Zum Hauptinhalt springen

Neue Website: Die Passwörter aus dem alten Forum konnten aus Sicherheitsgründen nicht übernommen werden. Bitte setze dein Passwort einmalig neu.

Passwort jetzt neu setzen

Gartenbahn

Gleisunterbau für meine kleine \"Waldbahn\"

60 BeiträgeZurück zum Thread
  1. #1 · Wolfgang24.08.2016, 19:47

    Hier noch ein Bild Blickrichtung Nord-Ost auf das Abstellfeld.

    Es befindet sich über einem Lichtschacht für den Keller, d.h. da ist ein Betonrahmen und eine ebene Fläche auf die man leicht und stabil aufbauen kann. Trotz relativer Einbruchsicherheit muss man den Deckel natürlich öffnen können. Die beiden Zufahrtsgleise will ich flexibel mit einer Platte abdecken um den Zugang zum Garten zu erleichtern.

    Und hier nochmal vergrößert das Herzstück: Der Schattenbahnhof.

    Natürlich muss er gut mit Sensor-Gleisen ausgestattet werden, damit der Mensch (bzw. die PC-Software) dann auch weiß was da drin passiert.

    Würde mich freuen wenn ihr erfahrenen GBler eure Gedanken dazu geben würdet!

    Anhänge

    Nord_Ost_mit_Landschaft.jpg Gleisplan_Nord_Ost.jpg Schattenbahnhof.jpg Nord_Ost_mit_Landschaft-20160824.jpg Schattenbahnhof-20160824.jpg

  2. #2 · Dieter Schulte24.08.2016, 21:14

    Hallo Wolfgang, als flexiblen Unterbau würde ich Mähsteine(Raseneinfassung) und flach verlegte Rasenkantensteine auf Folie verwenden!Im Sandbett verlegt! Das alles kannste schnell und spurlos wieder abbauen!

    Nur die Zugänglichkeit zum Schattenbahnhof der Anlage macht mir Kopfzerbrechen!?!

    Gruß Dieter

  3. #3 · Wolfgang25.08.2016, 02:14

    Hallo Dieter,

    vielen Dank.

    Ein ebenes Sandbett herstellen wäre schön, leider ist der Boden aber bei weitem nicht so eben wie meine WinTrack Bilder das vermitteln:

    Komplett eben ist nur meine Gleisplanung. Angesichts vieler Tunnel und enger Radien will ich mir nicht auch noch Steigungen ans Bein binden, zumal die auf so kurzen Distanzen sowieso keine brauchbaren Höhenunterschiede bringen.

    Da WinTrack nur die Gleisplanung sieht und den echten Boden nicht kennt generiert es den Boden automatisch direkt in die Gleisebene hinein, und so sieht er auf meinen Bildern natürlich sehr eben aus.

    In Wahrheit gibt es auf der Fläche aber ganz unregelmäßige Höhenunterschiede von 250 mm.

    In den höchsten Bereichen kann man nichts abtragen, da sind Baumwurzeln direkt unter der Oberfläche.

    Um eine Ebene herzustellen müßte man daher in allen niedrigeren Bereichen ziemlich viel Sand aufschütten, teils bis 250 mm hoch, und das angesichts der hohen Dichte der Gleise auf großen Teilen der Fläche.

    Leider ist auch Haus- und Gartenbau überhaupt nicht mein Ding, Erde, Sand und Stein sind für mich kein gewohntes Material. Ich würde mir nicht zutrauen die gesamte Gleisbettfläche mit Sand auf ein ebenes Niveau zu bringen, das wird bei mir ein Faß ohne Boden.

    Mein Ding sind Software, Hardware, Elektrik und Strom, und ich kann auch manches mit Metall und Holz, aber Bau und Garten ist bei mir "Niemandsland". :D

    Aus Holz hingegen habe ich schon vieles gebaut, daher gehen meine Gedanken bisher grob in Richtung eines Holz-Unterbaus, der durch waagerechtes Verbinden von Einzelplatten mit Balken zumindest lokal schon in sich selber eben ist, und somit nur punktuell im Gelände aufliegen muss um auch großflächig eine Ebene zu bilden.

    Trotzdem bin ich neugierig ob es noch andere Optionen gibt die mir nicht eingefallen sind.

  4. #4 · Andreas Cadosch 25.08.2016, 06:33

    Ich frage mich, ist "nomen est omen", soll es eine Waldbahn geben oder eine Doppelspurige Vollbahn, oder Doppelspurteilstrecke wie Chur- Reichenau oder Preda bis zum Spurwechsel?

    Bei einer Waldbahn würde ich das Gleis (die Schienen) ins Gelände legen, mit einer Shay oder eine zwei achsigen Diesellok und mit Langholzverbundenen Schemmelwagen sollte einem reibungslosen Fahrbetrieb nichts im Wege stehen.

    Auf einer Doppelspurigen Vollbahn oder auch einer "moderen" Meterspurbahn wie MOB, RhB oder Harz wirst Du kaum um Erdarbeiten herum kommen. Auch wenn man "nur" Software, Hardware, Elektrik und Strombeherrscht, ist das zum Glück nicht so ein Problem.

    Mit schwerem Gerät ist jeder Wurzel Herr zu werden (einfach elektrischer Fuchsschwanz in Anschlag bringen und das Teil ist kein Hindernis mehr) und meistens überlebt es der Baum auch..

    Die Rasenkanntenstein Methode ist ein "Must", jedoch auf keinen Fall auf einem Sandbett sondern Kies, wegen den Ameisen! Auch das keine Hexerei, nach dem zweiten Stein, weiss man wie man das macht und es geht recht schnell voran.

    Gruss Andreas

  5. #5 · Dieter Schulte25.08.2016, 12:40

    Hallo Wolfgang, ich meinte nur Sand unter den Mähkanten und Randsteinen!!!

    Und Andreas hat Recht mit dem Kies,nur lässt sich Sand später besser verteilen als Kies beim Rückbau!!!

    Gruß Dieter

    Frag doch mal in deiner Nähe rum,vielleicht gibt es ja Gartenbahner,wo man(n) erstmal mt den Augen ein wenig klauen kann!!!

  6. #6 · Andreas Cadosch 25.08.2016, 13:39

    ..wir machen doch keinen Rückbau!

    :cheer:

  7. #7 · Dieter Schulte25.08.2016, 21:35

    Andreas, wir nicht, aber Wolfgang fragte danach!!!

    Noch ist er Anfänger,aber warten wirs ab!!!

    Gruß Dieter

  8. #8 · Andreas Cadosch 26.08.2016, 07:53

    Meinst Du wenn einer so perfekt plant, dass er das wieder rückbaut :laugh: .

    (Nein, ist schon klar), und Rückba geht immer Ratzfatz, habe schon einige gemacht.

    Andreas

  9. #9 · David B26.08.2016, 08:04

    Hallo Wolfgang

    Schau dir mal dieses Video an:

    YouTube

    Ich finde diesen Gleisunterbau sehr interessant. Anstelle von Holz nimmst du PVC Platten, aufgeständert auf PVC Rohre.

    Ich habe es selber noch nicht ausprobiert. Wenn ich es denn mal fertig bringe, was zu planen, dann gibt's bei mir eine Kombination von Andreas' Gleisunterbau auf der Ebene und im Steilhang wie im Video.

    Grüsse David

  10. #10 · Wolfgang26.08.2016, 11:34

    Danke für Eure Anregungen und Beiträge!

    a.cadosch schrieb: Ich frage mich, ist "nomen est omen", soll es eine Waldbahn geben oder eine Doppelspurige Vollbahn, oder Doppelspurteilstrecke wie Chur- Reichenau oder Preda bis zum Spurwechsel? Ja, Nomen est omen, aber nur in dem Sinne weil der Garten um die Terasse am Haus meiner Eltern mehr einem wilden Waldboden gleicht als einem Garten.

    Die Bahn selber erhebt hier nicht den Anspruch eines bestimmten Themas, es geht nur um ein bißchen Abwechslung für den "Seniorenalltag". Auch der Gleisplan orientiert sich lediglich am räumlich machbaren, und die Züge werden sicherlich aus unterschiedlichen Regionen und Epochen stammen.

    a.cadosch schrieb: ..wir machen doch keinen Rückbau!

    Sollte man in dem Fall schon bedenken, jenseits der 80 weiß man halt nicht wo man in ein paar Jahren wohnt.

    Daher geht es um eine einfache, schnell machbare und reversible Bausweise. Im ersten Schritt kucke ich dabei nur auf Funktion, den Unterbau z.B. mit Steinen als Bahndamm kaschieren und dekorieren kann man später immer.

    Deinen Artikel über Gleisbau habe ich schon gelesen, aber so viel Aufwand wollte ich dem Fall möglichst nicht betreiben.

    RhB-G schrieb: ich meinte nur Sand unter den Mähkanten und Randsteinen!!!

    ja, schon klar, aber mein Gleisplan ist 3- bis 6-gleisig, und wenn man damit auch noch eine Höhe von bis zu 250 mm erreichen will wird man schon ein ziemlich breites Kiesbett brauchen, oder? Wenn man keine Rinne gräbt gibt es ja nichts was den Kies zusammen halten.

    RhB-G schrieb: Nur die Zugänglichkeit zum Schattenbahnhof der Anlage macht mir Kopfzerbrechen!?!

    Ich denke auch, das größte Thema ist der Bau der Tunnelstrecken, mindetsens die Hälfte der Gleise ist ja unsichtbar.

    Die Tunnel verlaufen entlang der Busch- und Baumreihe, teils auch dicht unter Fichtenzweigen. Um Ärger durch Fremdkörper zu vermeiden will die die am Besten abgesehen von den Portalen ganz zu haben.

    Das bedeutet also: Die Tunnel haben einen Boden, Wände und ein Dach, wobei man die Rückwand und / oder das Dach zur Not öffnen kann, während man die Vorderseite irgendwie als Berg dekoriert.

    webdave schrieb: Ich finde diesen Gleisunterbau sehr interessant. Anstelle von Holz nimmst du PVC Platten, aufgeständert auf PVC Rohre.

    Ja, so in die Richtung denke ich, wobei PVC-Platten wohl recht teuer sind, ich denke eher an Siebdruckplatten. Und zum Aufständern dachte ich zB an Steinplatten. So spare ich mir das Einschlagen von Rohren oder Pfählen, das dürfte bei unserem harten Boden nicht so einfach sein.

  11. #11 · Wolfgang27.08.2016, 22:36

    Habe nochmal den Gleisplan überarbeitet, um den Betrieb interesanter zu gestalten:

    Zum einen habe ich den Berg und damit den Bereich des Tunnels links verkleinert. Dies zum einen damit ich weniger Tunnel und Berg bauen muss, andererseits damit man mehr sieht. Erweitern läßt sich der Tunnelbereich im Nachhinein immer falls mir das nicht mehr gefällt.

    Ferner habe ich eines der Gleise vom Schattenbahnhof sichtbar gemacht, das wird als Brückenbauwerk gestaltet.

    Die Züge des mittleren Rings kann ich somit wahlweise sichtbar über diese Brücke führen oder auch nicht.

    Trotzdem kann ich weiterhin einen Zug aus dem inneren Kreis im Schattenbahnhof verschwinden lassen.

    Anhänge

    West_1.jpg West_2.jpg

  12. #12 · Amend Thomas28.08.2016, 10:49

    a.cadosch schrieb: ..wir machen doch keinen Rückbau!

    :cheer:

    :laugh:

  13. #13 · Wolfgang28.08.2016, 14:00

    Die Gleisebene muss nochmal 12 cm höher.

    Wichtiger Planungsfehler beim Abstellfeld! :(

    Wie gesagt: Es befindet sich über einem vergitterten Lichtschacht für den Keller, da unten sind zwei Fenster.

    Ich konnte das so planen, weil der Lichteinfall dort zur Zeit entbehrlich ist, dabei habe ich aber vergessen dass man diese Fenster auch zum Lüften braucht!

    So, was nun? :unsure:

    Abstellfeld weglassen?

    Nein, ohne dieses praktische Abstellfeld hat die ganze Anlage nicht viel Sinn, sie würde kaum genutzt werden.

    Abstellfeld schmaler und länger machen?

    Aus bahntechnischer Sicht wäre das eine Notlösung. Geht aber nicht, denn erstens muss die Fläche zum Fensterputzen im EG sicher begehbar sein, und zweitens käme man mit einer Verlängerung in einen schlecht begehbaren Bereich (Rosen).

    Letzte Lösung: Anheben

    Höher machen kann ich das Ding, das stört niemand, ggf. wird halt zum Besteigen eine Stufe angelegt. Die Grundplatte des Abstellfeldes steht dann auf ca. 10 cm hohen Stahlbolzen, die im Betonrahmen des Lichtschachts verankert sind. Wenn der Luftdurchsatz nicht reichen sollte kann ich mit ein paar PC-Lüftern unter der Platte nachhelfen.

    Was bedeutet das nun für den Gleisunterbau?

    Der Erdboden liegt zwischen Null und 25 cm tiefer als der Schacht und die Terasse. Mit 10 cm Luftspalt plus 2 cm Bodenplatte liegt nun die Gleisebene 12 cm über der Terasse, d.h. der mit Kies oder wie auch immer aufgeschüttete "Bahndamm" müßte zwischen 12 und 37 cm hoch sein.

    Nun sehe ich zum Aufständern wirklich keine Alternative mehr. :unsure:

    Anhänge

    Abstellbahnhof_2.jpg Abstellbahnhof_1.jpg

  14. #14 · Wolfgang30.08.2016, 23:35

    Ich habe mal versucht die Höhenverhältnisse darzustellen, alles provisorisch, aber man kann einen Eindruck gewinnen:

    Das wäre mein über dem Lichtschacht mit einem Luftspalt aufgeständerter Abstellbahnhof:

    Das selbe Bild mit Überdachung:

    Die Schienen liegen nun 120 mm über der Terasse und bis zu 370 mm über dem Gelände:

    Von der anderen Seite aus gesehen:

    Und als Gesamtüberblick:

    Alternativ habe ich mal die "freischwebenden" Schienen auf Brücken gesetzt:

    Suche noch immer nach guten Ideen, wie man das gut und preisgünstig baut.

    Anhänge

    Bild_1-20160830.jpg Bild_2-20160830.jpg Bild_4.jpg Bild_6.jpg Bild_5.jpg Bild_8.jpg Bild_7.jpg

  15. #15 · Wolfgang30.08.2016, 23:53

    Hier noch in etwa die Perspektive des Terassenbesuchers:

    Anhänge

    Bild_10.jpg

  16. #16 · Wolfgang31.08.2016, 00:10

    Anhänge

    Bild_11.jpg Bild_12.jpg Bild_13.jpg

  17. #17 · Wolfgang31.08.2016, 01:44

    Nun ergab sich allerdings ein weiteres Problem:

    Mit einer Höhe von 12 cm über der Terasse wird die Gleisverbindung zum Abstellbahnhof zu einer Stolperfalle. Sie muss auf jeden Fall demontierbar sein.

    Aus dem Grund habe ich die zweigleisige gebogene Zufahrt in eine eingleisige, gerade verändert.

    Allerings würden dann mit einem R5-Weichenfeld die einzelnen Abstellgleise viel zu kurz: Ich muss im Abstellbahnhof auf R1 gehen:

    Sehr ihr da wegen R1 irgenwelche Probleme wenn eine Lok drei Personenwagen da rückwärts rein schiebt?

    Maximale Zuglänge ca. 2,5 m.

    Anhänge

    Bild_21.jpg Bild_22.jpg

  18. #18 · RhB_HJ31.08.2016, 16:26

    Als Gleisplaner (nun im Ruhestand) finde ich den Plan viel zu überladen. Je mehr Gleis und Tralala, desto mehr Unterhalt wird notwendig. Zum Unterhalt ist es sehr günstig, wenn alles sehr einfach zugänglich ist. Übrigens hast du Recht, der Plan ähnelt eher einem für eine Märklininnenanlage anno 50er/60er Jahre.

    Kurzum "Weniger kann mehr sein!"

  19. #19 · Wolfgang01.09.2016, 01:06

    RhB_HJ schrieb: Als Gleisplaner (nun im Ruhestand) Du hast beruflich Bahngleise geplant? Erzähle mehr davon!

    RhB_HJ schrieb: Als Gleisplaner (nun im Ruhestand) finde ich den Plan viel zu überladen. Ja, der Eindruck drängt sich mir auch manchmal auf.

    Die Fläche zwischen den Bäumen ist sehr klein: Wenn man es mal auf H0 umrechnen würde kaum 1,5 qm!

    Und auf dem engen Raum würde ich gerne einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Zugbetrieb ermöglichen.

    Trotzdem könnte man vielleicht was weglassen, d.h. von 3 Kreisen auf 2 reduzieren...

  20. #20 · RhB_HJ01.09.2016, 02:40

    Ja, Anlagen-/Gleisplanung (von Z-IIm) war der eine Geschäftsbereich, ab ca '96 mit CADrail; vorher feinsäuberlich auf dem Zeichenbrett. Seit der Geschäftsaufgabe (Nov 2014) wird nun fleissiger an der eigenen Anlage gebaut. Projekte (in Planung oder im Bau) in Hülle und Fülle. Aber es geht vorwärts, d.h. zwischen den zwei Endpunkten kann nun gefahren werden, selbst wenn die Elektrik/Elektronik noch nicht auf der Endausbaustufe ist.

    Endausbau soll dann Streckenblock, Signalisierung und Zugleitstelle umfassen. Gefahren wird dann wie beim Vorbild (RhB anno '69 bis '75), jedem Zug einen Lokführer der mit dem Zug läuft, dabei die Signale und den Dienstfahrplan beachtet. Gefahren wird mit ZIMO-DCC, Zugleitstelle wird mit TrainController bestückt und zur visuellen Unterstützung sind noch IP-Kameras installiert.

  21. #21 · Wolfgang01.09.2016, 18:15

    Klingt ja sehr interessant was du da vor hast, nur das hier habe ich nicht verstanden:

    RhB_HJ schrieb: jedem Zug einen Lokführer der mit dem Zug läuft, dabei die Signale und den Dienstfahrplan beachtet.

    D.h. neben jedem Zug läuft ein Lokführer durch den Garten?

    Ich habe jetzt mal probeweise das ganze 600 mm-Gerödel entfernt, sieht natürlich schon viel übersichtlicher aus:

    Allerdings können nun nur noch 2 Züge fahren statt 3, und wenden kann ich auch nicht mehr, zuvor konnte ich in beiden Richtungen elegant vorwärts fahrend wenden.

    Eine Kehrschleife könnte ich wieder einbauen, dann wären wir da:

    Anhänge

    Bild_23.jpg Bild_24.jpg

  22. #22 · Wolfgang01.09.2016, 19:00

    Bzw.: So könnte man die Kehrschleife auch als drittes Bahnhofsgleis nutzen:

    Anhänge

    Bild_25.jpg Bild_26.jpg Bild_26-20160901.jpg

  23. #23 · RhB_HJ01.09.2016, 19:23

    Waldbahner schrieb: Klingt ja sehr interessant was du da vor hast, nur das hier habe ich nicht verstanden: RhB_HJ schrieb:

    jedem Zug einen Lokführer der mit dem Zug läuft, dabei die Signale und den Dienstfahrplan beachtet.

    D.h. neben jedem Zug läuft ein Lokführer durch den Garten? ............................

    Genau so.

    Das war schon auf der grossen HOm Anlage so (in meinem früheren Leben), und bei der war die Mindestgangbreite 1,2m damit nicht nur Zugkreuzungen, sondern auch "Lokführerkreuzungen" kein Problem waren. Im Garten hat's aber sehr viel mehr Platz. ;) :laugh:

    Das Konzept ist "Betrieb und Foto-/Filmgelegenheiten". Epoche ist RhB '69 bis ca. 75. Was gekürzt wurde — die Kehrtunnels zwischen Muot und Preda fielen wegen fehlendem Höhenunterschied weg, Tunnels wurden vorwiegend kurz gehalten, Reinigung und Bergung ist dann einfach. Ausserdem wurden die nur da gebaut wo, aus meiner Sicht, eine optische Trennung gefragt ist. Zur optischen Trennung; da der Teil im Garten ein grosses "U" darstellt und die Distanzen zwischen den Stationen z.T. auch etwas länger sind, ist das Überblicken der gesamten Anlage auf einen Blick so gut wie unmöglich. Dazu kommt noch dass die Stationen meist um 90º gedreht zur nächsten Station stehen. Personal und Besucher müssen sich also etwas bewegen um "die Sache" zu erfassen. ;) :) Und genau das war die Absicht. :ohmy:

    Anbei der Gleisplan auf dem man das Konzept etwas besser sieht

  24. #24 · Wolfgang01.09.2016, 23:06

    Wow, das ist natürlich traumhaft!

    Ich werde auf meinen paar qm vom "Märklin"-Charakter nicht wegkommen.

    Hier nochmal ein Update der 2-Kreis-Version mit Kehrschleife in beiden Richtungen:

    Ich denke, ich werde auf den 3. Kreis tatsächlich verzichten.

    Anhänge

    Bild_30.jpg Bild_31.jpg

  25. #25 · Wolfgang02.09.2016, 13:28

    Noch ein paar Optimierungen, insbesondere auch wegen der Kehrschleifen-Steuerung:

    Technisch gesehen sind es nicht zwei sondern eine Kehrschleife mit 4 Zugängen, wobei die blauen Sensoren und die roten Sensoren jeweils parallel geschaltet sind. D.h. Ein Zug darf durchaus länger sein als der Abstand zwischen den blauen Zugängen, aber nicht länger als zwischen blau und rot.

    D.h. Züge, die die grüne Strecke fahren wollen, dürfen max. 250 cm lang sein. Damit kann ich leben, längere Züge sind auf der Anlage sowieso nicht sinnvoll.

    Anhänge

    Bild_36.jpg

  26. #26 · Wolfgang02.09.2016, 14:28

    So, nochmal 2 überflüssige Weichen entfernt, damit gibt die Anlage nach außen ein simples Bild mit nur 4 sichtbaren Weichen:

    Man sieht eine 2-gleisige Strecke mit einem kleinen Ausweichgleis und einer Zufahrt vom Abstellbahnhof.

    Das äußere Gleis läuft komplett im Tunnel zurück, das innere Gleis scheint auf dem Rückweg teilweise sichtbar, und das wars auch schon.

    Anhänge

    Bild_40.jpg Bild_41.jpg

  27. #27 · Wolfgang04.09.2016, 03:53

    Ganz neuer Ansatz:

    Mein Tunnel mit Schattenbahnhof kommt hinter die Bäume, direkt an die Grundstücksgrenze zum Gehweg. Dazu muss ich dort allerdings den Sichtschutz-Zaun komplettieren.

    Eine Dekoration des Tunnels als Berg kann weitgehend entfallen, man sieht hinter den Bäumen sowieso nicht viel davon.

    Der Tunnel bleibt dann nach hinten offen, um bei Unfall dran zu kommen muss man vom Gehweg aus ein Sichtschutz-Element aushängen.

    Anhänge

    B3.jpg B4.jpg B3-20160904.jpg B2.jpg B1.jpg

  28. #28 · Wolfgang07.09.2016, 00:11

    Update:

    Manchmal gibt es noch überraschende Optionen:

    Mein Zugdepot wandert auf die andere Seite der Terasse, der Lichtschacht bleibt frei:

    Warum nicht gleich so?

    Nun, die Lösung ist etwas unorthodox: Die Züge schweben da in 3 m Höhe: :whistle:

    Allerdings ist die Kiste zumindest im Sommer wegen der Bäume an der Grenze von der Straße aus nicht zu sehen, lediglich zwei Nachbarn haben sie im Blick.

    Im Winter könnte man sie evtl. abnehmen - oder auch nicht, mal sehen.

    Weiterer Vorteil: Das Gleisniveau sinkt ab um ca. 10 cm.

    Anhänge

    B2-20160907.jpg B1-20160907.jpg

  29. #29 · RhB_HJ07.09.2016, 01:16

    Drei Meter Höhe? Da komme ich nicht ganz mit, könntest du das mal etwas genauer in 3D darstellen? :blink:

    OK jetzt fiel der Groschen! Bei der Planerei würde ich versuchen den Schattenbahnhof gleich mit dem Abstellbahnhof zu kombinieren. Interessant wären auch paar Bilder von der Situation vor Ort. ;) ;)

  30. #30 · Wolfgang07.09.2016, 14:34

    RhB_HJ schrieb: Interessant wären auch paar Bilder von der Situation vor Ort. ;) ;) Gerne, ich will nur nicht dass man im www das Haus erkennt, aber der Garten ist wohl unkritisch:

    Zuerst mal zwei Blicke von der Terasse nach oben: Die Fichten sind 40 Jahre alt, zwei oder drei wurden auch schon gefällt, weil es für alle zu eng wurde, und die die noch da sind wurden bei 8 bis 10 m auch schon oben abgesägt:

    Und nun der Waldboden, von der Terasse aus fotografiert, von links über die Ecke nach rechts:

    Anhänge

    Wald_oben_links.jpg Wald_oben_rechts.jpg Wald_links.jpg Wald_Mitte.jpg Wald_rechts.jpg

  31. #31 · Wolfgang07.09.2016, 14:47

    RhB_HJ schrieb: Bei der Planerei würde ich versuchen den Schattenbahnhof gleich mit dem Abstellbahnhof zu kombinieren.

    Ja, das wäre optimal. Allerdings ist der Schattenbahnhof nicht rechteckig, es zwängt sich genau zwischen die Baumstämme unter die teils dichten Fichtenzweige. Trotzdem soll die Vorderseite einigermaßen als Berg dekoriert werden, und von hinten muss er zugänglich bleiben zwecks Eingriff bei Unfall.

    Wenn er jetzt auch noch diebstahlsicher werden soll wird es kompliziert, zumindest habe ich dafür bisher noch keine Ideen.

    Anhänge

    B3-20160907.jpg

  32. #32 · RhB_HJ07.09.2016, 15:52

    Echt recht verzwickte Sache! :ohmy: Damit schonend wieder abgebaut werden kann: Holzbau der sich einerseits an der Terasse abstützt/anflanscht und im "Wald" mittels Vierkant-Holz in Bodenspiessen erhöht als ebene Fläche gestalten lässt.

    Wenn die ebene Fläche mal steht dann mal einen ziemlich einfachen Kreis aufbauen mit paar Weichen und ein ganzes Jahr Probebetrieb laufen lassen. Dann sieht man den Einfluss von Sonne, Regen, Schnee, Ansammlung von Nadeln und Blätter, Einnistung von Tieren etc. Alles das im Moment zwischen den Büschen und anderem Wuchs im Garten verschwindet landet künftig auf oder unter der Holz-Terasse. ;) :huh:

    PS Wenn ich von "Holzbau" schreibe kann man auch das Kunstholz-Material, das heute im Terassenbau verwendet wird, ins Auge fassen. Den Unterbau kann man dann als eine temporäre Terassenvergrösserung betrachten.

  33. #33 · Wolfgang07.09.2016, 17:50

    Ja, sehe ich auch so.

    Allerdings will ich nicht die gesamte Fläche dicht machen, ich will nur die Gleise unterbauen (und den Tunnelbereich natürlich überbauen.) Die Freiflächen im Gleisplan sollen offen bleiben, es wird also keine komplett durchgehende Platte.

    Die beiden Diagonalen in der Mitte überbrücke ich mit je einer fertigen LGB Bogenbrücke 50610.

    Soweit sie nicht rüber auf die Schienen wachsen bleiben da Pflanzen stehen oder es kommen evtl. auch neue rein. Die Gartenarbeit ist aber im Haus meiner Eltern primär nicht meine Baustelle, das plant jemand anders, ich halte mich da weitgehend raus.

    Der Schattenbahnhof wird natürlich eine durchgehende Platte, die muss ich mit der Stichsäge so anpassen dass sie an den geplanten Ort zwischen den Bäumen paßt. Die anderen Trassen werden mit entsprechend schmaleren Platten unterbaut, wobei die Kurven ebenfalls mit der Sticksäge ausgearbeitet werden.

    Diese Platten brauchen einen stabilen Unterbau, der eine Ebene garantiert, und der Unterbau braucht eine Anzahl von Erd-Stützpunkten, wobei die Distanz vom Erdboden bis zur Platte zwischen fast Null und 25 cm liegt.

  34. #34 · RhB_HJ07.09.2016, 22:15

    Wie ist denn die Bodenbeschaffenheit?? Übrigens das mit den drei Meter über Erdboden für den Abstellbahnhof ist mir im Zusammenhang mit den 0-25cm Geländemodulation noch nicht ganz klar, aber .... Wie wär's mit angepasster "Leitermethode" für's Gleisbett.

    http://www.rhb-grischun.ca/html/ebenerdig_2.html

    PVC Rohre verfaulen nicht, TREX oder ähnliches Material ergibt die Leiter auf der die Trassenbretter montiert werden, da das Gebilde nun wie ein U-Profil ist ist es eben und biegt sich nicht durch, weder quer noch längs. Wo nötig wird mit Splitt aufgefüllt. Rohre setzt man in ca. 60cm Abstand, Platte des Schattenbahnhof wird auch auf Rohre montiert mit entsprechenden Quer- und Längsträgern.

    Aufgepasst heisst's aber bei der Entwässerung, also möglichst kein Wasserstau im Landschaftsteil.

  35. #35 · Wolfgang08.09.2016, 00:09

    RhB_HJ schrieb: Wie ist denn die Bodenbeschaffenheit??

    Uneben und sehr hart, der Boden wurde ja in 40 Jahren nicht bearbeitet.

    RhB_HJ schrieb: Übrigens das mit den drei Meter über Erdboden für den Abstellbahnhof ist mir im Zusammenhang mit den 0-25cm Geländemodulation noch nicht ganz klar, aber .... Die 25 cm Höhenunterschied beziehen sich nur auf die Fläche um die Terasse, ohne das neue Abstell-Depot.

    Wenn du nochmal das 3D-Bild oben ankuckst, oder auch dieses hier:

    Es handelt sich um ein Hang-Grundstück. Die Terasse gehört zum EG, von der Straßenseite her gesehen. Geht man um das Haus herum eine Treppe hinunter, dann erreicht man eine 3 m tiefer eine auf UG-Niveau liegende Rasenfläche.

    Neben der Terasse ist der Hang mit einer Mauer gestützt, da könnte man 3 m senkrecht in die Tiefe auf den Rasen runter springen. Und auf dieser Mauer lagert dann die Einfahrseite des Abstell-Depots, das dann 3 m über dem Rasen an der Hauswand schwebt.

    RhB_HJ schrieb: Wie wär's mit angepasster "Leitermethode" für's Gleisbett.

    Das Einschlagen der Rohre müßte ich mal probieren. Mit TREX habe ich noch nie gearbeitet, finde es auch auch nicht Netz, außer hier: www.trex.com.

    Anhänge

    B6.jpg

  36. #36 · RhB_HJ08.09.2016, 00:26

    Gibt's auch auf dem deutschen Markt http://trex-deutschland.de und wahrscheinlich einige Konkurrenz-Produkte. Und das Ausschlaggebende bei diesem Material? http://trex-deutschland.de/warum-trex/, aber man kann es auch zweckentfremden so wie bei unserer Analge. ;) :)

  37. #37 · Wolfgang08.09.2016, 01:53

    Danke, allerdings bieten die da nur 25 mm starke Bretter an.

    Ist das Zeug denn biegsamer als Holz?

  38. #38 · RhB_HJ08.09.2016, 03:18

    Ja, das lässt sich in der Sommerhitze sehr gut biegen. Meist habe ich die Latten für die Kurven an beiden Endpunten d.h. am nächstliegenden PVC Rohr festgeklemmt. Da es bei dem trockenen Klima nachts dann abkühlt war das am nächsten Morgen bereit zum Ausrichten und Festschrauben. Punkto Übergangskurven und automatische Zwischengerade in S-Kurven ein Traum. Die Kurvenüberhöhung muss man aber selbst einmessen. ;)

  39. #39 · Wolfgang08.09.2016, 21:55

    Habe das Material bisher zwar nur als Terassen-Platte gefunden, könnte aber für den Bau trotzdem interessant sein.

    Hornbach 25x140x3000 mm

    Aus solchen verzugsfreien Brettern könnte man zum Beispiel den Schattenbahnhof bauen.

  40. #40 · RhB_HJ08.09.2016, 22:07

    Das sind die Bretter aus denen ich die Streifen schneide. ;) :)

  41. #41 · Wolfgang08.09.2016, 22:20

    Wobei: Deine Streifen sind 19 mm, 25 mm ist sicher nicht mehr so biegsam.

  42. #42 · RhB_HJ09.09.2016, 00:12

    Die neusten Dielenbretter die ich hier kaufte — letztes Jahr als ich die Treppenumfahrung neu baute — sind nun auch 23mm. Liessen sich in der Sommerhitze gut biegen, ABER Mindestradius ist auf unserer Anlage 1,5m!

    Für deine Zwecke käme eventuell das da in Frage. Bei 12mm Materialstärke das Profil nur halbieren: 12mm x 80mm?

  43. #43 · Wolfgang09.09.2016, 02:01

    Danke für den Link, den habe ich trotz Sucherei nicht finden können.

    Meine Radien sind 920 / 780. Abgesehen vom Schattenbahnhof ist meine Trasse ja meistens 2-gleisig.

  44. #44 · Wolfgang09.09.2016, 20:08

    Ich komme nochmal darauf zurück:

    RhB_HJ schrieb: Bei der Planerei würde ich versuchen den Schattenbahnhof gleich mit dem Abstellbahnhof zu kombinieren.

    Ich will das nun doch versuchen. Insbesondere nachdem du mich mit der Nase auf das WPC-Terassen-Material gestoßen hast halte ich das nun doch für machbar.

    Allerdings muss ich den Gleisplan ändern: Wenn sich der Bau-Aufwand in Grenzen halten soll muss der gegen Einbruch geschützte Bereich ein Quader sein, ein möglichst großer, schwerer und stabiler Klotz, stellenweise befestigt im Boden und an den Bäumen.

    Erster Entwurf:

    Der Zugang ist von hinten über mehrere abnehmbare aber abschließbare Platten.

    Von vorn wird er weiterhin als Berg dekoriert, natürlich etwas einfallsreicher als hier in der Grafik:

    Den Gleisplan habe ich angepaßt, einige Gleise im Schattenbahnhof sind kürzer, es reicht aber alles aus:

    Anhänge

    B1-20160909.jpg B2-20160909.jpg B3-20160909.jpg

  45. #45 · RhB_HJ09.09.2016, 21:35

    Im Englischen sagt man : "Now we're talking! "(Jetzt sind wir beim Thema). Genau so habe ich mir das vorgestellt ;) , aber wie du schreibst benötigt das "einige Anpassungen". Sollte sich aber machen lassen, schön stabil z.B. die Gleise im Abstell/Schattenbahnhof möglichst auf zwei Platten beschränken, hat den Vorteil von weniger Verzug/Verwerfung der Gleise. Und wenn das Ganze so gut wie abgekapselt ist, dann auch weniger Unterhalt und/oder Reinigung. Das ist im Garten immer willkommen — schreibt der der sich gleich wieder ans Nadeln-Aufräumen machen "darf". :ohmy: :ohmy:

  46. #46 · RhB_HJ09.09.2016, 21:40

    Waldbahner schrieb: I............................... Erster Entwurf:

    Der Zugang ist von hinten über mehrere abnehmbare aber abschließbare Platten.

    Von vorn wird er weiterhin als Berg dekoriert, natürlich etwas einfallsreicher als hier in der Grafik:

    Den Gleisplan habe ich angepaßt, einige Gleise im Schattenbahnhof sind kürzer, es reicht aber alles aus:

    Die kürzeren Gleise kannst du eventuell mittels Bogenweiche(n) noch etwas verlängern, beim vorgesehenen Automatik-Betrieb ist es günstig wenn der längste Zug auf alle Gleiselängen passt.

  47. #47 · RhB_HJ09.09.2016, 23:47

    Ich hab jetzt mal mein AnyRail angekurbelt, dein JPEG importiert und mit den PIKO Gleisteilen einen Vorschlag geschustert. Kannst ja mal ausprobieren ob das in deinem Program auch so ähnlich aussieht. ;) :)

  48. #48 · RhB_HJ10.09.2016, 00:00

    Oder diese Variante

  49. #49 · Wolfgang10.09.2016, 02:38

    Vielen Dank für deine Mühe!

    Du hast schon Recht, in der Länge der Gleise geht noch was.

    Hier nochmal der selbe Plan anders dargestellt:

    Ich muss eben da links hinten zwischen der dicken und der dünnen Fichte durchkommen, die dünne Fichte steht bei jeder Planung voll im Weg.

    Der alte Schattenbahnhof war abgewinkelt, da lagen alle Gleise VOR der dünnen Fichte

    Rechts ist mein Limit die graue Fläche, da muss die Leiter stehen zum Reinigen der Dachrinne.

    Anhänge

    B5.jpg

  50. #50 · Wolfgang10.09.2016, 05:19

    So, jetzt habe ich links eine auch eine Rundweiche drin.

    Rechts habe ich den Anschluss der Kehrschleife an den Schattenbahnhof raus genommen, was ebenfalls einige Gleise verlängert und zusätzliche Optionen bietet: Aus den beiden mittleren Gleisen kann man auf jedes der beiden Hauptgleise ausfahren. Man kann also im Schattenbahnhof auch das Gleis wechseln. Die Kehrschleife führe ich mit R1 zurück.

    Nutzbare Länge der Gleise im Schattenbahnhof: Außen: 4,5 m / 3,0 m / 2,6 m. Innen: 3,5 m / 2,5 m / 2,5 m.

    Anhänge

    B10.jpg B11.jpg B13.jpg

  51. #51 · Wolfgang10.09.2016, 14:14

    Hier nochmal ein Ausschnitt:

    Wenn ich das dritte Gleis mit dem R1-Bogen vermeiden will komme ich wohl nicht drum herum, die beiden inneren Abstellgleise von 2,5 m nutzbare Länge auf 2,1 m zu kürzen:

    So hat die der Kehrschleifenabschnitt der Diagonale die nötigen 2,6 m (Zuglänge). Würde ich die Diagonale weiter innen anknüpfen dann wird der Abschnitt zu kurz.

    Ich denk mit den 2 Gleisen a 2,1 m kann ich besser leben als mit der R1-Kurve und dem 3. Gleis. :unsure: :unsure:

    Sieht dann wieder so aus:

    Anhänge

    3010_10.jpg 3012_10.jpg 3012_11.jpg

  52. #52 · Wolfgang10.09.2016, 17:23

    Die neue Lage des Schattenbahnhofes ermöglicht eine Begradigung am linken Anlagenteil:

    Blau und grün sind die beiden Wege um einen Zug auf der Außenstrecke nach links umlaufend nach rechts umlaufend bzw. umgekehrt zu wenden.

    Dabei müssen auf der Innenstrecke jeweils erhebliche Abschnitte frei sein. Das könnte man natürlich ändern.

    So würde die Innenstrecke von der grünen Wende lediglich gekreuzt:

    Will ich ähnliches für die blaue Wende erzielen, dann muss ich wieder die R1-Kurve ergänzen:

    Im Gegesatz zur obigen Lösung mit der R1-Kurve habe ich bei dieser Lösung die Wahl:

    Entweder die R1-Kurve benutzen, dann muss die R2-Innenstrecke nicht frei sein. Oder über die R2-Innenstrecke enden, dann muss diese Kurve eben frei sein.

    Anhänge

    3016a_10.png 3017a_10.png 3018a_10.png

  53. #53 · Wolfgang10.09.2016, 17:47

    Dann würde das so aussehen:

    Anhänge

    3018_15.jpg

  54. #54 · Wolfgang11.09.2016, 18:46

    RhB_HJ schrieb: Sollte sich aber machen lassen, schön stabil z.B. die Gleise im Abstell/Schattenbahnhof möglichst auf zwei Platten beschränken, hat den Vorteil von weniger Verzug/Verwerfung der Gleise.

    Leider finde ich das WPC weiterhin nur als Latten, Diele oder Kassetten, breitere Platten scheint es nicht zu geben. Im ersten Ansatz würde ich die Kiste daher wohl erstmal aus Siebdruckplatten bauen.

    RhB_HJ schrieb: und im "Wald" mittels Vierkant-Holz in Bodenspiessen erhöht als ebene Fläche gestalten lässt. Ich denke das mache ich, trotz des harten Bodens. Die Kiste soll ja diebstahlsicher verankert sein.

    Mal sehen, wir weit ich mit meinem 7 kg Bosch-Hammer komme, wenn der nicht reicht muss ich halt schwereres Gerät ausleihen.

    RhB_HJ schrieb: Wenn die ebene Fläche mal steht dann mal einen ziemlich einfachen Kreis aufbauen mit paar Weichen und ein ganzes Jahr Probebetrieb laufen lassen.

    Ja, für den Testbetrieb würde ich einfach mal nur den Außenring aufbauen und ein paar Erfahrungen sammeln:

    Anhänge

    3200_10.png

  55. #55 · Wolfgang16.09.2016, 19:40

    Grau ist alle Theorie, daher nun mal zur Praxis:

    Mein Bahnhof braucht ein Fundament. Ich habe mal 2 Optionen zur Probe beschafft:

    Angesichts des harten Bodens hatte ich primär auf das eindrehen gesetzt:

    Das erzielte Ergebnis war immer gleich: ein Loch. Die Erde kommt hoch aber der Anker geht nicht runter.

    Nun denn ein Versuch mit Einschlagen:

    Perfektes Ergebnis!

    Mit Handarbeit habe ich allerdings garnicht erst angefangen, der Boschhammer hat 7 kg:

    Der einzige Hebel der stabil genug war den Anker wieder herauszuhebeln war meine zwei Meter Hantelstange. Dabei brach 1/4 qm Boden auf, das gab ein riesen Loch.

    Anhänge

    B1-20160916.jpg B2-20160916.jpg B4-20160916.jpg B5-20160916.jpg

  56. #56 · RhB_HJ16.09.2016, 22:16

    Wieviel Lehm ist denn in dem Boden?

  57. #57 · Wolfgang16.09.2016, 22:26

    Hm, weiß ich nicht, wie kann ich das feststellen?

    Warum fragst du?

  58. #58 · Wolfgang18.09.2016, 13:44

    RhB_HJ schrieb: Wieviel Lehm ist denn in dem Boden? In 20 cm Tiefe habe ich mal etwas Lehm gefunden, aber wie sich das auf die Fläche verteilt weiß ich nicht. Das Hang-Grundstück wurde vor 50 Jahren erst aufgeschüttet, das ist nicht unbedingt sehr konsistent.

    Jetzt versuche ich mich mal an der Konstruktion des Bahnhofs:

    Wie gesagt, ich finde WPC leider nicht als flächige Platte, das scheint es nur als Diele zu geben. Daher wären Boden und Decke (blau) und Seitenwände (grün) aus Siebdruckplatten vom Holzzuschnitt aus dem Baumarkt.

    Als Anschlag für die Seitenwände würde ich V2A Winkelstahl (L-Profil) nehmen, "roh" reicht völlig aus, zum Beispiel Bucht 221557390812.

    Den Stahl (schwarz) würde ich an Boden/Decke mit Schlossschrauben (hellblau) befestigen und evtl. zur Verstärkung zusätzlich verkleben.

    Die abnehmbaren / abschließbaren Seitenwand-Teile habe ich mir in etwa so vorgestellt:

    Unten zum Einhaken hinter das L-Profil ein schmaler und ein breiter Flachstahl aufeinander (violett), ebefalls mit Schlossschrauben und evtl. verklebt. Oben ein Schrankschloss (grau), mittlere Qualität (30 Euro).

    Für das verschließen der Ein- und Ausgahrten habe ich jetzt noch keine Lösung. :unsure:

    Anhänge

    Bh1.png Bh2.png

  59. #59 · Wolfgang25.09.2016, 02:53

    Update:

    Den Schattenbahnhof habe ich erneut überarbeitet:

    • nur noch 4 Gleise statt 6
    • damit kann der Zugang von vorn entfallen, Zugang von hinten reicht aus
    • damit kann die Front vorn wesentlich besser dekoriert werden, z.B. als Berg
    • außerdem ragt die schmalere Kiste nicht so weit unter den Bäumen hervor, es entsteht mehr Freiraum, die Optik gewinnt

    Im einfachsten Fall, z.B. im Handbetrieb, hat man nun pro Ring nur 2 Züge.

    Im Automatikbetrieb sind 3 bis 4 Züge pro Ring kein Problem:

    Die 4 blauen Zonen im R3 Außenring sind mindestens 2,8 m lang, meine längsten Züge sind 2,5 m. Auch die 3 roten Zonen im R2 Innenring sind mindestens 2 m lang, die längsten Züge sind da 1,5 m.

    Wenn wir von Rechtsverkehr auf der sichtbaren Strecke ausgehen, dann läuft der R3-Ring links herum, der R2-Ring läuft rechts herum. Wenn ich jetzt die im folgenden Bild grünen Zonen mit Zügen besetze habe ich auf jedem Ring 3 Züge, von denen jeder beliebige ausfahren kann. Natürlich muss dann ggf. ein Zug nachrücken, damit wieder ein Platz zum einfahren frei ist. Per Software alles kein Problem:

    Und so sieht das dann in 3D aus;

    Anhänge

    B1.png B2.png B3-20160925.jpg B4-20160925.jpg

  60. #60 · Wolfgang10.08.2026, 15:12

    Hallo,

    wäre dankbar für etwas Feedback oder Ideen zum Gleisunterbau einer kleinen GB neben der Terasse meiner Eltern.

    Sinn und Zweck

    Der Ort eignet sich zwar nicht besonders für eine GB, aber genau dort wird mancher Tag und mancher Abend verbracht, und je mehr Mühe es bereitet aus dem Haus zu kommen desto mehr freut man sich über Abwechslung und Verschönerung zu Hause.

    Natürlich wird die Sache auch für mich selber zum Hobby, insbesondere habe ich den Ehrgeiz entwickelt auf kleinstem Raum einen abwechslungsreichen Fahrbetrieb zu entfallten, im Endstadium sicherlich als computergesteuerten Ablauf mit Zufallskomponenten, aber das hat Zeit, zuerst muss mal die "Hardware" stehen.

    Platz- und Bodenverhältnisse:

    Platz für die Bahn ist auf einem L-förmigen Streifen zwischen der Terasse und einer Reihe aus hohen Fichten und Büschen die das Grundstück abgrenzen. Der Streifen ist etwa 15 qm groß und 2 m breit, wobei man auf der Außenseite schon dicht an die Fichtenstämme heran muss um wenigstens einen 920er Radius zu verwirklichen.

    Es wird also eher eine "Waldbahn" als eine Gartenbahn: :D

    Aufwand und Lebensdauer:

    Der Trassenbau ist nicht für die Ewigkeit gedacht, es reicht wenn er ein paar Jahre hält, dann sieht man wieder. Damit die Bahn auch bald mal in Betrieb gehen kann sollte der Zeitaufwand gering sein, dabei will ich den Boden weder großartig einebnen noch ausgraben, ich dachte eher an eine bodennahe Holzkonstruktion.

    Auch ein Rückbau mit wenig Aufwand sollte einkalkuliert werden.

    Gartenvorbereitung:

    Viel Gartenarbeit will ich nicht machen, lediglich

    • ein paar Pflanzen und Wildwuchs entfernen
    • die eine oder andere Pflanze die es wert ist versetzen
    • an den Büschen und Fichten ganz unten ein paar Zweige entfernen damit ich in Tunnelbauweise unten durch komme.

    Planungsstand

    Wegen des engen Raumes ähnelt der Gleisplan eher einer Märklin H0 als einer GB:

    Blickrichtung Westen

    Dies ist ein 3D-Bild des sichtbaren Teils der Bahn aus Wintrack 12.

    Die graue Fläche mit dem dunkelgrünen Rand ist die Terasse, die sowohl im Norden (rechts) als auch im Osten an einer Hauswand endet (wobei nur die nördliche Hauswand hier dargestellt ist, die östliche Wand würde den Blick versperren). Im Westen (Blickrichtung) und Süden (links) läuft die Bahn vorbei.

    Die Pfeiler markieren die Bäume, Büsche, Stützpfeiler und Regenrohre usw. die den Platz begrenzen.

    Weiter rechts über einem Lichtschacht am Haus ist ein einbruchsicheres Abstellfeld geplant, wo man die Züge in der Saison auch mal über Nacht lassen kann, mehr dazu später.

    Hier der gesamte Gleisplan:

    Die zweigleisige äußere Hauptstrecke (920er und 780er Radien) befindet sich weitgehend im Tunnel, die Züge fahren also nicht sichtbar im Kreis, sie kommen von Westen und verschwinden nach Süd-Osten oder umgekehrt.

    Der Witz dabei ist der 6-gleisige Schattenbahnhof, der es möglich macht unterschiedliche Züge auftauchen und verschwinden zu lassen.

    Die innere Nebenstrecke ist hingegen weitgehend sichtbar und besteht aus 2 Kehrschleifen, wegen der 600er Radien drehen hier nur kurze Züge ihre Runden. Aber auch von hier kann ich im Tunnel einen Zug verschwinden lassen und im Schattenbahnhof parken.

    Steigungen gibt es nicht, die Gleise sollen alle knapp über dem Boden in einer Ebene liegen.

    Nun ist die Frage, wie man auf einfache Weise einen Gleisunterbau zu Stande bringt.

    Anhänge

    Gleisplan.jpg West_mit_Landschaft.jpg Waldbahn.jpg