KISS Ge 4/4 und Ge 6/6
Hallo Edouard,
wie ich sehe, hast du nur die CV's 61 und 62 verstellt. Werde es am Wochenende mal ausprobieren.
Die CV 62 ist herstellerseitig auf 255 codiert, war bei mir jedenfalls so.
Wäre schön, wenn die Langsamfahreigenschaften damit besser werden und der Ruck vom Stillstand zur ersten niedrigsten Fahrstufe verschwindet.Vielen Dank für deine Info und liebe Grüße,
Eddy.aus Leidenschaft zur RhB
Hallo Eddy
Ein grosses Sorry, da hat sich beim von mir angegebenen CV Wert 61 ein Fehler eingeschlichen. Der darf nicht 001, sondern sollte 150 haben. Somit gilt da die Norm. Aber richtig, CV 62 auf 254 ändern. Ich jedenfalls habe ein deutlich besseres Fahrergebnis erhalten.
Gruss und entschuldigung
Hallo zämma
Auch ich bin unzufrieden mit den Fahreigenschaften der Ge 4/4 mit Massoth-Decoder. Auch ich habe mit der Lastregelung gespielt, mit recht wenig Erfolg. Noch immer fährt die Lok in Fahrstufe mit einem Ruck an und ruckelt dann schon recht stark.Aktuell habe ich folgende Werte konfiguriert:
CV60=2
CV61=100
CV62=150Interessant finde ich auch dass die Lok gar nicht mehr fährt, wenn ich in CV49 die Lastregelung ausschalte. Wie ist das bei Euch?
Gruss, Stefan
Mit dem Fahreigenschaften wäre ich ja noch im grossen und ganzen zufrieden. Gerade der "Ruck" bei der ersten Fahrstufe ist sehr authentisch, vor allem dann, wenn der Sound so programmiert ist, dass das erste Stufenschaltergeräusch vor dem anfahren kommt.
Aber alle meine Einstellungen für Beschleunigung und Verzögerung werden nach einem Neustart der Zentrale oder nach einem Kurzschluss vom Decoder einfach "vergessen". Ich muss dem Decoder die Werte jedes mal wieder eingeben.Das ist doch völlig unbefriedigend. Wenn man die Aussagen auch in anderen Foren glauben schenken darf bin ich der Meinung, dass Massoth Decoder völlig unbrauchbar sind. Diese Spielereien mit den CV
s ist doch keine Lösung. Mit ZIMO Decoder habe ich das nie. Grundkonfiguration, Beschleunigung, Verzögerung, etwas V mitte und V max programmieren und dann hats sich aber. Und die Werte sind auch noch nach Jahren gleich.Massoth ist vielleicht für eine Spielzeugbahn aber nicht in hochwertigen Modellen zu geeignet. Jede Minute die ich in die Konfiguration dieser Decoder verschwendet habe ist verlorene Zeit. Zum Teil führen eingegebene Werte nicht einmal zu einem Resultat oder einer Änderung der Fahreigenschaften.
Ich habe auf den ZIMO MX690 mit Däppensound gewechselt da hat man keine Probleme.Ich erwäge auch den Austausch des Massoth-Decoders gegen einen ESU Loksound, schade drum...kostet schliesslich alles Geld. Für mich ist nicht ganz klar wieso Kiss nicht bei ESU geblieben ist, vielleicht eine finanzielle Frage?
Welchen Aufwand hast Du investiert für den Austausch des Decoders?
Gruss, Stefan
Von Massoth zu ESU ist doch wie vom Regen in die Traufe. Das ist nur marginal besser.
Ich bin zwar von der Soundkonfiguration des ESU Decoders überzeugt. Der Sound ist Top, die einzelnen Files werden im richtigen Moment abgespielt und mit der Traktion ergibt sich der Vorbildliche "Ruck" beim anfahren.Aber die Fahreigenschaften kommen auch nicht annähernd an den ZIMO Decoder heran. Auch ESU macht manchmal Probleme mit CV Werten oder "stürzt" manchmal ab, so dass falsche Soundfiles im Loop spielen ohne dass man wieder abstellen kann.
Wenn man schon Geld aufwerfen muss, um eine "digital" erworbene Lok für seine Ansprüche tauglich zu machen, dann bitte gerade richtig und nicht über den Umweg eines auch nur bedingt tauglichen Decoders.
Ich habe keinen Aufwand investiert. Ich habe die Maschinen Digitoys-Systems AG gebracht und der ZIMO Decoder MX690 wurde montiert.
Mit den Decodern von ESU bin ich vollauf zufrieden, bezüglich Fahreigenschaften sehe ich sie gleichauf mit Zimo. Da ich den Lokprogrammer von ESU nutze setze ich natürlich möglichst auf ESU-Decoder, da ich nicht für jeden Decoder ein separates Tool für Update etc. anschaffen werde. Dies ist meiner Meinung nach sowieso ein Unding. Ich hoffe, dass eines Tages ein offener Standard geschaffen wird der es erlaubt, über ein und dasselbe Tool Updates von Decodern verschiedener Hersteller durchzuführen und auch die Soundkonfigurationen anzupassen. Noch scheint mir dieser Tag allerdings ziemlich in der Ferne zu liegen. Leider.
Darf ich Dich fragen, wie teuer der Umbau war?
Ein Umbau kostet CHF 310.- inkl Decoder. Und Digitoys versteht sein Handwerk.
Gerade habe ich eben wiedermal ein Buch von Claude Jeanmaire durchgeblättert. Und nun ist mir auch klar, was mich an den Fronten der grünen Ge 4/4 I von Kiss immer etwas gestört haben: Es sind die roten unteren Lampen, welche zumindest gemäss allen Vorbildfotos niemals exisiert haben und auch nicht in meiner (manchmal etwas trügerischen ;-) Erinnerung. Kiss wird sich ja hoffentlich was gedacht haben bei der Umsetzung der Beleuchtung, umso mehr, als dass diese roten Lampen auch schon beim Messingmodell umgesetzt wurden. Was mag der Grund sein?
Lieber Stifi
Da sind Deine Informationen falsch. Viele maschinen wurden mit den roten Lampen ausgerüstet. Du siehst dies zum Beispiel im Schwerrs und Wall Band Nr.3 Triebfahrzeuge der Rh.B. Seite 57-60 und im Buch von Klaus Fader Die Rh.B. in Farbe. Seite 114-117. Vermutlich hatten nicht alle Maschinen die roten Schlussleuchten. So wurde z.B. die Nr. 605 am 12.8.85 in Valendas- Sagogn fotographiert, ohne die Schlussleuchten. Diese Maschine wurde dann so auf die neuen Führerstände umgebaut. So sind also beide Versionen richtig. Allerdings kommt es auf die Betriebsnummer an.
Herzliche Grüsse Peter[Bild nicht mehr verfügbar: www.bahnbilder.de/e-loks-ge-44-i-226336.jpg\]
© Bild aus dem Bahnbilder.de ArchivKISS realisiert seine Modelle nach Vorbildern und mit Hilfe einschlägiger Literatur. Somit kann es vorkommen, das je nach Quelle unterschiedliche Varianten zur Wahl stehen. Die roten Schlusslichterlampen an den RhB Ge 4/4 I wurden bei einigen Fahrzeugen beim Vorbild erst nachträglich (nach 1972) realisiert. Mit wenig Aufwand konnte ich Bilder der Ge 4/4 604 und der 610 im Netz mit diesen Lampen finden.
Möglich ist es, dass nicht alle Maschinen der RhB jemals diese Lampen hatten. Für die Umsetzung ins Modell wird es dann aber Schwierig, weil die Formen entweder mit oder ohne Lampen gemacht werden müssen. So musste sich KISS für die eine oder andere Variante entscheiden.Bild: Ge_4_4_I_Bild_7.jpg (nicht mehr verfügbar)
Auch die Messingvariante der KISS Ge 4/4 I ist mit Schlusslichtern ausgerüstet. Bei der Messingvariante waren die Lampen nie ein Thema.
Hallo zusammen
Ich wollte eine Rückmeldung geben betreffend den CV Einstellungen von Edouard. ich habe meine Maschinen so programmiert, mit Spezifikationen von Andreas kombiniert. Sie laufen sehr gut. Einziges Problem: Sobald ich einen Stromunterbruch habe (Anlage ist noch im Bau, noch nicht alle geschraubten Schienenverbiunder montiert), ist der Sound extrem laut (Maximallautstärke) Ich habe diesen CV ziemlich heruntergenommen und auch das Poti zurückgedreht.
Habt ihr auch solche Erefahrungen gemacht?
Ich weiss... Andreas würde ZIMO empfehlen, alles zu seiner Zeit. Momentan hat der Bau der Anlage Vorrang.
En gruess
PeterAnhänge
Edited by Kriemler Peter on 05/06/2009, 06:59 PM
Bei mir ist nach einem Stromunterbuch (oder Kurzschluss) nicht nur der Sound laut, auch die CV`s für Beschleunigung und Verzögerung gehen "verloren". Die muss ich dann jedes mal wider neu setzten.
Diese bleiben zum Glück. Manchmal muss ich die Lok aber 2-3x vom Strom nehmen, damit der Sound seine Lautstärke wieder hat, welche ich programmiert habe.
En gruess
Peter
