Knuts Initiative, Maengellisten getrennt nach Problematiken zu erstellen, erscheint auch mir aeusserst sinnvoll,
nicht zuletzt, um ggf. koordiniert Abhilfe schaffen zu koennen.
Mir fielen abseits der elektr(on)ischen Probleme folgende Punkte auf:
1 - Mein Allegra hat 4 Haken und KEINE Schraubkupplungen.
Falsch montiert ? Oder hat man die vergessen ?
Hat jemand 4 Schraubkupplungen ?
2 - Auf dem Beschriftungsbogen fehlen 5 kleine "Nicht Betreten" und
sechs "Achtung heiss" Aufleber. Die jeweilig vorhandene Anzahl
reicht fuer eine korrekte Gestaltung nicht aus.
3 - Die Triebkoepfe haengen an den Enden zum Mittelwagen um ca.
3.5mm zu tief - das ergibt einen haesslichen Versatz.
Kann es sein, dass eine Scheibe zwischen antriebslosen Drehgestellen
und der Montageplatte im Wagenboden fehlt oder eine falsche
Montageplatte verbaut wurde ?
4 - Die dem Modell beiliegenden Papiere haben allenfalls den
Charakter einer Vorabinformation fuer Softwareentwickler, stellen
aber keinesfalls eine Anleitung fuer Benutzer dar.
Eine detaillierte Beschreibung zur Programmierung ist nicht vorhanden,
mit den beigefuegten Listen ist keine verlaessliche Programmierung
moeglich.
Das braucht es dann aber auch für die Sanierung.... :evil:
Michael
P.S: Bei Keith in Canada ist das Fahrzeug mehr oder weniger als reiner "Stehplatz-Zug" angekommen, alle Sitze ab.
Das ist das Risiko das wir hier in Kanada eingehen. ;) :( Wenn nämlich die Ware direkt an die Händler gehen würde, anstatt über USA, wäre das schon mal der richtige Ansatz. ;)
Bearbeitet von RhB_HJ am 04.04.2014, 21:29
**Schönen Gruss
HJ
Hans-Joerg Mueller
Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
pfleido schrieb:
Jetzt gibt es wieder einen. 999 Startpreis.
Dafür kann man doch einen Wendezug weggeben und hat noch was übrig... ;)
Falls Du einen überzähligen Wendezug hast bitte melden. ;) :) :D
**Schönen Gruss
HJ
Hans-Joerg Mueller
Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Und ich dachte meiner wäre schon billig gewesen...
Das ist wohl eine Kombination aus
recht kurzer Auktionszeit
erster Marktsättigung
Marktenge (so einfach den 1.000er hinblättern kann nicht jeder)
Grundpreis lässt einen nicht mal zum Spaß mitbieten
Triebwagenabschlag
Epochenvorbehalte
Keine Möglichkeiten für Refit alter Modelle
Keine finanzielle Perspektive zum Weiterverkauf
Bemerkenswert ist ja, dass die digitale Version stabil mind. EUR 400 darüber bleibt.
Bearbeitet von Pfleiderer Peter am 01.04.2014, 00:02
Es ist schon unglaublich, wenn das stimmt: Ein fabrikneuer LGB Allegra 22020 für sage und schreibe 1010,- € zzgl. Versand !
Ist das der Beginn des Preisverfalls? :S
Ich bin mir nicht sicher, ob Märklin bei LGB überhaupt eine QS hat. Mein Händler meint NEIN. Dies hat mich dazu veranlasst, bei Märklin nachzufragen, ob sie überhaupt eine QS haben, da sehr viele Modelle fehlerhaft resp. falsch montiert ausgeliefert werden. Auf eine Antwort warte ich schon seit mehreren Wochen.
Messung "ueber Kopf" im Bereich des antriebslosen Drehgestells eines Triebkopfes:
Unter dem Fenster : Abstand UK Wagenkasten - Bodenplatte 15.66mm
Beim Drehgestell: Abstand UK Wagenkasten - Bodenplatte 16.72mm
Also gut 1mm Unterschied im quasi unbelasteten Zustand.
Stellt man das Ding auf die Fuesse, kommt Gewicht hinzu und aus gut
1mm koennten dann wahrscheinlich auch 2mm werden...
Um keinen verbalen Ausfaellen anheim zu fallen, enthalte ich mich eines
Kommentars bzgl. der QS bei Maerklin.
Michel M schrieb:
Wir haben uns schon dumm und daemlich gemessen,
Sei mal so gut und dreh den TK auf den Kopf, und miss den Abstand Unterkante Wagenkasten zu Bodenplatte an der Seite vorne und hinten. Bei mir ist der absolut gleich und deswegen hängt da auch nichts.
Es gibt Modelle wo der "innere" Boden eine Fehlspritzung ist und die "Stehbolzen" aus Kunststofff zu kurz geraten sind oder abgebrochen beim Auslösen aus der form.
Das aber ist der Abstandshalter zwischen beiden Böden.
Bei LGB gab es drei Q-Level:
Wahl, wurde verkauft
Wahl wurde als solche im Werksverkauf zum Basteln verkauft
Schrott, der wurde entsorgt.
Bei MLGB gibt es zwei Q-level:
Wahl, wird verkauft
Schrott, wird auch verkauft weil nur soviele Teile abgespritzt werden wie vorgesehen. Ausschuss ist nicht vorgesehen also muss irgendwie hingebessert werden. Daher gibt es ja auch keine Ersatzteile zu kaufen.
Das ist das bittere Fazit nach 5 Jahren MLGB
:dry:
Dass da etwas Spiel sein muss, ist mir klar.
Allerdings ist da deutlich zuviel Spiel am hinteren Ende der Triebkoepfe.
Zum "Nicken" waeren wohl 2mm ausreichend.
Beim motorisierten Drehgestell ist das Spiel deutlich geringer.
Ich hatte auch schon ueberlegt, ob da evtl. nur die Montageplatten
vertauscht sind. Kann aber nicht sein - beim Allegra eines Freundes
sind die gleich montiert und dessen Triebkoepfe haengen hinten nicht...
Wir haben uns schon dumm und daemlich gemessen, aber ueber eine
Distanz von 1200km ist nichts Gescheites dabei heraus gekommen, worin
der Unterschied zwischen seinen und meinen Treibkoepfen liegt.
Michel M schrieb:
Der Wagenkasten laest sich um etwa 4-5mm anheben, bevor die Raeder den Kontakt zum Gleis
verlieren.
Hallo Michael,
Das ist völlig normal für Modelle mit diesen Drehgestellaufnahmen. MLGB hat hier die Platten der Ge4/4-II verwendet, die sog. Wackelplatten wovon eines seitliches Spiel erlaubt, das andere vor und zurück nicken kann. Damit das klappt sind die Drehzapfen an den Getriebeblöcken länger als nötig, was dazu führt das man sie auch anheben kann, zum Nicken notwendig.
Es sind die LGB-Teile
2043/74
2043/75
siehe Bild.
Viele Grüße
Michael
Anhänge
Bearbeitet von Becker Michael am 18.02.2014, 07:10
Mit "Durchhaengen" wegen zu weichen Materials hat die zu niedrige Lage der Triebwagenkaesten
zum Mittelwagen hin bei meinem Allegra eher wenig bis gar nichts zu tun.
Auch habe ich den vom Vorredner genannten "Federeffekt" nicht in der beschriebenen Auspraegung.
Bei meinem Allegra scheint entweder eine falsche Montageplatte fuer die nicht motorisierten
Drehgestelle eingebaut worden zu sein oder es fehlt ein Teil zwischen dem Gehaeuse fuer die
Achsen und der Montageplatte im Boden des Wagenkastens.
Der Wagenkasten laest sich um etwa 4-5mm anheben, bevor die Raeder den Kontakt zum Gleis
verlieren.
Habe soeben meinen Allegra (20225) nach den bereits bekannten Fehlern abgesucht und habe auch festgestellt, dass 4 Haken verbaut wurden. Zudem fiel mir auf, dass wenn ich die Zugslaufkastenbeleuchtung einschalte, jene im Triebkopf mit dem Lokführer 2-3 Sekunden verzögert einschaltet.
Was jedoch nicht ist, er hängt gegenüber dem Mittelwagen nicht durch, keinen Millimeter. Aber wie bereits geschrieben, federn auch bei meinem die "Hinterteile" der Triebköpfe durch, wenn man stark drauf drückt.
Ja, alle grauen Teile sind relativ weich, liegt wohl am Kunstsstoff. Das kann an falscher Auswahl des Materiales liegen, aber auch daran, das das sehr große Teile sind die man nicht aus jedem x-beliebigen Granulat spitzen kann wegen der Drücke.
Also mein Allegra hängt nicht soviel durch, ich habe allerdings auch die Bodenplatten versteift.
Michel M schrieb:
3 - Die Triebkoepfe haengen an den Enden zum Mittelwagen um ca.
3.5mm zu tief - das ergibt einen haesslichen Versatz.
Kann es sein, dass eine Scheibe zwischen antriebslosen Drehgestellen
und der Montageplatte im Wagenboden fehlt oder eine falsche
Montageplatte verbaut wurde ?
LG
Michel
Mir fiel nun auf, dass man die Triebköpfe auf der Seite der zum Mittelwagen ziemlich leicht um 2 mm herunterdrücken kann. Die Aufhängung des Drehgestells scheint hier wesentlich "weicher" in der Struktur des Wagenkastens verankert zu sein, als dies auf der Kopfseite mit den Motordrehgestellen der Fall ist.
Biegt sich da irgendein Teil durch, woraufhin der Wagenkasten an der Seite absackt?
Knut schrieb:
......damit man die Übersicht nicht verliert.
Also ich für meinen Teil habe selbigen verloren, mir ist zwar als hätte Andreas mal gesagt, ruhig neue Themen aufmachen, damit der Überblick nicht verloren geht.
Aber hier hat jeder wieder ein neues Thema zum sammeln aufgemacht, und ich habe keine Lust mehr wieder und wieder die Funktion z.B. der Pantoantriebe aufzuschreiben, die Funktion der Controller, des SUSI-interfaces, etc. etc.
Man kann auch einfach mal einen Thread von Beginn an lesen, auch wenn der 12 Seiten hat. Das macht in nicht weniger interessant.
In Hauptfahrtrichtung schaltet sich mit der Führerstandsbeleuchtung F4 die seitliche Zielschildbeleuchtung ein, jedoch nur in Fahrtrichtung rechts (Tirano).
Wechselt die Richtung und damit die Beleuchtung erlischt sie.
Schaltet man in FR Tirano die Innenbeleuchtung F5 nimmt die Helligkeit noch zu.
"Vercodungsfehler" nennt man so etwas, keine Ahnung wie man das weg kriegt ...
Gruß Peter
Wir sollten vielleicht einen weiteren Thread über "LGB 20225 Erkenntnisse" aufmachen - spezifisch Probleme im digitalem Betrieb damit man die Übersicht nicht verliert.
Dieser Thread war für Erkenntnisse gedacht die beim analogen und beim digitalen gleichermassen auftreten.
In Hauptfahrtrichtung schaltet sich mit der Führerstandsbeleuchtung F4 die seitliche Zielschildbeleuchtung ein, jedoch nur in Fahrtrichtung rechts (Tirano).
Wechselt die Richtung und damit die Beleuchtung erlischt sie.
Schaltet man in FR Tirano die Innenbeleuchtung F5 nimmt die Helligkeit noch zu.
"Vercodungsfehler" nennt man so etwas, keine Ahnung wie man das weg kriegt ...
Knut schrieb:
Wieviel Haftreifen hat der Allegra nun denn eigentlich????
Wenn ich so die verschiedenen Threads hier durchlese schien es als ob auf jedem motorisiertem Drehgestell zwei Haftreifen montiert waren - auf jeder Achse einer aber auf gegenüberliegenden Seiten.
Aber wenn ich mir die Allegra Zeichnung anschaue - dort ist nur ein Haftreifen pro motorisiertem Drehgestell - auf der inneren Achse.
Was ist denn nun Sache?
Gruß,
Knut
Die Dir vorliegende Zeichnung ist Unfug. Zwei Haftreifen pro mot. Drehgestell, jeweils ueber Kreuz.
pfleido schrieb:
Den Versatz merkt man aber kaum (zumindest nicht in meinem Zustand); vielleicht helfen da Kugellagerachsen mit einem etwas geringeren Raddurchmesser?
passen die 28er Magnus? Dann müsste doch die Höhendifferenz schon weitgehend egalisiert sein.
Michel M schrieb:
Mir fielen abseits der elektr(on)ischen Probleme folgende Punkte auf:
1 - Mein Allegra hat 4 Haken und KEINE Schraubkupplungen.
Falsch montiert ? Oder hat man die vergessen ?
Hat jemand 4 Schraubkupplungen ?
...
3 - Die Triebkoepfe haengen an den Enden zum Mittelwagen um ca.
3.5mm zu tief - das ergibt einen haesslichen Versatz.
Kann es sein, dass eine Scheibe zwischen antriebslosen Drehgestellen
und der Montageplatte im Wagenboden fehlt oder eine falsche
Montageplatte verbaut wurde ?
Kann beide Punkte bestätigen...
Ich bin immer noch ganz high vom auspacken :woohoo:
Den Versatz merkt man aber kaum (zumindest nicht in meinem Zustand); vielleicht helfen da Kugellagerachsen mit einem etwas geringeren Raddurchmesser?
Für mich stellt sich nun die Frage nach der Aufbewahrung; die OVP ist ja wohl unbrauchbar. Passen die 3 Teile in einen dieser großen Container, die kürzlich besprochen wurden? Kann man das dann noch passabel eine Treppe hoch tragen?
Wieviel Haftreifen hat der Allegra nun denn eigentlich????
Wenn ich so die verschiedenen Threads hier durchlese schien es als ob auf jedem motorisiertem Drehgestell zwei Haftreifen montiert waren - auf jeder Achse einer aber auf gegenüberliegenden Seiten.
Aber wenn ich mir die Allegra Zeichnung anschaue - dort ist nur ein Haftreifen pro motorisiertem Drehgestell - auf der inneren Achse.