Kiss Ge 4/4 III
Gartenbahn
Hallo,
also bei der Variante mit Sidestick Führerstand sind die Leitungen von FA 9 und FA 10 von der Basisplatine zu den Verteilerplatinen vor den Führerständen nicht implementiert. Auf den Verteilerplatinen sind sind die Löcher für die Mini-CT Stecker vorgesehen, aber nicht eingelötet.
Zunächst habe ich das mittlere Loch unter der Kupplung für eine Umlenkung benutzt.

Aber dieses Loch wird für die Zuleitung zur Instrumentenbeleuchtung genutzt (die ich später Nachrüsten will). Deshalb wurde die Servoansteuerung für die Entkupplung neu konstruiert und wird mit den 2 seitlichen Schrauben fixiert.

Grüsse
Herby
Hallo Thomas,
ich weiß nicht, ob 1mm beim Verstärkungsblech ausreichend ist. An der Schmalseite des Verstärkungsprofils ist die tragende Lötverbindung (in Deinem Fall wäre die dann nur 1mm hoch)

Man muss ziemlich viel vom Originalhaken abfeilen, um eine ausreichende Öffnung hinzubekommen.
Der Splint mit dem der Haken am Flaschnöffner befestigt ist, ist nicht gelötet. Meist steht er auf einer Seite etwas weiter heraus. Mit einer kleinen Spitzzange greift man in der Mitte an und hebelt ihn nach der weiter herausstehenden Seite heraus bis man ihn dann von aussen fassen und herausziehen kann.

Grüsse
Herby
Hallo Herby!
Vielen Dank für deine reich bebilderte und gut verständliche Anleitung! :)
Als ersten Schritt habe ich jetzt eine der beiden Kupplungen ausgebaut. Ich will mich erstmal mit den Teilen vertraut machen, und dann ganz gezielt an die Arbeit gehen.
Eine Verbesserung habe ich schon erreicht. Und zwar habe ich bei der Schraube, die die Flaschenöffner/Haken-Konstruktion am Rahmen hält, den Gewindegang ganz vorsichtig etwas erweitert, da sie sich nicht weit genug reindrehen ließ, und die benannte Konstruktion so ein Spiel nach oben und unten hatte. Wirklich nur ganz wenig, der Abstand ist jetzt um weniger als ein Zehntel Millimeter geringer aber das hat es gebracht. Dieses Problem gab es ja auch schon bei der Ge 4/4 II. Jetzt sitz es nahezu spielfrei und dreht sich dennoch.
Als Nächstes werde ich den Architektur- und Bastelbedarf meines Vertrauens besuchen und einen Messingstreifen mit den Maßen 1x7mm besorgen. Ich denke, 1mm sollte zur Verstärkung reichen? Ich möchte nämlich gerne das Entfernen des Dreiecks am Räumer umgehen. Gestern hab ich in die Lücke zwischen Haken und Räumerdreieck ein 1mm-Kunststoffprofil eingeschoben. Es war war knapp, aber hat gepasst. Und wenn nicht, werde ich es ein bisschen flacher machen.
Den Splint/Messingdraht, der das Scharnier für den Haken bildet, muss ich wohl zum Abnehmen des Hakens ablöten, nehme ich an?
Besten Gruß Thomas
Bearbeitet von Amend Thomas am 08.03.2022, 13:15
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Teil 2 Haken
Meist blockieren sich die zwei Nasen an Haken und Flaschenöffner an denen die Feder drübergestülpt ist. Zusätzlich blockiert die Originalfeder zusammengepresst die Öffnungsbewegung des Hakens.

Die beste Lösung ist, die Nase am Flaschenöffner abzutragen und durch ein Loch (3mm) zu ersetzen. Der Halt für die Feder wird durch einen quergelöteten Messingstab ersetzt.
Hier am Beispiel Ge 4/4 IIDadurch wird der Federweg vergrößert. Man kann die Originalfeder dehnen oder besser eine Ersatzfeder verwenden (Feder von Piko/LGB Schienenschleifern).
Grüsse
Herby
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Hallo Thomas,
es ist nicht nur das Abschleifen des Hakens. Es erfordert auch einen "metallurgischen" Eingriff am Schienenräumer um Platz für den Haken im Ruhezustand zu schaffen, der dann ähnlich geformt ist wie bei der Ge 4/4 II.

Zum Haken: Zunächst wird der Winkel am Haken für die spätere Verstärkung ausgefeilt

Dann wird in einer ersten Sitzung der Haken abgeschliffen (auf einem Schleifbock nach Augenmaß, geht auch mit einem Dremel etc.)

Dann wird ein Messingverstärkungsstück eingelötet

Dann kann der Haken weiter abgeschliffen werden (immer den Öffnungswinkel nachkontrollieren). Vorsicht möglichst händisch, damit der Haken durch Schleifen nicht zu heiß wird und die Lötstelle aufgeht. Auf einer Seite muss man wohl auch den Haken in der Länge kürzen (Pfeil > Kollision mit dem zweiten Schienenräumer)

Störend ist jetzt das Verbindungsdreieck im Schienenräumer (das kann ausgelötet werden oder auch nur ausgeschliffen)

Grüsse
Herby
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Herby,
ich würde auch den Haken abschleifen. Hast du das mit einer Fräse gemacht oder per Hand und mit Feile? Hast du dir ja was angezeichnet vorher, oder nach Augenmaß?
Gruß Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo,
nochmals mit der jetzigen Erfahrung im Umfang mit der Ge 4/4 III: (Aufzählung ist nicht abschließend)
Pros:
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Super detailliertes maßstäbliches Modell
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Servoantriebe für die Panthos serienmäßig
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Viele Details, auch am Unterboden
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optisch hochwertiger Antrieb (Langzeiterfahrung fehlt)
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Drehgestelle laufen in Aussparungen (kein Kurzschluss über Kuppen)
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alle Beleuchtungsfunktionen lassen sich orginaltreu nachbilden
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gegenüber der Ge 4/4 II deutlich besseres, strukturiertes Leitungskonzept, Dekoder gesockelt, Öffnung der Lok einfacher
Contras:
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Prospektdaten R2 nicht realistisch
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viele Fahrwerkdetaillierungen, Schlauchnachbildungen nicht optimal für rauhen Gartenbahnbetrieb
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Schläuche für Sandfallrohre geklebt, zum Öffnen der Lok muss man sie abreißen, Überlänge für R2 Tauglichkeit.
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Befestigungsschrauben der Drehgestelle schleifen am Boden der Inneneinrichtung

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Kupplungshaken längenmäßig mehr normgerecht, aber Öffnungsmechanismus Fehlkonstruktion, die Verbindungsplatte des Schienenräumers verhindert eine öffnungsfähige Form des Hakens

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keine Beleuchtung der Displays im Sidestick Führerstand
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in den anderen Versionen Neonflackern der Instrumentenbeleuchtung (Effekt mit Innenbeleuchtung vertauscht)
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Fernlicht über allgemeines Abdimmen >> Rücklicht blendet mit auf (Abhilfe: FA1 mit FA3 tauschen und umlöten, Doppelbelegung FAv, FAr, FA1, FA2 mit ESU Standard für Fernlicht nutzen, Helligkeit für beide Zustände wählbar, Spitzenlichter FA7/8 werden dann über Abdimmfunktion auf Fernlicht geschaltet)
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Expertenmodus lässt keine andere Funktionstastenbelegung zu
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Soundprojekt ist nicht frei editierbar (z.B. eigene Sounds ergänzen)
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keine elektronische Sicherung zwischen den Drehgestellen serienmäßig
Und die abschließende Frage zur Qualitätssicherung: Würde ich das Modell wieder kaufen - Ja Wobei ich am liebsten eine Normal-Führerstandvariante nach Refit gehabt hätte..;)
Grüsse
Herby
Bearbeitet von Herbert Schneider am 06.03.2022, 23:58
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Übrigens nochmal zum Thema "Nörgeln";
Ich bin auch froh, dass Kiss die Lok rausgebracht hat. Ich würde sie nicht mal für den dreifachen Preis wieder hergeben. Auch nicht für den 5 fachen. Ab 10-fach würde ich überlegen, mir von dem Geld aber vorher versuchen ne Andere zu besorgen ;) Und ja, Maßstäblichkeit ist Trumpf. Und dennoch: Ich finde es absolut legitim auch zu sagen, was einem nicht gefällt, solange es sachlich ist.
Ob es nun um Kiss geht oder LGB oder sonstwen. Das sehe ich dann auch nicht als Nörgeln. Ich will Züge bilden, Züge kommt von Ziehen, und dafür braucht es eben nun mal ne Kupplung. Manchmal sollen die Züge sogar Schübe sein. Mag sein, dass sie im Grundlegenden funktioniert, aber da sehe ich eben noch Verbesserungsbedarf. Wenigstens der Haken sollte nach unten federn können, ging ja bei der Ge 4/4 II auch. So muss ich halt den Haken nachschleifen. Müsste ja nicht super aussehen die Kupplung für den Betrieb, denn für die Vitrine kann man sie ja abbauen. So ist es halt weder originalgetreu noch VOLLfunktionsfähig. Es ist ja nicht so, dass es mir Spaß machen würde mich an etwas zu stören. Lieber wäre mir, es gäbe keinen Anlass dazu ;)
Und außerdem ist ein Forum ja für den Austausch da, und ich finde es toll, was sich andere "Nörgler" hier einfallen lassen, um Probleme zu lösen.
Gruß Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
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Tolle Arbeit, Respekt!
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo,
heute habe ich mal ein paar kritische Stellen auf der Anlage mit dem Chassis der Ge 4/4 III getestet. Die Schienenräumer am Unterbaukasten habe ich schon vorsorglich entfernt.Die Überfahrt in die Garage ist eine Kuppe...Test für die Bodenfreiheit
In der Kuppe ein Weichenantrieb kollidiert mit dem Zusatzschalter 
Das Problem bei der Ge 4/4 II, dass auf der Kuppe Radsätze den Boden berühren und einen Kurzschluss auslösen ist hier mit dem grösseren Radausschnitt besser gelöst

Absolut eben funktioniert es...

Vorsicht bei Piko-Weichenantrieben (die bauen mittig etwas höher), da schrammt die Ge 4/4 III in Kurven (Überhang!) grausam drüber.
Grüsse
Herby
Bearbeitet von Herbert Schneider am 06.03.2022, 14:04
Hallo,die von vielen "KIss" Fans abgelehnte Umwandlung der Ge 4/4 III in ein "Spielzeug" ist jetzt weit fortgeschritten und funktionstüchtig..;) ;) :whistle:
Ich behaupte mal, da steckt jetzt mehr Hirnschmalz in der Kupplung wie das ursprüngliche Design aus China... Wahrscheinlich wurde zuerst der Schienenräumer designed und die Dreieckverstärkung ließ dann keinen Platz für eine andere Hakenform..(der dann nicht öffnen kann)

Grüsse
Herby
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Hallo Sebastian, wie Herby schon sagte hat Schurer, ich kannte ihn auch persönlich, sehr robuste Fahrzeuge hergestellt, er war mehr der Grobschmied und so sahen die Fahrzeuge auch aus. Zwar massstäblich in den Abmessungen aber deutliche Abstriche bei der Detailierung aber eben auch fast 20 Jahre her. Die Antriebe waren schrecklich, machten viel Krach, ob sie eine lange Lebensdauer hatten weiss ich nicht. Loks von Schurer war aber auch damals schon recht teuer und analog. Ge4/4 III kostete damals 5100,-DM. Schurer hat damals sehr gute Edelstahl-Weichen gebaut, davon habe ich 16 Stück auf meiner Anlage. Waren auch sehr teuer aber absolut top wenn man sie etwas nach arbeitete. Leider hat kein anderer Hersteller da System übernommen.
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Wie herby sagte, kein Vergleich. Bevor PULLMANN es realisiert hat, war ja das Modell des ABe4/4-III auch das Einzige und somit Beste was es gab.
SCHEBA Getriebe, die als "voll gekapselt" beschrieben werden, sind Stirnradgetriebe mit Antriebsriemen und sind aus Stahlblech genietet. Einmal defekt, nicht zu öffnen.
Leidvolle Erfahrung....
Also, KISS ist somit das A und O bei den maßstäblichen Ge4/4-III (Kurve zum Thema gekriegt.... ) ;) ...wie bei so vielen Modellen mittlerweile.
Grüße Michael
Bearbeitet von Becker Michael am 02.03.2022, 13:17(Grund: Korr.)
Hallo,
also die Scheba und Kiss Version sind/waren beide zwar maßstäblich, aber da liegen 18 Jahre Entwicklung Gartenbahntechnologie dazwischen. Insbesondere mechanisch waren die Schurer Modelle sehr rustikal (kann man auch gut am Abe 4/4 III aus dieser Schmiede nachvollziehen).
Soweit ich mich an Sinsheim (ich glaube es war 2004) erinnern kann, hatte man bei Scheba wie bei LGB die Schienenräumer und die Kupplung am Drehgestell fixiert. Und im Prospekt war vermerkt, dass die Lok nicht durch R1 geht.
Grüsse
Herby
Sorry ich will nicht zu sehr vom Thema ablenken. Hier der Link zur Website von Scheba: http://www.schurer-online.de/scheba/loks/Ge44III-RhB.htm
Wie hat Herr Schurer das denn mit der Kupplung gelöst - so Bogen wieder gefunden ;-)
Hallo Michael,
Meinst Du? Warum kann man die Scheba und die Kiss Ge 4/4 III nicht vergleichen? Beide sollten doch massstäbliche Modelle des gleichen Vorbilds sein, oder?
Viele Grüße, Sebastian
Sehoch schrieb: Gibt es vielleicht sogar mal einen Vergleich von LGB, Scheba und KissCH?
Also man kann das nicht vergleichen, dafür sind die Umstände einfach zu verschieden.
Die Lok ist im Original so riesig, das sie z.B. nicht auf die BB darf, obwohl ihre Stromrichter durchaus auch Mehrsystem-Fähigkeit zugelassen hätten. Dafür ist es ja aus der Familie Lok-2000,
LGB mit seinen Restriktionen hat diese stark, ganz stark stauchen müssen, mehr als jedes andere Modell. Dennoch ist da etwas brauchbares bei herausgekommen, nur maßstäblich eben nicht.
Wie stark getaucht wurde habe ich bei meinem KMS-Modell der Team-Lok gesehen, da ist keiner der Mitarbeiter dort, wo er im Original ist, plaziert.
Insofern ist es müßig danach zu fragen, Die Frage stellt sich nicht. Entweder oder.....
Alaaf (um im Bilde zu bleiben).... :)
Michael
Hallo zusammen,
Ich finde es gut, dass Kiss die Ge 4/4 III gemacht hat. Auf den Bildern überzeugt das Modell auf jeden Fall. Ich freue mich schon, wenn ich die Lok mal live sehe. Zuvor gab es vermutlich maßstäblich ja schon das Modell von Scheba. Hat sich mal jemand diese Maschine angeschaut? Gibt es vielleicht sogar mal einen Vergleich von LGB, Scheba und KissCH?
Gespannt darf man ja sein, dass wenn eine 71cm Lok jetzt so Probleme macht, wie das dann erst mit 82cm Wagen wird. Wobei LGB schickt seine amerikanischen Wagen bzw. DB-Regelspurwagen auch durch den R1. Muss also gehen…. :woohoo: :huh: ;)
Närrische Grüße, Sebastian
Hallo Andreas, es war schon richtig die Ge 4/4 III zu bringen, darauf habe ich lange gewartet, denn eine Ge 4/4 III von LGB kommt mir nicht ins Haus ! Auch dass solche 71 cm Loks nur durch R3 gehen ist doch selbstverständlich, da wundert es mich dass in der Bedienungsanleitung noch 780mm steht, das ist schon grenzwertig. Übrigens ist die Ge6/6 II auch immerhin 65cm lang. FineModels gibt ja bei der Brockenlok auch R3 als Mindestradius an. Was mich nur stört ist wirklich die Kupplung. Aber das werde ich noch testen wenn ich einige notwendige Korrekturen auf der Anlage vorgenommen habe. Ich habe bisher nur Probefahrten alleine gemacht um die Profilfreiheit zu überprüfen. PS. Auf die Prolemik eines Vitrienenbahners kann ich hier im Forum allerdings gut verzichten denn schliesslich soll so ein Modell auch fahren !! Gruss Klaus
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Hallo,
mal an alle "bedingungslosen" Kiss-Fans. Bei Modellkritik fehlendes Budget zu unterstellen, ist etwas schräg.
Auf der Kiss Seite wird die Ge 474 III wie folgt spezifiziert:
Beim Praxistest wird bei Radien unterhalb von R3 (LGB) jeder Zweiachser über kurz oder lang entgleist.
Also ehrlicherweise ist die Lok erst oberhalb R3 überhaupt und ab R5 sinnvoll zu fahren, also im Prospekt Minimalradius R3. Dann könnte man auch die Länge der Schläuche zu den Sandfallrohren auf eine orginalnähere Länge reduzieren.Haben sich die, die eine "Überdetaillierung" als ungerechtfertig sehen, schon mal die Lok von unten angesehen? Da darf nichts auf den Gleisen liegen und die Gleise müssen sehr genau nivelliert sein. Auf dem geraden Gleisstück in der Vitrine eher kein Problem, im Garten eher mit einem mulmigen Gefühl verbunden.
Einfach anhängen geht natürlich, da die Befestigungsschraube mit mehreren Distanzscheiben die Kupplung locker befestigt, so dass die Gesamtkupplung nach unten ausweichen kann. Der Haken selbst kann konstruktionsbedingt nicht öffnen...
Wo soll sich da was öffnen?
zum Vergleich Hakenform der Ge 4/4 IIDass bei dem Sidestick Führerstand die Displays nicht beleuchtet sind, wird wenig diskutiert (bei Erscheinen der LGB Ge 4/4 III in den 90igern war dies rudimentär nachgebildet). Aber warum sind FA9 und 10 die für die Instrumentenbeleuchtung vorgesehen sind auf Flackerlicht gesetzt? Das wäre doch für die Innnenbeleuchtung angemessen. Auch weicht die Belegung von FA1 für eine Innenbeleuchtung von der Systematik ab - Folge der einzelne Scheinwerfer beim Rücklicht blendet bei Fernlicht mit auf.
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass Kiss davon ausgeht, dass die Mehrheit der Kunden 100% Orginal wünschen, Pufferhöhe millimetergenau, Funktionalität bei Fahren scheint weitgehend sekundär. Kupplung für die Gartenbahn ist nur notwendiges Übel - Fahren mit der Originalkupplung, aber die ist auch nur Attrappe.
Empfehlung zu LGB zu wechseln, das könnte interessant werden, wenn die ihre Kinderkrankheiten bei den "highend" Modellen überwinden. Bin mal gespannt, wie sich das entwickelt.
Grüsse
Herby der seine Kiss Modelle auch möglichst originaltreu fahren lassen möchte...
Tja, 16 Meter Länge wollen ja irgendwo hin in der Kurve, maßstäblich also 71 cm Lok und wenn ich mich nicht irre, ist der kleinste Radius auf dem Stammnetz 100 Meter, macht als 4,44 Meter in 22,5......das gibt mit R3 im Leben nichts. Nicht mal R5.
Das wären ja fast 9 Meter Durchmesser im Modell, erinnert mich an meinen Versuch, mal den Brusio-Viadukt auch nur ansatzweise auf den Rasen zu projezieren....hoffnungslos.
Grüße Michael
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Also die Ge 4/4 III ist schon einen Herausforderung und mit R3 kaum zu schaffen.
Aber man sollte vielleicht wissen, dass Kiss diese Lok ie machen wollte und es die Kunden waren, die damals am Grossbahntreff in Schinznach und dann auch bei der Plattform der Kleinserien in Bauma nach diesem Modell verlangt hatten.
Man hat damals versucht die Kunden darauf aufmerksam zu machen, dass in Punkto Dimensionen dieses Modell wohl alles bisherige sprengen würde und kaum auf engen Radien eingesetzt werden könnte.
Dies war den meisten Kunden aber egal und man hatte sich bei Kiss dafür entschieden den Kunden ihren Wunsch zu erfüllen und dieses Modell angekündigt.
Darunter sehr viele Kunden, die es nicht gerne sehen würden, wenn man höhenverschiebbare Kupplungen oder Platz für automatische Kupplungen der Detaillierung opfern würde.
Andreas
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@thend Absolut, gebe ich Dir Recht - ist mir auch völlig egal ob jemand seinem Modell noch rosa Ohren anklebt oder nicht. Aber bitte etwas dezenter…
Das es technisch eben NICHT machbar ist, beweisst hesch‘s Gebastel. (Sonst müsste man ja nicht rumbasteln) Und er erklärt ja gleich selber, dass es kaum machbar ist. Aber an ein Modell, dass eben auch im Chassisbereich modellgetreu ist, noch irgend eine Kupplung, möglichst noch mit Entkupplungsmechanismuss, zu pflastern ist völlig illusorisch.
Aber zu verlangen, weil ja überdetailliert, dass man den Unterbau weniger detailiert gestaltet - notabene von demjenigen der sich dann aber über zu wenig Details im Führerstand aufregt - ist gelinde gesagt Birreweich…
Aber still im Kämmerchen darf jeder wie er will…
Braucht dich doch nicht stören. Herbys Umbauten zeigen ja, dass es technisch möglich ist, beides zu realisieren. Für die Einen eine abnehmbare Gartenbahnkupplung, für die Anderen bleibt nach Entfernen dieser eben die Originale übrig. Dann wären alle glücklich und keiner bräuchte über den anderen den Kopf schütteln. Wenn es danach geht, dürftest du deinen Flaschenöffner ja gar nicht benutzen, auch nicht den von Kiss.
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
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Das gibt es wohl nur bei den Gartenbahner, dass ein Modell, ein hochdetailliertes Messingmodell, dass allen Ansprüchen der Kunst entspricht - seziert und in ein Spielzeug verwandelt wird. :S
In 0m oder auch 0 oder 1 würde man sich über so ein Modell die Finger lecken und einfach nur freuen. Aber Gartenbahner beschweren sich, weil das Chassis zu detailliert sei :woohoo: Kann es sein, das gewisse Leute einfach besser ein LGB Modell kaufen würden? Dann wäre das Finanzproblem und dieSpieltauglichkeit kein Thema mehr.
Kiss würde wohl am besten einfach nur noch die Originalkupplung realisieren, und auf Spielzeugbahner keine Rücksicht mehr nehmen. Denn LGB und Kupplix ist nicht das einzige, es gäbe ja noch Kadee…
Ich hoffe einfach, dass Kiss diesen Mist, der hier detailliert und ausführlich beschrieben wird, nich mal ansatzweise umsetzen wird. Ich stell mir gerade meine Ge 4/4 mit dieser Kupllung und all dem Zugemüse daran vor. :sick:
Ich kupple einmal und gut is…
Wer übrigens bei diesem Modell nach Mindestradien fragt, der kann gleich LGB kaufen. ;)
Dani
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Die Kupplung wird ja ein richtiges Kunstwerk.
Hut ab!
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo Herby, danke für die Erklärung. Scheint ein anspruchsvolles Modell im Preis und Gebrauchsfähigkeit zu sein. Wünsche Dir gutes gelingen. Grüsse Mathias
Hallo Mathias,
anders als bei der LGB Ge 4/4 III ist bei der Kiss Ge 4/4 III die Kupplung nicht am Drehgestell sondern am Chassis montiert. Deshalb muss die Kupplung seitlich ausschwenken können, insbesondere wenn es um Radien kleiner R5 geht. Die Massothentkuppler können nur starr montiert werden. Für den Motorblock des Entkupplers müsste man größere metallurgische Eingriffe an der Lok vornehmen. Ausserdem ist der Puffer im Weg, schon immer ein Problem, da der wenn maßstäblich, auf der Höhe des Flaschenöffners sitzt.
Grüsse
Herby
Hallo Herby, Ist ja eine sehr aufwendige Konstruktion, die Du auf den Bildern zeigst. Die neue Massoth Kupplung passt wohl nicht? Ich habe Sie am Abe 4/4I montiert - das erste mal überhaupt (mit 15V Einstellspannung) - ich bin begeistert von der Funktion - einfach perfekt.
Grüsse Mathias





