Gleisunterbau für meine kleine \"Waldbahn\"
Gartenbahn
Hallo,
wäre dankbar für etwas Feedback oder Ideen zum Gleisunterbau einer kleinen GB neben der Terasse meiner Eltern.
Sinn und Zweck
Der Ort eignet sich zwar nicht besonders für eine GB, aber genau dort wird mancher Tag und mancher Abend verbracht, und je mehr Mühe es bereitet aus dem Haus zu kommen desto mehr freut man sich über Abwechslung und Verschönerung zu Hause.
Natürlich wird die Sache auch für mich selber zum Hobby, insbesondere habe ich den Ehrgeiz entwickelt auf kleinstem Raum einen abwechslungsreichen Fahrbetrieb zu entfallten, im Endstadium sicherlich als computergesteuerten Ablauf mit Zufallskomponenten, aber das hat Zeit, zuerst muss mal die "Hardware" stehen.
Platz- und Bodenverhältnisse:
Platz für die Bahn ist auf einem L-förmigen Streifen zwischen der Terasse und einer Reihe aus hohen Fichten und Büschen die das Grundstück abgrenzen. Der Streifen ist etwa 15 qm groß und 2 m breit, wobei man auf der Außenseite schon dicht an die Fichtenstämme heran muss um wenigstens einen 920er Radius zu verwirklichen.
Es wird also eher eine "Waldbahn" als eine Gartenbahn: :D
Aufwand und Lebensdauer:
Der Trassenbau ist nicht für die Ewigkeit gedacht, es reicht wenn er ein paar Jahre hält, dann sieht man wieder. Damit die Bahn auch bald mal in Betrieb gehen kann sollte der Zeitaufwand gering sein, dabei will ich den Boden weder großartig einebnen noch ausgraben, ich dachte eher an eine bodennahe Holzkonstruktion.
Auch ein Rückbau mit wenig Aufwand sollte einkalkuliert werden.
Gartenvorbereitung:
Viel Gartenarbeit will ich nicht machen, lediglich
- ein paar Pflanzen und Wildwuchs entfernen
- die eine oder andere Pflanze die es wert ist versetzen
- an den Büschen und Fichten ganz unten ein paar Zweige entfernen damit ich in Tunnelbauweise unten durch komme.
Planungsstand
Wegen des engen Raumes ähnelt der Gleisplan eher einer Märklin H0 als einer GB:
Dies ist ein 3D-Bild des sichtbaren Teils der Bahn aus Wintrack 12.
Die graue Fläche mit dem dunkelgrünen Rand ist die Terasse, die sowohl im Norden (rechts) als auch im Osten an einer Hauswand endet (wobei nur die nördliche Hauswand hier dargestellt ist, die östliche Wand würde den Blick versperren). Im Westen (Blickrichtung) und Süden (links) läuft die Bahn vorbei.
Die Pfeiler markieren die Bäume, Büsche, Stützpfeiler und Regenrohre usw. die den Platz begrenzen.
Weiter rechts über einem Lichtschacht am Haus ist ein einbruchsicheres Abstellfeld geplant, wo man die Züge in der Saison auch mal über Nacht lassen kann, mehr dazu später.
Die zweigleisige äußere Hauptstrecke (920er und 780er Radien) befindet sich weitgehend im Tunnel, die Züge fahren also nicht sichtbar im Kreis, sie kommen von Westen und verschwinden nach Süd-Osten oder umgekehrt.
Der Witz dabei ist der 6-gleisige Schattenbahnhof, der es möglich macht unterschiedliche Züge auftauchen und verschwinden zu lassen.
Die innere Nebenstrecke ist hingegen weitgehend sichtbar und besteht aus 2 Kehrschleifen, wegen der 600er Radien drehen hier nur kurze Züge ihre Runden. Aber auch von hier kann ich im Tunnel einen Zug verschwinden lassen und im Schattenbahnhof parken.
Steigungen gibt es nicht, die Gleise sollen alle knapp über dem Boden in einer Ebene liegen.
Nun ist die Frage, wie man auf einfache Weise einen Gleisunterbau zu Stande bringt.
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Gruß
Wolfgang
Update:
Den Schattenbahnhof habe ich erneut überarbeitet:
- nur noch 4 Gleise statt 6
- damit kann der Zugang von vorn entfallen, Zugang von hinten reicht aus
- damit kann die Front vorn wesentlich besser dekoriert werden, z.B. als Berg
- außerdem ragt die schmalere Kiste nicht so weit unter den Bäumen hervor, es entsteht mehr Freiraum, die Optik gewinnt
Im einfachsten Fall, z.B. im Handbetrieb, hat man nun pro Ring nur 2 Züge.
Im Automatikbetrieb sind 3 bis 4 Züge pro Ring kein Problem:
Die 4 blauen Zonen im R3 Außenring sind mindestens 2,8 m lang, meine längsten Züge sind 2,5 m. Auch die 3 roten Zonen im R2 Innenring sind mindestens 2 m lang, die längsten Züge sind da 1,5 m.
Wenn wir von Rechtsverkehr auf der sichtbaren Strecke ausgehen, dann läuft der R3-Ring links herum, der R2-Ring läuft rechts herum. Wenn ich jetzt die im folgenden Bild grünen Zonen mit Zügen besetze habe ich auf jedem Ring 3 Züge, von denen jeder beliebige ausfahren kann. Natürlich muss dann ggf. ein Zug nachrücken, damit wieder ein Platz zum einfahren frei ist. Per Software alles kein Problem:
Und so sieht das dann in 3D aus;
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Bearbeitet von Wolfgang am 25.09.2016, 03:04
Gruß
Wolfgang
RhB_HJ schrieb: Wieviel Lehm ist denn in dem Boden? In 20 cm Tiefe habe ich mal etwas Lehm gefunden, aber wie sich das auf die Fläche verteilt weiß ich nicht. Das Hang-Grundstück wurde vor 50 Jahren erst aufgeschüttet, das ist nicht unbedingt sehr konsistent.
Jetzt versuche ich mich mal an der Konstruktion des Bahnhofs:
Wie gesagt, ich finde WPC leider nicht als flächige Platte, das scheint es nur als Diele zu geben. Daher wären Boden und Decke (blau) und Seitenwände (grün) aus Siebdruckplatten vom Holzzuschnitt aus dem Baumarkt.
Als Anschlag für die Seitenwände würde ich V2A Winkelstahl (L-Profil) nehmen, "roh" reicht völlig aus, zum Beispiel Bucht 221557390812.
Den Stahl (schwarz) würde ich an Boden/Decke mit Schlossschrauben (hellblau) befestigen und evtl. zur Verstärkung zusätzlich verkleben.
Die abnehmbaren / abschließbaren Seitenwand-Teile habe ich mir in etwa so vorgestellt:
Unten zum Einhaken hinter das L-Profil ein schmaler und ein breiter Flachstahl aufeinander (violett), ebefalls mit Schlossschrauben und evtl. verklebt. Oben ein Schrankschloss (grau), mittlere Qualität (30 Euro).
Für das verschließen der Ein- und Ausgahrten habe ich jetzt noch keine Lösung. :unsure:
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Bearbeitet von Wolfgang am 18.09.2016, 13:47
Gruß
Wolfgang
Hm, weiß ich nicht, wie kann ich das feststellen?
Warum fragst du?
Gruß
Wolfgang
Wieviel Lehm ist denn in dem Boden?
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Grau ist alle Theorie, daher nun mal zur Praxis:
Mein Bahnhof braucht ein Fundament. Ich habe mal 2 Optionen zur Probe beschafft:
Angesichts des harten Bodens hatte ich primär auf das eindrehen gesetzt:
Das erzielte Ergebnis war immer gleich: ein Loch. Die Erde kommt hoch aber der Anker geht nicht runter.
Nun denn ein Versuch mit Einschlagen:
Perfektes Ergebnis!
Mit Handarbeit habe ich allerdings garnicht erst angefangen, der Boschhammer hat 7 kg:
Der einzige Hebel der stabil genug war den Anker wieder herauszuhebeln war meine zwei Meter Hantelstange. Dabei brach 1/4 qm Boden auf, das gab ein riesen Loch.
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Bearbeitet von Wolfgang am 16.09.2016, 19:53
Gruß
Wolfgang
RhB_HJ schrieb: Sollte sich aber machen lassen, schön stabil z.B. die Gleise im Abstell/Schattenbahnhof möglichst auf zwei Platten beschränken, hat den Vorteil von weniger Verzug/Verwerfung der Gleise.
Leider finde ich das WPC weiterhin nur als Latten, Diele oder Kassetten, breitere Platten scheint es nicht zu geben. Im ersten Ansatz würde ich die Kiste daher wohl erstmal aus Siebdruckplatten bauen.
RhB_HJ schrieb: und im "Wald" mittels Vierkant-Holz in Bodenspiessen erhöht als ebene Fläche gestalten lässt. Ich denke das mache ich, trotz des harten Bodens. Die Kiste soll ja diebstahlsicher verankert sein.
Mal sehen, wir weit ich mit meinem 7 kg Bosch-Hammer komme, wenn der nicht reicht muss ich halt schwereres Gerät ausleihen.
RhB_HJ schrieb: Wenn die ebene Fläche mal steht dann mal einen ziemlich einfachen Kreis aufbauen mit paar Weichen und ein ganzes Jahr Probebetrieb laufen lassen.
Ja, für den Testbetrieb würde ich einfach mal nur den Außenring aufbauen und ein paar Erfahrungen sammeln:
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Bearbeitet von Wolfgang am 11.09.2016, 18:47
Gruß
Wolfgang
Die neue Lage des Schattenbahnhofes ermöglicht eine Begradigung am linken Anlagenteil:
Blau und grün sind die beiden Wege um einen Zug auf der Außenstrecke nach links umlaufend nach rechts umlaufend bzw. umgekehrt zu wenden.
Dabei müssen auf der Innenstrecke jeweils erhebliche Abschnitte frei sein. Das könnte man natürlich ändern.
So würde die Innenstrecke von der grünen Wende lediglich gekreuzt:
Will ich ähnliches für die blaue Wende erzielen, dann muss ich wieder die R1-Kurve ergänzen:
Im Gegesatz zur obigen Lösung mit der R1-Kurve habe ich bei dieser Lösung die Wahl:
Entweder die R1-Kurve benutzen, dann muss die R2-Innenstrecke nicht frei sein. Oder über die R2-Innenstrecke enden, dann muss diese Kurve eben frei sein.
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Bearbeitet von Wolfgang am 10.09.2016, 17:29
Gruß
Wolfgang
Hier nochmal ein Ausschnitt:
Wenn ich das dritte Gleis mit dem R1-Bogen vermeiden will komme ich wohl nicht drum herum, die beiden inneren Abstellgleise von 2,5 m nutzbare Länge auf 2,1 m zu kürzen:
So hat die der Kehrschleifenabschnitt der Diagonale die nötigen 2,6 m (Zuglänge). Würde ich die Diagonale weiter innen anknüpfen dann wird der Abschnitt zu kurz.
Ich denk mit den 2 Gleisen a 2,1 m kann ich besser leben als mit der R1-Kurve und dem 3. Gleis. :unsure: :unsure:
Sieht dann wieder so aus:
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Bearbeitet von Wolfgang am 10.09.2016, 14:23
Gruß
Wolfgang
So, jetzt habe ich links eine auch eine Rundweiche drin.
Rechts habe ich den Anschluss der Kehrschleife an den Schattenbahnhof raus genommen, was ebenfalls einige Gleise verlängert und zusätzliche Optionen bietet: Aus den beiden mittleren Gleisen kann man auf jedes der beiden Hauptgleise ausfahren. Man kann also im Schattenbahnhof auch das Gleis wechseln. Die Kehrschleife führe ich mit R1 zurück.
