RhB-signale von MK-Modells
Gartenbahn
Hallo zusammen,
konnte heute meine lang ersehnte Signalbestellung in Gommiswald abholen. Absolut genial die Signale. Wunder schön verarbeitet und Perfekt verpackt. Also ich bin happy...
Die Signale sind nun ab Lager verfügbar. Was in unserem Hobbybereich eher selten geworden ist. Es lohnt sich mal vorbei zu schauen
Gruss Peter
Hallo!
Ich wollte noch berichten, dass die Geschichte mit den Signalen noch weiterging.
Nachdem ich schon dachte, alle Probleme seien gelöst, hat sich herausgestellt, dass dem nicht so ist. Das Problem, ich habe es schon angesprochen, sind die Kupferlackdrähte. Alle 5 Signale hatten irgendwo Beschädigungen in der Isolierung. Klar, der Lack ist recht spröde und wenn die Drähte durch das Gehäuse und über Kanten gezogen und überhaupt irgendwelchen mechanischen Belastungen ausgesetzt werden, ist es quasi unvermeidlich, dass da irgendwo Kontakt am Metallgehäuse entsteht.
Lösung: Alle Drähte konsequent raus und durch (https://www.conrad.de/de/p/tru-components-1566864-wickeldraht-wire-wrap-1-x-0-05-mm-grau-15-m-1566864.html) ersetzen. Den Tipp für den Draht habe ich von Michel M., Danke dafür!
Der Draht ist schön dünn und dennoch isoliert. War natürlich eine ganz schöne Fummelarbeit. Musste u.a. den Mast vom Sockel nehmen und dafür die 4 Bolzen zerbrechen. Vermutlich, weil ich die ja beim Abdichten verklebt habe. Evtl. würden die sich bei neuen Signalen rausschrauben lassen. Die Bolzen habe ich dann durch Schrauben und Muttern M1,6 ersetzt.
Nun sind die ersten drei Signale soweit, dass ich den Boden aufsetzen kann. Dann kann ich nochmal die Dichtigkeit und Isolation testen. Hoffentlich kriege ich dann beim Testen im Metall-Spülbecken kein Kribbeln vom Strom mehr, wenn ich dasselbe Berühre.
Schönen Gruß Thomas
Bearbeitet von Amend Thomas am 25.11.2023, 19:57
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
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Hallo Thomas
Ja, ich denke dass ich das 16 2/3 Hz flackern in jungen Jahren gesehen habe. Aktuell ist es schwierig, entweder wurden viele Signale auf LED umgerüstet oder ich bin zu alt geworden;-). Ich habe mir von MK Modells nun die neuen Bodenplatten bestellt und nehme die Signale bei Nichtgebrauch wieder ins Haus. So sind sie nicht nur vor dem Regen, sondern auch vor den Bällen meiner Kinder geschützt.
beste Grüsse Philipp
Hallo Eulenbahner,
das kommt tatsächlich nur in den Videos so rüber. Wenn ich mich nicht täusche, ist das Flackern aber im Projekt im QProgrammer schon voreingestellt. Ist es im Original mit bloßem Auge wahrnehmbar?
Übrigens gut, dass du das Thema hochholst. Ich habe da noch was zu berichten. Ich muss leider alle Signale komplett sanieren. Kupferlackdrähte in Metallgehäusen sind einfach Murks. Dazu später mal mehr.
Schönen Gruß Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo Zwar schon lange her, aber wie hast du hier die Einstellung auf dem Qdecoder vorgenommen, damit das 16 2/3 Hz flakern so gut aussieht? Oder ist dies nur auf dem Video so zu sehen? Danke
Hallo Herby,
sorry, falls ich das so vermittelt habe, dass die Signale an die Decoder gebunden sind. Man kauft beides einzeln. Modellatelier Renken hat beides im Programm, dann erspart man sich als EU-Bürger den Stress mit dem Kauf in einem anderen Wirtschaftsraum. Das hatte ich beim ersten Signal, da war dann auch was defekt und ein Umtausch über EU-Grenzen hinaus ist noch anstrengender als nur kaufen... Wer diesbezüglich von meinen Erfahrungen zum Thema Zoll profitieren möchte, kann mich gern fragen, da gibt es ein paar Sachen zu beachten. Zurück zum Thema.
Ich habe mich mangels Erfahrung mit Decodern an die Empfehlung von MK gehalten. Ich weiß nicht, wie das bei anderen Decodern ist, aber bei QDecoder ist das sehr einfach zu programmieren und man hat die fertigen Signalvorlagen. Und die LEDs werden automatisch auf- und abgeblendet, das finde ich sehr schick.
Bei der Programmierung helfe ich gern ;)
Ob es reicht, nur den Decoder zu verpacken, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen, aber du sagst ja, bei dir geht das. Ich fühle mich nur wohler mit dem Gedanken, dass alles trocken ist drin im Sockel. Bei Bahnsteigen und Gebäuden kann ich mir vorstellen, dass mehr Platz ist und eindringendes Wasser nicht so schnell an den Decoder kommt und auch schneller wieder abtrocknen kann. Aber qualifiziert äußern kann ich mich dazu nicht, mangels Erfahrung.
Das mit der U-Form ist eine fantastische Idee, dann brauche ich nicht die ganze Schraube rausdrehen (die fällt gerne mal irgendwohin, wo sie nicht sofort zu sehen ist). Ich benutze immer die Schrauben, die die Gleise festhalten, gleich mit für die Anschlüsse der Signale.
Besten Gruß Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo Thomas,
sehr schöner Bericht. Ich würde mir wünschen, dass die Signale auch ohne Dekoder lieferbar sind. Qdekoder sind sicher top, aber wieder ein zusätzliches Programmiergerät... Ich würde bei mir Zimo MX820xx einsetzen, die habe ich schon in den Weichenantrieben und die kann man eingebaut updaten. Würde es nicht ausreichen, nur den Dekoder wasserdicht zu verpacken? Variante 1: Schrumpfschlauch drüber, an den Enden mit Heißkleber füllen, dichtet sich selber ab. Variante 2: Schrumpfschlauch drüber, an den Enden mit Silikon füllen und dann mit Lötkolben Schrumpfschlauch an den Enden verengen (lässt sich leichter wieder entfernen).
Diese Varianten habe ich seit mehreren Jahren bei Bahnsteigen und Gebäuden im Einsatz.
Bzgl. Stromanschluss:
Ich schneide ein 2mmm Gewinde in die Massoth-Verbinder. 2mm Lötösen werden ausgefräst (U-Form), dann sind die Verbindungen schnell konnektiert.Grüsse
Herby
Bearbeitet von Herbert Schneider am 25.11.2022, 11:54
🤩..wow, also den Test im Spühlbecken ist doch sehr beeindruckend - wenn DIE nicht wetterfest sind, weiss ich auch nicht mehr!!
Auf zum Endspurt…
Die beiden Kabel/Leitungen werden, wie von QDecoder vorgeschlagen, verdrillt. Schön Zeit lassen und immer wieder die Kabel loslassen, damit sie sich nicht in sich selbst verdrehen. Dann an der Stelle, wo sie sich verzweigen, das ist bei mir etwa 4cm vor Ende des kürzeren Kabels, noch ein 1cm-Stück Schrumpfschlauch drüber, damit sie sich nicht entdrehen.
Ich habe nun Kabel ohne explizite Hinweise auf die UV-Beständigkeit verwendet. Ich habe noch nicht geschaut, ob es da spezielles für draußen gibt, in dieser Stärke. Ich werde sehen, wie sich das über die Zeit macht. Bevor die Ringlötfahnen angelötet werden, auch noch jeweils 1cm Schrumpfschlauch rüber. Anlöten, aufschrumpfen, fertig.
Ich hatte ja erwähnt, dass dem Signal auch noch ein Bogen mit Beschriftungen beiliegt. Das ist zwar schön, aber hier gibt es ein kleines Problem; Die Ausschnitte auf dem Bogen sind zum einen leider ungleichmäßig, zum anderen zu groß. Die Ausschnittgröße richtet sich wohl nach der quadratischen Platte, auf die sie sollen. Da aber in den vier Ecken Schraubenimitationen sitzen, muss der Aufkleber kleiner sein, etwa 7x7mm. Sonst heben sich die Ecken vom Aufkleber ab.
Da dann aber um den Aufkleber herum noch das Silberne vom Schild zu sehen ist, habe ich dieses mit glänzend weiß angepinselt (zwei Schichten), dann fällt das kaum auf (links ohne Platte bemalen, rechts mit).
Im Boden befestige ich die Signale folgendermaßen: Gewindestange M4, Edelstahl, auf 95mm abgelängt. Zwei Muttern pro Seite aufschrauben, Signal rauf, mit Muttern befestigen. Dann einfach in die Erde stecken. Das ist stabil genug und kann bei Bedarf ganz leicht korrigiert werden.
So, das wärs dann jetzt aber mit meiner Bastelanleitung. Mittlerweile gefällt mir der Vorschlag von 1er ganz gut, alles mit diesem weißen Zeug auszugießen. Zwar kommt man dann nicht mehr so einfach an die Elektronik, aber dies sollte ja auch nicht nötig sein, wenn alles funktioniert. Damit könnte man dann vielleicht das Epo-Tek sparen, dass es ja leider nicht so eben mal zu kaufen gibt.
Wenn jemand noch Ideen zur Verbesserung hat, gern. Ich hatte z.B. überlegt statt die Lötfahnen direkt an die Leitung vom Signal anzulöten, eine Steckverbindung dazwischen zu machen. Dann müsste ich die Signale zur Installation nicht jedes Mal ab-/anschrauben. Aber da habe ich noch keine brauchbare Lösung
Mein Fazit
Positiv:
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Die Optik des Signals ist top.
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Die Lackierung ist gut, die Trennkanten zwischen weiß und schwarz am Schild sind scharf.
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Die Fresnellinsen sehen toll aus.
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Alles aus Metall, auch der Sockel.
Negativ:
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oft ungleichmäßig gebogene Bügel für die Streckenarbeiter
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oftmals ungewollt glimmende LEDs bei Nässe
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Für die Freilandtauglichkeit ist viel Arbeit und Zeit zu investieren
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Schrauben aus rostendem Material
Wer also bereit ist nicht nur etwa 160,- € an Materialkosten pro Signal + Geld für QProgrammer-Hardware und Material auszugeben, sondern auch noch einiges an Zeit zu investieren, hat am Ende sehr schöne Signale auf seiner Anlage. Ich finde, das erhöht den Fahrspaß und die Optik der Anlage enorm, und auch tödliche Unfälle sollten so auf ein Minimum reduziert werden.
Dann viel Spaß beim Basteln Thomas
Bearbeitet von Amend Thomas am 24.11.2022, 23:46
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
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Ja, das wäre schön. Zumindest ist jetzt auf der Hersteller-Webseite nicht mehr die Rede von Wetterfest, immerhin.Dazu noch serienmäßig Edelstahlschräubchen und eine Lösung für das Prboblem mit der leicht verletzlichen Isolierung.
Das würde den ansonsten sehr schönen Signalen gut stehen.
Ich hatte überlegt, ob vielleicht das herstellerseitige Vergießen der Litzendurchführung in der Decke des Sockels machbar wäre, dazu noch eine dünne, maßgeschneiderte Gummiabdichtung, ähnlich wie z.B. bei der Batteriefachabdeckung einer Armbanduhr für den Boden, und die Schraublöcher nach innen gekapselt, sodass dort auch kein Wasser rein kann. Wäre nur noch das Problem mit der Kabeldurchführung, aber da ist mir auch noch nichts einfacheres als meine Bastellösung eingefallen.
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo Thomas,
Super Beschreibungen und detailliertes Vorgehen. Würde man sich nicht wünschen, dass hochpreisige Signale für die Gartenbahn ab Hersteller witterungsbeständig sind? Da würde ich allerhöchsten eine 3- an den Konstrukteur vergeben.
Grüsse
Herby
Der Schrumpfschlauch wird durchgeschoben und in seiner Position (bei mir steht er 7mm heraus) mit Sekundenkleber in seiner Position fixiert. Aber nur an einem Punkt, abdichten soll ja das Epo-Tek. Davon kommt eine neue Packung zum Einsatz.
Dann innen am Schlauch vergießen.
Noch ein kleines Tröpfchen in den Schlauch, quasi als Korken, um abzudichten, wo Silikon noch Lücken gelassen hat.
Bisschen warten, ca. eine 3/4 Stunde, dann noch einen feinen Ring von außen an den Schlauch.
Zusätzlich mache ich noch Epo-Tek an den unteren Rand der nach außen gequollenen Silikonkugel, damit da nicht so eine Ritze ist, wo sich der Dreck fangen kann.
Am nächsten Tag kommt als letzte Abdichtmaßnahme den kompletten Sockelrand mit Silikon einzuschmieren.
Dann Boden rauf, Silikon in die Schraublöcher, Schrauben rein, zu schrauben. Das herausquellende Silikon mit dem Finger, vorher in Spülmittel gehalten, versäubern. Macht sich gut, das leicht angetrocknete Silikon nach ca. 1 Stunde bereits abzurubbeln, wo es nicht sein soll. Dann ist es noch weich genug, um es aus den Ritzen, wo es ja bleiben soll, nicht mit rauszieht. Aber ich glaube, auch später geht das noch.Wenn alles geklappt hat, ist das Signal nun wasserdicht. Bevor jemand was sagt: nein, ich betreibe die nicht unter Wasser, war nur zu Test- und Demonstartionszwecken 😉
Bearbeitet von Amend Thomas am 17.11.2022, 22:04
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
So sieht übrigens das Epo-Tek aus. Praktisch ist, dass man keine größeren Mengen mischen muss. Ein Beutel= eine Anwendung.
Nun das Anschließen des Decoders.Man braucht das Programm QProgrammer. Dort wählt man das entsprechende Signal aus, dann wird einem angezeigt, wie die Leds angeschlossen werden. Die gemeinsamen +Drähte verdrillt man leicht.
Die Beiden Leitungen Rot und Schwarz kürze ich auf 5cm, alle anderen werden abgelötet.
Dann werden die Litze des Signals entsprechend QProgrammer angelötet.An die Gleisanschlusskabel löte ich schwarze dünne Kabel an. Das am roten Kabel 41cm, das am schwarzen 30cm. 11cm Unterschied machen sich gut beim Anschrauben an die Gleise. Über die Lötstelle kommt ein Stück von dem Schrumpfschlauch, der im Auslieferungszustand die Litze im Sockel zusammengehalten hat. Der ist schön dünn.Dann programmieren und testen, ob alles funktioniert.Wenn alles funktioniert, lege ich die Kabel spiralförmig in den Sockel. An der Decke des Sockels sieht man jetzt auch den glänzenden, zuvor aufgetragenen Epo-Tek.
Die beiden schwarzen Kabel werden aus dem Sockel geführt und leicht verdrillt. Ein Stück der Leitungen wird mit Silikon eingeschmiert.
Ein 1cm-Stück Schrumpfschlauch (Außen-/Innendurchmesser vor dem Schrumpfen 3,5mm/3,0mm) wird drehend rübergeschoben und anschließend geschrumpft, sodass im optimalen Fall etwas Silikon rausquilt und somit anzeigt, dass der Schrumpfschlauch gefüllt ist. Dann alles wieder trocknen lassen.
Bearbeitet von Amend Thomas am 10.11.2022, 20:44
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
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Hallo 1er,
ich werde das mal im Hinterkopf behalten, kannte ich noch nicht.
Ich konnte bis jetzt noch keine Verfärbung feststellen, aber die Litze sind ja auch isoliert.
Diese "zuerst Silikon, dann Epo-Tek"-Technik habe ich von meiner Medizintechnikfirma übernommen, allerdings weiß ich nicht mehr, ob die vielleicht speziell säurefreies Silikon verwendet haben.
Das Epo-Tek hat auch den Vorteil, dass es gleichzeitig als Klebstoff wirkt und Dinge zusammenhält und sich sehr fein dosieren lässt. Dazu später mehr.
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Bei Elektrik/Elektronik soll man eigentlich direkt kein Silikon/Acryl verwenden, da säurehaltig, was sich beim Aushärten ungünstig auswirken kann. Das Silikon am Anschluss meiner Laserröhre wurde z.B. nach kurzer Zeit durch Kriechströme rabenschwarz ...
Ich verwende "Flex+bond" von Weicon. https://ig1.de/images/stories/Tipps/k-P1090059.JPG Es kriecht in kleinste Ritzen. Bleibt aber nach dem Abbinden donnoch so weit elastisch, dass man notfalls mit dem Messer wieder freilegen kann.
Leider trifft die Beschreibung "wetterfest" nicht zu... es sei denn, man wohnt im Death Valley. Ob damit nur das Modell selbst gemeint ist, also wenn man die Elektronik außerhalb hat?
Bevor also der Decoder angeschlossen wird, also solange noch viel Platz im Sockel und alles gut zugänglich ist, kommt jetzt der wichtigsteTeil, das Abdichten. Mein erster Versuch war nur mit Silikon. Man braucht auch Silikon, aber alleine reicht das nicht. Da ging mir mal durch Wasser ein Decoder kaputt.Ich empfehle das von Obi in der Tube, transparent. Mein braucht keine Pumpe, er ist einfach sofort einsetzbar und man hat nur eine kleine Tube herumzuliegen. Tipp: nach Gebrauch die ganze Kappe mit Silikon vollschmaddern und auf die Tube raufdrehen, damit das Silikon die Tube abdichtet. In das Loch im Dach des Sockels, wo die Litze durchkommen, presse ich Silikon, bis sich außen ein Pfropf, eine kleine Kugel, bildet.
Am nächsten Tag kommt der eigentliche Trick. Da habe ich das Glück, dass meine alte Firma einen 2K-Epoxidharz der Firma Epo-Tek benutzt hat. Ich durfte mir die abgelaufenen Beutel mitnehmen. Das Zeug ist am Anfang fast so flüssig wie Wasser, kriecht in jede Ritze. Auch die, in die das Silikon nicht gekommen ist. Das tröpfle ich großzügig auf die Vortags gemachte Silikonstelle. Das Signal ist dabei kopfüber im Schraubstock. Ab und zu nachtropfen, da das Zeug beim Trocknen etwas schrumpft. Auch die vier Schäfte im Sockel der Verschraubung für den Mast nicht vergessen.
Leider habe ich kein Foto von der vergossenen Stelle, aber bei einem späteren Foto ist das noch nebenbei zu erkennen.
Am nächsten Tag ist also diese Stelle dicht.
Bearbeitet von Amend Thomas am 04.11.2022, 00:00
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Als nächstes eine optische sowie technische Verbesserung; Bei meinen ersten drei Signalen gab es folgendes Problem, bei 4 und 5 habe ich es gar nicht darauf ankommen lassen.
Anscheinend ist es so, dass die Gefahr besteht, wenn die Kappen aufgesteckt werden, dass kleine Kanten und Grate die Isolation der Litze minimal beschädigen. Die Litze liegen sehr eng an den Metallkappen.Tatsächlich konnte ich mit einem Multimeter an winzigen Stellen an Litzen von betroffenen LEDs einen Stromfluss, der nicht sein sollte, feststellen, wenn auch mit hohem Widerstand.
Wenn es nun regnet oder man mit einer Gartendusche das Signal nass macht, wird dieser Widerstand klein genug, um über das Gehäuse einen Kriechstrom entstehen zu lassen, der eine LED ungewollt glimmen lässt. Zumindest, wenn das Signal auch noch mit Metallstäben dicht neben dem Gleis in der nassen Erde steckt. Die Dioden sind nämlich dauerhaft auf + geschaltet, und anscheinend geht’s dann über die nasse Erde zu den Gleisen. Ich weiß nicht, ob ich das technisch korrekt erklärt habe. Aber getestet habe ich es. Es macht einen Unterschied, ob das Signal Kontakt zu den Metallstiften oder sogar dem Gleis hat. Wenn alles abtrocknet, ist auch das Glimmen weg (außer, die Beschädigung ist zu doll, bei einem Signal war das auch im trockenen Zustand).
Lösung: Ich montiere alle Kappen ab.
Dann feile ich die Stellen, wo die Kappen Kontakt mit den Litzen haben, etwas an, sodass scharfe Ecken und Kanten entfernt werden.
Dann lackiere ich die Litze in dem Bereich mit Isolationslack, ebenso die Pins der LEDs. In meinem Fall mit Plastik 70 von Kontaktchemie. Ich sprühe mir etwas in eine kleine Schale und pinsel das dann auf. Auch die Innenseiten der Kappen pinsel ich ein. Die Kappen werden außerdem noch mit Revell Nr. 9 Anthrazit gemalt.
Wenn alles trocken ist, kann man das wieder aufstecken und mit einem winzigen Tropfen Sekundenkleber befestigen. Am besten die Kappen vorher nummerieren, damit alle wieder an ihren ursprünglichen Platz kommen.
Bearbeitet von Amend Thomas am 29.10.2022, 20:08
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo!
Hier mein Bericht über die MK-Signale, nachdem ich nun Erfahrungen mit mittlerweile fünf Signalen sammeln konnte.
Weil aber eine komplette, ausführliche Anleitung dazu soll, wie man die gartentauglich bekommt, teile ich das auf. Wird sonst zu lang. Erstmal der erste Eindruck und die Vorbereitung.
Erster Eindruck
Die Signale kommen gut und hübsch verpackt an. Die Optik ist einfach klasse. Allein schon durch das hohe Gewicht fühlen sich die Modelle sehr wertig an.
Kleines Schönheitsmanko: Der Sicherheitsbügel war bei fast allen Exemplaren nicht gleichmäßig gebogen, lässt sich aber selbst beheben. Da wäre vielleicht eine Schablone bei der Fabrikation sinnvoll, anstatt frei Hand, so wie es aussieht.
Zu den Signalen gehört auch ein Aufkleberbogen, dazu später mehr.
Zum Betrieb braucht man einen Funktionsdekoder, ich habe die empfohlenen Decoder von QDecoder genommen. Genauer den F0-8 Signal mit Litzen (beim ersten Signal hatte ich den mit Stecker, aber da stören nachher die freiliegenden Pins, die dann mit Isolierband abgeklebt werden müssen).
Vorbereitung
Zunächst habe ich bei dem 2-flammigen Hauptsignal die LEDs samt Vorwiderstand getauscht, da die Variante oben Rot, unten Grün ausgeliefert wurde, in den meisten Fällen aber die umgekehrte Variante vorkommt (zumindest sieht das in den Videos so aus).
Nach dem Abschrauben des Bodens sieht man das Innenleben mit der Anschlussbeschriftung, wobei normalerweise Schrumpfschlauch über den Widerständen ist. Ich habe mir die Fähnchen gleich auch mit den richtigen Anschlüssen des Decoders beschriftet
Bei den größeren Signalen gibt es manche Farben mehrfach, deshalb muss man das noch selbst herausfinden, welche Leds nun oben und unten bzw. links und rechts sind. Einfach die Enden der Litze entlacken (muss man so wie so zum Anschließen), und dann eine 9V-Blockbatterie an + und - halten, dann sieht man das aufleuchten.
Die Bodenplatte ist standardmäßig mit zwei Schrauben aus rostanfälligen Metall verschraubt. Diese habe ich durch zwei Edelstahlschrauben (Senkkopf, M2x4) ersetzt. Dazu müssen die Löcher noch vorsichtig mit einem Senker erweitert werden, damit der Schraubkopf ohne Überstand reinpasst.
In den Sockel bohre ich auf 4mm Höhe (gemessen ohne die Bodenplatte) ein Loch mit 3mm Durchmesser. Dieses sollte entgratet werden.
Soweit erstmal für heute, demnächst mehr.
Gruß Thomas
Bearbeitet von Amend Thomas am 21.10.2022, 22:42
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
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Hab jetzt das Hauptsignal mit Vorsignal verdrahtet. Bin von der Dunkelschaltung fasziniert 😊 Kleiner, zufälliger Seitenhieb zu einer gerade laufenden Diskussion: Mein Video ist im Querformat, und dennoch irgendwie falsch... Mindfuck! 😐 Liegt daran, dass ich es wegen dem geöffneten Boden nicht hinstellen kann.
Kümmere mich jetzt um die Abdichtung.
Bearbeitet von Amend Thomas am 27.08.2022, 20:50
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
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Guten Abend und Danke mal wieder für die hilfreichen Informationen!
Komme erst jetzt dazu zu antworten, musste die neuen Informationen erstmal verarbeiten.
Wirklich toll, wie ihr einem Unwissenden helft. Ich steige immer mehr dahinter.
Zur Frage, was ich möchte: möglichst Vielfalt (sofern sinnvoll) und eine realistische Anordnung der Signale. Außerdem noch mehr über die richtige Anordnung lernen. Alle Wünsche wurden mir erfüllt.
Den Plan von Andreas verstehe ich, und er ist quasi aus erster Hand.
Ich habe den Plan nochmal überarbeitet, mit den Hinweisen von Iceman. Wobei ich jetzt A und A* keine Adresse gegeben habe.
Dabei habe ich die Positionen nochmal angepasst. Bei mir müssen die immer an irgendeinem natürlichen Schutz, wie einem Baum oder einer Mauer stehen. Damit man nicht drübertrampelt aus Versehen. Damit würden die ungewollt zu Zwergsignalen werden 😉
Ich überlege noch, ob es sinnvoll ist, den VS, die nur einem HS zugeordnet sind, dieselbe Adresse wie dem HS zu geben. Aber ich denke eher nicht.
@Michael: Naja, die Gartenbahn ist ja schließlich nicht zum Spaß da, oder?😆
Ja, auch ich habe Respekt vor dem Beruf. Ich käme mit der Verantwortung nicht klar. Wenn ich in meinem Beruf gelegentlich gedanklich abschweife und was falsch mache, kann ich einfach ne neue Schraube reindrehen oder so. Macht man aber in dem Beruf was falsch, wäre das nicht so gut.
@Tim: Danke, für den Tipp, aber in meinem Fall soll es eine Hauptstrecke sein.
Besten Gruß Thomas
Bearbeitet von Amend Thomas am 22.08.2022, 22:08
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Gute Güte,
Ihr gehört wohl auch zu der Riege "echter" Modelleisenbahner, die morgens um 3 Uhr aufstehen, um auf ihrer Anlage den Frühzug abzufertigen ? 🤩
Nein, ohne Witz, mein Respekt vor dem Beruf des Lokführers steigt und steigt....wie soll man das alles im Kopf behalten ? 😊
Gute Fahrt
Michael P.S. bei mir herrscht Fahren auf Sicht durchgängig.
Bearbeitet von Becker Michael am 22.08.2022, 15:59
Wäre es nicht auch sinniger, daß die Signale A2 und B2 3-flammig wären? Da dieses Gleis wohl ein Nebengleis und langsam befahren werden soll, könnte man hier FB2 signalisieren.
Bearbeitet von Tim Schächterle am 22.08.2022, 14:12
Die Variante von a.cadosch ist von den Zuordnungen korrekt. Die Signalnamen stimmen noch nicht ganz.
Bei Start müsste auch ein Einfahrsignal mit Vorsignal (A/C*) stehen resp. Davor noch ein Vorsignal (A*).
