- #1 · RhB_HJ05.07.2016, 04:54
Wenn man sich in Filisur einquartiert war der Frühzug 4507 (Filisur ab 07:10) die günstige Gelegenheit um in Samedan zu frühstücken und sich nachher auf dem Perron zu verweilen. Dass die 353 die Wagen für den 4538 in Position brachte war ein Zückerchen und die C-C 412 im schönen Braun als Zuglok, ja das war einmal. Wie das Schienenvelo, nach der morgendlichen Streckenkontrolle, wieder in Bergün eintrifft bekam man auch mit. Der Tag ging schon sehr gut los. B) B) Und Post wurde da ausgeladen!
- #2 · RhB_HJ05.07.2016, 22:33
Stücker 4537 Sils i.D. bis Samedan war mal ganz was anderes, vorallem der erste Teil.
- #3 · Hanses Peter06.07.2016, 13:45
Hallo Hans-Jörg,
das sind tolle Dokumente, wobei ich mich frage, wie man als "normaler" Fahrgast einfach so auf die Bremsbühne eine Fad aufspringen und mitfahren darf oder besser kann? So richtig zulässig kann das ja eher nicht gewesen sein.
Vielleicht lässt sich ja ein Archiv für derartige Filme und Bilder wie aus Pekri's Sammlung anlagen, auf die man bei Interesse zugreifen kann.
Auf jeden Fall - klasse gemachte Aufnahmen für diese Zeit!
peha
- #4 · RhB_HJ06.07.2016, 15:27
Danke Peter! B)
Ja, ob das Personal in der heutigen Zeit auch so "hilfsbereit" wäre bezweifle ich sehr stark! Damals? Ja, hat geklappt.
Apropos Personal; den Lokführer traf ich später beim grossen Engadiner Anlass in Scuol (23.Sept). Stellte sich heraus, dass der Zugführer und der Lokführer eine kleine Wette abschlossen ob ich den 4537 erwische. Lokführer: "ja, erwischt ihn". Zugführer, "nein, den erwischt er nicht". Wetteinsatz: ein Gratis-Kaffee.
Ausserdem erhielt ich für einige Jahre von einem Stationsvorstand auch Kopien der Personalzeitschrift zugesandt; als die Info-Retica noch in weiter Ferne lag.
Ja, damals bei der RhB; die Zeiten waren anders. ;) :)
Als nächstes werden die "100 (96) Stunden RhB" nochmals neu digitalisiert und bearbeitet.
- #5 · RhB_HJ07.07.2016, 17:02
Also "100 (96) Stunden RhB" wurde am ersten Tag in zwei Sektionen geführt, die Plätze für die "100 Stunden" waren sehr schnell weg, Reservationen liefen damals noch per Briefpost :ohmy: und aus Übersee dauerte das etwas länger. Nicht desto trotz, vier Stunden weniger .... kein Problem. B)
Hier etwas vom ersten Tag. Dampfzug Landquart bis Davos, mit C-C Vorspann zwischen Klosters und Davos. Weiter ging's dann mit der C-C 415 in den Salonwagen nach Pontresina. Sehr guter Auftakt!
- #6 · RhB_HJ08.07.2016, 21:11
Am zweiten Tag war' s "Freies Programm" je nach Lust und Laune. Alles auf Achse und am Fotografiern/Filmen. Wie die Leute über die Gleise latschten war zum Teil schon abenteuerlich. Hier mal der erste Teil vom 24. Sept 1989
Übrigens hat's da einige Anregungen für Sonderzugkompositionen dabei.
- #7 · RhB_HJ08.07.2016, 22:53
Und hier noch der zweite Teil vom zweiten Tag. Inklusive Unterhaltung und Tanz auf der Güterrampe. Gehörte alles mit dazu und würde sich auch auf Anlagen nicht schlecht machen.
- #8 · RhB_HJ09.07.2016, 23:34
Erster Teil vom dritten Tag. Berninalinie zwischen Pontresina/Surovas und Poschiavo, mit Zugzusammenstellungen die "nicht ganz alltäglich" sind. Das heisst einige Anregungen für Leute mit einer Menge Bernina-Material. Interessant war auch wie der lange Zug durch, die Bremsleistung der Gem am Zugschluss, gestreckt blieb. ;) :)
- #9 · RhB_HJ10.07.2016, 23:02
Poschiavo bis und mit Tirano am dritten Tag. RhB als Strassenbahn ist immer wieder interessant.
- #10 · RhB_HJ11.07.2016, 22:25
Am vierten Tag nützten alle Medikamente gegen die Super-Erkältung so gut wie nichts mehr. Arosa war deshalb letzter Etappenpunkt. Mit dem Dampfzug ging's von St.Moritz nach Chur. Gewandert wurde zwischen Preda und Bergün, wir vorsichtshalber auf der Passstrasse. :blink: :ohmy: Zwischen Bergün und Arosa gab ich höchstens noch Kommentar zu Lokalitäten zum Besten. ;)
- #11 · RhB_HJ12.07.2016, 15:28
Ganz kurz mal was in Chur am 23. Sept 1989 zwischen zwei Zügen (Umsteigen auf dem Weg von Filisur nach Landquart) beobachtet wurde.
RhB Lokführer T.A. dazu: Super. Als der Bahnhof Chur noch so etwas wie eine Seele hatte.
- #12 · RhB_HJ12.07.2016, 23:30
Nun geht's der Reihe nach; Ankunft am 9. Sept (Samstag), Sonntagmorgen nach dem Essen gleich mal zum Bahnhof hoch, leichter Regen macht nichts, das Schuppendach hat ziemlich Überhang.
Alles Andere sollte eigentlich keine grossen Erklärungen brauchen.
- #13 · RhB_HJ10.08.2026, 15:12
Ja damals durfte man es unter keinen Umständen verpassen, das hiess vier Wochen Ferien in der Schweiz, zwei davon in Filisur, anschliessend die 96 Stunden RhB Reise - die wurde für die Leute geplant welche den 100 Stunden Zug verpassten. B) Video-Kamera durfte auch nicht fehlen; wurde paar Wochen vor der Reise gekauft, aber Zeit zum Üben blieb wenig.
Ich entschloss mich vor Wochen die ganzen VHS-C Kassetten nochmals zu digitalisieren und nun ist's so weit. Zweiter Teil der Albula-Stücker Triologie ist so weit. Samedan bis Solis am 15. September 1989. Teil 1 und 3 werden folgen.