Kiss Ge 4/4 II
Gartenbahn
:)
Ganz klar, nur finde ich dass die Bewegung etwas geschmeidiger sein dürfte. d.h hoch unter Federdruck,, runter gegen den Federdruck. Bei den BoBo" von LGB klappt das schön. All das Gedingsel vom Hersteller fliegt raus und Betätigung des Pantohebels erfolgt mit "Stärnlifade" — kein Stelldraht.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Hallo,
und es geht doch... (http://herby.userweb.mwn.de/lgb/bilder/ge44ii.wmv)
einzig ein 1mm Loch im Dachfalz
Grüsse
Herby
Ja da wird heftig diskutiert. Ich kann da leider nicht ganz mithalten, denn meine Lok ist noch nicht ausgeliefert, da ich unbedingt die 619 mit runden Scheinwerfern in Rot wollte. Diese wird, oder ist schon umbeschriftet von KISS.
Für mich braucht es keine elektrische Entkupplung. Ich geniesse meine Züge fahren zu sehen. Und die Ge 4/4 ll brauche ich da weniger für einen GmP, eher für den Pendelzugbetrieb à la Engadinlinie, oder für den Schnellzug.
Auch Soundmässig bin ich da wahrscheinlich mit wenig zufrieden. Meine Loks werden so eingestellt, dass man sie kaum hört im Garten. Denn auch dies ist im Massstab vorbildlich. Ich will ja nicht den ganzen Bözberg beschallen ;)
Für das Grobe habe ich sowieso noch meine beiden LGB-Loks. Die KISS-Maschinen werden regelmässig bewegt, aber zum wirklichen Geniessen.
Hallo Andreas,
Polarisierung würde ich das nicht nennen. Eher dass die Mehrheit der Käufer von KISS Modellen sicher mit Detaillierung und den Fahreigenschaften zufrieden ist. Das hört man auch immer bei Messegesprächen mit der Firma KISS. Der Zahnriemenantrieb ist seit über 15 Jahren bewährt. Für die Vitrine und zum gelegentlichen Fahren im Kreis ist das optimal.
Nach vielen Gesprächen war ich bei Erscheinen des Schienentraktors guter Hoffnung, dass sich die Kupplungssituation bie KISS bessern würde. Immerhin gab es erstmals eine Kupplungsaufnahme, an der auch andere Kupplungen angebracht werden können (leider auch nur mit kleinen Nacharbeiten). Bei der Ge 4/4II ist leider wieder die alte Situation anzutreffen. Bedingt durch die Kollission einer Standard-LGB-Kupplung mit der maßstäblich richtigen Pufferhöhe hat sie wieder den typisch verkleinerten "KISS Flachenöffner", der irgenwie unter dem Puffer hervorragt. Der Öffnungswinkel des Hakens ist durch den etwas zu kleinen Ausschnitt im Schienenräumer limitiert, sodaß das Abkuppeln mühsamer ist. Ganz ungeeignet ist diese Kupplung für den Schubbetrieb eines längeren Zuges, Der gegenüberliegende LGB Haken bohrt sich irgenwo zwischen Puffer und Schraubkupplung und der ganze KISS Flaschenöffner weicht zur Seite aus. Wenn man schon zwei unterschiedliche Schienenräumer beilegt (von Haus aus eine sehr gute Idee), warum dann nicht eine Ausführung mit Standard-Kuplungsaufnahme? Oder sogar eine wechselbare Schienenräumer/Stossbalken Kombi mit einem 2mm höher gesetzten Puffer? Dann ließe sich z.B. Kupplix montieren, es muss ja nicht für jeden ein Entkuppler sein. Nur könnte man dann mit der Ge 4/4II auch mal problemlos Wendezüge fahren.
Bzgl. Öffnen des Modells: Ich finde die Inneneinrichtung richtig toll gelungen. Auch die Motorenanordnung ist durchdacht und technisch gut realisiert. Wer das Modell öffnen will, sollte aber beachten, das dies nur auf dem Dach liegend funktioniert, da man das Oberteil beim Herausnehmen des Chassis mit den Antrieben und Drehgestellen etwas auseinanderbiegen (nicht Verbiegen) muss. Wenn man das Oberteil nach lösen der acht Schrauben in normaler Stellung nach oben Abziehen will, klemmt es und man sieht nicht genau wo man händisch nachhelfen muss und man riskiert Lackkratzer an der Inneneinrichtung. Ein, zwei Millimeter mehr Spielraum täten hier gut (ist wohl im CAD Entwurf nicht aufgefallen und beim Zusammenbau drückt man wohl einfach etwas fester).
Die Diskussion um die Beleuchtung ist wie der Streit um Kaisers Bart. Wenn Vorbild pur, dann dürfte auch die Führerstandsbeleuchtung nicht automatisch mit dem Richtungswechsel umschalten, aber das wäre fast wie mit den Modell-Schraubkupplungen Puffer an Puffer fahren zu wollen. Was für mich eine sinnvolle Beleuchtungsvariante wäre, die auch mit dem ESU Dekoder machbar ist - eine Fernlichtfunktion. Aus meiner Zeit im Prättigau hab ich in Erinnerung, dass die Ge 4/4II immer auf- und abgeblendet haben. Zumindest damals mit den runden Scheinwerfern.
Andreas, Du kannst gerne die Ausführungen an KISS weiterleiten, ich stehe auch gerne für weitere Diskussionen zur Verfügung. Mein Anliegen ist einfach, dass neben der "Vitrinen- und Gelegenheitsfahrerfraktion" die Intensivnutzer etwas mehr Unterstützung erfahren. Das kann ja nicht ernsthaft gemeint sein, dann zur LGB Variante zu greifen.
Grüsse
Herby
PS: Wenn KISS die Ge 6/6II in der Qualität der Ge 4/4II wieder auflegen würde, wäre ich auch ohne Panthoantrieb und mit KISS Flaschenöffner wieder dabei..;) ;)
Bearbeitet von Herbert Schneider am 25.07.2018, 00:19
Lokeintragungen-Arbeitsumfang hängt sehr vom Umfang des Fuhrparks ab. Wenn dann die KISS-Ware endlich mal auf Vordermann ist werden es 15 sein. Genug für unsere kleine Anlage, bei den Wagen muss sich die Anzahl aber noch schwer verbessern. Da ist Umbau und Neubau noch dringend nötig.

**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Dass jemand an einer Ge 4/4 II eine elektrische Kupplung montieren will ist wohl Geschmacksache
Wohl eher, wie wenn man einem Ferrari einen Anhängerkupplung spendiert..
Ich habe bei einer RhB Ge 4/4 II noch nie eine Kupplung im LGB Flaschenöffner Style gesehen. Somit kommts auch nicht mehr drauf an ob die Elektrisch ist oder nicht. Sieht beides Besch..eiden aus(Die originale RhB Kupplung ist wahrscheinlich aus bekannten gründen nicht so sinnvoll umsetzbar). Ob gewünscht oder nicht, hängt wohl eher mit der Betriebsart der Anlage zusammen. Rundkursfahrer werdens wohl eher nicht vermissen, bei Punkt zu Punkt Fahrer sieht der Fall anders aus, wie schon von RhB_HJ beschrieben.
Genau deshalb werden bei uns an den Android Fahrpulten mit der Z21 Mobile App nur die 'normalen" Funktionen aufgeführt. "Betrieb ..ja; Schnick-Schnack ... nein." Motto.
Haha Bei der Z21 App fahre ich immer mit der Demo Lok herum und wechsle diese Nummer. Bin zu faul alle meine Loks einzutragen. Was die Funktionsauslösung angeht, da gebe ich dir recht. Tasten für irgendwelche Kompressoren oder Bremsgeräusche brauchts in meinen Augen nicht(das geht automatisch und abhängig vom Fahrverhalten). Ebenso die Bahnhofsansagen(Eine Lok welche eine Bahnhofsansage macht habe ich auch noch nie gesehen/gehört). Aber es gibt auch Personen welche sich ab solchen Sachen erfreuen und ein must have bei den Sounds ist(das ist auch total OK so und nicht abwertend gemeint). Darum gibts auch so viele Auslösbare Funktionen, damit für alle etwas dabei ist.
Gruss GGamer42
Bearbeitet von Thomas am 24.07.2018, 13:25
dneu schrieb:
Dass jemand an einer Ge 4/4 II eine elektrische Kupplung montieren will ist wohl Geschmacksache
Wohl eher, wie wenn man einem Ferrari einen Anhängerkupplung spendiert..
LGD
Klar, aber bis zu dem Zeitpunkt wann das von den 1:22,5 Stationsarbeitern erledigt wird, eine praktische Einrichtung zum Umfahren des Zuges. Ganz klar dass das Manöver beim Kreisfahren wegfällt.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Danke Andreas!
Apropos "Man muss nicht".
Genau deshalb werden bei uns an den Android Fahrpulten mit der Z21 Mobile App nur die 'normalen" Funktionen aufgeführt. "Betrieb ..ja; Schnick-Schnack ... nein." Motto.

Beispiel Ge 2/4 205
Ferngesteuert entkuppeln? An Triebfahrzeugen auf einer Punkt zu Punkt Anlage durchaus praktisch, selbst dann wenn sich, wie bei unserem Schema, ein anderes Triebfahrzeug für die Gegenrichtung an den Zug setzt. Das um den "Jetzt kommt der schon wieder?!!" Eindruck zu mildern. ;) ;)
Bearbeitet von RhB_HJ am 24.07.2018, 13:09
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Dass jemand an einer Ge 4/4 II eine elektrische Kupplung montieren will ist wohl Geschmacksache
Wohl eher, wie wenn man einem Ferrari einen Anhängerkupplung spendiert..
LGD
Wie es scheint, polarisiert die Kiss RhB Ge 4/4 II in einem starken Mass. Das soll sie auch. Die Debatte über Konstruktion, Ausstattung, Decoder ist hitzig und mit scheint, alle haben irgendwie Recht, auch wenn nicht immer über jeden Zweifel erhaben.
Dass das Lokgehäuse nicht ganz einfach vom Chassis zu trennen ist, ist der Tatsache geschuldet, dass der Maschinenraum sehr detailliert nachgebildet ist und aber auch die Motoren, die für eine möglichst vorbildliche Nachbildung der Drehgestelle (nicht mit einem Liegenden Motor in einem Getriebekasten). auch noch im Maschinenraum untergebracht werden mussten. Mit etwas Gefühl müsste es aber zu schaffen sein, immerhin musste die Lok auch einmal zusammengebaut werden und das durfte nicht mit Lackschäden passieren.
Heinz Däppen ist ein Brillanter Sounddesigner, jedoch arbeitet er nicht mit ESU zusammen. Und das Kiss ESU Decoder bevorzugt hat seine Gründe. Jedoch ist bei einem Soundprofil nebst Wissen und Können, auch der eigene Geschmack ein Argument. Und wenn dann noch Hersteller Vorlieben dazu kommen, ist wohl klar wie die Punkte verteilt werden, selbst dann, wenn es nicht ganz korrekt ist. Ja, man geht sogar soweit, dass man ein Produkt mit Fehler demjenigen vorzieht, dass eigentlich fast Fehlerfrei ist.
Das schöne an den Ge 4/4 II ist aber, dass man ja Wählen kann. Das Modell von LGB, dem man elektrische Kupplungen oder Pantoservos nachrüsten kann und dem die LGB Kupplung wie eine zweite Haut passt. Oder die Kiss Ge 4/4 II die ein Modell ist. Ein Modell dass dem Vorbild fast ebenbürtig ist. Aber eben ein Kleinserienmodell, dass in Handarbeit hergestellt wird und Nachteile haben kann, die nicht weg zu diskutieren sind.
Dass jemand an einer Ge 4/4 II eine elektrische Kupplung montieren will ist wohl Geschmacksache, aber dass das hochdetaillierte Drehgestell dafür nicht gerade geeignet ist und es wohl einige Modifikationen benötigt bis so eine Kupplung passt, ist dann wohl auch klar. Dass der Stromabnehmer nicht mit Servos ausgerüstet ist, ist bedauerlich, aber wie schon erwähnt, es hat noch Luft nach oben...
Eher schwer zu begreifen ist, dass man korrekte Beleuchtung und Ansteuerung der selben, negativ Bewertet, Wie hier schon von einigen Fachmännern erwähnt, im FDV steht wie es sein muss, und die Situation bei der Führerstandsbelecubtung wurde inzwischen von mehreren bereits eingehend und korrekt erläutert. Hier wäre aber definitiv interessant zu erfahren, ob Modellbahner nun Spielzeuge wollen, oder ein Modell. dass so nahe wie möglich dem Vorbild entspricht. Würde dann aber für einige Bedeuten, dass sie zuerst einige Vorschriften der Schweizer Bahnen lernen müssten. Aber will man für das Hobby zuerst Vorschriften büffeln..? Viel einfacher ist es wohl, Funktionen die man nicht braucht oder will, einfach nicht zu benutzen. (Ich persönlich werde nie "Rangieren auf die Strecke" im Modell machen. Aber wehms gefällt, der hat die Möglichkeit. Es wurde auch schön gewünscht, dass man "Warnung für Gegenzüge" an den Modellen Signalisieren kann. Ich sehe keinen einzigen Grund dafür, warum man das realisieren müsste. Aber es wäre machbar.
Andreas
3 Personen haben sich bedankt
GGamer42 schrieb:
...............................
Btw, welcher Lokführer schaltet mit höchster Präzision immer genau dann das Licht an/ab wenn das Rad der Lok steht? Und welcher Lokführer braucht immer Licht wenn die Lok steht? Oder Schaltet ihr auch immer das Licht an im Auto wenn ihr an der Ampel warten müsst?
Gruss GGamer42
:laugh: :laugh:
Ja vorallem bei Tageslicht, <:evil:>
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Apropos "Licht im Führerstand während der Fahrt" und ähnliches. Aus meiner Sicht ist es immer nett wenn sich der Hersteller Mühe gibt "das Normale" z.B. die Führerstandsbeleuchtung im Normalfall entsprechend zu schalten. Eventuell wichtiger als "Rangieren auf der Strecke" Also Punkte für ZIMO mit Däppen-Sound.
Schnell ins ESU Handbuch gucken(vielleicht auch etwas länger, ist IMHO ziemlich schlecht beschrieben). CV für den Funktionsausgang ändern und schon schaltet das Licht beim Anfahren aus. Oder man Schaltet den Funktionsausgang einfach per Taste ab. Alles vorausgesetzt natürlich dass der Hersteller des Modells den Führerstand nicht an FA0 angeschlossen hat(Das darf man dann wohl bei einem Modell dieser Preisliga erwarten) . Falls es tatsächlich nicht separat angeschlossen wurde kann man bei diesem Hersteller Anrufen und die arme Dame/Herr am Support zur Schnecke machen (bitte nicht, die können auch nichts dafür).