Das Blocksignal Adresse 30 wäre P und das Blockvorsignal P*. Adresse 35 wäre S. Nach neuster Vorgabe wäre bei P und S noch die dreistellige Nummer des Streckengleises hinzufügen. Wird aber bei einspurigen Strecken oft weggelassen.
Die Signale mit den Adressen 10 und 15 wären dann die B-Staffel sowie die Signale 20 und 25 die C-Staffel. Adresse 35 wäre dann D. Adresse 40 wäre B*/ S*
Bearbeitet von Daniel Kesseli am 22.08.2022, 10:19
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Hi Thomas
Ev sollten wir das über PN machen? Ich habe mal versucht, herauszufinden was Du möchtest und die VS (x*) zu den (HS) zugeordnet. So würde es korrekt sein, wenn ich danach fahren sollte.

ev würde es aber noch ein Signal mehr benötigen:
wäre es nicht so korrekt?:
Das VS* 40 würde dann je nach Fahrweg für A1, A2 oder das neue vor dem Tunnel signalisieren.
Bearbeitet von Andreas Cadosch am 21.08.2022, 13:27
1 Person hat sich bedankt
Hallo Andreas,
dieses Zeichen kannte ich noch nicht, wieder was gelernt.
Ich meinte nur, ob es Sinn machen würde, dass zwischen Einfahrtsignal und Bahnhof überhaupt noch ein Signal steht. Das widerspricht sich meiner Meinung nach in meinem ersten Entwurf; gegen den Uhrzeigersinn kommt gleich ein Bahnhof, im Uhrzeigersinn, simuliere ich ein Stück Strecke.... Oder gibt es da wieder Ausnahmen? Schade, dass es im Original nicht auch Ringstrecken gibt, da könnte ich mir schön was abgucken ;) Ich denke, ich werde das nochmal überarbeiten. Vielleicht kommt das Hauptsignal dann an den Stummel, der sozusagen den Bahnhof vorbereitet, für den ich noch keine Genehmigung habe. Aber eine Weiche soll schon mal hin und ein kurzes Stück Gleis zum Aufgleisen von Lokomotiven.
Gruß Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Bearbeitet von Andreas Cadosch am 20.08.2022, 07:27
Ich glaube, ich habe bereits einen Fehler gefunden; das als Streckensignal gedachte C würde vermutlich nicht zwischen Einfahrsignal A und dem Bahnhof stehen, denke ich. Da würde wohl einfach gar kein Signal mehr dazwischen kommen.
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
peha schrieb: Du kannst mir gerne deinen Plan zuschicken oder hier im Forum zeigen.peha
Hallo!
Es hat eine Weile gedauert, aber ich habe nun einen Plan ausgearbeitet.Im Moment existiert nur die Ringstrecke. Der Bahnhof kommt vielleicht mal dazu. Ich will aber die Signale schon so aufstellen und adressieren, als wäre der Bahnhof schon da. Vorsignal C* würde aus Platzgründen nicht aufgestellt werden, man muss sich den Streckenteil dann einfach dazufantasieren. Deshalb ist es grau.
Wäre das soweit alles korrekt, ergibt das Sinn?
Dem Vorsignal A* für das Einfahrsignal A und demselbigen würde ich die gleiche Adresse geben.
Besten GrußThomas
Bearbeitet von Amend Thomas am 19.08.2022, 23:06
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo Peter,
alles cool! Habs ja hinbekommen. Lag daran, dass der Decoder Mit Railcom nicht klar kommt. Siehe oben. Und der Adressversatz ist aus irgendwelchen historischen Gründen bei der z21 standardmäßig +4, das habe ich ausgestellt.
Besten Gruß Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Hallo Thomas,
Lies mal die Adressen aus die Qrail generiert...? Du musst die erste oder deine Wunschadresse eingeben und dann generiert Qrail die nachfolgenden selber. Diese musst du dann in deinem Handy eingeben und dann sollten die korrekten FB‘s angezeiggt werden so wie in Qrail-Test
Gruss Peter
1 Person hat sich bedankt

































