20220 Allegra Erkenntnisse
Gartenbahn
Danke dir für deine schnelle, klare und umfassende Antwort!
Dann werde die Schleifer natürlich dran lassen. Dass die Antriebsachsen auch Strom abnehmen wußte ich nicht, ich dachte das sind nur die Schleifer.
dneu schrieb: Das Ziel ist es, nur einen Zug fahren zu lassen?? Zwei Züge benötigen 4A ECoS Strom, Ecos liefert ohne Booster 4A, Rechne! Ich würde gleichzeitig rechnen mit zwei 2-motorigen 2m-Zügen und einem 1-motorigen 1m-Zug, mehr geht bei nicht. Weitere Abwechslung ist möglich durch einen kleinen Schattenbahnhof.
Steigungen gibt es keine, die Trasse bekommt einen komplett ebenen Holzunterbau.
Den Allegra habe ich mit 1,5A gemessen, also würde ich 3,8 A schätzen für die 3 Züge. Die CS2 bringt 5A.
Kommt das nicht hin?
Bearbeitet von Wolfgang am 20.08.2016, 13:13
Gruß
Wolfgang
Was haltet ihr davon, die Stromversorgung ausschließlich über 4 Kugellager-Achsen am Mittelwagen herzustellen? Gar nichts! Immer wieder wird das Problem "Kontaktprobleme" in allen Foren breitgetreten, dabei werden zuweilen haarsträubende Lösungen vorgeschlagen, Akkubetreib, mehr Stromaufnahme, Reinigen, etc. Wenn man nun aber beginnt, an einem Fahrzeug das serienmässig über 2 x 12 Stromabnahmestellen verfügt, diese auf lediglich noch 8 Stromabnahmestellen Rückzubauen ist das wohl nicht die beste Lösung. In der Fachwelt wird von "Hochohmigen" davon abgeraten die Stromabnahme über Kugellager zu bewerkstelligen. (ich mache es trotzdem)
Hauptziel wäre Stromersparnis durch weniger Reibung. Verlorene Liebesmühe, da vernachlässigbar
Ist die Versorgung über 4 Achsen genauso sicher wie über 2 Schleiferpaare? stellt sich diese Frage wirklich? Ich persönlich eliminiere Schleifer und verwende nur Räder, dafür aber alle.
Wenn ich sparsam bin könnte ich evtl. ohne Trennung von Stromkreisen mit 5A auskommen. Ja wenn.. Das Ziel ist es, nur einen Zug fahren zu lassen?? Zwei Züge benötigen 4A ECoS Strom, Ecos liefert ohne Booster 4A, Rechne!
LGD
Solange mein Zug bei Märklin weilt mache ich mir Gedanken über weitere Optimierungen:
Was haltet ihr davon, die Stromversorgung ausschließlich über 4 Kugellager-Achsen am Mittelwagen herzustellen und die Schleifer zu entfernen?
Hauptziel wäre Stromersparnis durch weniger Reibung.
Ist die Versorgung über 4 Achsen genauso sicher wie über 2 Schleiferpaare?
Wenn ich sparsam bin könnte ich evtl. ohne Trennung von Stromkreisen mit 5A auskommen.
Bearbeitet von Wolfgang am 20.08.2016, 12:11
Gruß
Wolfgang
Hier noch kurz Bilder.
Knut, du kannst gern die Originalgröße haben, ich kann aber deine mailadrsse nicht sehen und dir auch keine PN schreiben.
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Bearbeitet von Wolfgang am 18.08.2016, 16:32
Gruß
Wolfgang
Ergebnis vom Gespräch mit Märklin:
Da mein Zug nagelneu ist geht er mit dem E240623-Decoder ins Werk und wird dort auf Kulanz überprüft.
Gruß
Wolfgang
Also was sagt uns das nun:
Das PWM-Signal ist fast bei 100% ED, da kann man nicht meckern. Allerdings liegen wir mit effektiv 17,7 V am Motor schon im Leerlauf etwa 2,3 V unter der Gleisspannung, die sind eben futsch.
Ob das nun viel oder wenig ist sei dahin gestellt, besser kann es der Märklin-Decoder eben nicht, den ESU habe ich jetzt nicht gemessen aber da wird es ähnlich sein.
Und der Allegra mit seinen Hammer-Zusatzgewichten ist halt keine normale zweimotorige Lok, der ist schon ein Schwergewicht, die vielen Achsen kommen hinzu, und die Motoren sind auch nicht stärker als bei normalgewichtigen Loks.
Und tatsächlich ist ja Fabians Allegra auch nicht schneller, alle anderen haben bisher nur geschätzt und nicht gemessen.
ich wäre jedem Allegra-Besitzer dankbar der mal wirklich Meter pro Sekunde messen könnte, mit Angabe des Decodertyps sowie Typ / Spannung von Zentrale und Netzteil. Evtl. starte ich dazu auch anderswo noch Fragen.
Momentan tendiere ich zu der Ansicht dass mein Allegra völlig normal ist, zumindest bei Ausrüstung mit ESU- oder Märklin-Decoder.
Trotzdem will ich nochmal mit Märklin und ESU reden, ESU hat wohl diese Woche noch Betriebsferien, darum komme ich auch nicht ins Forum rein.
Bearbeitet von Wolfgang am 18.08.2016, 03:34
Gruß
Wolfgang
Das Bild schicke ich dir sobald ich den Decoder wieder ausgebaut habe.
Änderungen der Regelparameter CV53 und 56 haben nichts gebracht, der Allegra läuft auch mit dem E240623 nicht schneller als mit dem ESU.
Nun habe ich nochmal Oszi-Messungen gemacht, dazu einen Triebkopf am Mittelwagen angeschlossen und aufgebockt, volle Drehzahl, und am freien Ende des Mittelwagens direkt von der CS2 eingespeist und Motorspannung gemessen:
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Bearbeitet von Wolfgang am 18.08.2016, 01:10
Gruß
Wolfgang
Waldbahner schrieb: Umtauschen gegen den 55028 wollten sie nicht: Da Tüte aufgerissen keine Rücknahme durch Märklin. Und ein Recht auf Umtausch im Laden habe ich ja nur bei einem defekten Artikel.
Aber: CV-Programmierung über die CS2 geht. Im Unterschied zu ESU muss er dabei aber in der Lok stecken, er braucht den Motor. Hängt man nur die Platine über Trk L / Trk R direkt an die CS2 dann geht nichts.
Hallo Wolfgang,
Um einen DCC Decoder brauchst du nicht unbedingt einen Motor anzuschliessen, aber an den Motorausgängen muß ein "Verbraucher" angeschlossen sein - kann auch ein Widerstand sein. Nur meistens wird der Motor als "Verbraucher" benutzt da die Programmierung mit dem in der Lok eingebautem Decoder vorgenommen wird - nicht nur mit dem Decoder separat. Man kann auch mit den meisten DCC Zentralen alle CV auslesen, aber mit der CS2 kenne ich mich überhaupt nicht aus.
Da sich an der Höchstgeschwindigkeit nichts geändert hat und da dein Allegra analog doch wesentlich schneller ist, würde ich doch mal den Auszung zum Motor mit dem Oszi anschauen während der Allegra digital auf Volltouren läuft. Wagenkästen irgendwie aufgebockt wenn du keinen Rollprüfstand hast. Der Motorausgang bei voller Geschwindigkeit sollte nur so ca 1 bis 1,5 Volt weniger sein als die DCC Schienenspannung. Mal direkt am Decoder Motorausgang messen und dann auch direkt am Motor selbst. Irgend etwas scheint die Spannung zu reduzieren.
Und noch eine Bitte - könntest du mir vielleicht ein gutes, scharfes Bild der E240623 Decoder-Packung schicken, Decoder, Kabel und Anleitung, so wie dies in der Packung war? Ich hätte das gerne in die Gartenbahn Datenbank eingegeben. habe aber kein gescheites Bild. Schicke es an meine Email Adresse die du hier im Forum findest. Ein Bild so ähnlich die dieses, aber halt grösser und schärfer
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Nachtrag:
Werde nun trotz des fehlenden Lese-Zugriffs doch nochmal beim E240623 mit Änderung von Motor-Regelparametern spielen, Ergebnis folgt.
Bearbeitet von Wolfgang am 17.08.2016, 19:59
Gruß
Wolfgang
Danke dir, Knut.
War heute nochmal in dem Laden wo man mir den E240623-Decoder verkauft hat:
Umtauschen gegen den 55028 wollten sie nicht: Da Tüte aufgerissen keine Rücknahme durch Märklin. Und ein Recht auf Umtausch im Laden habe ich ja nur bei einem defekten Artikel.
Aber: CV-Programmierung über die CS2 geht. Im Unterschied zu ESU muss er dabei aber in der Lok stecken, er braucht den Motor. Hängt man nur die Platine über Trk L / Trk R direkt an die CS2 dann geht nichts.
Also: Decoder E240623 wieder rein in den Zug, Mittelwagen und vorderer Triebkopf (der mit dem kürzeren Kabelweg zum Decoder) aufs Gleis. Verbunden werden sie zum Programmieren nicht mit dem normalen Kabel sondern mit dem nur 4-poligen "Programmierkabel" das beim Decoder dabei war, das führt nur Gleis und Motor. (Das weiß ich aber auch nur aus irgend einem Forum, beschrieben wird das nirgends.)
Über die CS2 habe ich im "PRG"-Mode Zugriff auf die CVs 1 bis 5, 17, 18 und 29. Im "REG"-Mode geht CV1 bis 6.
Irgendwo habe ich von einer Methode gelesen, über Wert in CV5 / CV-Adresse in CV6 auch andere CVs zu schreiben. Ich habe das mit CV4 getestet, das funktioniert. Wenn ich also in CV5 eine 7 schreibe und dann in CV6 eine 4 kann ich anschließend in CV4 den Wert 7 sehen.
Somit hätte ich ja nun auch Zugriff auf alls CVs bis 255, aber: Das funktioniert NUR um Werte zu SCHREIBEN. Den Wert im CV4 auslesen konnte ich nicht über CV5 / CV6, und somit sehe ich für höhere CVs in der Methode keinen großen Sinn. Bevor ich etwas überschreibe will ich es zumindest auslesen können.
Zuguterletzt habe ich dann noch einen Versuch unternommen über den ESU-Programmer die CVs im Märklin-Decoder zu lesen, ging aber nicht.
Um nun mal wieder zum Thema Allegra-Geschwindigkeit zurück zu kommen:
Maximalgeschwindigkeit ist CV5, und da stand im E240623 bereits 255 drin.
Stand der Dinge:
Somit läuft also der Allegra 20220 sowohl mit ESU Loksound XL 4.1 als auch mit dem originalen Allegra 20225-Decoder E240623 gleich langsam: Konkret 2,7 km/h mit 19 Volt Netzteil.
Bearbeitet von Wolfgang am 17.08.2016, 19:33
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Du brauchst nicht zwingend ein Prorammiermodul um Decoder zu programmieren.
Ein Programmiermodul lässt dich den Decoder über einen PC programmieren und macht die Sache etwas einfacher aber normalerweise kann man Lokdecoder auch mit dem digitalen Fahrgerät der Zentrale programmieren.
Wenn die Zentrale DCC kann dann kann man auch mit dem Fahrgerät und dessen Display die CVs des Lokdecoders programmieren - vielleicht nicht mit allen Methoden - aber mindestens eine Methode funktioniert.
LGB und auch Märklin haben da teilweise ihre eigene Wurst gebraten und benutzen auch teilweise firmenspezifische Ausdrücke in deren Dokumation.
Wenn du zum Beispiel in diesen Vergleich von CS2 und Ecos schaust steht auf den ersten Seiten gleich klipp und klar daß die CS2 Zentrale DCC Decoder programmieren kann. http://www.moba-tech.de/tech/cs2_ecos_goes_ip.pdf
Wie ist eine andere Frage, da mußt du die Bedienungsanleitung durchlesen.
Gruß, Knut
Hallo Knut,
ich gehe davon aus dass 55028 und E240623 nicht identisch sind, obwohl es sich augenscheinlich um die selbe Hardwarebasis handelt. Dass es unterschiedliche Produkte sind zeigt sich auch schon in den unterschiedlichen Preisen.
Der 55028 ist ein Nachrüst-Decoder, kann mfx, und ist vermutlich auch im blauen Allegra 21225 verbaut. Beim Ersatzteil E240623 gehe ich davon aus dass es zum roten digitalen Allegra 20225 gehört, und der kann kein mfx.
Unter "Anleitung" findet man da die (http://medienpdb.maerklin.de/product_files/7/pdf/20225_betrieb.pdf) des 20225-Decoders, und darin steht:
Grundsätzlich ist zwischen 3 verschiedenen Programmiermethoden zu unterscheiden: • Programmieren über Register (bis CV 5) • Programmieren über CV (bis CV 255) • Programmieren über Pages (bis CV 1024) Die einzelnen Programmierabläufe sind im Folgenden beschrieben. Voraussetzung ist jeweils, dass das Programmiermodul eingesteckt ist und die Lokomotive mit dem Decoder auf dem entsprechenden Gleis steht.
Suche ich bei LGB nach "Programmiermodul", dann finde ich lediglich das MZS-PC-Decoderprogrammiermodul 55045.
Mehr weiß ich momentan auch noch nicht, werde aber recherchieren.
Bearbeitet von Wolfgang am 17.08.2016, 14:15
Gruß
Wolfgang
Waldbahner schrieb: Ich komme so langsam dahinter:
Es gibt einen Nachrüst-Lok-Decoder 55028, der kostet 99,99. Der kann mfx und kann über die CS2 konfiguriert werden.
Was ich habe sieht ganz genau gleich aus wie ein 55028, auf der Verpackung steht aber "E240623 Ersatzteil", beigelegt ist ein Allegra Programmierkabel, und es kostet auch nur 80,00.
Offensichtlich kann dieses Allegra-Ersatzteil - wie der digitale Allegra - kein mfx, und kann auch nicht mit der CS2 eingestellt werden sondern nur über LGB-Steuerungstechnik, (die schreiben da vom Handy sowieso...).
Hallo Wolfgang,
Versteh ich nicht.
Du hast doch die CS2 (60215) Zentrale. Das soll ein "Digital-Multiprotokoll-Steuergerät sein das mfx, mfx+ und DCC kann. Da müsstest du doch ohne Probleme DCC Decoder programmieren können, also auch den Decoder der mit E240623 geliefert wird.
Gruß, Knut
Ich komme so langsam dahinter:
Es gibt einen Nachrüst-Lok-Decoder 55028, der kostet 99,99. Der kann mfx und kann über die CS2 konfiguriert werden.
Was ich habe sieht ganz genau gleich aus wie ein 55028, auf der Verpackung steht aber "E240623 Ersatzteil", beigelegt ist ein Allegra Programmierkabel, und es kostet auch nur 80,00.
Offensichtlich kann dieses Allegra-Ersatzteil - wie der digitale Allegra - kein mfx, und kann auch nicht mit der CS2 eingestellt werden sondern nur über LGB-Steuerungstechnik, (die schreiben da vom Handy sowieso...).
Werde mich da mal morgen beim Händler nochmal schlauer machen.
So langsam hätte ich weniger Aufwand gehabt wenn ich einen fertigen digitalen Allegra gekauft hätte. :D
Aber ich wollte ja unbedingt einen roten....
Und man lernt ja auch dabei, das kostet immer Zeit.
Bearbeitet von Wolfgang am 17.08.2016, 02:26
Gruß
Wolfgang
Hallo Knut,
die Drosseln waren in Reihe, sonst würden sie ja quasi einen Kurzschluss verursachen, es ist ein dicker Draht mit nur 2,5 Windungen. Beschriftet sind sie nicht.
Das ESU-Ausgangssignal habe ich noch nicht angekuckt, momentan versuche ich einen anderen Weg:
Der Märklin-Decoder ist gekommen.
Einfach mal eingesteckt: Seltsamerweise meldet er sich nicht über mfx.
Einfach mal gefahren auf DCC Adresse 3: Geschwindigkeit identisch wie mit dem ESU.
Jetzt versuche ich gerade an die Einstellungen ran zu kommen.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
Sind die "Drosseln" irgendwie gekennzeichnet?
Und wie waren die angeschlossen? In Serie? Scheint die "Drossel" hat mehr als zwei Lötkontakte.
Du hattest mal geschrieben daß du den Ausgang des Decoders mit dem Oszilloskop messen wolltest. Was kommt denn da heraus wenn du bei "Vollgas" mißt? Müsste so 1 bis 1,5 unter der DCC Schienenspannung liegen, kommt darauf an welchen Diodentyp ESU verbaut hat.
Gruß, Knut
Überraschung:
**Drosseln entfernt, Geschwindigkeit unverändert. **
Auch ohne die Drosseln ist mit CV53 nichts zu holen.
Nachdem jeder schreibt, dass die Drosseln den Zug ausbremsen, muss wohl bei mir noch irgendwas anderes sein..... :unsure:
Gruß
Wolfgang
Fahau schrieb: Ist ein analoger Allegra mit dem MLGB Decoder nachgerüstet. Alle Werte sind noch auf Standard bis auf die Zugnummer ;)
Im Video sieht man mein 3M Testgleis, der Zug brauchte bei Vollspeed zwischen 4.0-4.1 Sec. für die 3m. Ich habe eine Massoth 1200Z mit 23V eingestellt. Den Max Speed habe ich nicht geändert.
Vielen Dank, Fabian, für die Aktion!
Die Frage ist natürlich wie die v-max eingestellt ist, kannst du das an deiner Zentrale sehen bzw. mal probeweise voll aufdrehen?
Ansonsten wäre deiner ja noch langsamer als meiner. Kann ich mir schlecht vorstellen, denn in dem oben verlinkten Gartenbahn-Profi-Artikel wird der Märklin-Decoder als besonders schnell erwähnt.
Fahau schrieb: Siehe oben :) , ich habe bei meinem keine Drosseln gesehen aber auch nicht danach gesucht.
Die Drossel sieht so aus und je 2 davon befinden sich an jedem Anschlussstecker direkt am angetriebenen Drehgestell:
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Bearbeitet von Wolfgang am 16.08.2016, 23:18
Gruß
Wolfgang
Sorry :blush:
Ich schreibe noch während du schon antwortest :P
Fahau schrieb: der Zug brauchte bei Vollspeed zwischen 4.0-4.1 Sec. für die 3m. Ich habe eine Massoth 1200Z mit 23V eingestellt. Den Max Speed habe ich nicht geändert.
4 Sekunden für 3 Meter wären umgerechnet 2,7 km/h. Ist ja doch eine Ecke weniger als die ca 4 km/h die Wolfgang bei 23 Volt analog gemessen hatte. Bei 23 VDCC sollte der Decoder Motorausgang mindestens 21,5 Volt betragen, der Allegra also ca 3,9 km/h schnell sein.
Hast du bei der Digitalisierung irgendwelche Bauteile zwischen Decoderausgang und Motor ausgelötet oder nicht angeschlossen?
Gruß, Knut
Siehe oben :) , ich habe bei meinem keine Drosseln gesehen aber auch nicht danach gesucht.
Verschiedene Mitglieder hier im Forum haben den analogen Allegra doch schon digitalisiert.
Hat da niemand etwas beizutragen????
Hat der analoge Allegra Drosseln in Serie mit den Motoren? Wurden die bei der Digitalisierung entfernt? Wäre interessant den Wert dieser Drosseln zu erfahren (falls es die beim analogen Allegra gibt), da kann man dann abschätzen ob die einen negativen Einfluß beim Digitalbetrieb haben.
Gruß, Knut
Vielleicht hilft diese Video von mir:
Ist ein analoger Allegra mit dem MLGB Decoder nachgerüstet. Alle Werte sind noch auf Standard bis auf die Zugnummer ;)
Im Video sieht man mein 3M Testgleis, der Zug brauchte bei Vollspeed zwischen 4.0-4.1 Sec. für die 3m. Ich habe eine Massoth 1200Z mit 23V eingestellt. Den Max Speed habe ich nicht geändert.
Knut schrieb: Es wurde hier doch geschrieben daß andere Allegras so schnell fahren daß man flott laufen muß um mitzuhalten. Beim "flott" laufen schaffe ich mindestens 6 km/h, das wäre deutlich schneller als die maximal 4,2 Km/h die gemessen wurden. Naja, mir saget "Schätze koo fähle". Es hat ja keiner nachgemessen, und im Garten können einem auch 5 km/h flott vorkommen, solange keiner wirklich misst nehme ich das nur als Anhaltspunkt.
Im Übrigen, siehe oben, besteht mein Kurs aus engen Kurven, da gibt es Reibung, Kugellager habe ich noch nicht nachgerüstet und die Antriebe sind noch nicht eingelaufen.
Im Focus steht die erhebliche Differenz zwischen Analog- und Digitalbetrieb, auch die CS2 und das Netzteil sind für mich raus (die Ausgangsschaltung einer CS2 habe ich nicht vorliegen).
Knut schrieb: Von dem aber mal abgesehen, wenn beim Motor wirklich Drosseln in Serie geschalten sind (mein analoger Allegra ist zur Zeit weggepackt) sollten die natürlich raus denn beim PWM Ausgang des Decoders reduzieren die die Spannung etwas, beim DC Betrieb natürlich nicht. Ja, ich habe auch erst nach den Drosseln gegurgelt nachdem ich sie gestern gesehen habe.
Da findet man immer wieder solche Aussagen:> Alle Decoder im Test haben damit zu kämpfen, dass die an den Antrieben eingebauten Entstördrosseln die Regelung des Motors beeinflussen. Was im Analogbetrieb wegen der gebotenen Entstörung Sinn macht, gehört für den Digitalbetrieb eigentlich ausgebaut, denn die Entstörung übernimmt hier der Decoder. Eine Empfehlung des Herstellers zum Ausbau der Drosseln gibt es aber ebenso wenig wie einen gesonderten Kabelbaum für das Digitalmodell, der die Drosseln an den Antrieben ausklammert. Hier bleibt dem Modellbahner nur der eigenverantwortliche Eingriff, die Drosseln auszulöten. Quelle: Gartenbahn-Profi 3/2014
Bearbeitet von Wolfgang am 16.08.2016, 19:26
Gruß
Wolfgang
Ja, aber......
Es wurde hier doch geschrieben daß andere Allegras so schnell fahren daß man flott laufen muß um mitzuhalten. Beim "flott" laufen schaffe ich mindestens 6 km/h, das wäre deutlich schneller als die maximal 4,2 Km/h die gemessen wurden.
Allerdings scheint bei den Spannungsmessungen etwas nicht zu stimmen. Habe zwar keine CS2 Zentrale, aber bei denen die ich habe ist die DCC Ausgangsspannung immer etwas niedriger als die DC Stromversorgung. Macht auch Sinn wenn man die Schaltung einer Zentrale anschaut - kann mir nicht vorstellen daß das bei der CS2 anders sein soll.
Daß beim 19 Volt Märklin Netzteil die DCC Spannung 20 Volt liegt kann ich ja noch verstehen da das "19 Volt Netzteil" eineAusgangsspannung von über 20 Volt haben kann aber ein Labornetzgerät das auf 23,5 VDC eingestellt ist sollte wirklich 21,5 VDC Ausgangsspannung liefern und dann kann die DCC Spannung unmöglich über 24 Volt liegen.
Von dem aber mal abgesehen, wenn beim Motor wirklich Drosseln in Serie geschalten sind (mein analoger Allegra ist zur Zeit weggepackt) sollten die natürlich raus denn beim PWM Ausgang des Decoders reduzieren die die Spannung etwas, beim DC Betrieb natürlich nicht. Ich hatte eigentlich erwartet daß solche Bauteile von Märklin auf die DC Steckplatine installiert sind so daß sie bei Umrüstung auf Digital automatisch entfernt werden.
