- #1 · Becker Michael 29.10.2009, 21:19
Hier die selbstgebauten Steckerchen von KISS, deutlich zu sehen, das die schon zusammengebogen waren innerhalb des Schrumpfschlauches:

- #2 · Becker Michael 29.10.2009, 21:20
und hier der total "verpappte" ME-Stecker, der Kunststoffkleber ist sogar in die Kontakte eingedrungen und dort ausgehärtet, werde ich wohl auswerfen und wechseln müssen:

- #3 · Becker Michael 29.10.2009, 21:22
Also weiter im Text und das Getriebe aufgeschraubt:

- #4 · Becker Michael 29.10.2009, 21:24
Aha, da haben wir schon was, siehe linker Motoranschluss:

- #5 · Becker Michael 29.10.2009, 21:26
Hier hat der Formenbau zuviel Material stehen lassen, der linke Kontakt liegt satt auf dem Metallgehäuse auf und hat Verbindung damit. Da der Motor bzw das Getriebe keine Verdrehnase hat kann es entweder der linke oder der rechte Motoranschluss sein, bei verbogenen Anschlussfahnen auch beide:

- #6 · Becker Michael 29.10.2009, 21:28
Johh, nochmal in Großaufnahme, das angelötete Kabel brach übrigens genau wie die Anschlüsse aussen nach genau zwei Bewegungen an der Lötstelle glatt ab, so dünn und spröde sind die Leitungen nachdem sie sich mit Lötzinn auch noch vollgesogen haben. :blink:

- #7 · Becker Michael 29.10.2009, 21:29
Und damit es auch jeder glaubt, fast Null Ohm:

- #8 · Becker Michael 29.10.2009, 21:31
Mal sehen wie ich das saniert bekomme, sieht auch aus als ob man die Leitungen der Stromabnehmerkohlen durch die falschen Löcher geführt hat, weil die inneren Bohrungen eben nicht durchgängig sind, na vielleicht kann man da Bohrtechnisch aktiv werden. Daher drücken die auch noch die Anschlussfahne des Motors richtig gut ans Gehäuse, und wenn nur einer noch verbogen ist haben auch beide Kontakt, und dann ist der Decoder hin.

- #9 · Becker Michael 29.10.2009, 21:33
So, nun die (gutgemachte) neue Stromabnahme:

- #10 · Becker Michael 29.10.2009, 21:34
Hier im Detail:

- #11 · Becker Michael 29.10.2009, 21:35
Ob die Kohlen nun unbedingt angelötet sein müssen oder ob die eigene Federkraft genügt um dauerhaft Kontakt mit dem Blech zu halten probiere ich beim ersten Kohlenwechsel aus, vorher gibt es keine Notwendigkeit dafür. Kleiner Zusatz aus aktueller Erkenntnis: Sie müssen angelötet sein, da die Federhülsen im Kunststoffträger geklemmt sind und eben nicht gleiten können wie in LGB's Messinghülsen der B und C Getriebe.

- #12 · Becker Michael 29.10.2009, 21:36
Jetzt noch der Rest vom neuen Gehäuse:

- #13 · Becker Michael 29.10.2009, 21:37
Und der Deckel, der auch vier Bohrungen hat die genau mit dem Massoth Stecker fluchten, mal sehen ob ich da nicht ein passendes Gegenstück einkleben kann.

- #14 · Becker Michael 29.10.2009, 21:42
Naja, und hier der "Krisenherd". Wahrscheinlich werde ich die inneren Löcher durchbohren für die Stromabnahme, und die äußeren runterfeilen bis genug Luft für die Motor-Anschlussfahnen da ist. Bis dahin gilt: Ge-4/4-Fahrer aufgepasst! Sobald ein Drehgestell stehenbleibt, die Zentrale Überlast meldet oder ein merkwürdiges Zirpen vernehmbar wird, nicht weiterfahren, ihr ruiniert sonst den Decoder (egal welchen! Ob Original oder ausgetauscht). Wer kann sollte auf jeden Fall die Kurzschlusserkennung scharf schalten wenn seine Zentrale sowas bietet, und die Zeit dafür nicht zu lang wählen.
:(

- #15 · Becker Michael 29.10.2009, 21:51
Ach ja, noch etwas: Da wahrscheinlich beide Getriebe so einen Masseschluss haben und das auch jeweils der andere Kontakt sein kann, passiert nur nichts, weil die neue Ge 4/4 ein Kunststoff-chassis hat und die Getriebe keine elektrische Verbindung miteinander haben, mal sehen wie das bei der Ge 6/6-II ist, die hat immer noch das Stahlblech-Chassis, aber wohl auch neue Getriebe in der zweiten Serie.
Aktuelle Erkenntnis, es ist genauso schlimm bei der 2. Serie der Ge 6/6, die Getriebe sind absolut identisch bei Ge 4/4 und Ge 6/6.

- #16 · stifi31.10.2009, 09:20
Oha, ich mag das gar nicht lesen...da es mir fürchtet, dass mir eines Tages dasselbe Schicksal blüht. So langsam habe ich doch schon ein wenig meine Zweifel an der Fertigungsqualität oder eher der Ausführung der Kiss-Ge's. Bin mal gespannt auf deine Verbesserungen.
Gruss, Stefan
- #17 · Becker Michael 31.10.2009, 11:24
stifi schrieb: Oha, ich mag das gar nicht lesen...da es mir fürchtet, dass mir eines Tages dasselbe Schicksal blüht. So langsam habe ich doch schon ein wenig meine Zweifel an der Fertigungsqualität oder eher der Ausführung der Kiss-Ge's. Bin mal gespannt auf deine Verbesserungen.
Gruss, Stefan
Keine Sorge, sieht diesmal eher aus als wäre etwas gutgemeintes schief gegangen. Die alten Getriebe (leider habe ich keines im Original) hatten 4 Stifte oben, ähnlich LGB. Darauf passten die ESU bzw. heute MASSOTH Stecker direkt drauf. Aber da die alten dünnen Kohlen wohl nicht so gut waren hat man die neuen Getriebe etwas verändert und diesen Kunststoffteil eingebaut. Wie genau das gedacht war kenne ich nicht, aber ich versuche das mal wieder so hinzubekommen, mit 4 Stiften die in Isolierhüllen laufen. Bin schon fast unterwegs um nach Material zu suchen. Mir schweben da kleine 2,5mm Kunststoffröhrchen vor mit einem 1,2 oder 1,3er Ms-Draht drin. Wenn ich garnichts finde tut's halt Schrumpfschlauch auch. Unten muss noch ein isolierender Abschluss her wegen des Metallbodens und oben darf man die Stifte nicht herausziehen können mitsamt dem Stecker. Wer nur schnell reparieren will lötet die Drähte vom Motor ab, neue, etwas stabilere in Längsrichtung dran und Schrumpfschlauch drüber. So quer wie KISS die angelötet hat gehts das Schrumpfen nicht, siehe Bild ganz vorne. Die Dicke vom Schrumpfschlauch passt noch beidseitig ohne das man da feilen muss, das ist die ganz fixe Methode. Mal sehen wir ich den Kunststoffkleber von den Kontakten abbekomme, der ist innen ausgehärtet, Ergebnis: Null Federwirkung, aber das wirkt sich erst in Monaten/Jahren aus wenn es zu unerklärlichen Unterbrechungen kommt.
Gruss
Michael
- #18 · Becker Michael 31.10.2009, 11:31
Ach ja, Ernst Reutimann hat ein schönes Innenfoto einer neuen Ge6/6-II mit Metallchassis, da sieht man deutlich das dort die Getriebe genaus adaptiert sind wie bei meiner Ge4/4-I.
http://www.reutimann-ch.ch/Medien/Modell/707_87.jpg

Und bei This Manhart sieht man die Kontakte eines alten Getriebes:
http://www.beathis.ch/lgb/ge66ii/Img_6593.jpg

Viele Grüße
Michael
Post geändert von: mibema, am: 31/10/2009 11:35 - #19 · Becker Michael 16.11.2009, 22:43
Also meine Ge 6/6 sieht genauso innen aus wie die von Ernst, da seine digital ist hat KISS die besser kontrolliert. Meine fährt nämlich auch noch wenn man den analog-Adapter vom Motherboard abzieht, weil....na logisch, Motor und Gleisanschlüsse miteinander kurzgeschlossen waren , praktischerweise je eine Paar bei jedem der beiden Drehgestelle. Also klassischer Analogbetrieb...jetzt den Decoder drauf und schon ist er hin. Glücklicherweise hatten mich die Massoth Leute vorgewarnt und daher habe ich da erstmal eine Durchgangsprüfung gemacht. Naja, die Überarbeitung der 4/4er Drehgestelle läuft ja schon in meinem Hobbykeller, dann kommen die 6/6er dran. Dabei kann ich dann gleich noch das Mitten-Drehgestell mit Stromabnahme versehen, das geht bei dieser neuen Version viel besser als bei der alten. :evil:
Davon lasse ich mir doch die Freude an den schönen Modellen nicht vermiesen.:cheer: Watte-Stäbchen und Trinkhalme einer großen Burgerkette sind schon besorgt und fertig zum Einbau, wie....? :blink:
Kommt noch!
;)
Michael
- #20 · Becker Michael 25.12.2009, 18:46
So, dieser Artikel ist nun wieder mit Bildern zu sehen, habe soweit es ging alle Bilder auf die aktuelle URL der neuen Web-Seite angepasst. Das geht momentan nur händisch und auch so ein paar Kleinigkeiten wie " wurden plötzlich als HTML-code angezeigt nach der Übernahme auf die neue Homepage.
Die Anleitung zum sanieren der Getriebe mache ich aber unter einem neuen Thema.
Viele Grüße und noch schöne Weihnachten!
Michael
- #21 · Manhart Matthias29.12.2009, 20:46
Hallo Michael,
mit Hilfe Deines Beitrages konnte ich rasch herausfinden, warum meine Ge 4/4 I nicht mehr so richtig lief. In meiner Lok hatte sich ein Kabel zum Motor gelöst.
Ich habe die Modifikationen hier dokumentiert:
http://www.beathis.ch/lgb/ge44i/ge44i.html
Gruss
Matthias
- #22 · Becker Michael 29.12.2009, 23:03
Manhart schrieb: Hallo Michael,
mit Hilfe Deines Beitrages konnte ich rasch herausfinden, warum meine Ge 4/4 I nicht mehr so richtig lief. In meiner Lok hatte sich ein Kabel zum Motor gelöst.
Ich habe die Modifikationen hier dokumentiert:
http://www.beathis.ch/lgb/ge44i/ge44i.html
Gruss
Matthias
Das wird jetzt leider bei jedem passieren der eine zweite Bauserie hat, muss passieren da das verwendete Material einfach unegeeignet ist ("stärkere" Worte verkneife ich mir). Wie gesagt, das mir den längs gelöteten Kabeln ist die schnelle Lösung, die Luxus-Version veröffentliche ich noch, ich muss nur die Bilder noch umformatieren.
Das Ergebnis aber kommt gleich als "Lockvogel"
Gruss
Michael
- #23 · Becker Michael 29.12.2009, 23:08
Und hier das Ergebnis:

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- #24 · Becker Michael 29.12.2009, 23:08
und noch eines:

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- #25 · Becker Michael 29.12.2009, 23:09
und noch eines:

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- #26 · Becker Michael 29.12.2009, 23:10
Und das Endergebnis:

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- #27 · Becker Michael 29.12.2009, 23:18
..nochmal, so sieht es innen aus und es geht total einfach, mit Q-Tips aus der Drogerie und 0,5mm Polystyrol Platten für wenig Geld von Conrad, ertwas Lötzinn und Kleber.
Gruss Michael
P.S: Für die Versuche bei der Ge-4/4-I habe ich noch Wochen gebraucht, die baugleichen Getriebe der Ge-6/6-II waren in zwei Tagen fertig, so schnell geht das.
Werkzeug:
- 2,7 mm Bohrer
- 2,8 mm Bohrer
- 1,4 mm Bohrer
- Q-Tips Wattestäbchen ("Ohren-Stäbchen")
- UHU-Plus Schnellfest
- UHU-Hart
- 1,3 mm Messing-Rohr von CONRAD
- 0,5 mm Polystyrol Platte von CONRAD

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- #28 · Manhart Matthias30.12.2009, 09:02
Hallo Michael,
das ist natürlich die ultimative Lösung ! Ich hoffe, dass meine Version auch ihren Dienst tut.
Ich habe übrigens noch einen Hinweis auf meine Seite gesetzt, dass die 2.Serie der Ge 6/6 II vom gleichen Problem betroffen ist, wie hier weiter oben erwähnt wurde.
Gruss
Matthias
- #29 · Becker Michael 21.03.2010, 21:47
So, nun kommt so langsam aber sicher der lange versprochene Artikel für die Sanierung der KISS Getriebe 2. Bauserie.
Im neuen Forum sind nun größere Bilder erlaubt, da wird wohl alles gut zu erkennen sein.
Als Anfang mal der Grundzustand mit den alten Leitungen mitsamt verpolten Getriebekabeln...schaut Euch mal die Abfolge der Farben an am Getriebe und an der Platine ;)

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- #30 · Becker Michael 14.03.2012, 10:13
KISS Ge 6/6 Überraschung
Hallo,
nachdem ich die 4/4 und 6/6 saniert hatte, dachte ich, mich könnte nichts mehr überraschen. :)
Denkste: Die neue 705 grün war für eine Überraschung gut, sie hat, obwohl 2. Bauserie mit dicker Bodenplatte und MASSOTH-Platine, die Getriebe der ersten Serie drin. Also die mit Stiften zum Auistecken des weissen Steckers.

jetzt hatte man den Leuten die sie montiert hatten aber die Kabel der zweiten Serie gegeben.....und jetzt wussten die nicht so recht wohin damit ;)
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- #31 · Becker Michael 14.03.2012, 10:14
Aw: KISS Ge 6/6 Überraschung
Tja, und das haben sie dann daraus gemacht:

Statt den weissen Stecker einfach direkt auftzustecken, haben sie das Zwischenkabel an die Stifte gelötet, diese dann mit Heißkleber verbunden, und da das Zwischenkabel mehrere Drehungen hatte (Gleise verdreht, Motor verdreht und Gleise mit Motor vertauscht...) haben sie dann die Kabel aus dem weissen Stecker ausgeworfen und verdreht wieder eingesetzt...
Wer die jetzt digitalisieren wollte müsste, um die 3 Drehungen zu korrigieren, das Fahrtrichtungs-CV im Dekoder drehen...
:lol:
Oh Mann.
Naja, das macht wieder Spaß das zu sanieren, wenigstens war's handwerklich gut gemacht und mit Schrumpfschlauch isoliert, nur so nutzlos.
Mal sehen wie ich diese Getriebe auf die LGB-Kohlen umgebaut bekomme, oder hat jemand positive Erfahrungen gemacht mit den KISS Kohlen? Ich meine gelesen zu haben das die nach einiger Zeit fürchterlich quietschen sollen.
Gruß
Michael
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- #32 · Becker Michael 14.03.2012, 13:28
Aw: KISS Ge 6/6 Überraschung
Noch eine sehr gute Nachricht:
Obwohl aus der zweiten Serie, blättert hier die graue Farbe am Rahmen und auf den Getrieben nicht!
:)
Michael
- #33 · Becker Michael 14.03.2012, 21:48
Aw: KISS Ge 6/6 Überraschung
Beim Zerlegen der Getriebe gab es weitere erfreuliche Entdeckungen:
Die Getriebe waren zwar randvoll mit Fett, sodaß ich sie ausspachteln musste, ansonsten aber erstklassig verarbeitet und montiert! Keine einzige der so gefürchteten abgekniffenen Schrauben, alle Löcher sauber gebohrt und die Gewinde einwandfrei geschnitten.
Überhaupt waren diese Getriebe der ersten Serie unglaublich kompliziert aufgebaut, da wimmelt es von kleinen Abstandshaltern für die Kontaktre, die sauber miteinenader verlötet werden mussten.
Auch die Schleifkohlen sind ganz speziell, aber ich brüte noch wie ich die auf die einfacher zu wechselnden Steckkohlen von Massoth/LGB umrüste. So ein metalllenes Gehäuse leitet ärgerlicherweise Strom....die Isolierung garnicht so einfach.
Kein Vergleich mit den Getrieben der zweiten Bauserie. Diese hier waren wohl noch übrig und kamen halt in meine 705 hinein.
:)
Michael
- #34 · Herbert Schneider15.03.2012, 09:56
Aw: KISS Ge 6/6 Überraschung
Gibt es diese Getriebeprobleme und Kurzschlüsse bei Kisslokomotiven nur bei Ge 4/4 I und Ge6/6 II? Oder auch bei anderen z.B. Gem 4/4?
Grüsse
Herby
- #35 · Becker Michael 15.03.2012, 16:50
Aw: KISS Ge 6/6 Überraschung
Jein,
es hängt bei den Ge 4/4 und 6/6 von der Getriebebauart ab.
Nicht betroffen ist die erste Bauserie der 4/4 und 6/6, die Getriebe hat wie hier kürzlich beschrieben. Also mit 4 Stiften und den alten KISS Metall-Stiftkohlen.
Ebenfalls nicht betroffen ist wohl ein Teil der zweiten Serie, wie meine 705, die noch alte Getriebe bekommen hat.
Betroffen sind alle Loks der zweiten Serie, die Kabel haben die direkt aus den Getriebeblöcken herauskommen.
Ebenso betroffen ist die Gem4/4, siehe alter Bericht. Diese Kurzschlüsse entstehen nur dadurch, das angelötete Kabel oder die Fahnen der Motoren selber am Getriebemetall anliegen, wenn das beim zweiten Getriiebe dann der zweite Pol ist, gibt es über das Metall-Chassis eine satten Kurzen.
Beim alten 4 Stift Getriebe sind die Motoren mit den Fahnen an den äußeren Stiften angelötet, und können sich also nicht verdrehen und kein Metall berühren. Ebenso sind dort die Stifte mit Isolierhülsen versehen (sehr aufwendig!) die auch als Abstandshalter dienen. Eine sehr durchdachte Lösung, aber war wohl zu teuer auf Dauer.
Gruss
Michael
- #36 · Becker Michael 20.03.2012, 17:36
Aw: KISS Ge 6/6 Überraschung
...noch 'ne Ünberraschung:
Die 705 hat vorne und hinten ein Getriebe mit Kugellagerachsen, wie bei den Messing-Modellen. Nur das mittlere Drehgestell hat Gleitlager.
Das erste Drehgestell hat nun MASSOTH-Kohlen, die sogar steckbar sind. Da für wurden die Kanäle aufgebohrt auf 7,5mm und die Kohle in 6mm Ms-Rohr gesteckt, welche mit Schrumpfschlauch isoliert sind. Funktioniert prächtig und der Rest wurde wieder mit der bewährten Wattestäbchen-Methode saniert.
;)
Michael





...mehr später.
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- #37 · Herbert Schneider02.05.2012, 20:00
Aw: KISS Ge 6/6 Überraschung
Hallo Mibema,
die Ge 4/4 I und Ge 6/6 I haben nicht die Platine mit den 4 Kohlen wie bei der Gem 4/4. Der Kohlenersatz ist in meinen Augen sehr viel aufwändiger (siehe Deine Ausführungen oben).
Sind den dort auch die "minderwertigen" Kohlen wie in der Gem 4/4 verbaut die zum Verklemmen neigen?
Wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du ein Messingrohr mit 6mm Innen- und 7,5mm Aussendurchmesser verwendet, dieses Rohr mit Schrumpfschlauch isoliert und dann LGB/Massoth Kohlen hineingesteckt?
An anderer Stelle wurde mal von Trinkhalmen aus dem Fastfood-Bereich gesprochen? Was ist bzgl. Kohlen bei Ge 4/4 I und Ge 6/6 I der neueste Stand?
Muss wohl meine Ge 4/4 I (zweite Serie) revidieren, habe die gerade wegen Entkupplung und Pantho bei Fertig und der fand zwei abgerissene Schrauben in einem Drehgestell...
Grüsse
Herby
- #38 · Becker Michael 02.05.2012, 20:57
Aw: KISS Ge 6/6 Überraschung
Das ist differenziert zu beantworten.
Meine 705 hatte ja,. obwohl 2. Serie, die Getriebe der ersten Serie, da sind runde Löcher drin für die Kohlen und das sind KISS-Stahlkohlen gewesen.
Meine 704 hatte dagegen die Kunststoffversion der Kohlenhalter, da stecken Original-LGB-Kohlen drin, die ich erstmal beibehalten habe. Grund ist, das die Öffnungen rechteckig sind, und aufgefeilt oder -gefräst werden müssten, bei den ersten Getrieben genügte eine gute Ständerbohrmaschine. Das mit den Trinkhalmen habe ich wegen mangelder Haltbarkeit fallen lasen, Schrumpfschlauich ist da besser aber das ganze habe ich ja sowieso nur jetzt bei der 705 gemacht.
Die Bilder von Seite 2 sind von der 704 mit den zweiten Getrieben, das blieb so bis jetzt und ich werde erst beim nächsten Kohlenwechsel tätig, ermutigt durch die 705er Erfolge... ;)

Grüße
Michael
- #39 · Missing legacy author10.08.2026, 15:12
Vorgestern wurde meine Freude über die nagelneue Ge 4/4-I mit Massoth-Decoder jäh getrübt. Nach wenigen Tagen einwandfreiem Fahrens wollte ich den Decoder feinabstimmen, das Poti habe ich nachgerüstet, was KISS eingespart hat (wer fährt schon noch analog und braucht ein Poti für den Sound...), ebenso den GoldCAP-Buffer an den Lötpads. Dank an die Leute von ME die die Scnhlüsse trotzdem vorgesehen haben und den Mini-CT Stecker für das Poti!
Plötzlich aber veränderte sich der Sound beim CV-Programmieren, statt des gewohnten "Tack-Tack-Tack..." als Quittungspuls kam ein häßliches Zirpen und jede Menge Lesefehler der CV's. Das hielt auch noch an als ich die Lok wieder zerlegt hatte und den Goldcap abzog. Komisch war auch, das sie nur noch richtig in eine Richtung fuhr, andersrum nur widerwillig oder garnicht.
Auch zweiter XLS-P Steckdecoder brachte keine Besserung, da sagte das PC-Modul, welches ich zum Programmieren verwende, "Kurzschluss"...ud das hat dann auch die Hotline von MAssoth gemeint, auch bei dem Zirpen hat H. Rosch aufgehorcht: Klngt nach Kurzschluss zwischen einem Motoranschluss und einer Schiene.
Und....Recht hatte er! HEUREKA (aktgriechisch: "Ich habe es gefunden"):woohoo:
Da sind bei der Konstruktion der neue Getriebe gleich mehrere Sachen schiefgegangen:
Der eigentlich Stecker von ME mit 10 polen wurde von KISS mit je zwei kleinen Stecker-Abschnitten "adaptiert", dort je eine Gleis- und eine Motorleitung angelötet und (bei mir!) ein ghemeinsamer Schrumpfschlahc drüber...und genau da war der Wurm drin, das hat sich mittlerweile zusammengezogen. Als ich nämlich versuchte beides zu trennen, hatte ich merken dürfen, das die miteinander verklebt wurden, aber das nach dem Ruckel und Ziehen plötzlich wieder alles lief, Kurzschluss vorrerst weg. Also, bevor das wieder auftritt uhd mir den Decoder verheizt erstemal alles aufmachen und siehe da, noch ein Problem:
