HGe 4/4 II
Gartenbahn
Anfrage: Das rote obere Frontlicht, wann wird es beim Original der HGe 44 II benutzt? Oder ist es einfach nur da, weil LGB nur Duo Lampeneinsätze weiß - rot herstellt? Andreas Cadosch, vielleicht können Sie helfen.
Gruß Mathias
Fahau schrieb: Wäre es also zu empfehlen da mal nachzuschauen ob dieser "Einzelfall" auch bei anderen Loks auftritt?
Dabei besteht leider die Gefahr, das man den Fehler selber produziert, da das Gehäuse nicht besonders passgenau ist, und mit leichtem "Nachdruck" montiert werden muss. Dabei ist mir dann diese Scheibe umgeklappt, und dann hat es halt dieses Geräusch gegeben.
Getreu der alten Mechanikerweisheit "Geräusch ist mit Verschleiß verbunden" habe ich dann sofort nach der Quelle gesucht und wurde fündig.
Grüße Michael
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:08
Problem gelöst und wieder was dazu gelernt. Danke
Jedes Problem wird einfach wenn's einem einer erklärt ;)
Dafür ist das Forum da.
Viel Spaß noch,
Michael
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:08
Ich habe mir das nochmal genauer angeschaut. Die rot markierte Nase im Deckel hält die Unterlagscheibe auf der Welle. Wenn man den Deckal also abnimmt und beim Zusammenbau nicht tierisch aufpasst, dass die Unterlagscheibe auf der Welle klebt hat man in kürzester Zeit einen Getriebeschaden. Also nach dem fetten gut aufpassen bei der Montage. Meine Getriebegeräusche sind jetzt weg und mit noch einer Zusatzportion Fett läuft es auch hörbar leiser.Bei mir war es von Werk aus ein Monatgefehler da die Lok noch kein Meter gelaufen und trotzdem laute Geräusche gemacht hat.Problem gelöst und wieder was dazu gelernt. Danke

Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:09
HGe 44 II
Wäre es also zu empfehlen da mal nachzuschauen ob dieser "Einzelfall" auch bei anderen Loks auftritt?
HGe 44 II
Bau die bloß nicht aus.
Also: mit Fett links auf dem kleinen Stummel des Zahnrades fest "kleben", dann Deckel vorsichtig aufsetzen, darin ist der Anschlag dafür. Da ist die Scheibe wohl bei der Endmontage umgeklappt,das gehört so wie beschrieben, die Scheibe dreht lose mit auf der Welle, sollte aber direkt am Zahnrad anliegen. Schau Dir den Getriebedeckel mal genauer an, und dessen Führung.
Das war bei mir auch so, aber est nachdem ich das Getriebe geöffnet und wieder geschlossen hatte und mir dabei die Scheibe verrutscht ist, und dann erst bemerkt habe, wofür die ist.
Also, Montagefehler der einfach zu beheben ist. Danach war das Schnarren weg. Und passiert auch nichts..... ;)
Wegen des Zahnradantriebes ist das Getriebe etwas diffizil.
Grüße Michael
Bearbeitet von Becker Michael am 06.01.2025, 07:23(Grund: korr.)
HGe 44 II
Hallo zusammen mal ne Frage an alle HGe 4/4 II Besitzer.Ich muss gestehen, ich habe die Lok seit dem ersten Tag aber bin heute erst zur Inbetriebnahme gekommen und habe die Lok auf den Rollenpfrüfstand gestellt. Ein Getriebe hat andere Geräusche entwickelt wie das andere darum habe ich den Getriebedeckel mal entfernt. Tatsächlich stottert ein Motor bei Langsamfahrt aber das größere Problem ist diese Unterlagscheibe (siehe Foto).Die Unterlagscheibe sollte wahrscheinlich auf den Kunststoffteil des Zahnrads gepresst sein aber in Realität hält nur das Fett die Scheibe auf dem Kunststoff. So kommt es also dazu, dass die Scheibe sich löst und zwischen Motorschnecke und dem Zahnrad für die Zahnstange verkeilt. Übrigens sitzen alle 4 Unterlagscheiben ganz locker drauf. Ich vermute also früher oder später werden diese Loks Getriebesalat mit Fettdressing und einer Prise Messingspäne produzieren.Welche Funktion die Scheibe erfüllen soll, ist mir sowieso ein Rätsel. Normal würde ich die einfach entfernen und der Fisch ist geputzt.Könnt ihr mal eure Getriebe kontrollieren und nachsehen ob das bei euch genauso ist?Hat jemand eine plausible Erklärung welche Funktion die Scheibe erfüllen soll? Grüße Andi
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HGe 44 II
Hallo,
ich war gestern in Friedrichshafen. Bezüglich HGe 4/4 II wird es für Zimo Dekoder ein Däppen Projekt geben, das die neuen Möglichkeiten mit der script Programmierung ausschöpft. Unter anderem wird der Sound der Zangestangeneinfahrt durch Gleiskontakte auslösbar sein.
Grüsse
Herby
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 04.11.2024, 05:52
HGe 44 II
Bearbeitet von Andreas Cadosch am 22.10.2024, 09:00
Hallo Andreas, sehen wir Bilder? Ein Bild sagt mehr wie viele Worte. Gruß Mathias
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:08
Kampftunen - last uns beginnen....
Die HGe 4/4 II von LGB ist ein Topmodell, wo sich der Aufwand wieder einmal lohnt, einige kleine Details noch zu verbessern:
- Stromabnehmerschleifer entfernen
- Rückspiegel ausklappen
- Stromabnhemerzusatzbügel entfernen
- Stromabnehemerschleifstück tauschen
- Heizkabel lackieren
- Kupplungsimitation montieren
- Scheibenwischergummi einfärben
- Lokführer mit MGB Dienstkleidung versehen
- 4 Achslagergeberdeckel gelb lackieren
- 4 Achslager Geberkabel anbringen RAL 7022
- Hochleistungspuffer mit Gummiplatte montieren
- Hauptschalter RAL 9006 lackieren
- Herstellerschild und Typenschild aus Messing
- Decoder tauschen
- LBT Steckdose rot lackieren
- LBT Kabeldose rot lackieren
- Bremsschlaukopf und Hahn rot RAL 3000 lackieren
- Tubogerüst bei der Führerstandtüre farblich aktzentuieren
Pendent: Lokführersitz durch ein Modell mit Armlehnen und Kopfstütze ersetzen
Bearbeitet von Andreas Cadosch am 10.01.2025, 08:08
1 Person hat sich bedankt
HGe 44 II
1er schrieb: Ich habe mir die Ge 4/4 I (2x) und die Ge 6/6 II auf esu LSXL4.0 bzw. 5.0 umgebaut und das Original-MoBo beibehalten.
Einmal habe ich den Betriebsartenschalter dazu umgeklemmt oder auch mal einen kleinen Kippschalter gut erreichbar im Chassis untergebracht.
Leider hat dieses Modell zum ersten Mal keinen Betriebsartenschalter, sodaß ich einen installiert habe:
Damit werde bei meinem umgebauten Exemplar alle Funktionsdekoder abgeschaltet, sodas nur der XL noch aktiv ist. An dem muss man am ehesten mal was ändern.
Ich habe mir die Ge 4/4 I (2x) und die Ge 6/6 II auf esu LSXL4.0 bzw. 5.0 umgebaut und das Original-MoBo beibehalten.
Wegen der "programmierfeindlichen" Verbraucher (z.B. auch zusätzliche Massoth-Entkuppler) habe ich mir einpolige Programmierschalter eingerichtet. Einmal habe ich den Betriebsartenschalter dazu umgeklemmt oder auch mal einen kleinen Kippschalter gut erreichbar im Chassis untergebracht.
https://ig1.de/images/stories/LGB3/k-P1090318a.jpg
Meine ausführlichen Notizen dazu sind online: https://ig1.de/allerlei/36-andere-modellbahn-anlagen/251-lgb-2m-teil-iii-zahnradstrecke-sowie-einige-tipps-und-tricks (Pos. 7)
Esu hatte mal für Modelbex u.a. eine Trägerplatine für den XL gefertigt, bei dem über den "Index Pin" als neues Feature während des Programmiervorganges alle Verbraucher via +UB deaktiviert wurden. Ich kenne das MoBo der HGe 4/4 nicht, würde mir aber mal das PCB näher anschauen, ob man da nicht sinnvoll eine Leiterbahn für einen Prgrammierschalter auftrennen kann.
