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Vorstellung meiner Rasenkantenbahn

Gartenbahn

  1. Hallo Thomas

    Ja da hast du recht. Vor lauter Gitarren und Gitarrenmodifikationen und Reviews habe ich die Fotos meiner Bahn schon fast sträflich vernachlässigt. :( Ich habe normalen Splitt verwendet. Sicher, er ist etwas zu grob. Die ganze Bahn ist eingeschottert, ausser der Bahnhofsbererich noch nicht ganz. Denn nächstes Jahr baue ich neue Geleise ein in einem Bogen, der noch R3 von LGB hat. Ich habe das Geleise von LEBU verwendet, die 3 Meter Stücke und dann mit dem Biegeschlitten gearbeitet. Digitoys-Systems hat mir die Geleise geliefert und auch den Biegeschlitten ausgeleiht.

    Hier mal Bilder mit Schotter:

    Meine Webseite werde ich aktualisieren. Habe eben vor allem die Rhätische Bahn Seite mit neuen Fotos versorgt.

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    Bearbeitet von Kriemler Peter am 15.10.2014, 09:59

  2. Hallo Peter,

    genauso wie du habe ich es auch gemacht. Fließ-> Splitt -> Rasenkantensteine -> Kabelkanäle -> Gleise -> Schotter -> Sarnacol 2116.

    Ich habe mir mal deine Webseite angesehen. Deine Bahn gefällt mir sehr gut! Sie entspricht auch meiner Vorstellung von Gartenbahn: Gut in den Garten integriert, schlicht, auf das Wesentliche reduziert (nicht so ein überladenes Gleisknäuel). Toll finde ich die sanften Gleisbögen, da ist meine fast schon wieder steril mit ihren regelmäßigen Kurven und geraden Strecken. Liegt aber auch am begrenzten Platzangebot des Gartens. Auch sehr schön die Übergänge der Elemente Rasen - Bahnstrecke - Blumenbeet. Alles sehr harmonisch, gefällt mir! Vielleicht werde ich mir auch das eine oder andere Häußchen an den Streckenrand stellen. So wie ich das sehe hast du auch an einigen Stellen Code 250-Gleis!? Leider habe ich auf deine Seite aber keine Fotos gefunden wo der Schotter drauf zu sehen ist. Hast du da welche auf deiner Seite? Das würde mich mal interessieren.

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  3. Die neuen Geleise und der Schotter gefallen mir. Nur: was hast du denn als Unterbau genommen? Ich habe zuerst ein Trennflies, dann Splitt, ca. 5 cm, danach Rasenkantenplatten, dort darauf das Geleise montiert und dann eingeschottert. Ich habe Splitt genommen. Mir gefällt das Resultat sehr.

  4. Hallo,

    ich habe ein bisschen weitergebaut bei meiner Bahn. Die Kurve mit Bahnübergang und ein Stück entlang der Hecke sind jetzt eingeschottert. Dabei kam Schotter von Ingolf Plfugmacher zum Einsatz. Was die Körnung und Größe angeht ist es bisher das Beste was ich hatte. Leider werden die Steinchen beim Kleben doch etwas dunkler. Aber ich habe den Eindruck, dass das bei fast allen Schottern so ist. Daher werde ich den wohl weiter verwenden. Als Alternativen könnte Quarzsand in Frage oder dieser sündhaft teure, aber schöne hier: http://wenz-modellbau.eshop.t-online.de/epages/Store_Shop00671.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop00671/Products/wm0117 kommen. Der Quarzsand den ich als Probe habe (habe noch kein Foto davon) ist zwar recht bunt, sieht aber hübsch aus. Irgendwie mir Split aus dem Asphaltwerk bin ich noch nicht recht warm geworden, den müsste ich dann auch selbst sieben.. naja, mal schauen.

    Als zweite wichtige Neuerung verwende ich ab sofort nicht mehr wie bisher das Code 332-Gleis, sondern Code 250 von www.miha-modell.de . Auch finde ich die Schwellen passender zu einer modernen "aktiven" Bahn wie der RhB, die anderen sehen eher aus wie von einer nostalgischen Museumsbahn.

    Hilfreiche Kommentare und Meinungen sind willkommen :side:

    Beim direkten Vergleich der Profile werden die Unterschiede doch deutlich

    Ab jetzt gibts selbst bei den auf Erde (statt im Rasen) verlegter Gleise keinen Kunstrasen mehr am Rand. Dafür sind die Ränder mit einem dünnen Sandstreifen. Allerdings muss ich meine neue Technik für geradere Sandstreifenkanten noch mehr umsetzen. Bitte bei diesem Bild die Schotterfarbe nicht beachten, da der Schotter gerade frisch mit Sarnacol behandelt wurde

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    Bearbeitet von Amend Thomas am 13.10.2014, 22:13

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  5. Hi Pekri,

    freut mich, dass es dir gefällt :) Ich habe mich beim Einzementieren am Vorbild orientiert. Für mich sieht das immer so aus, als ob der Asphalt auch immer direkt sozusagen an der Straßenkante anfängt und aufhört (die Gehwegplatte ist sozusagen die Straße). Oder geht das beim Vorbild noch ein bisschen auf die Strecke hinaus? Muss da nochmal genau hingucken. Wie weit meintest du? Ich kann mir vorstellen, dass der mit Sarnacol verklebte Schotter auch ein bisschen verhindert, dass da was spriest. Ich lass mich überraschen. Und wenn nicht, muss ich da wohl mit der Nagelscheere ran ;) Der erste Schotter ist geklebt, bald gibt es davon Fotos hier im Forum :cheer:

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  6. Sieht sehr gut aus. Nur schade, dass du den nachfolgenden Rasenkantenstein nicht auch miteinbezogen hast. Dort können dann Unkräuter spriessen. Es gäbe auch einen schöneren Abschluss. Aber sieht toll aus. :)

  7. So. ich war wieder fleißig. Der Bahnübergang ist einzementiert. Ist alles recht stabil. Beim nächsten Bahnübergang überlege ich allerdings tatsächlich, die Platte dann komplett rauszunehmen oder durchzusägen. Aber so ist das auch erstmal recht praktikabel. Ich habe jetzt auch endlich das Sarnacol 2116 (was hier in Berlin ne Seltenheit zu sein scheint, selbst der Vertreter meinte, dass wohl kein anderer das bestellen würde) und von Ingolf Pflugmacher http://www.pflugmacher.com/ habe ich jetzt auch eine 24kg-kiste feinstem Schotter bekommen, den ich gerne bald einbauen möchte. Die Gleise werden dann anschließend gealtert. Und der Rasen gemäht natürlich ;)

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    Bearbeitet von Amend Thomas am 16.08.2014, 11:13

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  8. thend schrieb: wenn [...dann] hast du gute Chancen, dass ich irgendwann was abzugeben haben werde ;) Wohnst du in der Region?

    Ich wohnte mal (ist fast 30 Jahre her) in Steinstuecken und spaeter in Frohnau. Aber mich hat es nach Schleswig-Holstein, in die Naehe von Kiel verschlagen - aber da fahren auch die einschlaegig bekannten Paketdienste hin ;-)

    LG

    Michel

  9. Hi Michel,

    vielen Dank, das Einfachste ist oft das Beste :lol: Ich habe jetzt einen Händler in Berlin gefunden. Mal sehen, wenn sich keiner in meinem anderen Thema meldet, der was abzugeben hat, hast du gute Chancen, dass ich irgendwann was abzugeben haben werde ;) Wohnst du in der Region?

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  10. Thomas,

    vielleicht mal bei Sika anrufen und nach Vertriebspartnern in Berlin fragen ?

    Fuer 50m Trasse wirst Du etwa 10 Liter (~10.5kg ?) benoetigen - je nach Breite des Schotterbetts +/- 10%. Wert gilt fuer Edelsplitt 2-3mm. Bei groeberer Koernung halt etwas mehr.

    Falls Du den Rest loswerden willst... Email Adresse findest Du auf meiner Homepage.

    LG

    Michel

  11. Michel M schrieb: Sarnacol 2116 gibt es beim Dachdecker - oder beim Fachhandel fuer Dachdeckerbedarf. Auch einige Baustoffhaendler fuehren Produkte der Firma Sika.

    Hi Michael,

    das scheint ja schon mal ein heißer Tip zu sein. Leider konnten die, bei denen ich bisher angerufen habe, nix damit anfangen. Ich werde weiter umher telefonieren. So wie ich das jetzt verstanden habe, gibts das in Packungen ab 20kg. Meine Trassenlänge wird so schätzungsweise einmal 40-50m betragen. Ob ich das verbrauchen würde? Ansonsten habe ich jetzt parallel mal eine Suchanfrage im Forum gestartet. Uns Modellbahnern wirds ja teilweise echt nicht einfach gemacht :unsure:

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  12. Hallo,

    also ein Gleis einbetonieren, das ist richtig frustrierend. Die Ausdehnung von Beton, Messing und Schwellenkörper ist höchst unterschiedlich. Spätestens nach dem ersten Frost bröselt das. Selbst eine Armierung mit Fliegengitter im Sinne eines "Stahlbetons mini" verhindert nicht Risse und Absplitterungen. Bei Geraden ist die Lösung mit den Bahnsteigelementen eine Alternative, ansonsten die von Andreas vorgeschlagene Lösung mit einer abgesenkten Platte bzw. Plattenanteilen. Ich muss zukünftig eine ganze Hofeinfahrt, geplastert mit Betonsteinen im Bogen überfahren, eine richtig gute Idee habe ich bis jetzt nicht. Es gibt verschiedene Versuchsaufbauten s.o., habe auch schon mal an Asphalt als Füllmaterial im Gleisbereich gedacht.

    Grüsse

    Herby

  13. @Herby: Ich werde mir den Artikel gleich mal ansehen.

    @Andreas: Danke erstmal für Illustration :) @Andreas und Michael: Das Problem war, dass ich die Rasenkantensteine an der Oberkante bündig mit dem Rasen, also dem Übergang Erde zu Rasenansatz, haben wollte. Und das sind die Gehwegplatten auch. Deshalb diese Lösung. Hätte ich die Platte weggelassen und nur die Steine verlegt, wären die Gleise letztendlich auch auf der selben Höhe. Leider konnte ich die nicht noch tiefer legen, da sonst das Gefälle aus dem Blumenbeet kommend zu steil gewesen wäre. außerdem wusste ich nicht wohin mit der Platte. Damit man (hoffentlich) nicht drüber stolpert, will ich vor und nach den Gleisen Zement als Schräge, als Rampe aufgießen, und mit einem Brett gerade ziehen. Zwischen die Gleise sollen dann irgendwelche Platten. Mal sehen, was ich da nehme. Vielleicht Kunststoff, vielleicht kleine Fliesen, mal schauen. Zusätzliches Problem ist, dass der Übergang in einer Kurve ist. Deshalb wäre das Herausschneiden nicht so einfach. Gibt es aber auch im Vorbild:

    https://maps.google.de/maps?q=st.+moritz&hl=de&ie=UTF8&ll=46.456959,9.943968&spn=0.005802,0.009602&sll=52.530756,13.38239&sspn=0.040779,0.076818&t=h&hnear=St.+Moritz,+Graub%C3%BCnden,+Schweiz&z=17

    Einfach auf Streetview- (in diesem Fall Gleisview-) Ebene gehen, also das kleine gelbe Männchen auf die Gleise setzen, da ist man dann in Lokführerperspektive. Da sieht man es am besten.

    Auf jeden Fall vielen Dank für eure Hinweise. Nach einigen Metern ist der selbe Weg wieder in die andere Richtung zu überqueren. Das dauert noch ein bisschen, bis dahin werde ich mir eure Tips durch den Kopf gehen lassen, mal sehen was davon umsetzen lässt. Und auch mal schauen, wie meine Zementlösung sich in der Praxis macht. Und vielleicht nehme ich dann auch nur noch Flexgleise und keine vorgebogenen mehr.

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  14. thend schrieb: Weiß jemand wie ich in Deutschland/Berlin an dieses Sarnacol oder etwas Ähnliches herankomme?

    Sarnacol 2116 gibt es beim Dachdecker - oder beim Fachhandel fuer Dachdeckerbedarf. Auch einige Baustoffhaendler fuehren Produkte der Firma Sika.

    LG

    Michel

    Bearbeitet von Monscheuer Michael am 21.07.2014, 09:51

  15. Ameisen sind zu vielen im Stand, aber dass die mir mein Trasse nur um einen Millimeter verändern weiss ich dann schon zu verhindern!

    Ne, dass wäre kein Problem, vokalem ist mein Vorschlag für diejenigen gedacht, die den Gehweg voll mit Platten (ohne Rasenabstand) verlegt haben, die müssten schon auch beim Bahnübergang ganz an das Geleise verlegen und können icht einfach eine Platte weglassen.

    Andreas

  16. Warum überhaupt noch diese eine Gehwegplatte ? :blink:

    Sieht es nicht besser aus die Mähfix-Steine durchzulegen und auf diese eine Platte zu verzichten? Egal wie, das gibt doch immer eine Stolperfallle, spätestens wenn Ameisen eine der beiden Platten/Mähfix hochheben.

    Gruß

    Michael :blink:

  17. kleiner Vorschlag: Mit einer Trennscheibe Gordula so schneiden das passende Teile entstehen und bis an die Gehwegplatte verlegen.

    dann Gehwegplatte auftrennen und das Mittelstück tiefer legen, so dass nach dem ausgiessen die Schienenoberkannte wieder bündig zu den anderen Gehwegplatten ist. Ist die Schienenoberkannte höher als die Gehwegplatten baut man sich eine Stolperfalle.

    Anhänge

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    Bearbeitet von Andreas Cadosch am 20.07.2014, 10:33(Grund: Umbruch)

  18. Hallo,

    für gerade Strecken, die befahren werden sollen, kann man die LGB Bahnsteige 50340 nehmen. Wenn sie von Autos etc. befahren werden sollen kann man sie mit Beton von unten ausgiessen.

    Grüsse

    Herby

  19. Hallo Alle,

    es gibt Fortschritte bei meiner Bahn. Nachdem ich hier von den Vorteilen einer Verlegung der Trasse direkt am Rasenrand und nicht im Gemüsebeet überzeugt wurde, habe ich diese Erkenntnis gleich in die Planung übernommen und in die Tat umgesetzt. Siehe Bilder. Ich habe mich an Cadoschs Anleitung zum Gleisbau gehalten und auch noch Kies/Split als Untergrund und Drainage genommen. An der Seite gucken die Kabel raus. Dort, wo die Bahn den Weg kreuzt, werde ich die Gleise einzementieren. Es wird eine Schräge entstehen, so dass man problemlos mit dem Fahrrad oder Transportkarren drüber rollen kann. In die Mitte kommt auch noch irgendwas. Gestern war ich unterwegs, um dieses Sarnacol oder etwas Vergleichbares zu kaufen. Aber in dem Baustoffhandel, in dem ich war, konnten die mir nicht weiterhelfen. Weiß jemand wie ich in Deutschland/Berlin an dieses Sarnacol oder etwas Ähnliches herankomme?

    Gruß, Thomas

    Auf den ersten beiden Bildern ist die Kurve fertig, auf den unteren beiden gehts bereits wieder in die Gerade.

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    Bearbeitet von Amend Thomas am 20.07.2014, 08:28

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  20. Pekri 59 schrieb: Denk daran aber zuunterst ein Trennflies einzubauen. Sonst rutschen dir dann die Steinchen weg und die ganze Sache wird uneben.

    Hi Pekri,

    danke für den Hinweis, das werde ich machen. Ich habe davon ja noch genug aus meinen alten Planungen übrig :)

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  21. Für den Unterbau kannst du normalen Splitt nehmen. Denk daran aber zuunterst ein Trennflies einzubauen. Sonst rutschen dir dann die Steinchen weg und die ganze Sache wird uneben.

  22. Hallo,

    so. Jetzt habe ich mir mal die Anleitung zum Gleisbau nochmal genauer angesehen. Da wurde mir klar: Warum nicht gleich so? Ich habe meine Bahn bisher ja am Rand im Blumenbeet gebaut. Irgendwie kam ich nie auf die Idee, dass es auch anders gehen könnte. Als ich jetzt aber die Bilder hier gesehen habe, z.B. von Andreas Cadoschs Bahn, dachte ich mir: So will ich es auch. Das, was ich bisher gebaut habe, bleibt so. Hat einfach zuviel Arbeit gemacht, um es abzureißen. Das Verlegen an der Rasenkante, so wie ich den Rest der Bahn weiterbauen werde, bringt meiner Meinung nach nur Vorteile:

    • Man kommt besser ran
    • Ein Schneiden der Rasenränder, wo man bisher mit dem Mäher nicht rangekommen ist, entfällt. Da ist ja dann die Bahn.
    • Ich brauche keinen Kunstrasen mehr verwenden, habe dann ja echten.
    • Man macht anderen Gartennutzern das Blumen- bzw. Gemüsebeet nicht mehr streitig.

    Außerdem werde ich ab jetzt auch als Untergrund die Steinchen verwenden, die ich bisher als Schotter verwendet habe. Die sind als Schotter eh zu grob (bis zu 6mm). Meint ihr, das geht? Andreas Cadosch hat ja in seiner Skizze zum Gleisbau etwas von "kiesbett" geschrieben. Müssen die Steine rund sein, oder geht auch spitz und eckig? Ich glaube, der Untergrund aus Steinchen/Kies hat auch den Vorteil, dass es sich besser ausrichten lässt als Erde. Ich abe da manchmal echt Stunden damit verbracht die Erde glatt zu machen und auszurichten, wenn die Rasenkanten-Steine nicht so lagen wie ich wollte. Ich kann mir vorstellen, dass das mit Kies/Steinchen besser geht. Und schnller :)

    Ist schon toll, so ein Forum.

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  23. Aber im Bericht von dir ist ja die Rede von Polyurethan-Zeugs,

    Oder Sarnacol 2116, der PU Binder ist sehr teuer, auch wenn ich den am liebsten hatte.

    Andreas

  24. So, weiter geht's mit den Bildern

    Hier die Umfahrung von erstens der Tanne, und anschließend die Forythie. In verschiedenen Baustadien. Die Gleise sind von Thiel, vernickelt.

    Dieses Bild zeigt die Verlängerung in einem recht aktuellen Status

    Jetzt der neueste Teil. Ich überlege, auf diesem Stück, wo der Rasen gequert wird, die Gleise, also die Schwellen, einzuzementieren, damit sie nicht verrutschen, wenn man drüberläuft oder mit dem Rasenmäher drüber fährt. Was meint ihr? Nach dem erneuten Durchlesen der Schotteranleitung auf dieser Seite hier überlege ich die vielleicht doch lieber mit dem Schotter zu fixieren.

    So. hier ist vorläufig Schluss. Die Kurve führt direkt auf einen kleinen"Hügel" zu, ein etwas höheres Beet. Dieses wird dann leider leider untertunnelt werden müssen :P Praktisch ist auch, dass die Terrassenmauer dabei eine art natürliche Felswand darstellt.

    Noch sieht die Bahn ein bisschen trist aus, finde ich, aber wenn der Kunstrasen erstmal vermoost und der richtige gewachsen ist, ändert sich das hoffentlich.

    Hoffe, es hat ein bisschen Spaß gemacht die Bilder anzugucken. Sobald es was Neues gibt, schreibe ich das hier rein.

    Gruß, Thomas

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    Bearbeitet von Amend Thomas am 15.06.2014, 08:19

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  25. a.cadosch schrieb: Bericht "GLEISBAU"

    Zum geklebten Schotterbett: Es gibt noch viele die Angst vor dem Kleben des Schotterbettes haben, weil man der Meinung ist, vielleicht die Geleise später dann nicht mehr gebrauchen zu können.

    Andreas

    Hallo Andreas,

    das mit dem Schotter verkleben habe ich mir eben nochmal durchgelesen. Ich hatte auch erst versucht zu kleben, allerdings mit Holzleim. Da sind bestimmt um die 50,- € drauf gegangen, gehalten hat es nicht. Aber im Bericht von dir ist ja die Rede von Polyurethan-Zeugs, vielleicht probiere ich das mal aus. Als Schotter nehme ich immer Split, wie er für den Straßenbau eingesetzt wird. Ist zwar ganz schön grobkörnig, aber günstig im Baustoffhandel zu bekommen (letztes Mal kam der Mitarbeiter mit einem riesigen Radlader angefahren, und ich habe dann mit meiner Minischaufel die Steine in meine Tüte geschaufelt. Das muss ausgesehen haben :laugh:

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  26. dneu schrieb: Aber die Lösung mit dem Kuststoffrasen ist nichts. Man kann den Naturrasen getrost an das Trasse wachsen lassen. Lies mal den Bericht über den Gleisbau hier, ich war davon begeistert.

    Lg D

    Hallo D,

    Danke für die Tips!

    Der Kunstrasen liegt nur da, wo die Trasse auf nackter Erde aufgebaut ist. So sieht es schicker aus und der Schotter versackt nicht im Boden. Meine Steine sind nämlich nur etwa 12cm breit.

    Da, wo die Bahn den Rasen kreuzt, wie z.B. kurz vor dem Bahnübergang, da habe ich 14cm breite Steine, und da wächst auch der Rasen bis zum Stein ran.

    Gruß, Thomas

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  27. Hallo Raffael

    Ich habe seit 1990 Erfahrung mit verklebtem Schotterbett und habe mehrere Anlagen damit versehen. Ich kann die Frage mit einem klaren Nein beantworten. Auch von bekannten habe ich nie vernommen, dass sie Probleme damit hatten.

    Das ist kein "harter" Klebstoff, sondern ein "zäher". Der auch Temparaturschwankungen mit macht.

    Gruss Andreas

  28. Ich habe demnächst auch vor, meine Bahn in den Garten zu verlegen. Mir schwebt auch das System von Thomas (danke für den Bericht) vor, Rasenkantensteine zu verlegen. Zudem habe ich auch vor, den Schotter zu verkleben. Gewisse bedenken dazu habe ich allerdings, denn wie ist es denn mit der Ausdehnung des Geleisen (heiss/kalt, Sommer/Winter)? Sprengt das dann nicht den verleimten Schotter weg oder verbiegt sich sonst in einer Weise, da die Schwellen ja fixiert sind?

    Gruss Raffael

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 14.06.2014, 13:21

  29. Bericht "GLEISBAU"

    Zur Trassepflege (bei geklebtem Schotterbett) habe ich einen Nachtrag. Die Rasenkannte schneide ich seit neustem mit einem Akkufadenmäher von Stil. Und jetzt kommt`s, für die Nachreinigung habe ich mir den Akku Laubbläser besorgt (eine Kanone die die Geleise sauber hält wie wenn sie neu verlegt sind). Aber kein Stinken und wenig Lärm!

    Zum geklebten Schotterbett: Es gibt noch viele die Angst vor dem Kleben des Schotterbettes haben, weil man der Meinung ist, vielleicht die Geleise später dann nicht mehr gebrauchen zu können. Ich habe gerade die Anlage bei meinen Eltern abgebrochen und 4, ehemals geschotterte R5 Weichen ausgebaut, die durchaus weiter verwendet werden können.

    Andreas

  30. Danke für den Bildbericht.

    Ich würde Dir ein paar Tips vorschlagen: Du schreibst ja, dass es ein wenig Probleme an Gewissens Stellen gab. Der Trassenbau mit den Rasenkantensteinen ist perfekt! Das wird stabil und garantiert eine gute Fahrbahn.

    Aber die Lösung mit dem Kuststoffrasen ist nichts. Man kann den Naturrasen getrost an das Trasse wachsen lassen. Die Geleise dauerhaft eingeschottert und die Gleispflege ist ein Kinderspiel (kein Schotter der plötzlich Weg ist)

    Lies mal den Bericht über den Gleisbau hier, ich war davon begeistert.

    Lg D

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