Nutzbare Länge der Gleise im Schattenbahnhof: Außen: 4,5 m / 3,0 m / 2,6 m. Innen: 3,5 m / 2,5 m / 2,5 m.
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Bearbeitet von Wolfgang am 10.09.2016, 05:37
Gruß
Wolfgang
Vielen Dank für deine Mühe!
Du hast schon Recht, in der Länge der Gleise geht noch was.
Hier nochmal der selbe Plan anders dargestellt:
Ich muss eben da links hinten zwischen der dicken und der dünnen Fichte durchkommen, die dünne Fichte steht bei jeder Planung voll im Weg.
Der alte Schattenbahnhof war abgewinkelt, da lagen alle Gleise VOR der dünnen Fichte
Rechts ist mein Limit die graue Fläche, da muss die Leiter stehen zum Reinigen der Dachrinne.
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Bearbeitet von Wolfgang am 10.09.2016, 02:42
Gruß
Wolfgang
Oder diese Variante

**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Ich hab jetzt mal mein AnyRail angekurbelt, dein JPEG importiert und mit den PIKO Gleisteilen einen Vorschlag geschustert. Kannst ja mal ausprobieren ob das in deinem Program auch so ähnlich aussieht. ;) :)

**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Waldbahner schrieb: I............................... Erster Entwurf:

Der Zugang ist von hinten über mehrere abnehmbare aber abschließbare Platten.
Von vorn wird er weiterhin als Berg dekoriert, natürlich etwas einfallsreicher als hier in der Grafik:
Den Gleisplan habe ich angepaßt, einige Gleise im Schattenbahnhof sind kürzer, es reicht aber alles aus:
Die kürzeren Gleise kannst du eventuell mittels Bogenweiche(n) noch etwas verlängern, beim vorgesehenen Automatik-Betrieb ist es günstig wenn der längste Zug auf alle Gleiselängen passt.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
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Im Englischen sagt man : "Now we're talking! "(Jetzt sind wir beim Thema). Genau so habe ich mir das vorgestellt ;) , aber wie du schreibst benötigt das "einige Anpassungen". Sollte sich aber machen lassen, schön stabil z.B. die Gleise im Abstell/Schattenbahnhof möglichst auf zwei Platten beschränken, hat den Vorteil von weniger Verzug/Verwerfung der Gleise. Und wenn das Ganze so gut wie abgekapselt ist, dann auch weniger Unterhalt und/oder Reinigung. Das ist im Garten immer willkommen — schreibt der der sich gleich wieder ans Nadeln-Aufräumen machen "darf". :ohmy: :ohmy:
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
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Ich komme nochmal darauf zurück:
RhB_HJ schrieb: Bei der Planerei würde ich versuchen den Schattenbahnhof gleich mit dem Abstellbahnhof zu kombinieren.
Ich will das nun doch versuchen. Insbesondere nachdem du mich mit der Nase auf das WPC-Terassen-Material gestoßen hast halte ich das nun doch für machbar.
Allerdings muss ich den Gleisplan ändern: Wenn sich der Bau-Aufwand in Grenzen halten soll muss der gegen Einbruch geschützte Bereich ein Quader sein, ein möglichst großer, schwerer und stabiler Klotz, stellenweise befestigt im Boden und an den Bäumen.
Der Zugang ist von hinten über mehrere abnehmbare aber abschließbare Platten.
Von vorn wird er weiterhin als Berg dekoriert, natürlich etwas einfallsreicher als hier in der Grafik:
Den Gleisplan habe ich angepaßt, einige Gleise im Schattenbahnhof sind kürzer, es reicht aber alles aus:
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Bearbeitet von Wolfgang am 09.09.2016, 20:13
Gruß
Wolfgang
Danke für den Link, den habe ich trotz Sucherei nicht finden können.
Meine Radien sind 920 / 780. Abgesehen vom Schattenbahnhof ist meine Trasse ja meistens 2-gleisig.
Gruß
Wolfgang
Die neusten Dielenbretter die ich hier kaufte — letztes Jahr als ich die Treppenumfahrung neu baute — sind nun auch 23mm. Liessen sich in der Sommerhitze gut biegen, ABER Mindestradius ist auf unserer Anlage 1,5m!
Für deine Zwecke käme eventuell das da in Frage. Bei 12mm Materialstärke das Profil nur halbieren: 12mm x 80mm?
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Wobei: Deine Streifen sind 19 mm, 25 mm ist sicher nicht mehr so biegsam.
Gruß
Wolfgang
Das sind die Bretter aus denen ich die Streifen schneide. ;) :)
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Habe das Material bisher zwar nur als Terassen-Platte gefunden, könnte aber für den Bau trotzdem interessant sein.
Aus solchen verzugsfreien Brettern könnte man zum Beispiel den Schattenbahnhof bauen.
Gruß
Wolfgang
Ja, das lässt sich in der Sommerhitze sehr gut biegen. Meist habe ich die Latten für die Kurven an beiden Endpunten d.h. am nächstliegenden PVC Rohr festgeklemmt. Da es bei dem trockenen Klima nachts dann abkühlt war das am nächsten Morgen bereit zum Ausrichten und Festschrauben. Punkto Übergangskurven und automatische Zwischengerade in S-Kurven ein Traum. Die Kurvenüberhöhung muss man aber selbst einmessen. ;)
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Danke, allerdings bieten die da nur 25 mm starke Bretter an.
Ist das Zeug denn biegsamer als Holz?
Gruß
Wolfgang
Gibt's auch auf dem deutschen Markt http://trex-deutschland.de und wahrscheinlich einige Konkurrenz-Produkte. Und das Ausschlaggebende bei diesem Material? http://trex-deutschland.de/warum-trex/, aber man kann es auch zweckentfremden so wie bei unserer Analge. ;) :)
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
RhB_HJ schrieb: Wie ist denn die Bodenbeschaffenheit??
Uneben und sehr hart, der Boden wurde ja in 40 Jahren nicht bearbeitet.
RhB_HJ schrieb: Übrigens das mit den drei Meter über Erdboden für den Abstellbahnhof ist mir im Zusammenhang mit den 0-25cm Geländemodulation noch nicht ganz klar, aber .... Die 25 cm Höhenunterschied beziehen sich nur auf die Fläche um die Terasse, ohne das neue Abstell-Depot.
Wenn du nochmal das 3D-Bild oben ankuckst, oder auch dieses hier:

Es handelt sich um ein Hang-Grundstück. Die Terasse gehört zum EG, von der Straßenseite her gesehen. Geht man um das Haus herum eine Treppe hinunter, dann erreicht man eine 3 m tiefer eine auf UG-Niveau liegende Rasenfläche.
Neben der Terasse ist der Hang mit einer Mauer gestützt, da könnte man 3 m senkrecht in die Tiefe auf den Rasen runter springen. Und auf dieser Mauer lagert dann die Einfahrseite des Abstell-Depots, das dann 3 m über dem Rasen an der Hauswand schwebt.
RhB_HJ schrieb: Wie wär's mit angepasster "Leitermethode" für's Gleisbett.
Das Einschlagen der Rohre müßte ich mal probieren. Mit TREX habe ich noch nie gearbeitet, finde es auch auch nicht Netz, außer hier: www.trex.com.
