MLGB 2660x Ge 6/6 I
Gartenbahn
MLGB Ge 6/6 I Metall erste Eindrücke
Hallo,
bei mir ist das Regenbogenkroko von LGB angekommen. Bisher hat hier noch niemand detailliert darüber geschrieben.

Das Modell ist für Märklin Verhältnisse sehr detailliert, natürlich drängt sich der Vergleich mit der Kiss Variante auf. Bzgl. Räder und Führerstand sicher mehr Details. Während bei Kiss die Federung immer "sportlich härter" bis kaum wahrnehmbar wird, ist sie beim Kroko von MLGB butterweich, d.h. das Modell steht weitgehend eingefedert da, kann nur bei Bedarf nach unten "ausfedern". Die vielen zu öffnenden Türen und Schiebefenster sind mehr Gag als sinnvoll.
Märklin hat, was u.a. die Verpackung angeht, von Kiss abgekupfert: Bodenplatte, Styroporhaube, Klettband und Handschuhe!!! Den seitlich ausklappbaren Deckel der Kartonverpackung hat man vergessen.
Die Bodenplatte ist nicht Holzverbundplatte sondern Alu. Die Lok ist vierfach an den Drehgestellen verschraubt, nicht am Mittelteil, das hat Luft zum Wackeln und die von aussen nur gesteckten Scheiben fallen da gerne mal raus.

Nach Abschrauben der Flügelmuttern und Anheben des Modells stehen die Schraubbolzen vor, man kann das Modell nicht auf die Räder stellen.

Also Bodenplatte nur in Rückenlage sinnvoll zu entfernen.Märklin hat sich ein Herz genommen und den Puffer um rund 2mm höher gesetzt, eine Standard-Kupplung montiert, die auch den Namen verdient. Allerdings ist der ältere Massoth Entkuppler montiert, der neuere kollidiert möglicherweise mit dem Puffer. Allerdings wurde der wohl "verschlimmbessert" und Motor und Mechanismus sind anscheinend fest verbunden. Also muss die Kupplung vor dem Entkuppeln entlastet werden, d.h. darf von den angekuppelten Wagen weder unter Zug noch Druck stehen, sonst könnte bei Klemmung der Rauch aufgehen.
Die Anleitung ist sehr spärlich ausgeführt. Der Achswechsel der mittleren Achse ist nur mit einer Explosionszeichnung dargestellt, ob man die schwarze Kappe abziehen muss, um an die Schraube zu kommen...man kann es erahnen.

Das Kroko hat den von Kiss bekannten Kinematikmechanismus. Überlange Kurbelzapfen sind erfreulicherweise nicht vorhanden, auch das Seitenspiel der Achsen hält sich in Grenzen. Vom Modus gibt es nur kein Zubehör (Leitern etc.) zum Fahren oder alles dran für die Vitrine. Es feht eine differnzierte Beschreibung, was z.B. oberhalb R3 gehen würde. Mechanisch wird wie beim Original die Blindwelle angetrieben, mal sehen wie sich das im Langzeitbetrieb bewährt.
Ein sehr gutes Detail ist das abnehmbare Dach mit Zugang der Technik (Dach wird durch Magneten gehalten).

Bei der Technik sind wir beim mfx-Dekoder. Der absolute Schwachpunkt des Modells. Eigentlich nur mit einer Märklin CS3 zu konfigurieren. Weiterhin nur 6 physikalische Funktionsausgänge, alles andere wird über einen SUSI/MLGB Bus auf die Elektronik der Basisplatine übertragen, der daher sehr umfangreich incl. Puffer ist. So werden die Servos der Panthos mit 4 adrigen Kabeln angesteuert, der Panthomechnismus ist sehr aufwändig gestaltet.

mfx heißt auch, der Sound ist nicht im Niveau von ESU oder Zimo. Auch ist es der normale mfx LGB Dekoder, bei der schweren Lok ist in Steigungen mit einem Zug bei oberhalb 3,5 A Schluss, der Dekoder wirft das Handtuch und schaltet ab.
Insgesamt macht das Modell einen guten Eindruck, ist primär im Vergleich zur Kiss Variante mechanisch mehr auf Fahrbetrieb ausgelegt, deutliche Schäche ist die Elektronik rund um den mfx-Dekoder.
Grüsse
Herby
Ergänzen möchte ich noch die mit Schraubensicherung verbauten Schrauben der Gestänge, spätestens beim Wechsel der mittleren Treibachse stösst man da auf Probleme. Manche LGB R3 Weichen mag mein LGB Kroko nicht, komischerweise nur mit Führerstand I voraus. Bzgl. Umbau: Ich habe die Umstellung auf Zimo geplant. Lt. Hr. Däppen in Friedrichshafen sind RhB Sounds in 16bit in Bearbeitung für die neuen MS Großbahndekoder.
Grüsse
Herby
LGB-Luggi schrieb: Gibts denn eigentlich schon weitere Erfahrungen zu den Metall Krokodilen? Sind irgendwo nochmal größere Schäden aufgetreten? Und hat der Kollege mit dem blauen Krokodil inzwischen die ab Werk fehlenden Teile zugeschickt bekommen? Mich würde so ein Metallkroko ja schon reizen, aber wenn man schon die ganzen Probleme hier liest macht das ja keine großen Hoffnungen. Und wenn in zwei Jahren mal etwas kaputt geht, wie beispielsweise der unterdimensionierte Antrieb über die Kuppelstangen, dann wird man wohl keine Ersatzteile bekommen.
So um Frage zu beantworten ob mein blaues Kroko inzwischen komplett ist, so ist die Antwort " ja". Die Oberteile der Getriebekästen hatte ich vom Märklin Service zugeschickt bekommen und selbst eingebaut. Hat aber etwas gedauert und war mit viel Mailverkehr verbunden. Mechanisch ist das Kroko schon recht solide, auch vom Antrieb her. Die Blindwelle ist kugelgelagert und es sind Messing Zahnräder verbaut. Auch die Metallgestänge machen nicht den Eindruck mechanisch überlastet zu sein. Da geht eher der MFX Decoder in Überlast. Ich nutze es allerdings nur indoor und habe bei Weitem nicht die Laufleistungen wie im Gartenbahnbetrieb. Grundsätzlich gibt es 3 Dinge, die an dem High End Kroko mangelhaft sind.
- Der Sound - wer immer den programmiert hat, hat nie live eine Ge 6/6 I erlebt bzw. gehört oder ist taub. Kuriouserweise gibt es in der Märklin Bibliothek durchaus Fahrsounds die schon wesentlich näher am Original sind.
- Die Entkuppler - entweder abklemmen und per Hand bedienen oder besser gleich die Massoth Ragierkupplungen verbauen.
- Einstellbarkeit Decoder - Wer möchte schon ne überteuerte CS3 kaufen, wenn sich bei Gartenbahn ganz andere Systeme mit Funk Lokhandys bewährt haben. CV Programmierung lässt aber nur bestimmte Parameter-Einstellungen zu, auch die CS3 stößt an ihre Grenzen wenn man die M-SUSI Funktionen ändern möchte. Der Märklin USB Stick und PC Software funzt leider nur bei den Nachrüstdecodern, die werkseitig verbauten Decoder sind alle gesperrt, irgendwie völlig sinnfreie Markteinstellung von Märklin/ LGB.
Leider habe ich bisher noch keine Umbauberichte vom LGB Metall Kroki gesehen, wo der Umbau auf ESU oder ZIMO dargestellt wurde. Bei der sächs. VIIK gab es ja schon kurz nach dem Erscheinen , die ersten umgebauten Loks auf ESU.
Was Ersatzteilversorgung angeht, muss sich auch Märklin an gesetzliche EU Regelungen halten und min. 7 Jahre Ersatzteile vorhalten. Problem stellt derzeit eher die Zuverlässigkeit der Lieferketten dar.
Gruß Ronny
hesch schrieb: Wobei man da bei MLGB wesentlich grössere Chancen hat als bei Kiss (in Bezug auf das Kroko). Der Ersatz für die durchgebrannten Entkuppler scheint noch nicht auf dem Weg, ansonsten hat wohl das Metalkroko von MLGB einen 200 h Test durchlaufen, in Folge wurden die Stromabnehmer modifiziert. Ansonsten bleibt der mfx-dekoder das größte Ärgernis.
Grüsse
Herby
200 Stunden sind jetzt aber auch nicht sonderlich viel. Wenn ich überlege, dass meine Bahn in den Weihnachtswochen bis zu 10 Stunden am Tag fährt. Da sind die 200 Stunden schnell erreicht
Wobei man da bei MLGB wesentlich grössere Chancen hat als bei Kiss (in Bezug auf das Kroko). Der Ersatz für die durchgebrannten Entkuppler scheint noch nicht auf dem Weg, ansonsten hat wohl das Metalkroko von MLGB einen 200 h Test durchlaufen, in Folge wurden die Stromabnehmer modifiziert. Ansonsten bleibt der mfx-dekoder das größte Ärgernis.
Grüsse
Herby
Gibts denn eigentlich schon weitere Erfahrungen zu den Metall Krokodilen? Sind irgendwo nochmal größere Schäden aufgetreten? Und hat der Kollege mit dem blauen Krokodil inzwischen die ab Werk fehlenden Teile zugeschickt bekommen? Mich würde so ein Metallkroko ja schon reizen, aber wenn man schon die ganzen Probleme hier liest macht das ja keine großen Hoffnungen. Und wenn in zwei Jahren mal etwas kaputt geht, wie beispielsweise der unterdimensionierte Antrieb über die Kuppelstangen, dann wird man wohl keine Ersatzteile bekommen.
Hallo,
ein befreundeter Gartenbahner hat ebenfalls den Kampf mit den Gestängeschrauben beim Wechsel der mittleren Achse aufgenommen. Da es sich wohl nicht um einen Einzelfall zu handeln scheint, darf ich hier seine Beschreibung und die zugehörigen Bilder einstellen.
Im Mailverkehr wurde offensichtlich, dass MLGB wohl die Schrauben mit einer Schraubensicherung verbaut hat, die stärker hält, als der Bolzen in der Kunststoffhalterung oder die Kunststoffhalterung im Gestänge 😢
Deshalb hat dieser Gartenbahner zusätzlich mit einem Lötkolben vorsichtig versucht die Schraube zu erwärmen ohne die Kunststoffhalterung zu schmelzen (hat wohl teilweise zum Erfolg beigetragen).
Zunächst hat er mit einem Diamantschleifkopf mit 1mm-Kugel (Proxxon) in die Schraubköpfe zwei Flachstellen eingeschliffen.
Die Bolzen unter den Schrauben blieben dabei fast komplett unversehrt. Man muss aber natürlich vorsichtig sein. Der Schleifstaub wurde die ganze Zeit mit einem Staubsauger abgesaugt.
Die Flachstellen müssen so sein, dass man mit einer Zange die Köpfe zum Drehen packen kann. Wenn man Glück hat, löst sich die Schraube aus dem Bolzen.
Bei Zweien musste aber das Kunststoffteil, in dem die Bolzen eingedrückt sind, herausgezogen werden, damit dieses dann mit einer zweiten Zange, die mit Isolierband umwickelt ist, gepackt werden konnte.
So konnte dann die Schraube rausgedreht werden.

Von meiner Seite vielen Dank für das Mailen der Bilder und der Beschreibung
Grüsse
Herby
Bearbeitet von Herbert Schneider am 13.09.2022, 08:32
Klar, "highend" halt ... ;-)
Nur nicht ab Werk :-o
Bearbeitet von Andreas am 04.09.2022, 13:05
Wobei ich da Ersatzmöglichkeiten sehe. Den Bolzen kann man ersetzen, das Gestänge an dieser Stelle ausbohren und ein Gleit- oder Kugellager einsetzen. Eigentlich gehören mindestens 2 Achsen über Getriebe angetrieben oder man hätte gleich ein kleines Kugellager einbauen können.
Grüsse
Herby
Hoppla :-o
Wenn alle Kräfte über einen so schmalen Grat übertragen werden, entsteht ein ganz enormer Verschleiss!
Fährt die schwere Lok dann mal ausgiebig, mit schwerem Zug oder sogar auch noch bergauf, dürfte das "highend" unangenehm früh erreicht werden :-(
Ja der Antrieb erfolgt wie beim Original über die Blindwelle und das Gestänge. Materialstärke bei der Schraube rund 0,5mm. Durch die festsitzenden Schrauben kann ich das Gestänge nicht vollständig demontieren um genau nachzumessen.
Grüsse
Herby
Hallo Herby,
zu diesem Bild https://modellbahnen.cadosch.org/cms/media/kunena/attachments/1801/schraubealtneu_2022-08-31.jpg zwei Fragen:
- erfolgt über diese Blindwelle die gesamte Kraftübertragung für dieses Triebgestell?
- Die Aussparung in der Treibstange für die versenkte Befestigungsschraube ist ja sehr groß. Wieviel Zehntel ist denn noch die wirksame Materialstärke unter der Schraube, um die Kraft zu übertragen?
Danke und Grüße Andreas
Hallo,
nachdem das Problem mit den Schrauben am Gestänge wohl mehrere betrifft und ich zudem festgestellt habe, dass auch mehrere andere Gestängeschrauben festsitzen, hier ein paar Bilder.
Der Bolzen mit dem Innengewinde ist in die schwarze Kunststoffbuchse eingepresst.
Die Schraube hat eine Beilagscheibe integriert und wurde wohl werkseitig so fest angezogen (dd mit Schraubensicherung versehen), dass sich nicht die Schraube im Gewinde beim Ausschraubversuch dreht, sondern der Bolzen in der Kunststoffbuchse.
Ziel muss es also sein, den Bolzen samt Schraube herauszuziehen, dann kann man die Schraube mittels Einspannen im Schraubstock und Zange aus dem Bolzen entfernen.
Das Gewinde war bei mir unbeschädigt und ich habe einfach eine handelsübliche 2mm V2A Kreuzschlitzschraube eingesetzt (da ist der Schraubenkopf grösser)
So sieht das nachher ausWie aber die Schraube herausbringen? Ich habe zunächst das Gestänge fest nach aussen gezogen und die Schraube samt Bolzen gedreht, so dass der Bolzen etwas aus der Kunststoffbuchse kam.
Dann habe ich ein dünnes Messingblech beigelegt und mit einem kleinen Schraubendreher Schraube plus Bolzen weiter herausgehebelt bis beide mit einer mit Tape umwickelten feinen Zange gefasst und herausgezogen werden konnten.

Beim Wiedereinpressen des Bolzens sollte dieser 2,3mm hervorstehen. Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen waren bei mir nicht notwendig.

Viel Erfolg Grüsse
Herby
Bearbeitet von Herbert Schneider am 31.08.2022, 12:28
Ich hab die neue Massoth entkuppler montiert, und die 4 schrauben der mittlere Achsen (kuppelstange) durch Hex-boltsen ersetzt. Die beide Spurkranslossen achsen sind dabei beschadigd worden. Die kreuzslitz saßen so fest das ich den kopf mit der kleine Schliefstein weg geschliffen habe. Dabei ist die plastic isolierhulze geschmolzen. Mein handler meinte ich soll die Lok zur garantie einschicken. Von der Entkuppler meinte er das das keine serienfehler ist.
Bearbeitet von Etienne Videler am 29.08.2022, 17:04
Weil bei MLGB nicht klar ist, wann und welche Entkuppler kommen habe ich auf die neuen von Massoth umgerüstet, die funktionieren auch mit der Entkupplungsplatte zuverlässiger.
Grüsse
Herby
Auch ich habe denselben Fehler festgestellt, aber nicht weiter versucht, da der Tausch nur für die Vitrine ist. Meine Lok ist übrigens seit 1.06. bei Märklin zur Reparatur (Kurzschluss und abgerauchte Entkuppler). Gemäß Anfrage wurde mir mitgeteilt, dass die Entkuppler noch nicht verfügbar sind und kein Liefertermin meiner Reparatur angegeben werden kann! Vielleicht kann ich dann das "HighEnd"-Modell im Winter zur Schneeräumung einsetzen.
Schönen Tag, Horst
Hallo,
ich habe jetzt Rückmeldung von zwei Besitzern des Kroko, dass beim Tausch der spurkranzlosen Mittelachsen gegen die Spurkranzvariante sich die Schrauben des Gestänges nicht lösen lassen (zu fest eingedreht). Bei mir war das auch der Fall, ich habe die Schraube samt dahinterliegendem Steckbolzen herausgehebelt/gedreht und dann die 2mm Schraube ersetzt.
Schraube links neuHat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Dann wäre das ein Serienfehler, ähnlich den automatischen Entkupplern.
Grüsse
Herby
Einziges Manko ist und bleibt die Menge an Funktionsausgängen. Andererseits kann man die riesige Menge an Sounds aus der Märklin-Datenbank der h0-Modelle nutzen.
hesch schrieb: Hallo,
diese Programmiermöglichkeiten würde ich aber ab Werk erwarten und nicht nach nochmals rund 150 Euronen für einen neuen Dekoder. Und ob ich dann die über M(S)usi abgewickelten Funktionen konfigurieren kann, habe ich im Softwaretool nicht gefunden. Also Status Quo beim Kroko kann ich wiederherstellen und etwas am Sound herumschrauben. Aber was hilft das, wenn die Soundfiles schon schlecht sind und nicht dem Original entsprechen? Ein Dekoder mit nur 6 Funktionsausgängen, keiner Servoansteuerung und keinem Puffer onboard für 150 €, den toppt sogar ein Zimo Oldie MX699. Lt. Datenblatt 10 A Gesamtleistung, Motor >4A muss man wohl lesen: Oberhalb von 3A wird es ungewiss 😊
Grüsse
Herby
Hallo,
natürlich an den Aussagen ist alles richtig. Ich empfinde es ebenfalls als Frechheit das die Serien Decoder gesperrt sind und Märklin selbst mit dem Programmer keine Möglichkeiten gibt die (M) Susi angesteuerten Funktionen zu verändern.
Heißt im Klartext auch mit dem Programmer und Nachrüstdecoder ist eine Einstellung der Panto Höhe nicht programmierbar.
Das die Soundfiles für Ge 6/6 I und Ce 6/8 II/III nicht die schönsten sind und man dies eher als Belästigung empfindet, stimmt absolut. Aber die Märklin Bibliothek hatte noch ein paar Sounds in petto die nicht so schlecht waren und sogar Fahrstufen abhängig vom Motorsound reagieren. Es ließen sich auch recht komplexe Soundparameter einstellen bei den Einzelsounds. Besonders beim Fahrsound recht umfangreich aber hier war ich wegen mangelndem Hintergrundwissen auch eher vorsichtig. Ausserdem lassen sich nun eigene Sounds mit integrieren und so hab ich jetzt andere Pfeiftöne als Beispiel. Ich habe letztendlich Pfeifen, Fahrsound, Kompressor , Bremssound , zusätzliche Ansagen, Schaltwerk usw. angepasst bzw. verändert. Insgesamt bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis, der originale Sound dagegen war grauenhaft und auch der Sound des Kunststoff Krokos 23407 klingt wesentlich unrealistischer.
Vorteil bei GWL Belangen kann ich problemlos den Original Decoder zurückbauen und somit Werkszustand wiederherstellen. Macht man einen Komplettumbau auf ZIMO oder ESU, dann glaube ich kaum das sich Werkszustand wiederherstellen lässt.
Hallo,
diese Programmiermöglichkeiten würde ich aber ab Werk erwarten und nicht nach nochmals rund 150 Euronen für einen neuen Dekoder. Und ob ich dann die über M(S)usi abgewickelten Funktionen konfigurieren kann, habe ich im Softwaretool nicht gefunden. Also Status Quo beim Kroko kann ich wiederherstellen und etwas am Sound herumschrauben. Aber was hilft das, wenn die Soundfiles schon schlecht sind und nicht dem Original entsprechen? Ein Dekoder mit nur 6 Funktionsausgängen, keiner Servoansteuerung und keinem Puffer onboard für 150 €, den toppt sogar ein Zimo Oldie MX699. Lt. Datenblatt 10 A Gesamtleistung, Motor >4A muss man wohl lesen: Oberhalb von 3A wird es ungewiss 😊
Grüsse
Herby
Hallo,
nochmal bezugnehmend auf den ausgefallenen MFX Decoder. Wenn wirklich das Mainboard intakt ist, dann wäre der schnellste und einfachste Weg wirklich ein MFX Nachrüstdecoder. Ich habe es selbst so durchgeführt und mir den Decoder zusammen mit dem USB Adapter und dem USB Programmer besorgt. Nun öffnen sich völlig neue Möglichkeiten besonders beim Soundtuning. Wie ich vorher schon schrieb konnten mich Soundbeispiele von LGB Krokos mit Zimo bzw. ESU auch nicht wirklich überzeugen. Wenn man bedenkt wieviel Aufwand der Umbau ist, dann kann für einige der MFX Nachrüstdecoder ein Plan B sein. Erst Recht wenn der Serien Decoder gerade die Hufe hochgerissen hat. Ob das nun mit den fehlenden Schutzbeschaltungen stimmt oder nicht... ( ich nehme an die Schutzbeschaltung ist auf dem Mainboard zwischen den Steckerleisten für den Decoder. Berichtigt mich, wenn ich einem Irrtum unterliege. Allgemein funzt der MFX Decoder und wenn man Sound nun komplett programmieren kann, dann klingt das Kroko anschließend auch nicht mehr wie ein Staubsauger mit überlauten Fiepen beim Anfahren.
Gruß Ronny
1 Person hat sich bedankt
Hier war der link:
Da wird sogar Werbung gemacht mit innovativen Schaltungen und Dekodern unter realen Betriebsbedingungen.
Die Realität hat in zunehmenden Maße aber die Kundschaft.
Seht doch mal folgenden Umstand ganz nüchtern:
Legt man Großbahndecoder verschiedener Hersteller nebeneinander, also z.b.
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ZIMO
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ESU LS-XL
-
Massoth XLS-M1
-
Uhlenbrock -DIETZ ...
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Märklin/TRIX mfx
so fällt einem doch folgendes auf:
Alle Konkurrenten haben Mühe alle Bauteile auf die Platine zu bekommen, mur der mfx hat etwa die Hälfte der Bauteile und schafft das locker.
Soll ich nun glauben alle andere hätten Geld zu verschenken wenn diese Teile nicht einen Sinn hätten ?
Was bei den mfx fehlt ist jegliche Schutzbeschaltung, Offenbar versucht man dem Strom per software Herr zu werden, aber auch ein "Echtzeitbetriebssystem" arbeitet nie in Echtzeit.....bis das reagiert ist vorne alles im Eimer.
Ich habe auch mal so angefangen, vor 40 Jahren....blauäugig.
Nur mal als Anregung woher der ganze Ärger kommt, und genauso sieht es eben auch auf dem mobo aus. Dazu kommt noch dessen layout was stark nach Lehrwerkstatt und Autorouter aussieht.
Letztens wurde doch so eine Art Junior-Fabrik von Märklin vorgestellt, Hmmmmmm.....😗
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Danke für die schnelle Hilfe. Den Test auf Gleis/Motor möchte ich eben machen, darum die PIN-Belegung. Den Test nach einigen Minuten, wie "hesch" schreibt, habe ich schon probiert aber keinen Erfolg. Werde es mit einem Austausch bei Märklin versuchen. Danke, Horst
Man kann ohne weiteres die Grundfahrfunktionen mit einem Fremddekoder testen. Gleis- und Motoranschlüsse sind pinkompatibel. Ich habe da einen Zimo MX695N (Nichtsounddekoder) für solche Tests. Oder Printbuchsenleisten dazwischenstecken, so dass nur Gleis- und Motoranschlüsse kontaktieren und prüfen, ob da schon ein Kurzschluß auftritt. Oder auch mit einem Messinstrument den Widerstand zwischen Gleis und Motor bzw. Schiene re. zu li. durchmessen. Wenn man selber nichts machen kann, mit Garantie zum Händler oder Märklin zurück.
Wahrscheinlich ist der mfx-Dekoder beim Arbeiten gegen das Hindernis in den "Lockdown" gegangen, bei über 3A ist da einfach Schluss. Meist kommt er nach einigen Minuten wieder, aber bei der Ge 6/6 II habe ich auch einen gegrillt, was den Totalumbau beschleunigt hatte.
Grüsse
Herby
hola6900 schrieb: Hallo, . Ohne eingestecktem Decoder kein Kurzschluss!
Also Herby, es scheint so als were das motherboard noch in ordnung.Wenn ich hier die Meldungen lese, gibt es kaum jemanden, der alles aus der Lok rausholen und komplett neu verkabeln möchte. Daher ist ein neuer Decoder die schnellste und billigste Lösung. Außerdem gibt es eigentlich kein Problem mit mfx-Decodern. Nur wenn das Mainboard defekt wird, dann ist man Märklin ausgeliefert oder muss alles neu verkabeln. Aber welcher???? ESU Zimo oder???
Nicht jeder kann so einen Umbau selbst durchführen, müsste man das machen lassen kostet das schnell um die 500€. Wer will dann noch den Motor seines neuen 300.000 Euro Lamborghini wegschmeißen und für viele zehntausend Euro extra durch einen Ferrari ersetzen, nur weil der Lambo-Motor womöglich kaputt gehen könnte und es hier im Dorf keine Lambo-Werkstatt gibt?
Bearbeitet von Etienne Videler am 19.04.2022, 22:50
Aber bitte, wer wird denn einen mfx-Dekoder nachrüsten wollen? Nochdazu die Datei und der Nachrüstdekoder nichts nützt ohne die Basisplatine für die M(S)usi Funktionen. Allein, dass der Orginaldekoder fürs Aufspielen gesperrt ist, ist eine mehr oder weniger große Unverschämtheit.
Grüsse
Herby
Wer den Original-Decoder und damit auch die gesamte Sound & Fahrkonfiguration haben möchte, kann die Datei dafür vom Märklin-Server oder die .mdtp-Datei von der Webseite einer der drei Loks herunterladen. Laden Sie diese Datei dann über den Märklin cs3 oder den USB-Programmer Marklin 60971 mit LGB 55129 Adapter auf einen leeren Nachrustdekoder 55029 mSD3 herunter.
Bearbeitet von Etienne Videler am 19.04.2022, 17:14


