PULLMAN Fd-Wagen
Gartenbahn
Heute nun ist der Fd-Wagen zur Probe gefahren....mit vielen Hindernissen...
Aber der Reihe nach:
erstmal die Messingspäne aus den Radlagern pulen:
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Bearbeitet von Becker Michael am 14.11.2015, 19:23
mibema schrieb: Ach ja, 175mm ist der Achsstand, für feststehenden Achsen schon eine Sache. Die Achsen gegen Kugellagerachsen tauschen wäre eine Idee, aber die hier haben 2mm weniger Druchmesser sowohl am Lauf- als auch am Spurkranz (29/35 statt 31/37).
Und der Pufferteller hinten glatt? Auch nicht gerade vorbildgerecht....
Grüße
Michael
Grosser Achsstand bei feststehenden Achsen eignet sich ausgezeichnet zum Testen von eingebauten/selbstgebauten Weichen. In HOm kam/kommt für den Zweck immer ein D 402x von BEMO zum Einsatz. ;) :ohmy:
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
So, der Grund für die Ansenkung der Achslager dürfte der Wunsch nach einer größeren Seitenverschiebbarkeit/Bogenläufugkeit sein.
Es ist nämlicn nur bei einer Achse gemacht aber wirkunglslos, da die Achstummel auf die zurückgelassenen Messingspäne in der Bohrung auflaufen. Nach deren Entfernung tut das nun so wie angedacht.
Der Spur-G blog hat heute einen kleinen Artikel über die Fd-Wagen geschrieben, läßt sich über die Qualität aber nur vage aus:
"...Kunden haben so die Möglichkeit den Wagen vor dem Kauf ausführlich zu begutachten...."
mit dem Hinweis, das die ersten Wagen nun beim Händler stehen.
Nun, das sollte jeder tun und selber entscheiden ob seine Erwartungen nun erfüllt wurden.
Grüße
Michael
thend schrieb: Oh man, klingt ja nicht so doll. Hoffentlich nur ein Anfängerfehler von denen. Hoffe, der ABe ist besser umgesetzt.
Zitat von der ESU-Webseite:
... zum Ziel gesetzt haben, qualitativ hochwertige Modelle für verschiedene Baugrößen anzubieten. Allen Pullman-Produkten gemein ist die Ausgewogenheit zwischen feiner Detaillierung und Robustheit im Betrieb.
Wird sicher noch.
"zum Ziel gesetzt" bedeutet ja nicht, das man das gleich beim ersten Anlauf erreicht.
Grüße
Michael
Oh man, klingt ja nicht so doll. Hoffentlich nur ein Anfängerfehler von denen. Hoffe, der ABe ist besser umgesetzt.
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Ach ja, 175mm ist der Achsstand, für feststehenden Achsen schon eine Sache. Die Achsen gegen Kugellagerachsen tauschen wäre eine Idee, aber die hier haben 2mm weniger Druchmesser sowohl am Lauf- als auch am Spurkranz (29/35 statt 31/37).
Und der Pufferteller hinten glatt? Auch nicht gerade vorbildgerecht....
Grüße
Michael
Bearbeitet von Becker Michael am 08.11.2015, 10:04
So, es geht los mit den Bildern...
irgendwie ist alles zu glatt, "gealtert" aber spiegelglatt, und die Beschriftung sieht irgendwie schief aus:
Das graue Geschmiere auf der Radscheibe ist auch nicht gerade toll:
Die "drehbare" Kupplung hängt nur an der eigentlichen Befestigungsschraube von 2mm...und ist irgendwann mal rausgedreht.
mein Wagen hat dann beim Auspacken spontan Ausgeachst:
Grund ist, das die schweren Metallachsen in Achslagern sitzen, die nur auf einer Seite verschraubt sind, auf der anderen Seite gesteckt.
Dieses Teil fiel dann auch mal gleich ab...
So sieht bei PULLMAN ein angesetztes Fabrikschild aus ;)
Nachdem das Achslager ja nun schon mal ab war, war auch der Grund für das kratzende Geräusch der Achsen in den Messinglagern zu sehen, statt Öl waren Messingspäne drin da man diese Buchsen mit einem Bohrer nochmals versenkt/aufgebohrt hatte, und danach nicht gereinigt!
Messing als Notlaufschmierung kenne ich von Dampfloks, für die letzten 50 km bis zur Werkstatt wenn das eigentliche Gleitlager ausgelaufen war..... :woohoo:
Das hier ist die Befestigung der Kupplung, die sehr gut gelungen ist, bis auf die zu stramme Feder, die Original-LGB-Feder kann man aber problemlos dafür einbauen, wenn man das kleine Loch im Haken für dessen Nase ein wenig größer macht... ;)
Mein persönliches Fazit:
Frust! Dafür das man die Marke PULLMAN als Edelmarke anpreist und so lange für diese Modelle benötigt hat, da hätte ich mir mehr erwartet. Dank aber dennoch an ESU, das sie diesen Wagen einzeln und quasi als "Probierpackung" anbietet, den kann ich verschmerzen, die Sets kaufe ich sicher nicht.
Michael
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Bearbeitet von Becker Michael am 08.11.2015, 10:00
Das sind enttäuschende Nachrichten, allerdings war dies aufgrund der im www publizierten Bilder fast zu erwarten. Demgegenüber haben viele von uns ja schon Vorabmodelle des ABe 4/4 gesehen. Ich auch, das Modell machte einen seriennahen und sehr guten Eindruck und somit würde ich erwarten, dass dies ein gelungenes Produkt wird. Wobei gewisse Unzulänglichkeiten wie vom Vorgängerhersteller gewohnt wohl auch zu akzeptieren sind. Für mich aber lieber ein gut umgesetztes Modell mit kleinen (korrigierbaren) Schwächen als ein gut gemachtes, aber schlecht umgesetztes Modell. Und noch viel lieber natürlich ein gut gemachtes und gut umgesetztes Modell ;)
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten