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Bearbeitet von Wolfgang am 08.09.2016, 00:12
Gruß
Wolfgang
Wie ist denn die Bodenbeschaffenheit?? Übrigens das mit den drei Meter über Erdboden für den Abstellbahnhof ist mir im Zusammenhang mit den 0-25cm Geländemodulation noch nicht ganz klar, aber .... Wie wär's mit angepasster "Leitermethode" für's Gleisbett.
http://www.rhb-grischun.ca/html/ebenerdig_2.html
PVC Rohre verfaulen nicht, TREX oder ähnliches Material ergibt die Leiter auf der die Trassenbretter montiert werden, da das Gebilde nun wie ein U-Profil ist ist es eben und biegt sich nicht durch, weder quer noch längs. Wo nötig wird mit Splitt aufgefüllt. Rohre setzt man in ca. 60cm Abstand, Platte des Schattenbahnhof wird auch auf Rohre montiert mit entsprechenden Quer- und Längsträgern.
Aufgepasst heisst's aber bei der Entwässerung, also möglichst kein Wasserstau im Landschaftsteil.
Bearbeitet von RhB_HJ am 07.09.2016, 22:21
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Ja, sehe ich auch so.
Allerdings will ich nicht die gesamte Fläche dicht machen, ich will nur die Gleise unterbauen (und den Tunnelbereich natürlich überbauen.) Die Freiflächen im Gleisplan sollen offen bleiben, es wird also keine komplett durchgehende Platte.
Die beiden Diagonalen in der Mitte überbrücke ich mit je einer fertigen LGB Bogenbrücke 50610.
Soweit sie nicht rüber auf die Schienen wachsen bleiben da Pflanzen stehen oder es kommen evtl. auch neue rein. Die Gartenarbeit ist aber im Haus meiner Eltern primär nicht meine Baustelle, das plant jemand anders, ich halte mich da weitgehend raus.
Der Schattenbahnhof wird natürlich eine durchgehende Platte, die muss ich mit der Stichsäge so anpassen dass sie an den geplanten Ort zwischen den Bäumen paßt. Die anderen Trassen werden mit entsprechend schmaleren Platten unterbaut, wobei die Kurven ebenfalls mit der Sticksäge ausgearbeitet werden.
Diese Platten brauchen einen stabilen Unterbau, der eine Ebene garantiert, und der Unterbau braucht eine Anzahl von Erd-Stützpunkten, wobei die Distanz vom Erdboden bis zur Platte zwischen fast Null und 25 cm liegt.
Gruß
Wolfgang
Echt recht verzwickte Sache! :ohmy: Damit schonend wieder abgebaut werden kann: Holzbau der sich einerseits an der Terasse abstützt/anflanscht und im "Wald" mittels Vierkant-Holz in Bodenspiessen erhöht als ebene Fläche gestalten lässt.
Wenn die ebene Fläche mal steht dann mal einen ziemlich einfachen Kreis aufbauen mit paar Weichen und ein ganzes Jahr Probebetrieb laufen lassen. Dann sieht man den Einfluss von Sonne, Regen, Schnee, Ansammlung von Nadeln und Blätter, Einnistung von Tieren etc. Alles das im Moment zwischen den Büschen und anderem Wuchs im Garten verschwindet landet künftig auf oder unter der Holz-Terasse. ;) :huh:
PS Wenn ich von "Holzbau" schreibe kann man auch das Kunstholz-Material, das heute im Terassenbau verwendet wird, ins Auge fassen. Den Unterbau kann man dann als eine temporäre Terassenvergrösserung betrachten.
Bearbeitet von RhB_HJ am 07.09.2016, 16:00
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
RhB_HJ schrieb: Bei der Planerei würde ich versuchen den Schattenbahnhof gleich mit dem Abstellbahnhof zu kombinieren.
Ja, das wäre optimal. Allerdings ist der Schattenbahnhof nicht rechteckig, es zwängt sich genau zwischen die Baumstämme unter die teils dichten Fichtenzweige. Trotzdem soll die Vorderseite einigermaßen als Berg dekoriert werden, und von hinten muss er zugänglich bleiben zwecks Eingriff bei Unfall.
Wenn er jetzt auch noch diebstahlsicher werden soll wird es kompliziert, zumindest habe ich dafür bisher noch keine Ideen.
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Gruß
Wolfgang



























