Die ersten Gem\'sen von KISS sind eingetroffen
Gartenbahn
Hallo Michael,
sind die Laufeigenschaften auf dem Gleis besser wie auf dem Prüfstand? Wie zeigt sich die Lok nach drei Tagen in Beziehung auf Deine Feststellung - (Die Laufeigenschaften sind wie oben erwähnt, sehr rauh und laut, auf einem Rollenprüfstand vibriert auch alles)? Abgesehen von den ausgetauschten defekten Kohleschleifern? Ist die Lok schon unter Last - mit Anhängern - gelaufen? Ist der Fürerstand eingeklebt und bekommt man den Lokführer an seinen Platz? Und Danke für die Info zu den LED.
LG Mathias
Hallo Michael,
Sehr schöne Lok!
Es tut mir leid, aber ich verstehe Ihre letzte Nachricht nicht ganz. Haben Sie Probleme mit Lochfrass an den Rädern oder mit den Stromabnehmer-Bürsten auf der Rückseite des Rades? Ich vermute, Sie sagten das. Wie viel Strom braucht die Lok beim fahren? 1-1.5A?
Danke, Keith
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 04.05.2011, 06:30
Also optisch ist das Modell eine Wucht, meine Erwartungen sind voll erfüllt.
Auch ist die Lok für den Decodereinbau etc. kinderleicht zu zerlegen und wieder passgenau zu montieren.
Was ich diesmal nicht demontieren wollte (aber musste...) waren die Getriebe.
Nach 3 Tagen Fahrt zeigte mein Modell immer mehr Kontaktprobleme, trotz blitzsauberer Gleise.
Des Rätsels Lösung waren klemmenden Kohlen :blink:
Da sind no-name Kohlen verbaut, die zwar den 16mm LGB-Kohlen sehr ähnlich sind, die aber sehr schwergängig sind, und anscheinend auch aus Graphit. Zwei Stück steckten fest und gaben keinen Kontakt mehr zum Rad. Erst beim Ablöten sprangen sie durch die Hitze wieder heraus, also alle weg und LGB-Kohlen hinein. Das ist nicht ganz einfach da man auf 0,5mm genau arbeiten muss damit es wieder ins Getriebe passt.
Das Rätsel um die LED-Beleuchtung ist auch gelöst. alle Lichtplatinen haben LED-Vorwiderstände von 6800 Ohm (6K8), dass wäre für 24V korrekt (ca. 3mA ) und mit 3 mA leuchten die LED auch warmweiss und ausreichend hell.
Bloss..........die Grundplatine regelt für konstantes Licht (auch für analogen Betrieb) die Spannung auf 5V und da wären 1200 Ohm richtig gewesen. Da wusste der eine nicht was der andere macht.
Habe also die ganze Lok zerlegt und alle Lichtplatinen umbestückt von 6K8 nach 1K2 und siehe da, jetzt leuchtets ordentlich. Die roten 20mA-LED sollte man nicht benutzen, trotz 180 Ohm statt 1500 Ohm an 5 V brennen die ganz unterschiedlich hell, manche glimmen nur. Die sind billiger Ausschuss. LED werden bei der Produktion nach Leuchtstärke selektiert und der Rest dann billig an Bastler verscherbelt, das ist wohl so eine Reste-charge. Aber wie gesagt, Schweizer Rücklicht ist angesagt und die roten Dinger werden stillgelegt. Ich kann damit leben und lasse mir daher meine Freude am Modell nicht vergehen.
Viele Grüße
Michael
Schönen Sonntag Michael,
danke für die Info`s und Bilder. :)
Wie bekommst Du -
(Die Laufeigenschaften sind wie oben erwähnt, sehr rauh und laut, auf einem Rollenprüfstand vibriert auch alles)
in den Griff? :dry:
Da bekommt man gleich wieder ein flaues Gefühl. :huh:
Mechanisch sind meine Fähigkeiten und Mittel sehr begrenzt.
Wichtig ist auch die Frage:
Hält das Plastezahnrad nach der Motorschnecke - bei den Ge`s wurden diese nachgebessert in Metall.
Wichtig wäre - wie kommt man an die LED und welche nimmst Du und wie baust Du diese ein.
Auch wichtig - ist der Führerstand montierbar ? - wegen einsetzen des Lokführers. Bei den Ge`s ist er ja eingeklebt.
Zu den Getrieben und der Elektrik
Ich löte jetzt immer, direkt an der Motorfahne und wenn möglich an den Kohlen den Draht an. Das hat mir die Piko - Reklamationsabteilung so empfohlen und es ist wirklich sicher von der Kontaktgabe.
LG Mathias .
Ein paar Sachen möchte ich aber hervorheben, die Lok ist absolut sauber montiert.
Im Gegensatz zu den 4/4 und 6/6 gibt es hier keinerlei abgekniffene Schrauben mehr, keine Langlöcher die später gefeilt wurden, die Puffer sitzen mittig, die Lackierung der Druckgussteile ist mit Grundierung und darum hält sie auch.
Ganz solide Arbeit, auch die Getriebeteile sind überarbeitet, das Oberteil hält nun (wie bei den LGB-Getrieben) die Lager der Zwischenräder in Position, wo früher Laschen mit (abgekniffenen) 2mm Schrauben waren, die man kaum mehr herausbekam.
Auch haben die Achsen anscheinend wieder Kugellager, denn es ist kein Seitenspiel mehr da wie bei meinen 4/4 und 6/6.
Das mit der Elektrik bekommt man in den Griff, die Kabel sind viel zu dünn, 0,08 mm² gecrimpt/gelötet in 30 Ampere Autostecker ist irgendwie nicht sinnvoll, es gibt keinerlei Zugentlastung an den Lötstellen, d.h. es können immer wieder Lötungen brechen durch Vibration.
Das Ganze ist zweigeteilt, die Lichtplatinen sind Okay, die grauen Kabel auch, ebenfalls der Lok-Adapter mit den vier grauen Steckern, aber bei den bunten Leitungen sind grauslich aus.
Viele Grüße
Michael
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Bearbeitet von Becker Michael am 01.05.2011, 10:45
Mathias schrieb: Hallo mibema,
und wie sind die laufeigenschaften der Lok? :ohmy:
Oder leuchten nur die LED?
Bin mal gespannt was Du mit den (Wattestäbchen) anstellst. :S
LG Mathias
Ps.: und übrigens - interesse an weiteren Bildberichten vom Nachbessern. :woohoo:
Die Laufeigenschaften sind wie oben erwähnt, sehr rauh und laut, auf einem Rollenprüfstand vibriert auch alles.
Die Beleuchtung ist bei Tageslicht nicht zu sehen, bzw. nur wenn man auf dem Gleis liegt und der Lok direkt ins Gesicht schaut. Die nicht funktionierenden roten LED waren ein Kontaktproblem des billigen Schalters der dort verwendet wurde.
Das mit den Wattestäbchen ist ein alter Umbau-Trick den ich bei den Ge 4/4 und 6/6 zweite Serie entwickelt habe, um Kurzschlüsse über die Metallgetriebe zu vermeiden, die mir hier auch nicht ausgeschlossen scheinen, nur ist diesmal die Lackierung/Beschichtung der Metallteile viel besser, da blättert nichts.

Viele Grüße
Michael P.S: Über die ESU-Elektronik darin möchte ich micht nicht weiter äußern.....außer dem Umstand das ich solch eine Ausführung der Arbeiten von einem rennomierten deutschen Unternehmen niemals erwartet hätte :woohoo: Das ist übelste Bastelei und jeder der nur halbwegs löten kann sollte den ganzen Mist herausschmeißen und neu verkabeln.
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Bearbeitet von Becker Michael am 01.05.2011, 10:27
Hallo mibema,
und wie sind die laufeigenschaften der Lok? :ohmy:
Oder leuchten nur die LED?
Bin mal gespannt was Du mit den (Wattestäbchen) anstellst. :S
LG Mathias
Ps.: und übrigens - interesse an weiteren Bildberichten vom Nachbessern. :woohoo:
Bearbeitet von Becker Michael am 30.04.2011, 21:51
Habe meine 99245 heute Mittag abgeholt.
Refit, 801, analog.
Erster Eindruck: Klasse!
Zweiter Eindruck...noch was zu machen.
Das Auspacken war etwas schwerer als sonst, da eine andere Art der Verpackung gewählt wurde. Eine feste Unterlage auf der die Lok mit 4 Stück 6-kant-Bolzen fest verschraubt war.
Kleine Mängel: von den beschriebenen 4 Ersatz-Scheibenwischern war keine Spur, das wird mein freundlicher Händler aber sicher klären können.
Das rote Licht funktioniert nicht, (aber wer braucht das schon...), das schweizer Rücklicht klappt dagegen.
Die angeblich warmweissen LED sind meines Erachtens gelbe Standard LED, unheimlich gerichtet und von der Seite nicht zu erkennen, da es auch noch 3mm-LED mit Kugelkopf sind. Flache LED hätten hier mehr Streuung gebracht und ultrahelle hätte ich auch erwartet. Naja, ESU halt....
Da die Kiste sowieso noch digitalisiert wird fliegt der ganze ESU-Krempel raus und wird neu gemacht. Da passen sicher auch vernünftige LED oder 5V-Lämpchen hinein.
Die Schleiferaufnahme der Getriiebe ist neu gemacht als Platine, benötigt aber noch Isolation, momentan liegen die Kohlen haarscharf neben dem Getriebemetall und das ist mir auf Dauer zu knapp, also MC-Donald hat die passenden Strohhalme die genau über die Kohlen passen, das hatte ich bei den 6/6 und 4/4 Getrieben schon probiert.
Mehr später (falls überhaupt gewünscht), jetzt sind erstmal Fahrversuche angesagt!
:) :) :) :)
Michael
Da hoffe ich doch, dass die sich bald in die Schweizer Berge verirren. Oder sind die schon aufgetaucht??






