Bei so kurzfristigen Sondermodellen habe ich immer so den Eindruck, dass unverkaufte Ware noch irgendwie losgeschlagen werden muss...zumindest bei Märklin.
Danke Ernst, dann hat man sie einfach nach innen verlegt.
Das würde es erklären, das sie absolut auf keinem Foto zu sehen sind, egal wie alt es ist oder wie hoch man es vergrößert.
Gute Idee, das sind ja Lüftungsgitter denke ich, da kommt dann immer noch gut Schall heraus.
Vor mehreren Jahren, an einem TdoT in Landquart, habe ich mal einen Mitarbeiter gefragt, wo die „Hupe“ versteckt sei. Ein BoBo III-Dach lag gut einsehbar neben einer Lok.
Er sagte, dass sie unter einer der seitlichen, erhöhten „Leisten“ montiert sei, leider ohne mir die Stelle zu zeigen.
Ich denke LGB hatte die Konstruktionspläne, KISS jedoch die Realität als Vorlage...
Wenn man die Wahl zwischen Konstruktionsplänen und dem Vorbild hat, wählt man bei Kiss das Vorbild. Vorbild und Fotos kann jeder sehen, Konstruktionspläne eher nicht.
Genau meine Rede, man kann LGB nur zugute halten, das sie ihr Modell schon 1997, also sehr zeitnah an der Lieferung des Originales realisiert haben, und daher bestimmt nur nach den Plänen gearbeitet haben. Und da sind sie nun mal vorgesehen. Doppelfanfare mit Hoch- und Tieftöner.
Schade das niemand jemanden kennt, der in Landquart mal von oben ein Foto macht, von einer der noch nicht umgebauten Loks. Die schwinden dahin...
Da die Loks aber "typhon-like" getönt haben., müssen die Dinger irgendwo anders versteckt worden sein. Vermutlich unten drunter.
Das internet gibt, außer immer mehr Werbung, auch kaum noch was brauchbares her.
Ich denke LGB hatte die Konstruktionspläne, KISS jedoch die Realität als Vorlage...
Wenn man die Wahl zwischen Konstruktionsplänen und dem Vorbild hat, wählt man bei Kiss das Vorbild. Vorbild und Fotos kann jeder sehen, Konstruktionspläne eher nicht.
“Aus Copyright-Gründen keine Veröffentlichung möglich“
Wäre schon nicht ganz unerheblich wenn man seine Behauptungen auch belegen könnte…😟. „Gefunden“ heisst ja wohl kaum Originaldatei aus dem SLM/ABB Archiv?
“Ich denke LGB hatte die Konstruktionspläne, KISS jedoch die Realität als Vorlage...„ @ Kiss: Danke!
Nun, wer so ein Modell hat, dem ist es wohl lieber, das Kiss das Vorbild als Vorlage nimmt als Konstruktioninspläne, die man aus Copyright Gründen nicht zeigen darf.
khim schrieb:
[quote="dubi" post=19729"]Fehlt da bei der Kiss Lok nicht das Horn auf dem Dach?
Hallo,
ich habe mehrere Bilder vom Dach der Ge4/4 III.
Auf keinem Bild ist ein Horn oder ähnliches abgebildet. Siehe Foto.
Wo und wie der Signalton nach aussen gelangt kann ich nicht entdecken.
Gruss Klaus
Also ich habe nach langer Sucherei endlich die Konstruktions-Zeichnung des Daches gefunden, und tatsächlich, es sind 2 Druckluft-Doppelfanfaren zu sehen, genau dort wo LGB sie realisiert hat.
Da sie aber keine Stücklistenposition haben, und daraufhin auch dort nicht auftauchen, müssen die dann aber entfallen sein.
Auf Klaus' Bild wäre das links vom "Ampere-Dom" am Rande, also am dicken Isolator links neben/unter der seitlichen Schürze.
Ich denke LGB hatte die Konstruktionspläne, KISS jedoch die Realität als Vorlage... ;)
Viele Grüße
Michael
P.S: Aus Copyright-Gründen keine Veröffentlichung möglich.
noch spannender als bei der Ge 4/4 III wird das Problem der Überhänge in Kurven bei den maßstäblichen Stammnetzwagen (82cm).
Kupplung am Chassis oder am Drehgestell? Das ist hier die Frage. Kiss (Mailanfrage) hat sich bisher dazu nicht geäussert.
ich fahre die Lok nur auf R3 und größer - keine Gegenbogen in R3. Weichen nur in R5. Die Gleise sind komplett eben verlegt. Trotzdem ist bei mir schon ein Schlauch von der Besandungsanlage abgegangen. Ein weiterer war von Anfang an ab vermutlich durch das Festschrauben auf dem Brett (die Schraube ist direkt daneben)
Das ist dann einfach der Preis der Detailierung und wo ein Fahrmodell an seine Grenzen kommt.
Ich fahre hinter der Lok nur 4-achsige Wagen von LGB. Damit hatte ich bis jetzt keine Entgleisung. Schubbetrieb ist aber in der Tat ein Problem.
rein theoretisch geht die Lok durch LGB R2, doch auf Dauer bleiben die Schläuche zu den Sandfallrohren teilweise auf der Strecke und die Spurkränze schrammen ganz schön am Gleisprofil.
Auch bleibt bei diesem Radius kaum ein Wagen hinter der Lok im Gleis und wird meist durch die Kupplung ausgehebelt, spätestens bei der nächsten Kurve in der anderen Richtung (kommt darauf an, auf welcher Seite vom Kiss Haken der Haken das Wagens einkuppelt).
Vernüftig ab R5 zu fahren (sanfte Kuppen und ausreichend Lichtraumprofil vorausgesetzt).
Dies ist eben eine Lok für Geniesser. Je grösser der Radius desto grösser der Genuss. Sie geht aber durch den von dir erwähnten kleinsten Radius, sieht natürlich dann sehr komisch aus. Die Lok bringt 8.7 kg. auf die Waage. Damit ist auch gewährleistet dass sie vorbildliche lange Züge mit Beladung gut ziehen kann.
Hallo,
Habe gerade diesen langen Thread gelesen, schon interessant.
Kann jemand der diese Kiss Lok besitzt die mal auf eine Waage stellen um zu sehen wieviel diese Lok wirklich wiegt?
In der Dokumentation von Kiss habe ich bis jetzt drei Werte gefunden, 6kg, 8 kg und 9 kg.
Stimmen wahrscheinlich alle nicht.
Auch eine Frage zum Minestradius von 780 mm den Kiss spezifiert hat. Kann sich die Lok,wie ausgeliefert, um diesen Radius herumquälen?
Ist schon klar daß 1200 mm und grösser angebracht sind, Frage ist ob 780 mm überhaupt möglich ist.
hat denn schon jemand seine "Galcier on Tour" erhalten?
Nach meinen letzten Infos wird die foliert, also wie die Loks die von KMS kamen. Wobei doch Messing wesentlich besser zu verchromen ist als Kunststoff. O.k. das Original ist auch wohl auch foliert.
Hallo,
auch ich hatte Probleme mit der Kupplung weil der erste vierachsige Gepäckwagen im Übergang zwischen der Geraden und einem R3 Bogen seitlich rausgedrückt wurde.
Ich habe die Kupplung hinten völlig neu gestaltet mit der Kuplix Kupplung. Den Haken von dem Gepäckwagen habe ich ca 2-3 mm tiefer gelegt damit er mit dem Haken der Lok auf einer Höhe ist.
Anbei ein Foto vom ersten Muster und ein Video.
Gruss Klaus
habe nun ausgiebige Probefahrten mit der Ge 4/4 III gemacht. Das ist eine ganz schöne Diva, was Gleislage und Steigungsübergänge betrifft. Die Bodenfreiheit ist durch die maßstäbliche Umsetzung für Gartenbahnverhältnisse relativ gering. Vor allem bei Weichenantrieben muss man auf eine plane Lage achten.
Bewährt hat sich ein Profilwagen, insbesondere für die R3 Radien (Abmessungen 80 x 13 cm)
ich wollte nochmal das Ergebnis meiner Modifikation der Kupplung zeigen, das ansonsten aber nichts weiter als eine Kopie von Herbys Idee ist (geht darum zu zeigen, dass tatsächlich noch Platz ist, wenn man das Winkelprofil nimmt).
Außerdem war noch was an den Pantos einzustellen.
Auch alles nur Dank Herbys Hilfe möglich.
Panto 1 klackte beim Einschalten der Lok immer nach unten- der unterste Punkt war zu tief eingestellt.
Außerdem fuhr Panto 1 schneller hoch als runter, Panto 2, und das war das Problem, genau umgekehrt. Dadurch ruckelte es beim Hochfahren von Panto 2. Wäre davon ausgegangen, dass sowas bei der Qualitätskontrolle bzw. beim Vorserienmodell auffallen sollte.
Also eben mal schnell nen ESU Programmer gekauft- kein Ding, man hats ja 🤩
Nach Umstellung der Werte funktioniert es nun.
Leider ist immer noch Panto 2 etwa 1cm höher als Nr. 1, da muss ich noch rausfinden, ob das an den Servos liegt oder oder am Panto.
Hat jemand mal ein gutes Video vom Hoch- und Runterfahren von Pantografen? Hab da ein bisschen was gefunden im Netz, hätte aber gerne noch mehr Infos. Dann würde ich die Geschwindigkeit dementsprechend einstellen.
Gruß
Thomas
Bearbeitet von Amend Thomas am 25.03.2022, 22:38
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
in der Diskussion mit Thend haben sich alternative Aspekte für die Verstärkung des Hakens bei der Ge 4/4 III ergeben.
So wunderbar können sich Ideen ergänzen 😉
Hinzufügen möchte ich, dass das L-Profil folgende Maße hat: 6x4mm (ungleichseitig), Materialstärke 0,6mm, geschnitten auf eine Länge von ca. 5mm.
Das ganze sieht zwar filigran aus, da nur noch wenig vom ursprünglichen Material vorhanden ist. Habe aber gestern den Knicktest mit einem Ersatzabschnitt gemacht. Das Profil ist wirklich erstaunlich stabil. So mache ich mir keine Sorgen, dass es bricht.
Herby: Deine automatische Entkupplung ist ein Traum!
Gruß
Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo,
die Kupplungsarbeiten (für eine funktionierende Kupplung!!!) für die Ge 4/4 III sind abgeschlossen. So sieht das jetzt aus:
Eine Standard LGB Kupplung kann jetzt einkuppeln:
http://herby.userweb.mwn.de/lgb/kup.mp4
Auch Entkuppeln geht jetzt:
http://herby.userweb.mwn.de/lgb/ent.mp4
Übrigens das Patent von Heyn/Fertig für die Entkupplungsplatte ist ausgelaufen, könnte also sehr gut nachgebaut werden. Aber bis jetzt habe ich von Kiss Schweiz keinerlei Feedback zur bestehenden Kupplung erhalten.
Grüsse
Herby
PS: Das mit dem neuen Editor ist ganz schön kompliziert, keine Vorschau, Links und Videos nur über Umwege...😢
Bearbeitet von Herbert Schneider am 16.03.2022, 19:36(Grund: Probleme mit dem Editor)
Kiss Ge 4/4 III im Radius R3 (78cm)
Die Kupplungsbreite liegt deutlich ausserhalb, auch der Schwenkbereich der Kupplung kann das nicht recht kompensieren, leichte Wagen werden da sehr schnell ausgehebelt.
Um R3 zu ermöglichen, müssen die Schläuche zu den Sandfallrohren eine Länge von 40mm haben.
in der Diskussion mit Thend haben sich alternative Aspekte für die Verstärkung des Hakens bei der Ge 4/4 III ergeben.
Ich hatte ein massives Messingprofil verwendet, auch um ein entsprechendes Gegengewicht für die auf dem Haken aufliegende Entkupplungsplatte zu haben.
Nachteil: das Verbindungsdreieck am Schienenräumer muss entfernt werden.
Deshalb ist die Variante von Thend praktischer, wenn es nur um die Öffnung des Hakens geht, dazu reicht ein Messing L-Profil
Vorteil: es muss am Schienenräumer nichts entfernt werden.
Grüsse
Herby
Bearbeitet von Herbert Schneider am 16.03.2022, 14:07