal wie es aussieht. Deshalb stehen die DB Wagen auch so hoch auf den Drehgestellen. So geht auch der Harzbulle, die DBler (LGB und Piko) und die Streamliner durch den Bierdeckelradius!!
Bearbeitet von Klaus Himmelreich am 18.01.2020, 16:35
Wenn R1 pro Meter extrem billiger als R2 verkauft wird, ist das eine normale marktwirtschaftliche Reaktion.
UVP jew. 30 Grad Stück R1 7,99 R2 15,99 Längenunterschied ca. 30%
Das ist schon alles selbstgemacht...
Bearbeitet von Pfleiderer Peter am 18.01.2020, 15:08
pfleido schrieb: LGB und Großserie? Das war doch mal?
khim schrieb: ...Deshalb wird alles was LGB produziert für den Betrieb auf R1 ausgerichtet...
Okay, dann gehe ich jetzt aber mal davon aus, daß auch die langen DBler und USler durch R1 laufen - wieso könnten das dann nicht auch LANGE RhB-Wagen???
Anhänge
Bearbeitet von Sandmaennchen am 18.01.2020, 15:07
Hallo Sandmännchen, ja mit dem R1 ist so eine Sache. Bei einem Treffen bei einem Grossbahnhändler habe ich mit Herrn Schuhmann von LGB darüber gesprochen. Er sagte mir, dass bei den gebogenen Gleisen ca. 70% der Radius 1 verkauft wird!!! Das bestätigte mir auch der Händler. Eine Nachfrage bei Piko ergab das selbe Ergebnis. Deshalb wird alles was LGB produziert für den Betrieb auf R1 ausgerichtet. Selbst die HG4/4 wird mit einem Fahrwerk gebastelt um durch den Bierdeckelradius fahren zu können. Fazit: Es wird mit Sicherheit von LGB keine langen RhB Wagen geben. Lebu ist 1:24, also bleibt nur Selbstbau, Bausätze oder Kleinserie.****
LGB und Großserie? Das war doch mal?
Und wenn KISS mit seiner maßstäblichen Ge 4/4 III kommt, werden die kurzen PersonenLGBler dahinter so richtig gut aussehen ;-)
Aber scheinbar gibt es genügend Leute, denen das nichts ausmacht, einen Großserienhersteller als "Langwagenproduzent" sehe ich wegen des doch arg überschaubaren Marktes dafür nicht.
Das sich MLGB - außer bei den gummimäßigen langen DB-oder US-Wagen - bei Modellen immer noch an R1 orientiert, bringt mich zu der Frage, wie hoch der Anteil an R1-Fahrern und wie hoch der Anteil an nicht-R1-Fahrern ist.
Es ist ja sicher so, daß jemand, der R1 verlegt hat und nicht bereit oder in der Lage ist, das zu ändern, als Kunde für lange Wagen ausfällt. Aber wieviele Kunden, die NICHT R1 fahren, kaufen kurze Modelle NICHT, weil die maßstabsmäßig zu sehr verbogen sind?
Dürfte aber ein Frage sein, über die man bei MLGB nicht nachdenkt...
Angesichts einer maßstäblichen Ge 6/6II (die kommt in 2020 in grün) und den neuen Santa-Fee Wagen mit 76cm wäre eine Serie mit (nahezu) maßstäblichen Wagen eine gute Ergänzung.
Grüße
Herby
Iceman schrieb: Sollte MLGB wirklich einen EW I im korrekten Massstab bringen müsste ja sämtliches anderes Rollmaterial ebenfalls entsprechend angepasst werden, damit ein stimmiges Bild entsteht. ... Und übrigens: Es gibt aber erstaunlich viele Outdoor-Gartenbahnen, welche auch R1-Radien haben, weil einfach der Platz nicht ausreicht.
Eine GE 6/6 II und ein "EW I" geben aktuell schon kein stimmiges Bild. Und 80cm US Wagen sind schon heute Tatsache.
Man kann natürlich zu jeder Lösung ein Problem finden, nur laufen auch heute schon 3-Achsige Loks eher schlecht als recht durch den R1. Anfangspackungen mit R1 haben sicher schon manche Anlage in diese Richtung geführt.
Es bleibt am Ende halt die Frage, ob RhB für LGB ein relevanter Umsatzbringer bleibt, oder ob es in Zeiten von Capricorn und Alvra einfach zu deutlichen Rückgängen kommt. Für beide Fahrzeuge sehe ich bei LGB kaum eine Chance; da geht es dann wirklich um Platzmangel.
Ich denke auch, dass der Markt mit schmalen 62cm EW1 gesättigt ist, worauf auch die langen Verfügbarkeitszeiträume der letzten Wagen hinweisen.
Bearbeitet von Pfleiderer Peter am 18.01.2020, 07:53
Klar wären massstäbliche Wagen schön. Sollte MLGB wirklich einen EW I im korrekten Massstab bringen müsste ja sämtliches anderes Rollmaterial ebenfalls entsprechend angepasst werden, damit ein stimmiges Bild entsteht. Die heutigen EW-ähnlichen Wagen „passen“ ja nicht nur zum Berninatriebwagen.
Und übrigens: Es gibt aber erstaunlich viele Outdoor-Gartenbahnen, welche auch R1-Radien haben, weil einfach der Platz nicht ausreicht. Nicht alle haben das Glück den entsprechenden Platz für R2 und grösser zu haben.
ist mir aber lieber als ein RhB Wagen von LGB der zu kurz, zu schmal und zu hoch ist und weder ein EW1 noch ein EW2 noch ein EW3 ist, also ein Fantasieprodukt.
Auf dem Preisniveau geht nichts; aber für 399 wäre das für LGB schon machbar. Man muss das Ding ja nur wieder so schlau wie den alten EW I entwickeln, dann sind die Formen nicht sonderlich komplex, es gehen verschiedene Fensterraster (wobei der Streifen lückenfrei verklebt gehört) und x Versionen.
Meines Erachtens liegt da soviel Umsatz im Markt, wie er relativ zu den Formkosten mit keinem anderen Modell einzuspielen wäre.
Zum Straßenpreis der bisherigen 62cm Wagen (neuSprech Indoor-Line) wäre dann auch so viel Abstand, dass man da nicht gleich von einer Entwertung des Bestandes ausgehen müsste. Mit einem Bernina Triebwagen sehen die noch immer prima aus.
Anfangspackungen könnte man auch mal mit Radius 2 ausliefern und den R1 zum Tram- und Feldbahnradius umbenennen.
Aber das wäre ja zuviel Strategie zwischen US Messing und Coca Cola.
khim schrieb: einen massstäblichen EW1 gibt es bei Ed de Bruijn zu kaufen.
Sorry, aber das ist Bastlerniveau für 799,- €:
https://i1.wp.com/www.edgb.nl/wp-content/uploads/IMG_0880.jpg


