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Wieder ein RhB Original weniger...

Gartenbahn

  1. Aw: Wieder ein Original weniger, neue Dieselloks?

    Hmm, die 801/802 werden wohl noch mindestens 15 Jahre im Einsatz bleiben da sie im Jahr 2000 (Irrtum vorbehalten...) gründlich saniert wurden. Die 241 war schon immer ein Problemkind.

    Die originalen Führerstände der Ge 4/4 I sind nicht mehr vorhanden. Ich habe bei der Refit der Lok 610 beim "Abbruch" mitbearbeitet und konnte ein paar Teile davon retten, davon auch eine Loklampe. Die Führerstände wurden mit Schweissbrennern abgetrennt, aber man kann sie natürlich wieder nachbauen. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen dass die RhB gewillt ist Geld in eine Ge 4/4 I zu stecken wenn es doch schon für die Dampfloks an Budget happert :-(

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  2. Aw: Wieder ein Original weniger, neue Dieselloks?

    Wenn ich mir die Fahrzeuglisten der RhB so ansehe, so finde ich dort auch 4 Stück Gm 4/4 die erst 2012 geliefert werden sollen. Nr. 283 01,02,04 und 05

    Vom Alter her könnte das der Ersatz sein für das Einzelstück 241 sowie die beiden Gem 4/4 801 und 802. alles Loks von vor 1970.

    Hat jemand nähere Informationen hierzu?

    Grüße

    Michael

  3. Aw: Wieder ein Original weniger Ge 4/4-I Nr. 607

    Da scheint ja ziemlich Fahrt aufgekommen zu sein. Wer weiss Neues, welche Maschine dann zur Museumsversion wird? Geplant gewesen war ja die Nr. 602, Bernina. Eine Maschine sollte ja wieder zur grünen Version umgebaut werden, wenn meine Informationen denn auch stimmen. Ich kann mir dies schlecht vorstellen, ob die alten Führerstände noch aufbewahrt wurden. Ich besitze nämlich ein Ampèremeteranzeigegerät aus der Ge 4/4I. Aus welcher Nummer, weiss ich allerdings nicht.

    Grüsse von Peter

  4. Aw: Wieder ein Original weniger Ge 4/4-I Nr. 607

    Als ich gestern in Landquart im SBB-Zug vorbeigefahren bin standen da die 609 mit demontierten Herstellerschildern und eine weitere Bo'Bo', deren Nummer ich aber nicht erkennen konnte. Dürften wohl die nächsten beiden Kanditaten sein...

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  5. Aw: Wieder ein Original weniger Ge 4/4-I Nr. 607

    Laut Haribu's Liste (Dank an ihn für diese mühevolle Arbeit) ist die 607 "Surselva" ausrangiert worden, das Vorbild meiner KISS-Lok. Mal sehen was kommt, Schrottplatz oder Museum?

    Viele Grüße

    Michael

  6. Aw: Wieder ein Original weniger Ge 4/4-I Nr. 604

    Knapp eine Woche nach der 608 ist nun auch die 604 verschrottet worden. Die Reihen der Ge 4/4-I lichten sich... :(

    Viele Grüße

    Michael

  7. Aw: Wieder ein Original weniger Ge 4/4-I Nr. 608

    Die 608 Mardrisa war 1986 der Refit-Prototyp. Man ging damals von einer Restlebensdauer von 20-25 Jahren aus, welche nun bei der 608 nun ja genau ausgeschöpft wäre. Ich denke mal dass die Bandagen runter sind bei der Maschine und eine R1 fällig wäre...welche natürlich nicht mehr ausgeführt wird. Die letzte Lok, welche die Refit durchlaufen hat, war übrigens die 610, welche erst 1992 "errötet" ist.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  8. Aw: Wieder ein Original weniger Ge 4/4-I Nr. 608

    In der Nummernfolge klafft nun eine Lücke zwischen der 607 und 609, am 17. März wurde die 608 "Madrisa" abgebrochen. Eigentlich eine der jüngeren BoBo-I Maschinen von 1953; 1986 und 1992 modernisiert, war wohl die Laufleistung erreicht oder ein schwerer Schaden/Unfall, wer weiß...

    Schade um jedes Stück. :( Michael

  9. Aw: Wieder ein Original weniger

    RhB Triebwagen ABe 4/4 I 35 wurde an die Bloney Chamby Bahn verkauft.

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    RhB_ABe44_35.jpg

    Bearbeitet von Andreas Cadosch am 03.02.2011, 16:41

  10. Aw: ABe 4/4-II Nr. 44 und 43

    Naja, die bisherigen 99xx sind ja alte ABe 4/4-I, von denen gibt es ja gelbe Museumswagen.

    Das hier habe ich auch noch im Netz gefunden:

    Da kamen die diversen Sound-Firmen gerade noch rechtzeitig für ihre Tonaufnahmen im Sommer/Herbst.

    :(

    Michael

  11. Aw: ABe 4/4-II Nr. 44 und 43

    Oh, da habe ich in einem anderen Forum gerade das hier zu den Tw II gelesen:

    "Es werden einige Nummern zurückbehalten und in X-Fahrzeuge umgebaut. Sie werden die jetzigen 99xx ersetzen."

    Quelle: http://www.albulamodell.ch/php5/wbb3/index.php?page=Thread&threadID=3006

    ...somit gehen allerdings die 99xx flöten :-(

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  12. Aw: ABe 4/4-II Nr. 44 und 43

    Pekri 59 schrieb: Meine groose Hoffnung ist aber schon, dass mindestens ein- bis zwei Fahrzeuge jeder Serie erhalten bleiben. Eines davon könnte ja dann in Bergün ins Bahnmuseum kommen, das andere Exemplar im Betrieb. Auch der Sammlung des VHS Luzern würden neue Schmalspurfahrzeuge in der Sammlung gut tun.

    Ja, das wäre schon sehr wünschenswert...allerdings vermutlich letztendlich Wunschdenken. Denn wer interessiert sich schon ernsthaft für einen Tw 41-49, welche doch nicht wirklich nostalgisch sind sondern noch immer recht modern aussehen? Und Museumsfahrten mit einem solchen Fahrzeug würden leider wohl niemanden anlocken. Kommt dazu, dass der Bestand an Museumsfahrzeugen stetig grösser wird und damit natürlich auch der Finanzierungsbedarf. Ich persönlich gebe auch der geplanten Museumsstrecke in der Zügenschlucht nur wenig Chancen. Aber vielleicht bin ich ja auch zusehr Realist ;-)

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  13. Aw: ABe 4/4-II Nr. 44 und 43

    Meine groose Hoffnung ist aber schon, dass mindestens ein- bis zwei Fahrzeuge jeder Serie erhalten bleiben. Eines davon könnte ja dann in Bergün ins Bahnmuseum kommen, das andere Exemplar im Betrieb. Auch der Sammlung des VHS Luzern würden neue Schmalspurfahrzeuge in der Sammlung gut tun.

    Grüsse von Peter :( :angry: ;)

  14. Aw: ABe 4/4-II Nr. 44 und 43

    ...Alpen-SBahn triffts recht gut. Leider. Man kann es aber drehen und wenden wie man es will: Primär ist die RhB ein Leistungserbringer mit einem Leistungsauftrag und die Mehrzahl der Passagiere fährt nunmal lieber in Tupperware herum als auf einem Holzbank mit 45km/h. Und ehrlicht gesagt...wenn ich mit der RhB pendeln würde dann würde ich die Allegras und Co. vielleicht auch schätzen. Der Gap zwischen den Epochen der Fahrzeuge wird allerdings laufend grösser, sprich auf der einen Seite sind die nostalgischen Fahrzeuge (als Dampf, Kroki etc.) und auf der anderen Seite die aktuellen Fahrzeuge. Konservieren wir uns also ein wenig von der auslaufenden (oder eh schon ausgelaufenen...) Eisenbahnromantik in 1:22.5.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  15. ABe 4/4-II Nr. 44 und 43

    So, kurz bevor KISS seine Modelle herausbringt geht auch bei den Vorbildern des ABe 4/4-II die Verschrottung los. Am 15.12.2010 wurden die beiden Nr. 43 und 44 abgebrochen, ein Bild in der Montebello-Kurve wie einer der Bildschirmhintergründe hier auf Andreas' Seite ist so nicht mehr möglich. :(

    Auch bei den "Mohrenköpfen" geht das Sterben weiter, am 21.12.2010 wurden die Uc 8046 und 8080 abgebrochen. Die Mitteneinstiegswagen B2323 und 2325 gingen schon am 1. Dezember den Weg alten Eisens....

    Aus der Sicht eines Eisenbahn-Enthusiasten verkommt die RhB langsam zur "Alpen-S-Bahn". Die Touris werden mit Panoramazügen für teuer Geld befördert, schön abgeschottet mit Klimaanlage und ohne Fenster zum Öffnen, die Güter in Blechkisten (Container) verpackt und die Bevölkerung im Nahverkehr per Stadler-Tram ("Allegra") weggekarrt. Und die Technik ferngesteuert und weitgehend ohne Menschen. Mal sehen wie lange die Natur das noch mitmacht, was nutzt die schönste ferngesteuerte Weiche wenn keiner mehr vor Ort ist der sie im Notfall freischaufelt.... :angry:

    Wie eine nicht mehr alltags-taugliche Eisenbahn im Winter aussieht könnt ihr ja gerade in Deutschland beobachten... :laugh:

    Viele Grüße

    Michael

  16. Aw: 50-Mio-km Lok abgebrochen

    Danke für die traurige :( , aber wichtige Nachricht. passt doch gut zur November Stimmung. Hoffe, dass sich die Rh.B. mit den weiteren Ausmusterungen noch etwas Zeit lässt.

    Grüsse von Peter :(

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    DSC01624-20101117.jpg

    Bearbeitet von Kriemler Peter am 17.11.2010, 20:20

  17. 50-Jahre/ 5-Millionen-km Lok abgebrochen

    So, jetzt ist sie weg, die Ge4/4-I Nr. 601. Am 16.11.2010 abgebrochen, wie befürchtet.

    :(

    Michael

    Bearbeitet von Becker Michael am 17.11.2010, 22:02(Grund: Schreibfehler)

  18. Aufräumen auf der Bernina-Linie

    Jetzt geht es auch den ABe4/4 aus den 60er Jahren an den Kragen, kürzlich sind die roten Nr. 41,42 und 45 abgebrochen worden. Werden ja durch die neuen 2-system Fahrzeuge ersetzt.

    Wenn KISS sich nicht beeilt sind die Originale eher im Hochofen als das Modell ausgeliefert.... ;)

    Viele Grüße und eine schöne Woche, Michael

  19. Aw: Es gibt ihn noch....

    Da fällt mir noch etwas ein, in punkto Modellbahn. Zwar ist es möglich, auch Jahre nach Ausmusterung einer Lokbaureihe noch ein passenden Modell zu bauen, aber es wird dann immer schwerer werden zum Beispiel an die Lok-Sounds zu kommen. Kaum ein Museum wird es sich leisten können jede Lok betriebsfähig zu halten und vor allem die Fristen zu bezahlen. Wie das in CH ist kenne ich nicht aber in D muss eine Lok alle 6 Jahre (plus maiximal 2 mal ein Jahr Verlängerung) in die Hauptuntersuchung, egal wieviel sie gefahren ist. Das kostet richtig Geld. Dann stehen solche Fahrzeuge halt nur zur Ansicht und haben keinen Sound...

    Und ganz ehrlich, es ist viel schöner solch ein Modell zu besitzen wenn man selber noch damit gefahren wurde. Geht mir auch so, 1990 fuhren die alten Loks noch, sogar Ge6/6-I noch mit Güter-Personenzügen (Okay, das war damals schon für Eisenbahn-Fans ein Extra-Service der RhB, mit "Schnittmusterbogen" aller Zugkreuzungen). So haben wir mal jeden Meter Gleis in Filisur erlebt und jede Weiche hinter der ein Gb Wagen stand.... ;)

    Welch ein Glück das die alten Fahrzeuge so stabil sind und hoffentlich noch lange halten....damals gab es z.B. keine Klimaanlage, deren Gewicht hatte man nicht und dafür dickere Bleche genommen. Beim GEX-Servicewagen musste man aus Gewichtsgründen schon das Bremszahnrad weglassen und der Hersteller des Küchenmodules bekam diesbezüglich knallharte Vorgaben.

    Viele Grüße

    Michael

  20. Aw: Es gibt ihn noch....

    Hallo Michael Hallo Andreas

    Genau diese Aussagen von Euch decken sich mit meinen Informationen. Danke dass Ihr beide dies so gut beschrieben habt. Als Laie habe ich mich nicht getraut, darüber zu schreiben, da, wenn dann wirklich konkrete Fragen dazu gekommen wären, ich damit absolut überfordert gewesen wäre, diese auch wirklich fundiert zu beantworten. Das Problem ist mir schon klar. da ich natürlich zu diesen Loks eine intensive Beziehun habe, sie waren in meiner Schulzeit im Engadin die modernsten Loks, welche die Rh.B. hatte. Bis dann die erste Bo Bo II kam, vergingen doch noch 10 Jahre.

    Grüsse von Peter

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    DSC3036.jpg

    Bearbeitet von Kriemler Peter am 30.10.2010, 15:18(Grund: Korrektur)

  21. Aw: Es gibt ihn noch....

    a.cadosch schrieb: Rekuperation ist seit je her eine Materie die die Schweizer Lokbauer im Griff hatten. Vor allem bei Lokomotiven mit herkömmlicher Technik war es den Ingenieuren schon sehr lange möglich mit echter Rekuperation zu Arbeiten.

    ;) Ich weiss, ich weiss, und zwar waren es Schweizer Ingenieure die das alltagstauglich hinbekommen haben, das muss man neidlos zugeben. Auf diese traditionsreiche Firma mit dem blauen Logo bin ich auch stolz.. ;) ;) ;) , denn sie hatte auch eine Fabrik in Deutschland... ;)

    Die BoBo II ist zwar moderner, aber genau die war und ist nicht in der Lage zu rekuperieren. Denn gerade die Privatbahnen (entgegen der SBB) nahmen sich nicht die Mühe, bei Thyristor Antrieben auch eine Rekuperation zu verwirklichen, weil dies damals noch sehr aufwändig war.

    Das war mit "moderner" auch nicht gemeint, sondern die Lokserie wird wohl etwas weniger Laufleistung haben was ihr eventuell noch eine weitere Frist beschert. Genau diese "mittelalte" Elektronik bekommt das nicht hin weil man nur die verschleißbehafteten Kontakte durch Halbleiter ersetzt hat, aber genau da ist das Problem, Halbleiter. Da geht der Strom nur in eine Richtung durch während das durch mechanische Kontakte eben in beide Richtungen geht. Da hätte man tatsächlich jede Menge Mehraufwand gehabt und das hat sich wohl nicht gerechnet.

    Bei der Umrichtertechnik ist es kein Thema mehr, die verfügen alle über eine Leistungsfähige elektrische Bremse mit Rekuperation.

    Na, so selbstverständlich ist das nicht, auch eine Geldfrage. Solch ein 4qs kostet mehr Geld als ein 2qs. Damit sind die 4 Quadranten gemeint, also Vorwärts und Leistung, Rückwärts und Leistung und dasselbe als Rückspeisung, auch da gehören dann die doppelte Anzahl Leistungshalbleiter hinein, aber die moderne Antriebsleittechnik erst ermöglicht dann auch hohe Wirkungsgrade und feinfühliges Anfahren/Bremsen. Die BoBo-III ist zwar eine solche Lok, aber als Schmalspur-Derivat einer Lok-2000 auch schon ganz schön alt. Da wird in ein paar Jahren wohl mancher lieber an die alten Schaltwerke denken als an die "modernen" Stromrichter, ein Abbrennkontakt ist einfach doch leichter nachzufertigen als eine Leistungskomponente die es einfach nicht mehr auf dem Markt gibt. Denkt einfach mal an Eure Mobiltelefone, nach wenigen Jahren bekommt man für die schon keine Original-Accu mehr, die von vor 10 Jahren sind riesig und passen in keine Handytasche mehr rein, und solche Loks sind fast doppelt so alt aber jeder denkt sie wären modern.....Das wird noch interessant werden, aber irgendwas muss die RhB an Loks vorhalten, der Güterverkehr hat eine zu große Bedeutung. Vielleicht kommt ja da auch mal was Neues?

    Viele Grüße

    Michael

  22. Aw: Es gibt ihn noch....

    Rekuperation ist seit je her eine Materie die die Schweizer Lokbauer im Griff hatten. Vor allem bei Lokomotiven mit herkömmlicher Technik war es den Ingenieuren schon sehr lange möglich mit echter Rekuperation zu Arbeiten. Echte Rekuperation heisst, die Bremsenergie ins Netz zurück zu speisen und nicht über Widerstände auf dem Dach einfach zu verheizen.

    Die BoBo II ist zwar moderner, aber genau die war und ist nicht in der Lage zu rekuperieren. Denn gerade die Privatbahnen (entgegen der SBB) nahmen sich nicht die Mühe, bei Thyristor Antrieben auch eine Rekuperation zu verwirklichen, weil dies damals noch sehr aufwändig war.

    Bei der Umrichtertechnik ist es kein Thema mehr, die verfügen alle über eine Leistungsfähige elektrische Bremse mit Rekuperation.

  23. Aw: Es gibt ihn noch....

    Naja, die Lok ist halt noch eine waschechte Schaltwerkslok ("Knallfrosch"), das ist nicht mehr up-to-date, Rückspeisung oder wie Ihr in CH sagt "Recuperation" ist da sehr aufwendig da nur mit speziellen Transformatoren zu machen. Da ist die BoBo-II schon etwas moderner.

    Ich denke die RhB wird zum Beispiel die Drehgestelle/Fahrmotoren der 4/4-I in den 6/6-II aufbrauchen, denn die sind ja (bis auf das mittlere) tauschbar. Und das war's dann. So wird das heute gemacht, eine Reihe ausmustern und "kanibalisieren" und eine andere damit Ersatzteilmäßig zu strecken, und eine neue Baureihe einführen oder modernisieren. Ich denke das das eben die Allegras sind die die alten Leistungen der 4/4-I übernehmen (müssen..).

    Schade.

    Michael

  24. Aw: Es gibt ihn noch....

    Ich hoffe nur, dass mindestens eine Ge 4/4 I die nächsten Jahre überlebt. Bis jetzt bin ich davon ausgegangen, dass dies die Nr. 602 sein wird. neuere Informationen deuten nun aber in die Richtung, dass die Rh.B. keine der Maschinen behalten will. Wenn dies so ist, Infos aus glaubhafter Quelle, dann hoffe ich doch sehr, dass sich eine Vereinigung auf die Beine stellen lässt um mindestens eine Maschine der Nachwelt betriebsfähig zu erhalten. Ich nehme nun mal an, dass schon bald eine maschine ausgemustert wird. Diesen Sommer habe ich doch 2 Zugspaare Pontresina - Scuol mit Ge4/4 I bespannt erlebt. Auch sonst war die Maschine vor einigen Zügen zu sehen. Wie im übrigen auch die Schnellzüge St.Moritz - Chur, welche auch vermehrt mit den Ge 6/6 II bespannt waren.

    Grüsse von Peter

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    DSC04262.jpg

    Bearbeitet von Kriemler Peter am 29.10.2010, 23:07

  25. Es gibt ihn noch....

    Habe mal kein neues Thema eröffnet, obwohl dieser Text das genaue Gegenteil davon beschreibt...

    Wer die Fahrzeuglisten der RhB aufmerksam verfolgt, wird vielleicht erstaunt feststellen, das trotz vieler Verschrottungen auch manch Oldie überlebt.

    Jüngstes Beispiel: Der A 1272 bekam noch einen Umbau in 2010 und eine nagelneue Fahrzeugnummer nach neuem Schema, A 531 02.

    und wer ist das???? Nun, der gute alte EW-III den LGB als Urvater aller "langen" RhB Personenwagen unter der Nummer 3067 erstmals 1985 herausbrachte, da war das Original gerade mal 2 Jahre im Dienst.

    Nun, jetzt kann MLGB den auch noch mal im neuen Design bringen, auch wenn das Dach ist durch den Umbau verändert wurde.

    :)

    Michael

  26. Aw: Wieder ein RhB Original weniger...Mohrenköpfe

    In den letzten Wochen hat es gleich 3 Vorbilder der LGB Mohrenköpfe Uc bzw Uce "erwischt", will sagen sie sind abgebrochen worden:

    Uc 8002 = LGB 45250 am 11.1.2010

    Uc 8024 = LGB 43250 BCU am 10.9.2010

    Uc 8026 = LGB 45253 am 7.9.2010

    Uc 8027 = LGB 41254 (den gab es nur als Ankündigung von Märklin für 2010, ist aber storniert) schon am 9.3.2007

    Uc 8028 = LGB 45254 am 7.9.2010

    Die folgenden Uc Wagen sind noch in Betrieb:

    Uc 8001 = LGB 41253 Sika

    Uc 8011 = LGB 41250 "Am Besten Beton"

    Uc 8050 = LGB 42250

    Uc 8092 = LGB 40253 HCB

    Viele Grüße

    Michael

  27. Aw: Wieder ein RhB Original weniger...ABe 4/4 35

    Der Bernina-Triebwagen Nr. 35 war zwar nie Vorbild für ein LGB-Modell, wohl aber seine "Brüder". Mit ihm verschwindet aber der letzte rote BB-Triebwagen der "ersten Stunde" den LGB mit der Bestellnummer 20390 als Nr. 34 in rot und in zweiter Auflage mit geänderten Drehmomentstützen an den Getrieben als roten Nr. 32 realisiert hat.

    Zum Glück wird er nicht abgebrochen, sondern wurde, mit liebevollen Abschiedsbriefen geschmückt, an die Museumsbahn Blonay-Chamby abgegeben. Dort ist auch die SEG Mallet 104 (LGB 2085D) beheimatet.

    Grüße

    Michael

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    abe35.jpg

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