Kiss Ge 6/6 II motorloser Drehgestell
Gartenbahn
Hallo in die Gemeinde,
ich bin gerade bei der Überholung meiner Ge 6/6 II. Während die Radachsen der angetriebenen Drehgestelle Kugellagerung haben, sind die Radachsen des mittleren Fahrgestells nur in Messingblöcken gelagert. Ich bin jetzt unschlüssig, ob man diese Achsen mit einem normalen Öl, oder einem Sinterlageröl oder gar mit einem Fett schmieren soll? Nik
Die Entfernung des fast unsichtbaren Grates an der Öffnung der Gussplatte hat geholfen, der Reiter kann sich jetzt sehr schön drehen. Danke für den Tipp!
Danke, alles klar!:) Nik
Messingreiter und Bundbuchse und Schraube sind fest miteiander verbunden, drehen soll sich der Gussdeckel um die Messingbuchse und der Reiter begrentzt nach oben, der Bund der Buchse nach unten. Sozusagen ein geteiltes Lager.
Wenn Entgraten nicht reicht, kannst Du die Messinbuchse mit einer kleinen Scheibe zwischen Reiter und Buchse "verlängern". Wenn es wackelt ist das kein Problem.
Grüße Michael
Aha, d.h. drehen sollte sich die Messingbuchse in dem Gussdeckel!? Ich dachte, dass sich die Schraube in der Buchse drehen soll. Dass der Messingreiter grundsätzlich nicht mit dem Fahrgestell fest verbunden sein sollte, dachte ich mir schon (Obwohl es eigentlich durch die Lage in der Mitte der Lok theoretisch nur seitlich verschiebbar und vorne/hinten neigbar sein müsste, aber ja, man will alles sehr leichtgängig haben:) : Ich versuche es mit dem Entgraten
Das MUSS sich drehen, oft genügt es den Grat in dem Loch zu entfernen, und Du musst schauen das der "Messinghut" richtig herum durch die Obere Platte des Blockes zeigt. Der Kranz (die "Krempe") muss unter den Schraubenkopf. PeHa hatte auch so ein Problem, etwas entgraten hilft da manchmal. Also, um entgleisungssicher zu fahren muss sich dieser Messingreiter sowohl leicht schieben als auch drehen lassen, sonst geht es schief.....
Jetzt ist es mir noch etwas unklar mit der Befestigung des mittleren Drehgestells. Soll sich dieses Messingteil, das sich an der Stange des Verbindungsscharniers seitlich verschieben kann, auch drehen können? Die Messingbuchse in dem oberen Getriebedeckel deutet darauf hin, aber wenn man die Schraube auf den Anschlag eindreht, ist es ganz fest. Sollte man etwa die Schraube vor dem Eindrehen mit Schraubensicherungslack behandeln? Es ist schon so lange her, als ich die Lok wegen des zinkpestbefallenen Rahmens zerlegt habe, dass ich mich an den Ursprungszustand nicht erinnern kann...
Nik
mibema schrieb: ..................... Molycote oder sonstiges Graphitfett nutze ich nie, das gibt eine Riesen-Sauerei wenn es wo landet wo es nicht hin soll. ................ .
Stimmt, genau deshalb schrieb ich Pulverform. Kommt hier im Haus z.B auch beim Zusammenbau von Kadee-Kupplungen "zum Zug". Pulver "Einmassieren", zusammenbauen, fertig. Hält ewig.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Das gute LGb-Getriebefett, was es nachdem Märklin es nicht mehr anbietet, auch von Champex-Linden gibt.
Die Lager kann man ja verschieben auf der Achse, dann kann man prima ales runherum einfetten, Lager zurückschieben und gut is'. Das schmiert prima und vor allem sehr lange, und falls man es an Finger oder doch mal an die Kleidung bekommt kann man es auswaschen. Molycote oder sonstiges Graphitfett nutze ich nie, das gibt eine Riesen-Sauerei wenn es wo landet wo es nicht hin soll.
Der Temperaturbereich von dem LGB-Fett ist phänomenal groß.
Grüße Michael P.s: Ich wasche auch nagelneue Getriebe von Märklin wieder aus, die gelbe "Marmelade" darin die sie neuerdings verwenden ist mir nicht geheuer.
Bei meinen beiden Loks und der eines Freundes habe ich ein feines Öl von CL verwendet, das sich gut dosiert an der richtigen Stelle auftragen läßt. Das reicht m. E. für viele Stunden Fahrbetrieb völlig aus.
peha
Molykote in Pulverform, schmiert sehr gut, Dreck kann sich nicht festsetzen und verharzen kann auch nichts egal welche Temperaturen vorherrschen.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **