HGe4/4 Umbau
Gartenbahn
So, hier kommt er nun, der angekündigte Bericht über meine HGe4/4.
Nachdem mir die Lok anfangs so garicht gefallen hatte, mag ich sie heute besonders gerne, live in der Hand und vor Augen ist doch etwas anderes.
Leider war das Modell, welches ich erwerben konnte, nicht mehr ganz komplett, kam auf PIKO-V218-Drehgestellen daher und sah innen furchtbar aus. Totaler Drahtverhauh, ein lose angelöteter XLS-P Steckdekoder und der Rest der "Elektronik" war mittels einem halben Kilogramm Heißkleber "vergossen". Raus damit, aber davon später mehr.
Angefangen habe ich dann, mir eigene Drehgestelle herzustellen. Hierfür wurde die LGB 2055 ausgeschlachtet, siehe auch unter HGe5/5...
Zuerst wurden die Getriebe von 3 Stift auf 4 Stift hochgerüstet:

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Hallo,
durch den Umbau hat die HGe deutlich gewonnen. Ein Vergleichsbild mit den Piko-Drehgestellen (das geht überhaupt nicht !) würde das deutlich zeigen.
Ich verstehe einfach nicht, warum man sich nicht bei der Modelllankündigung für ein Modell entscheiden kann und dann zugreift?
Das ist ganz einfach: die HGe wurde ja schon vor vielen Jahren angekündigt und ich habe mich damals in den Jahren mit einer anderen Spurweite beschäftigt. So müßte ich später auf andere Gelegenheiten warten.
Ich habe auch vor ca. 3 Jahren wie Michael so eine verbastelte HGe gekauft. Für den damaligen Preis habe ich nicht zweimal überlegt. Nur bin ich mit meinem Umbau noch nicht soweit.
Man kann auch aus so einem halben Modell ein wunderbares ganzes bauen.
Gruss
Andreas
dneu: Ich finde deine Kritik nicht gerechtfertigt. mibema hat meiner Meinung nach, das einzig richtige gemacht, nämlich aus dsen vorhandenen Teilen eine HGe 4/4 ll gefertigt, so wie es ihm möglich war. Ich hätte es auch gemacht. Vermutlich aber nicht in der gewohnten Qualität, wie mibema. Ob er dann andere Drehgestelle später mal findet? Wer weiss? Auf alle Fälle weiss man von ihm, dass er das möglichst Machbare aus einem Modell rausholt. Ich gratuliere dir mibema zu dieser wuderbaren Lok. :)
Ich hab mir lange Zeit die Bilder angeschaut. Ein riesen Aufwand, aber das Ergebnis vermag mich nicht zu überzeugen. Es sihet nur wenig besser aus, als eine Lok die ich mal im Nezt mit PKIO Antrieben gesehen habe.
Unten fehlen einfach die HGe typischen Anbauteile, die Scheibenwischer passen (gelinde AUsgedrückt) nicht und ob die Hochbeinigkeit nur vom Kamerawinkel herrührt mag ich stark zu bezeweifeln.
Es wäre wohl ein besserer Entscheid gewesen, eine richtige HGe 4/4 (ich glaube der gleiche ANbieter hatte noch eine komplettes Modell) zu erwerben, als aus dieser Krücke eine HGe 4/4 machen zu wollen. Aufwand und Ertrag stimmen einfach nicht.
Ich verstehe einfach nicht, warum man sich nicht bei der Modelllankündigung für ein Modell entscheiden kann und dann zugreift? Später irgedn eine Grübe zu erwerben und etwas daraus machen zu wollen dürfte wohl kaum immer zum Erfolg führen.
Sound für die HGe 4/4 gibt es keinen. Und den der Ge 4/4 II zu nehmen ist etwa so falsch wie eine Mozart Sinphonie rückwärsts zu spielen. Ausser man ist der Typ, dem es einvach wichtig ist, dass es (aber nicth wie) tönt.
Floedo schrieb: Hallo Michael,
da warst Du ja richtig fleißig. Herzlichen Glückwunsch zur umgebauten Lok.
Ich habe die gleichen Antrieb der amerikanischen Alco (wenn es eine ist, da bin nich mir nicht sicher) verbaut aber die Anlenkpunkte in die Mitte versetzt. Dann kann man auch die Original-Aufnahmen im Lokrahmen verwenden und die Höhe besser anpassen.
