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Original und Faelschung - RhB Gm 4/4 241 und das LGB "Modell"

Gartenbahn

  1. Eher zufaellig kam ich diesen Sommer (nach mehr als 10 Jahren) zu einer fabrikneuen LGB 26512, welche auf den ersten (Foto-)Blick durchaus der RhB 241 aehnelte. Die Ernuechterung folgte dann aber beim Oeffnen des Kartons... Da guckte mich doch tatsaechlich eine orange lackierte V51 an !

    Das ging ja nun gar nicht ! :pinch:

    Also ab mit dem Ding auf den OP-Tisch und ein Modell der RhB 241 daraus gemacht:

    Eine bebilderte Beschreibung der Korrekturarie findet sich unter http://michelswunderland.de/solderiron/rhb241.html

    LG

    Michel

  2. stifi schrieb: Was schätzt Du, wieviele Stunden Du in den Umbau investiert hast?

    Ich habe vor ein paar Tagen einen entsprechenden Umbau einer zweiten Lok (LGB 25510) fertiggestellt und die benoetigten Zeiten dabei mitgelogged...

    192 Stunden insgesamt.

    • Komplett zerlegen

    • Teile anpassen

    • Etwa 200 neue Einzelteile anfertigen

    • komplett neu lackieren

    • Elektr(on)ik anpassen/ergaenzen

      Gruss !

      Michel

    Bearbeitet von Monscheuer Michael am 07.01.2018, 23:51

  3. Hallo Michel Danke für die ausführlichen Erläuterungen. Ich bin dann mal so frei und versuche es ebenfalls bei meinem Tm 2/2 25, dessen Umbau ich gerade gestartet habe - Avery Folie ist schon bestellt. Plan b wäre für mich dann, die Fläche erst gelb zu lackieren und dann die schwarzen Streifen per Schneidplotter herzustellen (oder farblich andersrum).

    Lg, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  4. Moin, Stefan !

    auf Deiner Website schreibst Du, dass Du die gelb/schwarze Pufferbohle "auf weisser Selbstklebefolie mit einem Laserdrucker erstellt" hast. Ich frage mich, ob dies über Dauer farbecht bleibt - was denkst Du?

    Diese Technik verwende ich seit ca. 15 Jahren und bin guter Dinge, etwas hinreichend haltbares geschaffen zu haben.

    Ich hatte vor Jahren z.B. für die Erstellung eines Briefkastens das Muster auf glänzendem Fotopapier gedruckt, der Briefkasten ist weitgehend ausgebleicht.

    Glaenzendes Fotopapier klingt ein wenig danach, als ob da Tintenstrahldruck im Spiel gewesen ist - dessen Haltbarkeit ist nur gewaehrleistet, wenn pigmentierte Tinte verwendet wird. Der "normale" Tintenpisser fuer zu Hause verwendet aber wasserbasierte Tinte, die unter UV-Einwirkung recht schnell ausbleicht. UV-feste Tinte erfordert auch ganz andere Drucksysteme... und die "richtigen" produzieren auch wasserfeste Drucke... http://www8.hp.com/de/de/commercial-printers/pagewide-printers/8000.html

    Ausbleichen tritt beim Laserdruck nur langfristig und bei dauerhafter UV-Bestrahlung auf. Das sehe ich bei selbstgehexten Verkehrsschildern draussen auf der Anlage. Die muessen je nach Standort alle 5-10 Jahre erneuert werden. Oder eben gar nicht, wenn sie im Schatten stehen.

    Welche Folie hast Du verwendet?

    Avery Zweckform L4775-20

    Anschliessend mit einem seidenmatten Klarlack aus der Airbrush Pistole ueberzogen (Revell 45% klar matt und 55% klar glaenzend).

    Da die Lok nicht permanent draussen steht, erwarte ich keinerlei Probleme mit der Haltbarkeit.

    Gruss !

    Michel

    Bearbeitet von Monscheuer Michael am 08.11.2017, 06:23

  5. Hey Michel Eine Frage noch - auf Deiner Website schreibst Du, dass Du die gelb/schwarze Pufferbohle "auf weisser Selbstklebefolie mit einem Laserdrucker erstellt" hast. Ich frage mich, ob dies über Dauer farbecht bleibt - was denkst Du? Ich hatte vor Jahren z.B. für die Erstellung eines Briefkastens das Muster auf glänzendem Fotopapier gedruckt, der Briefkasten ist weitgehend ausgebleicht.

    Welche Folie hast Du verwendet?

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  6. Ich werde ihn lassen - denke ich.

    Zum Einen wuesste ich nicht, dass Sound auf den alten LGB onboard Decodern austauschbar waere und zum Anderen weiss ich nicht, ob die Maschine mit den anderen Motoren nun auch deutlich anders klingt.

    Gruss !

    Michel

  7. OK, danke für den Ton -:)))

    Lässt Du Ihn?

    LG Mathias

  8. Die LGB Artikelnummer 26512 mit der 2 am Ende verraet, dass da Krach drin ist. Der Sound ist dem der V51 (22512) sehr aehnlich, scheint aber ueberarbeitet worden zu sein. Ob er das Getoese der urspruenglichen MWM oder der neuen Cummins Motoren wiedergibt, kann ich nicht sagen. Selber nie live gehoert...

    Hier der Krach:

  9. Hallo Michael, wieder eine super Arbeit abgeliefert! Hast Du auch Sound in der Lok? LG Mathias

  10. Kleine Demo der neuen Beleuchtung:

    Dummerweise scheint die Kamera dunkle Szenarien im Videomodus nicht zu moegen.

    Bearbeitet von Monscheuer Michael am 28.10.2017, 22:33

  11. Danke fuer das Kompliment, Stifi ! Aus dem Mund eines RhBlers bekommt das nochmal ein ganz anderes Gewicht ... Du hast mir damit ein zufriedenes Laecheln auf's Gesicht gezaubert.

    Die Stundenanzahl kann ich nur schaetzen und denke, dass es mit allem drum und dran wohl 120-150 Stunden gewesen sein duerften. Natuerlich war einiges davon Herumprobiererei, bis man wusste, wie man es anstellt. Die Nummer mit den via Lackdraht angeschlossenen Lampen ... ich habe Blut und Wasser bei der Montage geschwitzt, dass mir der Draht dabei nirgends bricht. Hat zum Glueck im ersten Anlauf geklappt.

    Da ich noch eine zweite 241 in dieser Weise umdengeln werde (da wollte noch jemand nun auch sowas), werde ich auf die darauf verbratenen Stunden achten und berichten. Obwohl... ein zweiter, identischer Umbau geht ja meist schneller von der Hand.

    Gruss !

    Michel
    

  12. Sehr toller Umbau, Kompliment! Während meiner Lehre in der HW Landquart in den Jahren 1990 - 1994 war diese Lok regelmässig Patient ;) Im Gartenbahnprofi waren mindestens zwei Umbauberichte dieser Lok zu finden, wovon der neuere (ich glaube das war irgendwie im Jahr 2011) sehr aufwändig, aber vorbildgerecht durchgeführt und beschrieben wurde - inetwa so wie Deiner.

    Was schätzt Du, wieviele Stunden Du in den Umbau investiert hast?

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  13. Da die Anschaffung der 241 bei der RhB anno '69 bis '75 noch in weiter Ferne lag, wird der Einsatz (Grund der Anschaffung) einer 251 ganz anders bewältigt. Die Voraussicht auf RhB layout Grischun war, erstmal ausprobieren ob sich die im Betrieb bewährt. Hätte RhB das auch so gemacht hätten die sich viel Ärger erspart.;) :huh: Unsere 251 läuft aber ganz ordentlich und ist im Bau-/Reinigungszug rege im Einsatz. Dass der Preis (251 und Ge4/4" für Can$450) auch stimmte war reiner Zufall.

    **Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada

    RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **

  14. Genau so etwas steht meiner Lok auch noch bevor ... aber erst wenn die anderen angefangenen Sachen mal vom Tisch sind. Eine tolle Aktion, sieht doch gleich nach was aus. Klasse gemacht!

    peha

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