Bei der original LGB E10 war auch eine einfache Überstrombegrenzung eingebaut die auf PWM Spannung anders reagierte als auf DC und die bein Einbau von Decodern Probleme gab.
Gruß, Knut
Hallo Gian Andrin,
vielen Dank für diese Informationen über realen Einsatzgeschwindigkeiten des Allegra.
Ich habe auch nicht vor allzu schnell zu fahren, dafür wird schon meine Gartenbahn viel zu klein sein, die 61 km/h würden mir in der Praxis bei weitem reichen.
Mir geht es mit der v-max nur darum dass mein Allegra korrekt funktioniert wie er sollte und wie Andere hier von ihren Zügen berichten. Beispielsweise wenn ich irgendwann den Zug einmal verkaufen wollte muss ja alles in Ordnung sein.
Gruß
Wolfgang
Hallo Wolfgang
Passend zum Thema, empfehle ich diesen Beitrag von Andreas: "Geschwindigkeiten Vorbild & Modell"
Waldbahner schrieb: 15,0 V 1,2 A 2,5 km/h 18,0 V 1,3 A 3,1 km/h 19,0 V 1,3 A 3,3 km/h 20,0 V 1,4 A 3,6 km/h 21,0 V 1,4 A 3,8 km/h 23,5 V 1,5 A 4,2 km/h
Deine analogen Geschwindigkeiten mit 22.5 multipliziert ergeben:
56.25 km/h 69.75 km/h 74.25 km/h 81.00 km/h 85.50 km/h 94.50 km/h
Die digitale Geschwindigkeit immerhin 60.75 km/h.
Das sind Geschwindigkeiten, die im oberen "Geschwindigkeitsfenster" eines Allegras, resp. bei der RhB liegen. Sicher existieren einige Strecken die mit 60 - 90 km/h befahren werden, die Regel ist aber 40 - 55 km/h.
Betrachten wir Vorbild & Modell sind deine Geschwindigkeiten im hellgrünen Bereich. Es ist mir bewusst, dass die ganze Auflistung durch den persönlichen Geschmackt an Gültigkeit verlieren kann.
Gruss
Im Übrigen hatte ich keine Lust zu schlafen (habe mehr oder weniger Urlaub) und habe den ersten Panto-Antrieb eingebaut, 3 h Arbeit. :D
Dank Michael allerdings war der Weg ja vorgezeichnet.
mibema schrieb: Nach lösen vieler Schraube im Dach und Aufbrechen einer leichten Klebung (der bei der Türe), kommt die ganze Inneneinrichtung heraus.
Die Klebung scheint nötig um die Tür genau zu positionieren. Ich habe beim Montieren auf das wieder Ankleben erstmal verzichtet, somit klemmt natürlich die Tür. Das ist eine ärmliche Konstruktion, aber egal.
Hast du die Stelle wieder angeklebt?
Der Panto-Antrieb funktioniert, allerdings bewegt er sich mit dem ESU-Decoder doch ziemlich schnell. Aber wenn man ihn selber montiert hat macht er natürlich besonderen Spaß. :D
Bearbeitet von Wolfgang am 16.08.2016, 06:11
Gruß
Wolfgang
So: Ich habe was gefunden:
Quelle: http://gilbert-medien.homepage.t-online.de/WPblog/?cat=11
Geändert wurde die analoge Elektronik: Unter anderem hat Märklin die beiden Drosseln auf den Analog-Brückenstecker der Schnittstelle versetzt, der im Digitalbetrieb abgenommen wird. Bei Anschluss eines Digitaldekoders entfallen diese beiden Drosseln.
Hier geht es zwar um die E10, trifft aber sicher auch entsprechend auf den Allegra zu: Also müssen wohl die Drosseln an den Motor-Steckern raus.
Das wird der nächste Test.
Bearbeitet von Wolfgang am 16.08.2016, 06:02
Gruß
Wolfgang