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:07
HGe 44 II
Ja, das kann ich mir denken. Auf dem motherboard sind zuviele Drosseln/Induktivitäten. Das Gedöns was sonst als separate Platinchen dazwischen geschaltet wurde ist nun integriert, weil LBG ja sonst die Funkentstörung nicht hinbekommt ;)
Das verschleift die Signale so stark, das eine Rückmeldung nicht mehr möglich ist. Da hilft nur das externe Programmieren auf dem Adapterboard, oder eben der Austausch des Mobo.
Ich bin ja froh das der Rest vom Modell richtig was taugt, die Elektronik ist halt teurer Sondermüll. Den muss man abschreiben.
Michael
zum Vergleich das 6/6-II mobo, hier war die Belastung der Programmierspannung durch die Fliegenklatschen das Problem.
Bearbeitet von Becker Michael am 15.10.2024, 08:46(Grund: Bilder)
1 Person hat sich bedankt
LS5XL lässt sich auf dem LGB Motherboard montiert nicht auslesen und nur knapp programmieren.
Die Ge 6/6 II hatte dieses Problem auch, wenn die Kabel für die Pantoantriebe eingesteckt waren, sonst aber war ein programmieren möglich.
Bei der HGe 4/4 II kann der Decoder auf dem Board gar nicht ausgelesen werden (wird nicht als unterstützer Decodertyp erkannt) und auch nicht mit dem Soundfile geflasht...
Gruss Andreas
Bearbeitet von Andreas Cadosch am 10.01.2025, 08:07
hola6900 schrieb: Ich lese hier immer wieder im Forum "mfx heraus und Decoder XX hinein". Wenn man dies tut, sind dann alle Funktionen und Soundeinstellungen gleich bzw. können einzelne Funktionen verändert werden nur durch wechseln des Decoders oder muss auch neu verdrahtet werden.
Nein verdrahtet muss nichts neu werden, wenn man nicht alles an Beleuchtungs-Features herausholen will ( wie ich..) ;)
Aber neu Programmieren.
Was den Sound angeht, der würde mit z.B. ESU erst richtig authentisch, Julian Zimmermann bezeichnete in seinem Film etwas sarkastisch den LGB-Sound eher als "Gummisound einer E10 die irgendwo an einem Bahnübergang bei Oer-Erkenschwick aufgenommen wurde".
Genauso klingt die Lok ab Werk.
Was man sicher tun muss, ist das Mapping der SUSI Funktionen einstellen, denn Märklin nutzt die mfx-Ausgänge nicht bzw hat nur 6 Stück statt 14 beim ESU-XL. MAcht alles über Märklin-SUSI (Spitzname "MUSI") auf dem Motherboard.
Da ist schon ein wenig Arbeit, die sich lohnt. Also, Einstecken und tut ist nicht alles.
Grüße Michael
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:06
Ich lese hier immer wieder im Forum "mfx heraus und Decoder XX hinein". Wenn man dies tut, sind dann alle Funktionen und Soundeinstellungen gleich bzw. können einzelne Funktionen verändert werden nur durch wechseln des Decoders oder muss auch neu verdrahtet werden.
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:06
1 Person hat sich bedankt
HGe 44 II
Werkseinstellungen gibt`s bei mir nicht mehr. mfx beerdigt, esu drin und die Lichter kann ich auch vollkommen frei schalten.
Ich habe mich nur ins Thema eingeklinkt, weil ich kürzlich eine Garnitur der MGB ganz ohne Lichter am Schluss gen Furka fahren sah.
Bei meinen LGB Ge 4/4 I und Ge 6/6 II kann ich über die Funktionstaste 2x rot oder 1x weiss unten rechts schalten. (Das ist eine Werkseinstellung!)
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:06
Gemäss FDV (gilt für alle CH Bahnen, Ausnahmen oder Abweichungen sind in den Ausführungsbestimmungen des jeweiligen EVU geregelt) hat jeder Zug einen roten Zugschluss zu tragen. Gilt auch für Lokzüge. Dieser wurde bis 2020 mit einer Lampe (können auch zwei sein) signalisiert, seit 202x müssen immer **zwei **rote Zugschluss getragen werden.
Bearbeitet von Andreas Cadosch am 10.01.2025, 08:06
Meine LGB Ge 4/4 I und die Ge 6/6 II haben Anschriften von 1981/83 bzw. 1982/84. Wie wurden zu dieser Zeit die roten Schluss(?)-Leuchten genutzt?
Interessant übrigens, dass die MGB aktuell am Zugschluss noch nicht mal mehr 1x weis rechts unten zeigt ... :-o
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:06
a.cadosch schrieb: Die FO/MGB hat keine Doppelspurstrecken, weder mit noch ohne Einspurbetrieb. Die RhB hatte auf dem Abschnitt Chur - Domat Ems. Dieser ist aber, nur für Schmalspurzüge, heute mittlerweile mit Wechselbetrieb ausgerüstet.
Ich vermute hier, das aus Gründen der Vereinheitlichung der Loktype auch die FO-Loks dieselben Scheinwerfer mit Rot bekommen haben. Z.B. hat auch die Zentralbahn solche Loks, frühere SBB-Brünigbahn, und weitere. Aber sehr komplex und wichtig, sind halt keine simplen Lampen/Leuchten sondern "Signale" die richtig zu setzen sind.
Ein Schmankerl ist bei Bruno die Erklärung der blauen Lampe im Rangierdienst und das es in CH auch grüne Signale an Fahrzeugen gab.
Ein Paradies für Tuner ;)
Grüße Michael
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:05
Grundsätzlich hat es Mibema erklärt.Das Signal oben, Mitte rot, mit unten zwei weissen Lichtern zeigt die Fahrberechtigung an. Es signalisiert die Fahrberechtigung für das Befahren einer zweigleisigen Strecke ohne Einrichtung für den Einspurbetrieb.Man unterscheidet drei Arten von doppelspurigen Strecken:
- Doppelspur mit Einrichtung für Einspurbetrieb.
- Doppelspur ohne Einrichtung Einspurbetrieb.
- Wechselbetrieb. Der Wechselbetrieb erlaubt das freizügige Befahren eines Doppelspurgleises in beide Richtungen auf jedem Gleis, ohne zusätzliche Verständigung des Lokführers, und ist heute der Standard. Die Strecke hat in jeder Richtung und für jedes Gleis Eingene Signale. Einspurbetrieb wirdauf doppelspurigen Strecken angeordnet, die nicht für beide Richtungen auf beiden Gleisen signaltechnisch ausgerüstet waren. Dabei galt das Signal des linken (richtigen) Gleises auch für die Fahrt auf dem rechten (falschen) Gleis.Für das Befahren von doppelspurigen Strecken, die nicht für den Einspurbetrieb eingerichtet waren, musste dem Lokführer die Erlaubnis für das Fahren auf dem falschen Gleis schriftlich erteilt werden.Da Streckenposten verpflichtet waren, Züge, die auf dem falschen Gleis verkehren, mit allen Mitteln anzuhalten, wurde nach Erhalt des Befehls für die Fahrt auf dem falschen Gleis auf Strecken ohne Einrichtung für den Einspurbetrieb das Signal "Falschfahrbetrieb" angezeigt – so wurde sichergestellt, dass der Zug nicht angehalten wurde.
Die FO/MGB hat keine Doppelspurstrecken, weder mit noch ohne Einspurbetrieb. Die RhB hatte auf dem Abschnitt Chur - Domat Ems. Dieser ist aber, nur für Schmalspurzüge, heute mittlerweile mit Wechselbetrieb ausgerüstet.
Die Fahlschfahrberechtigung wir heute nicht mehr verwendet.
Bearbeitet von Andreas Cadosch am 10.01.2025, 08:05
2 Personen haben sich bedankt
die Seite von Bruno Lämmli ist einfach super, schwer zu navigieren aber das liegt einfach an der Fülle von Informationen.
Viel Spaß
Michael
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:04
Hallo Michael, vielen Dank für die Erklärung. LG Mathias
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:04
Im alten schweizer Signalement war das obere rote Licht statt weiss (aber unten weiss) für das Anzeigen einer "Falschfahrt" zuständig ("bin auf falschem Gleis unterwegs"), und in Verbindung mit allen anderen roten Lampen zur Anzeige eines Signales, was kein Lokführer sehen will: "Notsignal", rundherum alles rot was rot leuchten kann, wenn z.B. infolge einer Entgleisung benachbarte Züge nicht profilfrei passieren können. Es bedeutet ungefähr soviel, "Egal auch welcher Richtung, ihr kommt, vor mir anhalten und nicht vorbeifahren."
Darauf stehen irgendwie alle Modellbahner, sonst wäre das bei Märklin nicht realsisiert ;)
In natura ist das einfach nur schlimm.
Auch alle Privatbahnen der Schweiz lehnen sich an die meisten Regeln der SBB an.
Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 10.01.2025, 08:04