Btw, welcher Lokführer schaltet mit höchster Präzision immer genau dann das Licht an/ab wenn das Rad der Lok steht? Und welcher Lokführer braucht immer Licht wenn die Lok steht? Oder Schaltet ihr auch immer das Licht an im Auto wenn ihr an der Ampel warten müsst?
Gruss GGamer42
Waren das nicht 4 Exemplare? Stimmt, es WAREN 4, mittlerweile ist noch eine dazugekommen :) Da schraubt niemand auf und schaut nach der technischen Umsetzung oder modifiziert die Technik. ohne triftigen Grund nicht, nein Wie bringe ich den Staub aus dem Führerstand, wenn er sich nicht öffnen lässt? das ist mir jetzt aber wirklich egal.. In der Schweiz wird nun mal ohne Führerstandbeleuchtung in Fahrt gefahren. Natürlich kann man jedesmal beim Anfahren aus- und dann wieder anschalten genau der serienmässige Flaschenöffner öffnet nur widerwillig ganz, um abzukuppeln. Gebe ich Dir Recht, Kiss hat seit Jahrzehnten Kupplungen die nichts taugen, darum habe man entscheiden ab dem Te auf eine Kupplung zu verzichten. Der Shitstorm sei gewaltig gewesen. Standardkupplungsaufnahme machen und nicht mit einem eingeklemmten Provisorium. Stimmt!
LGD
dneu schrieb: Danke für die Aufschlussreichen Aussagen. Beim lesen frage ich mich manchmal, ob da jemand vom gleichen Modell spricht wie ich auch eines habe..??:unsure:
Waren das nicht 4 Exemplare? Da wo Geld nach eigenen Aussagen keine Rolle spielt. Von solchen Kunden lebt KISS (ist ja aus deren Sicht nicht verwerflich). Da schraubt niemand auf und schaut nach der technischen Umsetzung oder modifiziert die Technik. Da fällt ja auch niemand auf, wie saudünn die Leitungen von den Kohlen und zu den Motoren sind, über die bis zu 2A unter Last fließen. Ich baue da immer eine elektronische Sicherung ein, falls es mal bei Entgleisung zum Kurzschluss zwischen den Drehgestellen kommt. (Kommt bestimmt die Antwort "hatte ich noch nie", muss man halt eine vernünftige Zentrale haben). Ist mir aber schon zweimal passiert, wenn die Zentrale mehr als 2A (12) liefert.
Bei mir sind die Ansagen auf F4 und F5 (das liegt meiner Meinung nach ziemlich nebeneinander, etwa wie 7 und 8 oder 9 und 10 aber...??)
Ansagen auf F4, F5 und F16. Pfeife F2, Schaffner F10
Die "fahrende" Zunft schaut dafür etwas in die Röhre.bin jetzt doch schon einige Stunden gefahren, ohne einmal in die Röhre zu gucken..
Siehe oben, ist i.O. wenn man lieber mehr Modelle kauft, als technisch sinnvoll nachzurüsten. Dazu gehört nach meiner Meinung ein gesteckter Decoder mit einer Basisplatine (an der ich die Anschlüsse optimieren kann). Den Decoder auf einer Testplatine vorkonfigurieren (z.B. Sound schnellladen bei Zimo)
Eigentlich geht es dann nur mit einer Pinzettenaktion durch die aufgehaltene Tür. Bingo! Der Kandidat hat 100 Punkte:laugh: (übrigens problemlos)
Und Teppichklebeband? Sonst tropft möglicherweise was auf den Boden. Wie bringe ich den Staub aus dem Führerstand, wenn er sich nicht öffnen lässt?
Wer mehr möchte und ins Innere vorstossen will Ich will nicht..
Ja schön, dann entdeckt man auch nicht eine lose Schraube oder ein verklebtes Isolierband auf dem Bühler-Motor. Auch ein Pantho-Antrieb geht nur mit Öffnen des Gehäuses.
*Nicht stimmig ist auch, dass die Führerstandbeleuchtung beim Anfahren nicht erlischt.*Das, ist ja sowas von stimmig!! Die Führerstandsbelecuhtung wird vom Lokführer über eine Schalter auf dem F¨ührerstisch bedient. Die geht nicht automatisch an und ab, kann dafür aber auch während der Fahrt einmal angeschaltet werden ;) (Übrigens diese Info findet man auch nicht im Wiki..)
In der Schweiz wird nun mal ohne Führerstandbeleuchtung in Fahrt gefahren. Natürlich kann man jedesmal beim Anfahren aus- und dann wieder anschalten (etwas für Puristen). Ansonsten lässt man das Licht beim Anfahren erlöschen, wer es während der Fahrt braucht benutzt einen zweiten Funktionsausgang (da wirds aber beim ESU schnell eng).
Kunden und Händleranregungen zum "Funktionsmodellbau" bleiben aussen vor Würde mich interessieren wie viele Kunden, Du, zwei , mehrere, viele.. Der Pantoservo wäre Gail gewesen, aber diese blöde elektrische Kupplung muss bei mir nicht sein (sorry), ich kann mich noch bücken.
Das ist halt der Unterschied. Ich kann mich auch noch bücken, aber fürs rangieren immer dem Zug hinterherlaufen? Ausserdem, der serienmässige Flaschenöffner öffnet nur widerwillig ganz, um abzukuppeln.
Was ich meine ist, so toll KISS die Modelle detailliert, bei der Mechanik ist noch Luft nach oben. Eine falsche Übersetzung beim Kroko, lange Kurbelzapfen (da wäre ein Antrieb auf alle Achsen sinnvoller). Wenn man schon den Schienenräumer bei der Ge 4/4II tauschbar macht, kann man die Version für die "fahrende" Zunft mit einer Standardkupplungsaufnahme machen und nicht mit einem eingeklemmten Provisorium.
Den letzten Absatz mit dem Amerikavergleich lass ich unkommentiert, wenn einem halt die technischen Argumente ausgehen... Solange die Mehrheit der dneu´s bei KISS kauft, wird sich auch nichts ändern und Digitoys kann wieder nachbessern.
Grüsse
Herby
1 Person hat sich bedankt
Da das Modell erst gerade ausgeliefert wurde — nein ich kaufe ganz sicher keines — bin ich gespannt wie die Aussagen nach einer oder zwei Fahrsaisons im Garten lauten werden. Im Fall von Messingmodellen sollte die Gefahr von Abbrüchen weniger frappant sein, zumindest wenn alles sauber verlötet wurde.
Apropos "Licht im Führerstand während der Fahrt" und ähnliches. Aus meiner Sicht ist es immer nett wenn sich der Hersteller Mühe gibt "das Normale" z.B. die Führerstandsbeleuchtung im Normalfall entsprechend zu schalten. Eventuell wichtiger als "Rangieren auf der Strecke" Also Punkte für ZIMO mit Däppen-Sound.
Wer es genauer wissen will kann sich die Fahrdienstvorschriften (FDV) des BAV zu Gemüte führen. https://www.bav.admin.ch/bav/de/home/rechtliches/rechtsgrundlagen-vorschriften/fdv-2016.html
Bearbeitet von RhB_HJ am 22.07.2018, 16:33
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Danke für die Aufschlussreichen Aussagen. Beim lesen frage ich mich manchmal, ob da jemand vom gleichen Modell spricht wie ich auch eines habe..??:unsure:
Die Funktionen sind aber ziemlich unsortiert (die Ansagen nicht nebeneinander).
Bei mir sind die Ansagen auf F4 und F5 (das liegt meiner Meinung nach ziemlich nebeneinander, etwa wie 7 und 8 oder 9 und 10 aber...??)
Die "fahrende" Zunft schaut dafür etwas in die Röhre. bin jetzt doch schon einige Stunden gefahren, ohne einmal in die Röhre zu gucken..
Eigentlich geht es dann nur mit einer Pinzettenaktion durch die aufgehaltene Tür.
Bingo! Der Kandidat hat 100 Punkte:laugh: (übrigens problemlos)
Wer mehr möchte und ins Innere vorstossen will
Ich will nicht..
Nicht stimmig ist auch, dass die Führerstandbeleuchtung beim Anfahren nicht erlischt. Das, ist ja sowas von stimmig!! Die Führerstandsbelecuhtung wird vom Lokführer über eine Schalter auf dem F¨ührerstisch bedient. Die geht nicht automatisch an und ab, kann dafür aber auch während der Fahrt einmal angeschaltet werden ;) (Übrigens diese Info findet man auch nicht im Wiki..)
Kunden und Händleranregungen zum "Funktionsmodellbau" bleiben aussen vor Würde mich interessieren wie viele Kunden, Du, zwei , mehrere, viele.. Der Pantoservo wäre Gail gewesen, aber diese blöde elektrische Kupplung muss bei mir nicht sein (sorry), ich kann mich noch bücken.
Alle in Allem nur Aussagen wie Nice to have, oder falsche Aussagen. Wobei ich keinem einen Vorwurf mache, wenn er nicht GENAU weiss wie es beim Vorbild ist. Nur dass man es als Fakt postet, stört mich dann schon. Aber das mach der DT aus den USA ja auch... (nur dementiert er es meistens innert 24h wieder:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: )
LGD
Teil 2
War beim Schienentraktor endlich mal eine angedeutete Standardkupplungsaufnahme realisiert - bei der Ge 4/4 II Pustekuchen.
Das ist wirklich keine Standardkupplungsaufnahme.
Auch der verbaute "Flaschnöffner" öffnet sich dank zu geringer Ausparung im Schienenräumer nicht ausreichend.

Also Note 1 für die Detaillierung und ein Supermodell überwiegend zum Anschauen. Leute die einen Panthoantrieb oder Entkuppler nachrüsten wollen - relativ schwierig bis unmöglich.
Zum Sound will ich nichts sagen (Geschmackssache). Die Funktionen sind aber ziemlich unsortiert (die Ansagen nicht nebeneinander). Ob man die F3 (Abschalten der oberen Beleuchtung) unbedingt braucht - Fernlichtfunktion macht da mehr Sinn. Nicht stimmig ist auch, dass die Führerstandbeleuchtung beim Anfahren nicht erlischt.
Jedenfalls legt KISS im Modellbau nocheinmal bzgl. Detaillierung zu, Kunden und Händleranregungen zum "Funktionsmodellbau" bleiben aussen vor (u.a. Antriebskonzept Kroko, Standardkupplungsaufnahme etc.)
Grüsse
Herby
Hallo,
die Ge 4/4II von Kiss ist hochdetailliert, auch Führerstand und Unterseite. Mit den beigelegten geschlossenen Schienenräumern ein Traum für die Vitrine. Auch die Panthos sind zu 99% dem Original nachgebildet (da geht natürlich dann kein Panthoantrieb mehr).
Die "fahrende" Zunft schaut dafür etwas in die Röhre. Allein die schienennahen Sandrohre verlangen einen gereinigten Schienenweg. Wer mehr möchte und ins Innere vorstossen will entfernt 8 Schreuben....
und wundert sich wie verklemmt das Innenleben montiert wurde. Waren beim Kroko die Aufbauten einfach abzunehmen, klemmt es hier mächtig und geht nicht ohne Lackspuren an der Innenausstattung ab.

Auch gibt es keinen gesteckten Decoder mehr, dafür hat man im Inneren eine "Reserveschraube" belassen

Der Führerstand lässt sich dank geklebter Kabel nicht öffnen (die Kunststoff Ge 4/4II lässt grüssen)
Wie der beigelegte Lokführer ins Innere gelangen soll, bleibt der Phantasie des Besitzers überlassen. Eigentlich geht es dann nur mit einer Pinzettenaktion durch die aufgehaltene Tür.Ende Teil 1
Aus einem Parallel Tread: > Also bei diesen Metalllmodellen verbiegt man immer was unter der Lok, da weiss ich echt nicht wie man die hochheben soll.
Das dem nicht so ist, habe ich schon oft Bewiesen.
Andreas
die Beschriftungen sind NIE (auch nicht versehentlich) zu berühren (egal ob LGB oder KISS) Können die sich etwa ablösen?
Bei den Modelle mit Lettern und Ziffern aus Chromstahl sind diese mit einem 3M Sprühkleber, einzeln angebracht. Es versteht sich von selbst, dass die nicht für Beanspruchung ausgelegt sind.
Kaum vorstellbar, dass der Lokkasten eingedrückt werden kann. Aber kommt auch hier auf die Belastung an, das "einklemmen" ist nicht definiert, einfach festhalten, ohne Druck.
Ich versuche die Lok immer schwebend beim ersten Versuch genau auf die Gleise zu setzen. Das wäre das Ziel, aber ob das IMMER klappt. Beim Aufgleisen einmal daneben stellen, wird keine Schäden verursachen. Bei einer Entgleisung wären Schäden durchaus möglich. Halt wie beim Vorbild auch.:woohoo:
Mittlerweile gibt es seit mehr als 25 Jahre Messingmodelle (von Kiss sicher), einige davon sind regelmässig im Einsatz und haben noch keine nennenswerten Schäden in dieser Zeit erlitten. Wenn einmal etwas passiert, gibt es aber auch immer Lösungen. Keine Alternative wäre es, aus Angst, dass Modell NICHT zu geniessen. Die Lok ist zu schön und nicht nur für die Vitrine.
Meine Kinder habe ich auch nicht nur in Watte nach draussen gebracht und die sind mittlerweile auch über 20..:laugh:
Andreas
a.cadosch schrieb:
- die Beschriftungen sind NIE (auch nicht versehentlich) zu berühren (egal ob LGB oder KISS)
Können die sich etwa ablösen?
Dann mit der Handfläche (wenn sich keine Beschriftung, Wappen oder Fensterscheiben darunter befindet) den Lokkasten einklemmen
Das traue ich mich (noch) nicht, weil ich nicht weiß wie dick das Blech ist. Kann es passieren, dass es eingedrückt wird? Also jetzt auch unter normalem Druck, natürlich nicht mit voller Kraft ;)
Beim aufgleisen das Modell so genau wie möglich platzieren und dann jede Seite einzeln, vorne und hinten, eingleisen.
Ich versuche die Lok immer schwebend beim ersten Versuch genau auf die Gleise zu setzen. Oder halten die Drehgestellrahmen und Details es aus mal nicht genau auf dem Gleis platziert zu werden?
Ansonsten mache ich das ähnlich. Hatte noch nie ne Messing-Gartenbahnlok, deshalb bin ich da ein bisschen ängstlich. Danke für die ausführliche Beschreibung!
Pekri 59 schrieb: Ich wäre vorsichtig mit so einem Schrumpfschlauch, nicht dass dann der Stromabnehmer abgerissen wird.
Das Gute beim Schrumpfschlauch ist ja, das er abgerundet ist. Die Kiss-Schleifstücke sind ja platt und scharfkantig. Das Problem ist, dass bei mir im Tunnel die Oberleitung aus stumpf aufeinander treffenden Aluprofilen besteht. Obwohl ich sorgfältig gearbeitet habe, kann ich jetzt nicht mehr nachprüfen, ob sich da irgendwelche Versätze gebildet, an denen der nackte Schleifer sonst hängen bleiben könnte. Würde ja schon ein halber Millimeter reichen... Aber natürlich werden erstmal vorsichtige Testfahrten durchgeführt werden.
dneu schrieb: Schrumpfschlauch ist doch aus Gummi? Erhöht das nicht noch den Widerstand wenn das Schleifstück über die Fahrleitung streicht?? Und warum der Schrumpfschlauch nicht schwarz ist?
Dieser hier fällt immer mal wieder als Rest bei mir auf Arbeit an (Medizintechnik), er ist vor und vor allem nach dem Schrumpfen hart und glatt wie Plastik :) Schwarz wäre mir zu doll, transparent ist da dezenter.
(auch dieses Modell ist zum Gebrauch ...)
Da stimme ich dir zu!
Gruß Thomas
Bearbeitet von Amend Thomas am 19.07.2018, 08:54
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
..ich wäre vorsichtig mit so einem Schrumpfschlauch.. Guter Einwand!! Schrumpfschlauch ist doch aus Gummi? Erhöht das nicht noch den Widerstand wenn das Schleifstück über die Fahrleitung streicht?? Und warum der Schrumpfschlauch nicht schwarz ist? Ich würde einfach das Schleifstück ab und zu wieder nachfärben (auch dieses Modell ist zum Gebrauch ...)
LGD
Ich wäre vorsichtig mit so einem Schrumpfschlauch, nicht dass dann der Stromabnehmer abgerissen wird.
Wie hebt ihr die Lok hoch?
Diese Frage sollte man sich bei jedem Modell stellen. Denn es gibt einige Faktoren zu berücksichtigen.
- jedes Modell darf auf keine Fall herunterfallen
- die Beschriftungen sind NIE (auch nicht versehentlich) zu berühren (egal ob LGB oder KISS)
Grundsätzlich nehme ich meine Modelle von unten, über die Seite und am Dach mit meinen Finger. Ähnlich wie ein Containerkran seine Last anhebt. Die Hände nach Möglichkeit leicht versetz (eine eher vorne, die andere eher hinten und ein Drehmoment zu verhindern) Bei jedem Modell kann man mit den 10 Sensoren die man hat, in der Mitte langsam einfahren, dann mit den Finger ertasten, wo eher Chassisblech oder sich wichtige Bauteile (die verbogen oder abgebrochen werden könnten) befinden. Dann die Fingerkuppen biegen und so das Modell in den Griff bekommen.
Dann mit der Handfläche (wenn sich keine Beschriftung, Wappen oder Fensterscheiben darunter befindet) den Lokkasten einklemmen und mit dem Daumen am Dachlauf (nicht Dachleitung) zusätzlich sichern.
Beim aufgleisen das Modell so genau wie möglich platzieren und dann jede Seite einzeln, vorne und hinten, eingleisen. Dabei unter dem Frontumlaufblech, oberhalb Schienenräumer mit zwei Fingern links und rechts anfassen. Ev auch einfach unter dem Schieneräumer leicht anheben und die DG eingleisen. Bei den Ge 4/4 II eigne sich auf die Kastenfedernpakete.
Auch wer einen "Lokcase" verwendet, kommt ab und zu nicht drumrum, die Lok so anzuheben. Auch Räder reinigen kann auf diese Art und weise erledigt werden.
Für Servicearbeiten "Überkopf" die Lok am besten in eine Digitoys Schaumstofliege legen, Der Pantograf dankt es. Beim herausnehmen nicht mit dem Schleifstück einhängen....
(Finger 4 berührt nur das Chassisblech, 5 nur an der Dachkante, 1-3 berühren leicht Aggregate)
AC
Anhänge
Bearbeitet von Andreas Cadosch am 18.07.2018, 14:51
1 Person hat sich bedankt
Ich habe in der FDV nachgeschaut und unter Punkt 3.2.2 tatsächlich die Signalisierung bei Rangierbewegungen auf der Strecke gefunden. War mir bisher nicht bekannt. Aber man lernt nie aus khim
Ich habe mal Folgendes überlegt: die Kohleschleifer der Lok sehen für mich wie zwei sehr dünne, schwarz lackierte Metallstreifen aus. Weil ich nicht will, dass sich die Farbe abreibt wenn sie mit der Oberleitung in Kontakt kommt, habe mir Folgendes ausgedacht:
Ich habe transparenten Schrumpfschlauch, ungeschrumpft ca. 5mm Durchmesser, längst aufgeschnitten und anschließend geschrumpft. Auf die richtige Länge gekürzt kann man den ohne Weiteres über die Schleifstücke ziehen. Siehe Bild. Bin mal gespannt, wie das in der Praxis funktioniert.
Außerdem die Frage an alle anderen Besitzer: Wie hebt ihr die Lok hoch? Diese Sorge hatte ich ja von Anfang an, anscheinend nicht unberechtigt. Da ist so viel Zeug an der Unterseite, dass man da kaum seine Finger runterkriegt. Kann sich so eine eine Lok verziehen/verwinden, wenn man die immer an zwei diagonal gegenüberliegenden Punkten am Boden anfässt? Genau gegenüber geht leider nicht, und am Lokkasten will ich sie nicht belasten.
Gruß Thomas
Anhänge
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
GGamer42 schrieb: Hmm, den Gem Sound hatte ich auch vor zwei Jahren im Einsatz. Aufgefallen ists mir nicht. Falls es tatsächlich so ist, kannst du das natürlich auch dem Sound Autor mitteilen.
Däppen hat für die 800er zwei Projekte im Programm, die Funktionen für das frühere sind aufgeführt, für's zweite leider nicht.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
in der Betriebsanleitung der Ge4/4 von Kiss wird mit F3 das 3. Spitzenlicht ein/aus geschaltet. Was hat das zu bedeuten?
Wie erklärt, für Doppeltraktion notwendig, und die Lampen zwischen den Loks zu löschen
Mit F3 kann nur das obere Spitzenlicht abgeschaltet werden, eine solche Signalisierung kenne ich bei der RhB oder auch anderen Schweizer Bahnen nicht.
Nur weil man es nicht kennt, ist es noch nicht zwingend falsch.
- rundherum alle unteren Lampen weiss (Rangierbetrieb)
Im letzteren Falle muss es dann aber noch ein Kennzeichnung für "Vorne" geben, oft eine Tafel mit einem "V", damit der Rangierer eindeutige Kommandos geben kann "Eine Wagenlänge vorwärts..."
Beim Rangieren mit Streckenlok wird nicht wie bei einer Rangierlok 2 + 2 plus V (Vorne) signalisiert. Sondern mit der Standart 3+1 Signalisierung gefahren
Aber wenn mit F3 das vordere obere Licht ausgeschaltet ist ist auf der Rückseite weiter nur das untere rechte Licht oder die beiden roten Rücklichter an. Ich habe bei der RhB aber noch nie eine Ge4/4II mit Rangierlicht gesehen.
Die "F3" Beleuchtung, 2+1 (2 vorne +1 hinten rechts, eben ohne die Mitte oben) wird für das "Rangieren auf die Strecke" verwendet. Wenn man mit einem Streckentriebfahrzeug Wagen oder eine Wagengruppe in einem Anschlussgleis (dass keine direkte Zugfahrt zu lässt) holen oder bringen muss oder wenn man auf die Strecke fährt um Material abzuladen oder wenn man einen auf der Strecke steckengebliebenen Zug (Triebfahrzeugstörung) abholen muss, geschieht das in der Betriebsrat "Rangieren auf die Strecke". Die Lok wird dann mit der Rangiersignalisierung (vorne 2 unten (ohne V) und hinten rechts 1 Lampe) beleuchtet und fährt ohne Bedienung der Hauptsignale auf die Strecke.
Somit ist die F3 Funktion absolut Vorbildlich (aber wohl eher unnütz;)? )
Andreas
@seho> Was hat das mit der Ge 4/4 II Nicht viel, wenn der Pfiff nun bei der Ge 4/4 II stimmt, sogar gar nichts. Aber in meiner Ausbildung hiess es: "..pflegen Sie das Detail..."
Ich kann ein Video meiner Ge 4/4 II einstellen, aber weshalb? Alle die eine bestellt haben wiesen wie sie tönt. Und der Sound ist bis auf "Details" wie im ESU Demofile (ohne Musik).
Nicht Anfahrpfiff, Abfahrtspfiff (Abfahrbefhel), den Anfahrpfiff hatte LGB früher, aber davon wollen wir jetzt nicht mehr sprechen...
LGD
Bei den Däppen-Sounds die auf unsere ZIMO-Dekoder überspielt wurden ist F3 Kondukteur Mundpfeife (ein Pfiff) . Ist auch bei unseren 611 und 612 so. Der dreier Pfiff kommt meist beim Rangieren zur Anwendung. Dieses Video hat ab 06:55 typische Beispiele Dreier Pfiff = Anhalten Zweier Pfiff = Rückwärts Anfahren Ein Pfiff = Vorwärts Anfahren
Aufgenommen Anno 1989 ab der Schuppenrampe in Filisur — erster Tag von RhB filmen. B) B) B)
Übrigens wären der Zweier und Dreier Pfiff beim Rangieren sehr willkommen.
Bearbeitet von RhB_HJ am 16.07.2018, 00:48
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **

