hesch schrieb:
Mein Händler (Fertig) hat mir mitgeteilt, dass Märklin schriftlich bestätigt hat , keine Lösung anbieten zu können. Da wird wohl der Schienenräumer Bekanntschaft mit der Säge machen...
Hallo Herby,
Und wie stellt sich Dein Händler da auf? Ich hatte mal so was im Ohr, dass 1. Anlauf der Händler ist und er nachbessern oder halt wandeln muss. Ich gehe mal davon aus, dass man Dir dann einen entsprechenden Preisnachlass anbietet. Immerhin ist die Lok ja noch in den ersten 6 Monaten. Du musst also nicht beweisen, dass der Mangel schon zum Zeitpunkt des Verkaufs bestand.
Scheint ein MOLEX Stecker zu sein, ähnlich wie PIKO ihn verwendet. Wieder ein neues "Motherboard" ?
Beim neuen ME kann man das Kabel am Dekoder fest verklemmen/löten, und die Steckung ist am Antrieb selber, damit man beim Austausch nicht immer die ganze Lok zerpflücken muss.
Grüße
Michael
P.S: die Steckung am Antrieb ist verdrehsicher, und die Polarität der beiden äußeren Drähte trotzdem egal. Das wäre "MLGB-sicher" gewesen.
vielen Dank für den Vergleich alt - neu, neu ist bei mir auf dem Weg der Bestellung.
So von der Abbildung her scheint der Motorantrieb und Haken gleich zu sein. Ein Problem könnte die Entkupplerplatte sein, der Puffer reicht in den Flaschnöffner hinein.
Kann aber aus zwei anderen Loks Massoth alt ausbauen und gegen neu tauschen.
Der CT-Stecker bei Massoth ist zu dick für die von Märklin verbaute Buchse, abfeilen hilft bedingt. Ist denn die Märklin Variante im Elektronik-Handel erhältich?
Belegung ist identisch Klon und Massoth.
hast Du mal den neuen ME-Entkuppler "anprobiert" ?
Das Trittbrett-Gedöns kann man ja entfernen.
Soll ich mal alt und neu nebeneinander legen ?
Der Stecker ist aber denke ich schon komptibel, es gibt die MCT als Quetsch- und als crimp-Version mit Einzelkontakten.
Wichtig ist die Belegung..... ;)
Viele Grüße
Michael
P.S: Die Feder ist von KISS, die baue ich immer aus weil sie so klein sind, das sie schnell brechen (kleiner = unflexibler, und desto mehr müssen sie verbogen werden beim Ausschwenken).
Also mein Gartenbahnfrustlevel hat nochmals zugenommen. Gibt es denn keinen Hersteller der für 3k Euronen ein Modell anbietet, dass frei von technischen Mängeln ist?
Habe jetzt versucht in die LGB Ge 6/6 I ersatzweise einen Massoth Entkuppler einzubauen...schön gedacht...passt aber nicht.
Der Klon von Märklin baut niedriger (li. LGB re. Massoth). Der Schienenräumer blockiert den Massoth Entkuppler.
Märklin verwendet nicht den Standard CT-Stecker (li) 😈
Auch eine Standardkupplung...ist nicht, der Schienenräumer quetscht die Feder, die eingesetzte Kupplungsschraube (M3) ist zu kurz.
Erst mit einer Nicht-Standardfeder (stammt glaube ich aus einem Kiss Wagen) funktioniert es einigermaßen.
Mein Händler (Fertig) hat mir mitgeteilt, dass Märklin schriftlich bestätigt hat , keine Lösung anbieten zu können. Da wird wohl der Schienenräumer Bekanntschaft mit der Säge machen...
Grüsse
Herby
Bearbeitet von Herbert Schneider am 25.03.2022, 00:09
also das ist die Folge wenn man Plagiate mit technisch schlechteren Eigenschaften verwendet.
Heute beim Umprogrammieren an der CS3 gingen ohne Entkuplungstätigkeit beide Entkuppler in Rauch auf, sogar so heftig, dass der Rauchmelder in der Werkstatt anging.
wie entkuppelt Ihr denn? Tanzt ihr zunächst den Walzer und wollt die Kupplung entlasten? Denn in diesem Fall ist das wohl keine gute Idee. Beim Modell Heyn/Fertig oder Dietz in Ordnung, aber bei den ersten Massoth Entkupplern und auch beim Entkuppler des Metall Krokos wird ja der Flaschenöffner auseinander geschoben. Was passiert wenn die Lok direkt an den Wagen steht? Richtig, der Schiebemechanismus muss den gesamten Zug von der Lok wegdrücken. Und dafür ist das kleine Motörchen halt nicht gemacht. Ich denke es ist besser die Kupplung auf Zug zu lassen. Dann kann der Schiebemechanismus ungehindert ins leere fahren ohne die Wagen wegdrücken zu müssen.
