Welches Soundprojekt für Ge 6/6 I, ESU oder Zimo?
Gartenbahn
Hallo auch Eine meiner LGB-Krokis fährt nun schon einige Jahre mit einem ESU Loksound 3.5 XL. Das Soundprojekt hat mich nie ganz überzeugt, obwohl nicht schlecht ... aber alles ein bisschen verrauscht. Somit denke ich darüber nach, den Decoder gegen ein neues Modell auszutauschen.
In Frage kommen für mich wie immer Zime MX69x oder ESU Loksound 4.0 XL. Gerade von letzterem gibt es ja für die Ge 6/6 I von Kiss vermutlich ein tolles Soundprojekt. Meine Internetrecherche nach entsprechenden Tönen blieb erstmal erfolglos, auch Youtube wollte nix Zählbares ausspucken. Wie beurteilt ihr Besitzer eines Krokodils entweder mit dem Soundprojekt von ESU oder Däppen dieses?
Danke für Eure Tipps ...
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
In der Zwischenzeit steckt der Loksound 4.0 XL in der Lok. Der Aufwand hielt sich in engen Grenzen, da ich schon seinerzeit beim Einbau des Loksound 3.5 XL komplett neu verhabelt hatte. Somit musste ich nur noch den alten Decoder samt den grossen Kondensatoren demontieren und den neuen reinmachen.
Sowohl Fahr- als auch Soundeigenschaften sind, gelinde gesagt, sehr gut geraten. Kein Vergleich zum verrauschten Irgendwas des Lokgsound 3.5 XL. Ebenso die Langsamfahreigenschaften (da nehme ich es genau ...), einfach spitze.
Folgendes passt mir aber noch nicht so ganz:
- Das Geräusch der Kuppelstangen (F14) dünkt mich ein wenig zu vordergründig. Evt. sollte ich hier die Lautstärke indivduell verringern. Gibt's dieses Geräusch beim Original tatsächlich? (da das Kroko hier in Rhäzüns in aller Regel einen Halt einlegt ist mir das Geräusch der im Tempo vorbeifahrenden Lok nicht gerade präsent)
- Die Lokpfeife passt eher zu moderneren Loks, habe jene des Krokodils anders in Erinnerung. Mal schauen, ob ich da auf Youtube was Verwertbares finde, das ich ins Soundprojekt einfügen könnte.
Was ich ein wenig erstaunlich finde: Der Decoder zieht im Leerlauf (noch ohne Beleuchtung und Sound) schon 0.22A, mit Beleuchtung dann 0.30A. Das müsste wohl der Ladestrom der Energiebuffer sein, oder nicht?
Ein wirklich toller Decoder, dabei günstiger und problemloser und komfortabler zu konfigurieren als jene von Zimo (welche ich bis anhin bevorzugt hatte).
Wie liesse sich wohl am ehesten eine Pantosteuerung mittels Servos realisieren bei dieser Lok? (habe ich noch nie gemacht, Servos liegen jedoch bereit und der Loksound 4.0 XL bietet ja, wie andere moderne Decoder ebenfalls, eine sehr einfache Anschlussmöglichkeit).
Gruss, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Hans-Joerg,
hinsichtlich Deiner letzten Einlassungen: "Hook, line and sinker !"
Gruss !
Michel
Über Soundprojekte sind die Meinungen meist geteilt und wie genau nun die Abstimmung der Funktionen ausfällt z.B. Wippen der Pantos an der Fahrleitung, fällt im Freien auch nicht gross ins Gewicht — da die Fahrleitung sowieso nicht vorhanden ist. Masten wird es eines Tages mal geben, aber Fahrleitung? nie, zuviele Viecher auf der freien Wildbahn. Wie ich mal in einem Forum schrieb "Fahrleitung? Ja, sobald ich den Streifenhörnchen und den Vögeln das einsaitige Zupfinstrument beigebracht habe." ;) :laugh:
PS Übrigens, die Lautstärke der Dekoder wird immer so eingestellt wie sie sich beim Vorbild auf der Strecke auf etwa 200m Abstand auswirkt d.h. möglichst dezent.
Bearbeitet von RhB_HJ am 04.12.2015, 18:41
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Vielen Dank für Eure sehr hilfreichen Input. Ich wollte gar nicht erst eine Diskussion bezüglich Decoder lostreten, es ging mir explizit um das Soundprojekt.
Ich habe mir nun in der Zwischenzeit einen Loksound 4.0XL bestellt, da a) nach euren Erfahrungen das Soundprojekt auch top ist (Däppen ist für meinen Geschmack eh top), b) die Programmierung mit dem Lok Programmer wirklich sehr komfortabel ist und c) ein gutes Angebot vorlag.
Als nächstes werden wohl meine noch vorhandenen Dietz-Soundmodule (Ge 2/4, Tm 2/2) dran glauben müssen und durch kleinere Zimo-Decoder (also eher MX64x statt MX69x) ersetzt werden. Die tönen im Vergleich echt kümmerlich, sind natürlich auch schon etwas älter.
Happy rails, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Danke für die Entscheidungshilfe, die Aufnahmen bestätigen mich in der Wahl des ESU Decoders. ESU hat eine Probeaufnahme auf der Homepage.
Die Sounds bei ESU scheinen mir authentischer, gerade das unangenehme "Loop" Geräusche des Ventilators bei 00:55 hat ESU nicht so ausgeprägt (erinnert mich an den original LGB Sound, die waren auch nicht in der Lage, Ventilator ohne "Sprung" zu Loopen, höre mal die LGB Ge 4/4 (nicht Märklin) tönt wie ein Staubsauger.
Ganz schön finde ich bei ESU auch das Tachogeräusch, zusammen mit dem Fahrgeräusch ist es ganz interessant. Das Bremsenquietschen fehlt bei ZIMO? Es wundert mich auch, dass bei den meisten ZIMO Projekten der Abfahrtpfiff "drei Pfiffe" sind. Dre mal pfeifen heisst "Bremsen" oder "anhalten" hat mir einmal ein Lokführer erklärt.
Es ist und bleibt wohl Geschmacksache und am Schluss bestimmt auch die Wahl des Decoders welches Projekt auf der Lok ist.
Die Synchronisation des Pantos mit dem Sound müsste, noch genauer abgestimmt werden, sowohl beim aufbügeln wie beim abbügeln hinken sie einander hinterher. Dass bei der Soundaufnahme der Pantho an der Fahrleitung noch springt erschwert das ganze sicher etwas, dass der Panto aber bei 05:21 noch oben ist aber akustisch ist er bereits unten ist störend.
LGD
Ohne grossen Kommentar: unsere LGB C-C mit ZIMO und Däppen-Sound
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Fragen zu Decoder und Soundprojekten zu beantworten sind ein brisantes Thema, da es unglaublich viel Eskaltaionspotential birgt. Aber immer ein Versuch wert.
Der ESU hat durch das eingebaute Powepack die Nase etwas vor dem Zimo. Zimo soll zwar bald auch mit einem neuen Decoder mit eingebauten Energiespeicher auf den Markt kommen.
Die offene Plattform der Sounds ist bei ESU schon sehr professionell, das Eingeben des Ladecodes bei Zimo eine Zumutung. Däppen ist ein sehr fähiger Sounddesigner, aber die von ESU sind durchaus in der Lage mit zuhalten.
Das Projekt der ESU Ge 6/6 auf der KISS Ge 6/6 ist sehr authentisch und kommt dem Vorbild sehr nahe. Ich würde dem Däppernprojetkt einen Punkt mehr geben, da es im Bereich des Anfahrens etwas besser gelungen ist.
ich hätte am liebsten ESU V4.0XL mit Däppenprojekt, da das nicht möglich, ESU V4.0XL mit ESU Projekt und noch einige Kleine Änderungen nach eigenem Gutdünken, ich bin zufrieden.
LGD
Wobei da sehe ich auf der Webseite von ESU dass ich eben nicht sehe ... ? Das Soundprojekt der Ge 6/6 I ist da gar nicht zum Download verfügbar? Nanu?
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