Ohne allerdings den Oberlehrer zu mimen erscheint mir der Lokkasten etwas sehr hoch und die Drehgestellblenden sehen nur bedingt nach HGe aus. Schau Dir mal zum Vergleich die Bilder hier von Andreas in der Galerie an.
Welchen Sound hast Du benutzt ?
Gruss
Andreas
Du hast schon Recht mit der Höhe, allerdings sieht sie hier aus der Perspektive höher aus als tatsächlich der Fall. Ich habe wie gesagt die originale Kupplungskionematik verwendet, und die geht nbei dieser Höhe so gerade noch (um 1mm) unter dem Puffer durch.
Die Höhe erscheint auch zu groß, weil der Bahnräumer nicht hoch genug ist. Bezigen auf die Höhe Rad/Lokkasten ist es garnicht so schlecht, und mit den Panos dran absolut Okay. Ich kann mit leben, vor allem weil alles sofort gepasst hat, nicht der kleinste Fehler, kein Schrammen, kein Schleifen, kein Anstoßen. Das Ding durchfährt R1 wie nix und kuppelt sogar noch gut. R2 (LGB-DKW!) geht super trotz des langen Achsstandes, wegen der versetzen Drehpunkte eben.
Du hast ganz sicher ein Alco-Getriebe, nur die und die ABe4/4-I haben die versetzten Drehpunkte. Beim ABe hat man dann die Drehmomentstütze gebraucht, bei den Alco hat man hinten Bleigewichte dran. Die haben alle 20550 und 20560 bzw deren Derivate (25552, 25554 )
Die Radlager sind von einer Ge4/4-II, die in der Mitte von KISS-MEW erste Serie. Klar, die einer HGe sind absolut speziell, Beim Primärfederpaket ist der Dämpfer nicht in der Mitte wie bei mir, sondern 2 Stück außen, und die Bremsen sind 2 eoinzelne Bremszylinder PRO Rad! Die habe ich dann lieber gan z weggelassen.
Sound? Nach gründlicher Überlegung habe ich darauf verzichtet, eine HGe ist eine Phasenanschnitt-Lok, die müsste so ähnlich wie eine Ge4/4-II klingen, aber es fehlt einfach das sonore Geräusch des Zahnrades. also ist da nur ein XL drin statt eines XLS.
Geht aber immer noch wenn mal einer einen echten HGe4/4-II Sond bringt. Wie man sehen kann ist der XL an eine DCC-Schnittstelle gesteckt. Bei meinen Umbauten kann man jede Komponenten tauschen, da steckbar. Daher die vielen STOCKO-Stecker.
Ich habe lange, lange alle Bilder angesehen von echten HGe's, um irgendwie mit einfgachen Mitteln die Drehgestelle hinzubekommen. Keine Panik von wegen Oberlehrer, ich kenne die Schwächen dieses Umbaues und kann damit leben.
;)
Michael
Hallo Michael,
da warst Du ja richtig fleißig. Herzlichen Glückwunsch zur umgebauten Lok.
Ich habe die gleichen Antrieb der amerikanischen Alco (wenn es eine ist, da bin nich mir nicht sicher) verbaut aber die Anlenkpunkte in die Mitte versetzt. Dann kann man auch die Original-Aufnahmen im Lokrahmen verwenden und die Höhe besser anpassen.
Ohne allerdings den Oberlehrer zu mimen erscheint mir der Lokkasten etwas sehr hoch und die Drehgestellblenden sehen nur bedingt nach HGe aus. Schau Dir mal zum Vergleich die Bilder hier von Andreas in der Galerie an.
Welchen Sound hast Du benutzt ?
Gruss
Andreas
Und die Seite, die gelben Achslager deuten die Achsdrehzahlgeber an, die an jedem Drehgestell jeweils rechts vorne montiert sind. Ganz stimmt natürlich die Optik nicht, aber mit dem langen Achsstand sieht es scho recht edel aus.
Jetzt noch passende Scheibenwischer auftreiben, dann ist's gut:
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Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 15.03.2013, 06:46
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 15.03.2013, 06:45
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 15.03.2013, 06:45
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 15.03.2013, 06:47
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 15.03.2013, 06:43
Die Zapfenlager sind ebenfalls Original LGB, eingelassen in die 2mm Ms-Platte der Lok, mit M3-Gewinden. Feine Laubsäge- und Gewinde-Schneidearbeit...
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Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 15.03.2013, 06:47




