Oder sehe ich das falsch? Leider steht dazu ja kein Hinweis in den Anleitungen der jeweiligen Loks/Entkuppler…
Wo war denn da die Endkontrolle, wenn die bei 2 (+ X) Besitzern fast sofort brechen, das muss doch bei einer Probefahrt schon gerochen haben.
Die werden das Problem gekannt und "unsachgemaessen Gebrauch" bei Probefahrten vermieden haben. Endabnahme dann nur durch "unterwiesenes Personal", welches den "unsachgemaessen Gebrauch" vermied.
Ein entsprechender - hinreichend herausgestellter - Hinweis in der Anleitung wuerde einige Schaeden vermeiden, aber ein Designfehler bleibt es so oder so.
Und wieder einmal stellt sich heraus:
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 20.03.2022, 06:53
beim aktuell verbauten Entkuppler ist Platz innerhalb des Flaschenöffners und der wird vom unteren Teil des Federpuffers genutzt. Wenn jetzt eine Entkupplungsplatte (wie beim neuen Massoth) zum Einsatz kommt, könnte es eng werden. Aber wie Mibema schon schrieb, ggf. zuerst mit der unmotorisierten Variante experimentieren.
auf den Massoth Entkuppler zu wechseln liegt ja schon auf der Hand. Warum sollte dieser mechanisch nicht passen? Es verändert sich ja nichts am Flaschenöffner im Gegensatz zur MLGB-Variante. Also wäre das doch eher besser oder täusche ich mich? Die seitlichen Hebel für manuelle Entkupplung kann man ja abschneiden, wenn das nicht passen sollte.
wichtig ist halt zu checken, was an den Steckern anliegt ob man dort den Massoth Entkuppler gefahrlos anbauen kann.
Aber solange Garantie auf dem Modell liegt würde ich das MLGB - insbesondere beim Preis der Lok - ggf. auch mehrmals um die Ohren hauen. Im übrigen kostet der Entkuppler als Ersatzteil 21,- Euro bei MLGB.
Also die alten ME-Entkuppler wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr neu geben.
Warum sollte man das tun wenn eine bessere Variante zur Verfügung steht ?
Das Hauptproblem war doch die fehlende mechanische Endabschaltung, die man dadurch ersetzt hat, das der Strom überwacht wurde (Anschlag = Stromerhöhung). Das ging solange gut bis der Hesteller der billigen Micromotore so schlechte Qualität lieferte (klemmende Untersetzungsgetriebe) das diese Abschaltung laufend anschlug. Diese Motore stammen aus dem Consumer-Bereich, also z.B. für Vibrations-Alarm. Wobei ich mutmaße, das die Anfänge dieser Motore, versehen mit einer Unwucht, noch aus Zeiten stammen, wo es noch garkeine Mobiltelefone gab, also ohne "-Alarm"... ;)
LGB hat anscheinend auf die Strombegrenzung verzichtet.... ;)
Bei den neuen ME-Modellen ist ein echter Schalter drin.
Eine Idee wäre, um die Mechanik zu testen, die Handversion zu kaufen, da kosten 4 stück um die 35 EUR und damit kann man mal probieren.
Was ich mir auch vorstellen könnte, das LGB auf das DUO-Lok Gebrauchsmuster gepocht hat und ME deshalb etwas ganz neues machen musste.
Der Tm2/2 von MLGB hatte damals Original-ME Entkuppler.
ich weiß nicht, ob die Original Massoth Entkupplung mit dem Verschiebe-Flaschenöffner noch lieferbar ist. Auch passt zwar der Mini-CT Stecker, aber ob die Ansteuerung identisch ist oder MLGB da ein eigenes Süppchen auf der Basisplatine kocht, ist nicht bekannt.
Der neue Massoth Entkuppler funktioniert nach dem Entkupplerplatten-System (das Patent für die ursprüngliche Version Heyn/Fertig ist ausgelaufen) ebenso der MD Entkuppler, diese könnten mit dem Puffer kollidieren.
Ich würde sowieso eine Entkupplungslösung mit Servo vorziehen, Massoth und Co. sind wegen der limitierten Antriebsgröße mechanisch empfindlich. Metallgetriebeservos von ESU oder Bluebird sind deutlich robuster.
Hallo,
auch ich gehöre zu den "Glücklichen", denen die Kupplung abgeraucht ist. Frage: Könnte die Massoth-Kupplung 1:1 getauscht werden? (wenn sie denn wieder erhältlich ist)
Danke, Horst
Gem schrieb:
[quote="mibema post=19884 userid=411"]
[quote="Gem post=19882 userid=1886"]@Herby: die Dinger sind abgeraucht, weil die Lok am fahren gehindert wurde, nicht weil ich etwas kuppeln wollte.
Gruss Marcel
Die Herrschaften sitzen alle auf einem hohen Ross, Mails werden einfach nicht beantwortet, und Kritik verhallt.
Kiss Schweiz verkürzt zwar die Hakenlänge, dafür öffnet aber der Haken nicht. Wäre mit einer Überarbeitung (z.B. Form angelehnt an die Variante von Thend) behebbar.
Das Märklin in einem 3k teuren Modell seinen Standard mfx verbaut, der bei 3,5A schlappmacht ist grotesk. Und dann alle Funktionen jenseits der 6 FA in eine Elektronik auf der Basisplatine zu packen 😯. Gegenüber ESU LS 5XL oder Zimo MS990 ist das ein alter Hut, der Sound wurde wohl von einer Raumkosmetikerin mit Staubsauger abgemischt. Und bei der Entkupplung eine Mischung zwischen Massoth Plagiat und LGB Uralt Entkupplung einzubauen, die paar Euronen sollten schon drin sein.
Überhaupt ist doch bei der Ge 6/6 I ein größerer Schwenkbereich des Flaschenöffners gar nicht nötig, da wäre doch eine Kupplix in Metall mit Entkupplungsplatte optisch und funktionell eine saubere Lösung.
Kiss und Märklin haben bei der Ge 6/6 I eine unheimlich aufwändige Kinematik für den Vorbau implementiert um unter R3 zu kommen. Wie wäre es mit Leitern und Anbauteilen, die mit dem Drehgestell ausschwenken?
Und statt der weißen Handschuhe für den Butler, der die Lok zum Gleis trägt, hätte ich lieber einen vernünftigen Schaltplan und eine vollständige Explosionszeichnung.
Mal sehen, wie lange es dauert, bis der mfx zu sehr nervt, die Mechanik mit Antrieb über die Blindwelle durchhält und sich die Stahldrahtschleifer an den Achsen bewähren.
MLGB hat die Messlatte hochgelegt - aber hier (in diesem Forum) wird ja schnell mit dem Finger gezeigt, und dann muss man ehrlich sagen, ohne Fehl und Tadel ist das Modell dann ganz und gar nicht.
der Abstand zwischen Lokkasten und Vorbauten ist schon beträchtlich
dass die Schläuche unter dem Umlauf (zu den Vorbauten) im Betrieb nicht montiert werden können und die Treppen ( bei Kiss auch nicht) betriebstauglich sind - ein no go!
25 sec für einen Meter (!) - Kiss benötigt dafür 75 sec - und das ist 3 mal besser !! ( und nicht schlechter)
-in dieser Liga sollte nicht R1 default sein, sondern die Ansprüche der Profis. Soll heissen, wer R1 farhen will, soll den Umbau auf die spurkranzlosen Achsen machen und nicht der Profi die Achsen mit Spurkränzen Einbauen müssen. (Darüber muss sich der R1er nicht echauffieren - das Modell NIMMT ja im Auslieferungszustand auf SEINE Bedürfnisse Rücksicht)
Also für jemand der ein ziemlich originalgetreues Krokodil möchte definitiv ein Topmodell - wenn man eine Kiss (oder mehrere) hat, kein zwingendes Must have, da man es bei LGB auch nicht geschafft, hat die Unzulänglichkeiten, die Kiss bereits gemacht hat, zu eliminieren.
mibema schrieb:
[quote="Gem post=19882 userid=1886"]@Herby: die Dinger sind abgeraucht, weil die Lok am fahren gehindert wurde, nicht weil ich etwas kuppeln wollte.
Gruss Marcel
reißt Du Dir dann nicht alles rechts und links der Anlage ab? Ich würde dann glaube lieber die Leitern ganz weg lassen. So habe ich es auch bei Kiss gemacht und die Leitern abgeschraubt. Der Lokführer muss jetzt halt springen :-)
Viele Grüße,
Sebastian
Bearbeitet von Sebastian Hochstetter am 17.03.2022, 15:21
wie bei Kiss sind die Zurüstteile beim LGB Kroko in Metall nur bei Geradeausfahrt (Vitrine) anbaubar.
Nach den Erfahrungen mit dem Kiss Kroko wollte ich zumindest die Leitern anbringen im Modus "abstehende Ohren". Später gibt es vielleicht bei den Krokos als Bastelaufgabe mal verschiebare Leitern ähnlich wie bei Bemo.
So ist die Drehgestellstellung bei R3
R3 bei angebauten Leitern
Die kleine Leiter wird einfach in ein 2mm Gewindeloch, das eigentlich für Vitrinenzurüstteile gedacht ist, geschraubt und minimal zurechtgebogen.
Bei der großen Leiter wird das vorhandene Loch, das urspünglich den Zapfen der Leiter aufnehmen sollte verwendet.
Idealerweise wird ein 2,6mm Gewinde hineingeschnitten und die Leiter nach Unterlage einer 4mm Mutter angeschraubt. 2,6mm Gewinde sind nicht mehr sehr verbreitet, man kann auch 2,5mm verwenden, nur dann die Schraube nicht zu fest anziehen.