Nun habe ich den Allegra mit der Analogplatine und geregeltem DC-Netzteil getestet:
15,0 V 1,2 A 2,5 km/h
18,0 V 1,3 A 3,1 km/h
19,0 V 1,3 A 3,3 km/h
20,0 V 1,4 A 3,6 km/h
21,0 V 1,4 A 3,8 km/h
23,5 V 1,5 A 4,2 km/h
Angesichts dessen dass
mein Zug noch ganz neu ist (evtl. Getriebe noch nicht eingefahren)
meine Teststrecke zu zwei Dritteln aus engen 920er Kurven besteht
würde ich mal davon ausgehen, dass diese Werte soweit ok sind.
Auch subjektiv macht der Zug ab 21 Volt analog einen normal zügigen Eindruck.
Vergleiche ich jetzt die 3,6 km/h bei 20 Volt mit den 2,7 km/h die mir der ESU-Decoder bei 20 Volt digitaler Gleisspannung liefert, dann schluckt mir der Decoder 25% weg.
Gegenprobe: CS2 mit 23,5 V DC versorgt statt mit 19 Volt-Netzteil:
Die digitale Gleisspannung liegt damit nach Oszi bei über 24 Volt, der Zug fährt aber mit ESU-Decoder gerade mal 3,0 km/h. Verglichen mit den 4,2 km/h v-max analog fehlen mir hier sogar 29%.
Vorläufiges Resumee: Das Problem ist der ESU-Decoder:
Entweder ist die Programmierung noch irgendwo falsch
oder er ist defekt
oder er kann halt einfach nicht mehr.
Ich tendiere zu letzterem.
Trotz mail-Erinnerung hat mich ESU noch immer nicht für das Support-Forum freigeschaltet, sollte das demnächst noch passieren dann werde ich da erst mal herum lesen und dann ggf. mal schreiben. Allzu große Erwartungen habe ich da zwar nicht mehr, lasse mich aber gern überraschen.
Parallel erwarte ich in den nächsten Tagen den Märklin/LGB-Decoder, bin gespannt was der bringt. Ich halte euch auf dem Laufenden.
Hallo Knut,
Knut schrieb:
Ich lese auch gerade daß es drei Versionen der CS2 Zentrale gibt, 60213, 60214 und 60215, welche benutzt du?
60215
Knut schrieb:
Du schriebs du mißt 20,0 Volt (effektive Wechselspannung) - was für ein Meßgerät benutzt du denn?
Ich habe es mit dem Oszi nachgeprüft: Sind gute 20 Volt.
Hallo Michael,
die Panto-Antriebe sind gekommen, sehen sehr gut aus! Ich baue sie aber erst ein wenn ich ganz sicher bin dass ich den Zug nicht reklamieren muss / will.
Bis hierher nochmal vielen Dank allen, tolles Forum!
Also wenn ich so die letzten paar Seiten dieses Threads durchlese würde ich fast darauf tippen daß deine Kombination 60 Watt Netzteil/CS2 Zentrale für den Allegra ungeeignet ist.
Ich weiß, du schriebst daß deine Lok mit MZS bei einer viel niedrigeren Fahrstufe mithielt, aber.....
Wenn du ein Labornetzteil zum Testen benutzen kannst würde ich den Allegra erst mal damit fahren - also CS2 Verbindung zum Gleis abtrennen und den Allegra nur reinem Gleichstrom betreiben.
Beim Labornetzteil (ich nehme es ist eins wo man Spannung und Strom einstellen kann) die Spannung anheben bis zu maximal 24 VDC und aufpassen daß der Strom nicht begrenzt wird.
Also reiner analoger Bdtrieb - nichts digitales.
Angenommen der Allgra braust jetzt durchs Land mit einer Geschwindigkeit wie erwartet, dann würde ich die CS2 Zentrale wieder ans Gleis anschliessen und das Labornetzteil als Stromversorgung für die CS2 Zentrale benutzen.
Labornetzteil eingestellt auf 19 Volt da dies der Ausgang des Schaltnetzteils ist welches du benutzt.
Und wenn du auch ein Oszilloskop mitbringst, schaue dir das DCC Signal am Gleis an und messe die DCC Spannung mit Labornetzteil als Stromversorgung und auch mit Märklin Netzteil als Stromversorgung.
Du schriebs du mißt 20,0 Volt (effektive Wechselspannung) - was für ein Meßgerät benutzt du denn?
DCC Spannung kann man nicht mit einem normalen Multimeter messen - man braucht entweder ein "True-RMS" Meter (das bis zur DCC Frequenz messen kann), dann ist der gemessene Wert fast richtig, gut genug in Praxis, oder man nimmt ein DCC Voltmeter, oder ein Oszi, oder man mißt mit einem DC Multimeter mit vorgeschalteter Grätzbrücke and zählt den Diodenspannungsabfall hinzu - aber ein Multimeter mit AC Meßskala zeigt da nicht den richtigen Wert an.
Ich lese auch gerade daß es drei Versionen der CS2 Zentrale gibt, 60213, 60214 und 60215, welche benutzt du?
Knut schrieb:
Falls du das noch nicht gemacht hast - ich würde den Allegra erst mal rein analog tested.
Hallo Knut,
danke auch für deinen Hinweis.
Ja, das würde die Erkenntnisse erweitern, wobei ich gefühlsmäßig nicht an ein Problem am Zug glaube:
Der Saft geht vom Decoder direkt zum Motor. Da sich beide Motoren gleich verhalten müßten beide gleich defekt sein, und ein defekter Motor äußert sich kaum in zu niedriger Drehzahl, zumal er auch nicht übermäßig Strom zieht: 0,7 A bei Betrieb mit einem Triebkopf.
Bisher sagte mein Gefühl dass ich mangels Erfahrung irgend eine Kleinigkeit übersehen haben.
Mittlerweile vemute ich den Fehler allerdings irgendwo bei ESU: Vielleicht nochmals irgend eine nirgends dokumentierte Änderung oder sowas.
Trotzdem wäre der Analogbetrieb mal einen Versuch wert, welche Spannung sollte ich denn als Referenz nehmen? 19...21 Volt? Ich müßte mir halt vom Büro ein Labornetzteil mitbringen.
Und wenn ich schon dabei bin bringe ich gleich ein Oszi mit um den Decoder-Ausgang anzukucken. Puh, ich hatte nicht erwartet dass das hier in Arbeit ausartet. :D
So, heute habe ich wieder mal die Teststrecke aufgebaut und bin euren Tipps nachgegangen, leider ohne Erfolg:
Fahau schrieb:
Falls der Rangiergang drin ist, gib einfach mal volle Power und dann den Rangiergang ein und ausschalten, geschieht nichts stimmt was nicht. Beim Rangiergang wird meiner sofort halb so schnell.
Habe ich probiert: Schalte ich auf Rangiergang dann wird der Zug noch erheblich langsamer.
Bernd schrieb:
wie hoch ist die Spannung am Gleis? Sollte bei 19-21V liegen.
gemessen: 20,0 Volt (effektive Wechselspannung)
Anzeige CS2: 18,7 Volt
Bernd schrieb:
Eventuell hilft eine Erhöhung der CV 53.
Daran lag es auch nicht:
Erhöhung von CV 53 führt dazu dass die Endgeschwindigkeit schon bei kleinerer Fahrstufe erreicht wird, aber schneller wird er nicht.
mibema schrieb:
Nur eine ganz kleine Idee:
Ist sicher das auch BEIDE Motoren laufen oder wird einer mitgeschleppt?
Beide laufen.
Bin auch probeweise nur mit dem linken und nur dem rechten Triebkopgf gefahren: Beide verhalten sich identisch.
Trotzdem vielen Dank!
Weitere Ideen woran es liegen könnte?
Was kann ich noch falsch gemacht haben?
Fehler beim Einbau sind sonst kaum möglich. Umgebaut nach ESU-Anleitung. Die Sache mit den neuen ZB Clk und Data-Pins war laut Michael so richtig (abweichend von der in dem Punkt wohl veralteten ESU-Umbau-Anleitung).
Projekt original von ESU 56547, genau für diesen Triebwagen optimiert. Dann noch Maximalgeschwindigkeit von 200 auf 255 erhöht.
Im ESU-Forum habe ich mich seit seiner Woche angemeldet, die schlafen noch mit der Freischaltung.
Im Job ist das der Punkt wo man statt weiter Zeit zu verlieren das Konkurrenz-Produkt testet. Habe mir schon mal den originalen Märklin Decoder bestellt um die Gegenprobe zu machen.
Wenn das nicht hilft liegt es vielleicht am Zug.... oder an der CS2, halte ich aber für unwahrscheinlich.
hesch schrieb:
Hallo,
aber mit diesen Antrieben gehen zumindest bei Ge 4/4 II und 4/4 III in der Originalversion die Panthos wie Fliegenklatschen hoch? Ist beim Allegra die Ansteuerung da anders? Bzw. haben die neuen Antriebe da eine andere Ansteuerungselektronik, vom Antrieb selbst her müsste ja eine langsamere Gangart machbar sein?
Grüsse
Herby
Also, ob alt oder neu, der Aufbau ist gleich:
Platine mit 2 Endschaltern
Motor mit Ritzel
-Zahnschieber mit gefedertem Betätiger (damit man den Panto auch runterdrücken kann).
Die alten Platinen waren fest miteinander verkabelt, für die analogen 2043 und 2143 waren sie so verdrahtet, das bei Richtungswechsel erst der zweite Panto hoch fuhr, erreichte der den Endschalter fuhr der erste runter. Somit klappte das auch analog und bei echtem Fahrleitungsbetrieb.
Mit den neuen Ge4/4-II und bei allen Ge4/4-III wurden zuest die "intelligenten" Pantosteuerungen eingesetzt, die die 6polige LGB-Schnittstelle hatten, dann die neue kompskte die allerdings einen Onboard Dekoder benötigt und über den roten Sound Anschluss gesteuert wird.
Bei der alten Platinen war "Fliegenklatsche" Pflicht, weil man ja kaum Zeit hatte und vor allem kaum Spannung beim analogen Umpolen.
Bei den neuen, wo die Endschalter über 6polige Kabel herausgeführt werden, wäre digital auch Takten möglich.
MLGB macht das beim Allegra, per PWM. Daher geht es da etwas sachter zur Sache. Aber die kleinen Motoren sind halt doch keine Servos.
Falls jemand alte DEG-Antriebe hat (aus 2043 oder 2143), ich kann die umverdrahten auf 6polige Kabel damit sie an den neuen Platinen arbeiten.
mibema schrieb:
Nein, das sind die Guten, mit ME-Platine und gekapselten Schaltern. Bei den alten flog schon mal die Feder aus dem Knachfrosch-Schaltern heraus....
Hallo,
aber mit diesen Antrieben gehen zumindest bei Ge 4/4 II und 4/4 III in der Originalversion die Panthos wie Fliegenklatschen hoch? Ist beim Allegra die Ansteuerung da anders? Bzw. haben die neuen Antriebe da eine andere Ansteuerungselektronik, vom Antrieb selbst her müsste ja eine langsamere Gangart machbar sein?
Dann kann ich mir auch ein praktisches Kabel bauen.
mibema schrieb:
Kosten pro Antrieb 56,- EUR bei Märklin, das ist moderat. Da lohnt es sich kaum ausgelutschte Antriebe mit den alten, braunen DEG-Pertinax-Platinen zu kaufen.
Ich habe die hier bestellt, sind das die minderwertigen?
Nein, das sind die Guten, mit ME-Platine und gekapselten Schaltern. Bei den alten flog schon mal die Feder aus dem Knachfrosch-Schaltern heraus....
Dann kann ich mir auch ein praktisches Kabel bauen.
mibema schrieb:
Kosten pro Antrieb 56,- EUR bei Märklin, das ist moderat. Da lohnt es sich kaum ausgelutschte Antriebe mit den alten, braunen DEG-Pertinax-Platinen zu kaufen.
Ich habe die hier bestellt, sind das die minderwertigen?
hab' ich mal für und mit Massoth ausgemessen, also so Garnichts im in-net zu finden war.
MUSI ist ein Spitzname für die MLGB-SUSI Schnittstelle, weil sie da einiges anders machen als die Norm....
FA1 ist der Ausgang für den vorderen Panto, FA2 für den hinteren und der FA3 bleibt im Mittelwagen und steuert den mittleren Panto sofern angetrieben.
Kosten pro Antrieb 56,- EUR bei Märklin, das ist moderat. Da lohnt es sich kaum ausgelutschte Antriebe mit den alten, braunen DEG-Pertinax-Platinen zu kaufen.
Grüße
Michael
Anhänge
Bearbeitet von Becker Michael am 08.08.2016, 21:50
also bei mir werkelt ein XLS-M1 Dekoder von Massoth drin, der auch einfach reingesteckt ist.
Und wie schnell ist dein Zug im Verhältnis zur Schrittgeschwindigkeit?
Flott, sehr flott. Ich müsste mich anstrengen trotz 189 cm Länge.... :laugh:
In diesem Punkt bin ich froh das ich im Kreise herum fahre, es kommt immer wieder und fährt nicht weg.... :silly:
Also den ESU-Programmer benötigt man ja dennoch, es geht nur darum das man auf dem Service-board den Dekoder schön extern "stand-alone" programmieren kann. Als mechanischer Adapter sozusagen.
die Pin-Belegung habe ich, bzw. habe mir ein Programmierkabel selber gebaut was nur ein paar der Drähte hat. Da geht es darum, möglichst wenig Störungen auf die Leitungen zu bekommen....
also ich programmieren den Mittelwagen einzeln, damit eben keine langen Strippen dran sind.
EMV-mäßig ist der Allegra eine Katastrophe, daher starben auch soviele am Anfang und wurden in Göppingen mit diesen Filterplatinchen nachgerüstet.
danke nochmals für all deine Mühe hier! Zum Beispiel der Hinweis dass man die Panto-Antriebe der Ge 4/4 verwenden kann war sehr hilfreich, die gibt es bei Modell-Land, sind schon in der Post. :)
mibema schrieb:
Ist sicher das auch BEIDE Motoren laufen oder wird einer mitgeschleppt?
Ja, habe ich ausprobiert.
mibema schrieb:
also bei mir werkelt ein XLS-M1 Dekoder von Massoth drin, der auch einfach reingesteckt ist.
Und wie schnell ist dein Zug im Verhältnis zur Schrittgeschwindigkeit?
mibema schrieb:
Der ESU4.0/4.1 passt übrigens prima auf das Dekoder-Service-Board von MAssoth, wenn man die Kodierung entfernt.
Ist das besser als der ESU-Programmer?
Hat eigentlich jemand die Pinbelegung der Wagen-Verbindungskabel? Es soll ja da für den 21225 ein Programmierkabel geben das nur bestimmte Pins verbindet.
Fahau schrieb:
Also mein Allegra ist ja auch ein ehemals analoger und hat nun den MLGB Sounddecoder drin. Bei Vollgas(Strom) muss ich zügig mitlaufen und ich habe keine kurzen Beine bei 1.97m Grösse. ;)
Na das ist doch mal eine vergleichbare Geschwindigkeitsangabe. Dem entsprechend wäre meiner wirklich zu langsam.
Welche Gleisspannung fährst du? (Zentrale / Netzteil?)
Fahau schrieb:
Falls der Rangiergang drin ist, gib einfach mal volle Power und dann den Rangiergang ein und ausschalten, geschieht nichts stimmt was nicht. Beim Rangiergang wird meiner sofort halb so schnell.
Ja, werde ich machen.
dneu schrieb:
tönt alles sehr proffseionell, habe schon lange den Gedanken gefasst, mein Allegra von ZIMO auf ESU umzubauen.
Interessant, wieso das nun? Ich habe meinen Allegra von anfänglich ESU auf Zimo umgebaut ;) An den Fahrfunktionen etc. hatte ich rein nichts zu bemängeln, alles bestens. Einzig die fixe Anfahrsequenz des Soundprojektes hat mich derart gestört, dass ich eben auf Zimo gewechselt habe. Der ESU-Decoder tut nun seinen Dienst in der Ge 4/6.
Gruss, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Ist sicher das auch BEIDE Motoren laufen oder wird einer mitgeschleppt? Mit den LGB-Untersetzungen geht das ja.
Einfach mal ein Ende anlupfen und schauen ob die Räder drehen, dann das andere Ende.
So toll sind die Kabelverbindungen nicht als das da nicht mal ein Wackler drin sein kann.
also bei mir werkelt ein XLS-M1 Dekoder von Massoth drin, der auch einfach reingesteckt ist.
Der ESU-4.1 ist ein ganz toller Dekoder und aktuell nach meinem Geschmack der beste den es gibt. die 4.1 ist nur die Erweiterung auf die SUSI-Pin (die ja nur an dem einen Ende nötig sind).
Allerdings hat MLGB versucht ESU als ehemaligen Gefährten auszubremsen, indem sie statt des alten Kodierpin den SENSOR-2 Pin weggelasen haben. Das hat mich auch zuerst irritiert.
Der ESU4.0/4.1 passt übrigens prima auf das Dekoder-Service-Board von MAssoth, wenn man die Kodierung entfernt. ;)
Also mein Allegra ist ja auch ein ehemals analoger und hat nun den MLGB Sounddecoder drin. Bei Vollgas(Strom) muss ich zügig mitlaufen und ich habe keine kurzen Beine bei 1.97m Grösse. ;)
Falls der Rangiergang drin ist, gib einfach mal volle Power und dann den Rangiergang ein und ausschalten, geschieht nichts stimmt was nicht. Beim Rangiergang wird meiner sofort halb so schnell.
Bernd schrieb:
wie hoch ist die Spannung am Gleis? Sollte bei 19-21V liegen.
Der Allegra zieht relativ viel Strom - vermutlich geht die Zentrale in "die Knie".
Werde ich mal prüfen wenn ich wieder aufgebaut habe.
Ich habe die CS2 mit 60061 60 Watt-Netzteil am Laufen. Ich jetzt kann nur so viel sagen, dass der Allegra nicht langsamer wurde nachdem ich die Dampflok dazu genommen habe.
Bernd schrieb:
Meine Versuche mit ESU ECoS und 8A Booster sowie Zimo (8A) zeigen ein absolut normales Verhalten.
Kannst du es schätzen in Relation zu Schrittgeschwindigkeit? Mir fehlt noch die Erfahrung was "normal" ist.
Bernd schrieb:
Eventuell hilft eine Erhöhung der CV 53.
Ok, auch das kommt auf die Agenda für den nächsten Test.
dneu schrieb:
tönt alles sehr proffseionell, habe schon lange den Gedanken gefasst, mein Allegra von ZIMO auf ESU umzubauen.
Welche Vorteile siehst du beim ESU?
dneu schrieb:
Mit "normal" schnell, ohne zu rechnen, aber es sieht optisch ganz gut auf, nicht zu langsam und auch nicht zu schnell.
Kannst du es beschreiben in Relation zur Schrittgeschwindigkeit? Meine 0,75 m/s sind ja gerade mal halbe Schrittgeschwindigkeit.
Reichen würde mir das voll ganz, ich plane derzeit nur ein Mini-Projekt, und es ist ja auch keine Carrera-Bahn. :D Trotzdem will ich mein Material top in Schuss haben, d.h. er soll so schnell fahren können wie es sich für einen Allegra gehört.
dneu schrieb:
Kann ich mir gar nicht vostellen, wenn man so ein Projekt durchgezogen hat
Mag daran liegen dass technische Projekte auch mein Beruf sind, aber in aktuelle Modellbahntechnik lese ich mich erst seit 4 Wochen ein.
dneu schrieb:
Dass zufällig die Funktion "Rangiergang" aktiviert ist?
F6 war aus, aber ich werde das nochmal explizit nachprüfen.
dneu schrieb:
Was zeigt die Fahrstufe bei Maximalgeschwindigeit an?
Die CS2 zeigt 28, siehe Bild. Wie gesagt: Die kleine Dampflock kommt locker mit Fahrstufe 17 ... 18 hinterher.
wie hoch ist die Spannung am Gleis? Sollte bei 19-21V liegen.
Der Allegra zieht relativ viel Strom - vermutlich geht die Zentrale in "die Knie". Meine Versuche mit ESU ECoS und 8A Booster sowie Zimo (8A) zeigen ein absolut normales Verhalten.
Eventuell hilft eine Erhöhung der CV 53.
tönt alles sehr proffseionell, habe schon lange den Gedanken gefasst, mein Allegra von ZIMO auf ESU umzubauen.
Wie schnell sind eure digitalisierten Allegras?
Mit "normal" schnell, ohne zu rechnen, aber es sieht optisch ganz gut auf, nicht zu langsam und auch nicht zu schnell.
Könnte ich sonst einen Fehler gemacht haben?
Kann ich ir gar nicht vostellen, wenn man so ein Projekt durchgezogen hat, aber "könnte" ist ja dann doch immer möglich. Dass zufällig die Funktion "Rangiergang" aktiviert ist? Was zeigt die Fahrstufe bei Maximalgeschwindigeit an?
Den Parameter "Maximalgeschwindigkeit" habe ich bereits auf 255 (100%) geändert.
Das ESU Projekt für den Allegra passt "Traktionsmässig" auf fasst alle Fahrzeuge von Grossbahnen (nicht der Sound :blink: ), von daher ist ein Fehler am Deocder fast aus zu schliessen.
Dann habe ich wie im ESU Umbaubericht beschrieben das Projekt 56547 geladen und die Funktionen sowohl in M4 (mfx) als auch in DCC getestet.
Grundsätzlich funktioniert die Sache, wobei ich die ganzen Funktionen noch nicht im Einzelnen durch habe, meine CS2 zeigt erstmal nur 16 Funktionen an.
Was mich allerdings etwas stutzig macht ist die geringe Endgeschwindigkeit:
Der 20200 erreicht im DCC auf v-max (Fahrstufe 28) gerade mal 0,75 m/s. Ich habe ihm probeweise meine Rügen Dampflock (LGB 28005, original MZS Dekoder) auf die Fersen gesetzt: Bei Fahrstufe 17 bis 18 kann sie mithalten:
Unterschied: Die "linke" Stiftleiste des 4.1 hat an jedem Ende einen Pin mehr, und zwar genau da wo man bei der Schnittstelle des Allegra den Zugbus ZB Clk und ZB Data anschließen muß.
Beim 4.0, der diese Pins nicht hat, muß man diese Signale durch angelötete Leitungen verbinden, siehe ESU Umbaubericht Allegra.
Dies legte die Vermutung nahe, dass die neuen Pins genau diese Signale ZB Clk und ZB Data nun direkt passend zur Schnittstelle führen, d.h. dass man kann sich die im ESU Umbaubericht beschriebene Löterei sparen kann. Nachdem vorsichtige Messungen dies bestätigt haben (ohne Gewähr! wie gesagt: Es gibt keine Doku!) habe ich es nun einfach mal so gemacht.
Den Pin In1 am Dekoder, der auf den verstopften Code-Pin des Allegra fällt, habe ich seitlich weg gebogen.
wegen diesem Thread habe ich mich hier angemeldet, vielen Dank vor allem an Michael sowie alle anderen die beigetragen haben!
Erstmal bin ich stolz und glücklich einen der letzten neuen roten Allegras ergattert zu haben B) :woohoo: :D (wie kann man das Ding nur in blau verkaufen? :X)
Da es ein 20200 ist, und ich irgendwann alle 3 Pantos ansteuern möchte, habe ich direkt die Digitalisierung in Angriff genommen mit einem ESU Loksound XL 4.1 als Stiftleistenversion.
Bestellt hatte ich den bekannten XL 4.0 54599, und genau das steht auch auf der Verpackung sowie in sämtlichen verfügbaren Dokumentationen. Weder bei ESU noch sonst im web fand ich die geringste Spur einer Version 4.1. :unsure:
Ich weiss das Manfred mit Massoth Dimax 1200z fährt.
Wie hoch war der Stromverbrauch während diesen Belastungsproben?
Grüsse,
Wilco
Sorry den genauen Stromverbrauch habe ich nicht nachgeschaut da eben meist ein paar Züge unterwegs waren und auch einige im Depot. Da ich zuhause aber auch eine grosse Steigung habe kann ich das mal nachmessen.