Das kann man nicht abschliessend beantworten. Ich konnte beide Varianten bei meinem Händler testen. Der ESU Decoder läuft mit der Gem seidenweich und ruhig. Der Sound ist recht. Elektro-, Dieselbetrieb super, Pfeiffe vorhanden, Ansage authentisch. Auch Kurvenquitschen ist vorhanden.
Bei ESU hat man den Vorteil, dass nach dem Decoder Reset die Lok wieder Einwandfrei auf den Werkseinstellungen läuft.
Der ZIMO Decoder hat mit dem Gem Antreib etwas mehr Mühe. Die richtige Motoransteureung muss selber gefunden werden und ist nicht im Decoder programmiert. Beim Reset ist sie wieder weg und man muss von vorne beginnen. Der ZIMO Sound ist aber besser als ESU. Die Lok hat das vorbildliche Geräusch der Gleichstrommotoren und auch die Pfeiffe ist besser. Ansagen in drei Sprachen. Dieselmotor ist auch super.
Massoth kenne ich nicht, meine Erfahrungen mit Massoth waren bis jetzt nicht so gut.
Ich habe mich für den ZIMO Decoder entschieden. Sound ist einfach Klasse, aber der Motorenregelung von ESU traure ich schon etwas nach, na vielleicht bringe ich es ja noch hin.
Meine Lok habe ich natürlich mit einem Massoth XLS ausgestattet, mit GoldCAP, mit Schaltnetzteil 6V für Licht.
Seit heute habe ich auch den Original Sound mit Diesel, analog per Schalter an Taktgeber-2 unten zuschaltbar.
Das macht irre Spaß den Großdiesel anzulassen und durch den Garten zu brummen.....
Auch die Firmware ist dafür neu geschrieben worden, V3.0. Jetzt gibt es zum Beispiel 8 verschiedene Lautstärken-CV für die 4 Geräuschebenen, je zweimal da es ja eine Diesel- und Elektrolok ist.
Kann nicht mehr lange dauern bis sie freigegeben wird und zum download bereit steht.
Ich sehe, dass du einen iMassoth Decodernstalliert hast ..... Ist der Originalsound schon verfügbar von Massoth, oder nicht? ...denn auf der Website von Massoth, ist der Sound für die RhB Gem 4/4nicht verfügbar!
Danke!
Michele
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.05.2011, 13:59
Jaja, ein sehr schönes Modell. Mit ein paar Kinderkrankheiten leider, aber du hast die ja alle schön aufgelistet inkl. Lösungsmöglichkeiten. Gespannt darf man sein, ob sich die Kombination von Messingschnecke und Kunststoffzahnrad nun bewährt oder nicht...die werden sich ja schon was überlegt haben dabei. Und ich warte noch immer vergeblich auf einen Hersteller, der seine Antriebe mit einer mechanischen Schwungmasse bringt. Trotz allem hat sich die Warterei für all die Vorbesteller sicherlich gelohnt.
Meine Messing-801 wartet noch immer auf bessere Zeiten, sprich auf dem Zimo MX695 mit Däppensound und ein paar weitere Ersatzteile. Ich frage mal bei Zimo nach wann sie denn gedenken, den schon länger angekündigten MX695 vom Stappel zu lassen.
Gruss, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Im Fahrbetrieb offenbart sich eine kleine Schwäche, die Lok entgleist gerne an spitz befahrenen Weichen.
Grund ist, das beide Drehgestelle nur nach vorne und hinten pendeln können (nicken), nicht jedoch eines davon seitlich (wanken) wie bei LGB da bei beiden dieselbe Stütze verbaut ist. Dadurch verlangt die Lok topfebene Gleise! Sie benimmt sich wie ein starrer 4-achser. Sebst bei einer R3 Weiche ist sie mir herausgeklettert, so gut kann man die garnicht befeilen.
Naja, ist halt ein "Steinbock" ;) , der springt gerne....
Dabei gehen dann sofort ein bis zwei Magnetschienenbremsen ab, da diese nur leicht angeklebt sind. Kann man wieder ankleben, ist aber ärgerlich, auch liegen diese je nach Toleranz sehr sehr dicht über dem Gleis, eine hatte sogar Messingabrieb was davon zeugt das sie schon länger Kontakt mit dem Gleis hatte.
Mal sehen wie man das verbessern kann, ansonsten, Viel viel Spaß macht dieser Brummer, schleicht wie ein Panther über die Gleise und zieht alles weg was man dranhängt, obwohl er nur 5 Kg wiegt (für eine KISS Lok ein Leichtgewicht, selbst die Ge4/4 wiegt mehr {7Kg})
hier das neue Basisboard, rechts der XLS, links daneben die 6V-Schaltreglerplatine von MASSOTH die ich noch einmal in Schrumpfschlauch isoliert habe und steckbar gemacht habe:
Danach das Poti (Einbau von unten) und die Stiftleisten wo die originalen ESU Stecker für die Lichtplatinen aufgebracht werden:
Es ist ein anderer Lokführer, (mit Schlips) als bei den Ge 4/4 und 6/6.
Nein, habe gerade einen MASSOTH-XLS eingebaut und probe gefahren, ein Gedicht. Allerdsings habe ich eine komplette neue Elektronik gebaut und eingesetzt, was sicher nicht jeder machen kann. Habe sozusagen eine neue Grundplatine gebastelt und einen Gold-CAP Buffer, eine 6V-Lichtregelung sowie den XLS eingebaut.
Mann kann den Sound (als Analogfahrer) umschalten mit einem Schalter am Impulsgeber-2, Lautstärke wird am Poti eingestellt, wie bei den LGB-Soundloks.
Weil mir beim Programmieren die Stromaufnahme ohne Schleifer zu heikel ist (da ist mal schnelle eine 3/4 Stunden umsonst programmiert..) habe ich der Lok unten eine Steckdose zur Fremdeinspeisung verpasst, wir die Steckdosen an den LGB-Loks.
Eingebaut ist ein VISATON FRSW5 mit 8 Ohm und 50mm Durchmesser, der passt wie angegossen. Als Soundröhre dient ein einfaches HT-Rohr von 50mm Durchmesser und 45mm Länge, Deckel aus PS ausgeschneitten und aufgeklebt, fertig.
Jetzt ist die Lok fertig, habe mir Zeit gelassen, fast eine Woche. Immer schön langsam.
Viele Grüße
Michael
P.S: Die Bilder sind noch nicht bearbeitet (Größe, Auflösung), kommen später.
danke für die Info`s.
Wenn ein Lokführer eingesetzt ist, bleibt der auch auf seinem Platz. Es sollte ja keiner mehr in der Lok eingesetzt sein, hatte ich irgendwo gelesen.
Baust Du ZIMO ein ?
Ich hoffe wir bekommen von den ausgeführten Arbeiten an den Drehgestellen und der Elektronik einen Abschlußbericht und ein paar Tatortbilder.
der Führerstand ist eingeklebt, also die Rückwand. An dieser ist der Fahrersitz Nr. I direkt angeschraubt auf dem bereits ein "Kutscher" aufgeklebt ist. Man muss also den Sitz abschrauben um ihn zu wechseln.
Auf der Fahrerstandseite II ist der Sitz angeklebt, mit einem Abstandsklötzchen. Kann man also garnicht herausbekommen (ohne Gewalt).
Ausbauen kann man die Führerpulte komplett, das geht ganz easy. Man muss aber etwas aufpassen damit man mit dem Fahrstufenrad nicht an den Füßen der Figur hängen bleibt. Alle 4 Schrauben lösen, Metallchassis nach innen ziehen (Langlöcher) mitsamt dem Kunststoffpult, dann gehen die LED aus der Stirnwand und damit kann man dan alles vorsichtig herausholen. Zusammenbau umgekehrt.
Die Laufeigenschaften auf dem Gleis waren auch rauh und laut.
Inzwischen habe ich die Getriebe überarbeitet und sie laufen besser. Grund war, das wegen der nun guten Lackierung auch innen die Getriebe lackiert sind. Dadurch passen die Bühlermotoren nur noch mit Gewalt hinein bzw heraus. Die waren nicht weit genug drin und so stimmte der Abstand zwischen Zahnrad und Schnecke nicht, das rumpelte dann komisch. Ein Lager ist auch nicht in Ordnung, es läßt kein Seitenspiel zu, läuft aber ansonsten rund.
Die Stromaufnahme liegt ohne Wagen unter 0,5A, sehr wenig, mit schwerem Wagen (Putzwagen mit 2KG Hammerkopf als Ballast) dann unter 1 A. Die Geräuschentwicklung ist immer dieselbe.
Ich baue gerade eine neue Elektronik ein, dann sehen wir weiter. Gestern sind die Getriebe alleine probegefahren, mit neuen Kohlen, ausgerichteten Motoren und neu verkabelt.
Macht echt Spaß das neue Modell.
Ach ja, hervorragend die neuen Anleitung die beiligt, mit guten Fotos die unverkennbar vom "Chef" sind... ;)
Ist der Fürerstand eingeklebt und bekommt man den Lokführer an seinen Platz?
Der Führerstand ist als komplettes Teil mit Schrauben montiert und lässt sich einfach herausnehmen. Der Lokführer kann
so getauscht (es ist bereits einer montiert) oder entfernt (bei Doppeltraktion) werden.