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Gartenbahn

Energiepuffer der LGB mfx Decoder

20 BeiträgeZurück zum Thread
  1. #1 · Becker Michael 21.12.2025, 08:28

    Das klingt als ob gar kein Puffer drinnen wäre oder nicht korrekt angeschlossen. Der LGB-Buffer hat 6 Goldcap in Serie a 2,7 Volt, ergibt 16,2 Volt und dürfte so um die 100 Ws Energie speichern. Das muss gehen. 

    Hast Du den Pufferbetrieb überhaupt freigegeben, also warst Du für CV 270 in der richtigen Page ? 

    Massoth hat ja ein Konkurrenzprodukt und schreibt darin: Zitat:

    1. Einstellungen im Decoder Im Decoder muss der Pufferbetrieb dazu konfiguriert werden. Hierfür gibt es eine eigene CV-Page. Dazu ist CV31 = 18 und CV32 = 1 zu programmieren. Eine mögliche Einstellung ist zum Beispiel die Pufferzeit in CV270. Weitere Infos entnehmen sie bitte der Anleitung des Märklin® Decoders. Zusätzlich sollte in CV29 der Analogbetrieb gesperrt werden mit Bit 2 = 0. 

    Da müssen mehrere Sekunden drin sein, "millisekunden" ist nichts. 

    Leider gibt es keine Innenaufnahmen der Lok im internet wo man den Buffer sehen kann, ich gehe davon aus das es derselbe ist den man auch nachrüsten kann. 

    Aber selbst mit einem simplen 10.000 uF ELKO wären es 2-3 Sekunden. 

    Wenn Du Zeit und Muße hast schau halt mal rein. Den Stecker zu vergessen einzustöpseln traue ich Györ zu ;)

  2. #2 · Becker Michael 21.12.2025, 09:11

    Für Selberbauer: Stecker ist aus der Familie MOLEX easy-on ;)

    MOLEX bei mouser

  3. #3 · Monscheuer Michael21.12.2025, 11:01

    Da ist bei Murksklin scheinbar ein ziemlicher Mist passiert. Offenbar hat man stinknormale ElKos mit 2200u statt mit ein paar Farad in die Loks mit "Millisekunden-Puffer" gebaut...

    Siehe auch Nachbarforum: https://www.spassbahn.de/forum/index.php?thread/19737-mlgb-ge-2-4-24451-no-222-unterschiedliche-spannungspuffer-in-der-serie-verbaut/

  4. #4 · Becker Michael 21.12.2025, 12:58

    Michel M schrieb: Da ist bei Murksklin scheinbar ein ziemlicher Mist passiert. Offenbar hat man stinknormale ElKos mit 2200u statt mit ein paar Farad in die Loks mit "Millisekunden-Puffer" gebaut...

    Oha, wirksam wie ein Stück Holz....

    Leider muss man Mitglied sein um den SBF Beitrag lesen zu können. 

    Grüße Michael

  5. #5 · Erwin Wüest21.12.2025, 13:12

    Besten Dank für den Hinweis, da die Anmeldung für Neumitglieder bis 4 Wochen dauern kann.....könntest du die wichtigsten Teile dieser Info hier reinkopieren, dann könnten wir alle es sofort lesen. Nochmals vielen Dank

  6. #6 · Erwin Wüest21.12.2025, 13:22

    Besten Dank für deine Ausführungen. (habe CV31+32 beachtet) JA CV29=34, CV270=20 wie in 24451 ausgelesen, aber auch mit Wert 100 probiert ohne spürbar längere Überbrückungsleistung. Im Decoder Zusatzbeschrieb sind für den Puffer KEINE Werkseinstellungen angeben, an die man sich halten, kontrollieren könnte!

  7. #7 · Monscheuer Michael21.12.2025, 14:44

    Erwu schrieb: könntest du die wichtigsten Teile dieser Info hier reinkopieren, dann könnten wir alle es sofort lesen.

    Ich kann Deine Bitte gut nachvollziehen, allerdings moechte ich das aufgrund der mir unklaren Urheberrechtssituation nicht tun.

    Der entsprechende Thread im Spassbahnforum begann mit einem Bericht ueber das "Nicht-Puffern" der in diesem Jahr neuen Ge2/4. Nach einigen Spekulationen ueber CV-Werte tauchten dann Bilder der Platinen mit den verbauten Elkos auf. Es wurden sowohl "schwarze" als auch "blaue" Typen verbaut - allesamt mit 2200u gelabelt. Betroffen ist wohl nicht nur die Ge2/4 sondern mehrere in diesem Jahr ausglieferte Loks. Im GartenProfi (Oktober 25) wird auf Seite 71 angeblich darueber berichtet, auch dass Murksklin selber ueberrascht war, was da geliefert wurde. Fazit: Da ist bei Murksklin wohl etwas mit den Stuecklisten schief gelaufen.

    Ein ebenfalls im SBF-Thread verlinktes YT Video:

    YouTube

    Man weiss in Goeppingen mittlerweile um das Problem und in der laufenden Produktion ist es angeblich behoben. Gemaess des Threads im SBF kommen an Maerklin wegen dieses Problems eingesandte Loks mit neuen - korrekt dimensionierten - Puffern im Farad-Bereich zurueck.

  8. #8 · Becker Michael 22.12.2025, 06:47

    Habe ich das richtig verstanden, die haben normale ELKO auf der originalen Platine verbaut ????  Dann bleiben von den 2200 uF ja nur noch 370uF (1/6) übrig, dafür eine Spannungsfestigkeit von 96 Volt....

    Auf der Goldcap Platine sind ja alle in Serie geschaltet, da die GoldCAP nur 2,7 Volt haben, also addiert 16,2. Dafür sinkt die Kapazität auf 1/6 was bei "Fahrädern" nichts macht, aber bei ein paar uF schon....

    Oh Mann....

    Da muss ich mal nachsehen, habe ja den Dekoder samt Anhang rausgeschmissen.

  9. #9 · Becker Michael 22.12.2025, 08:49

    Tatsächlich, derselbe Mist war in meiner 222....

    ELKO2.jpg 

    ELKO.jpg

    😎

  10. #10 · Becker Michael 30.12.2025, 18:39

    Also, alle in diesem Jahr gebauten Lokomotiven scheinen denselben Pseudo-Buffer zu haben. Meine 222 und ebenso die nagelneue Hge "DOM"...

    Die Schaltung, sofern man überhaupt von einer solchen reden kann, ist 6 mal ELKO mit 2200uF und 16 Volt Spannungsfestigkeit parallel, macht eine Summenkapazität von 13.200 uF oder 0,13 mF......

    Und 16 Volt ist absolut zu knapp, denn ALU-ELKO nehmen jede Spitze darüber übel,dauerhaft. 

    Die sehen dann so aus wie auf alten PC-motherboards, mit gewölbtem Deckel und so...  :(

    Da ist zwar eine Ladeschaltung auf dem mfx, aber die ist auf die GoldCAP ausgelegt.

    Das bringt evtl. bei einer Stainz was, aber niemals bei größeren Loks, dürfte so gut wie wirkungslos sein. 

    Die DOM ist frisch seziert, da lag es nahe diese Platine nachzumessen. Ist übrigens ein 4fach Multilayer, man fasst es nicht, für diese Platinenkosten hätte man GoldCAP kaufen können. 

    Grüße und Guten Rutsch, Michael

  11. #11 · Becker Michael 31.12.2025, 07:40

    Der "richtige" Buffer hat 6 SuperCap der Marke Cornell Dubilier Knowles Typ DGH505Q2R7 mit 2,7 Volt, 5 Farad.

    Jawohl 5 "Fahrräder" und in Serie geschaltet eine Spannungsfestigkeit von 16,2 Volt mit 5F/6 = 0,83 F.

    Also ganz was anderes als das was da so plötzlich aufgetaucht ist. 

    Grüße Michael

  12. #12 · Markus Jäckel02.01.2026, 18:32

    Hallo, bin auch mit an dem Bericht  im Spassbahn Forum beteiligt Andreas und mir ist es aufgefallen.  mit den Pufferspeicher in der LGB 24451 Ge 2/4 die beiden Lokomotiven stammen aus der gleichen Lieferung  von unserem Händler.  Weil Andreas seine minimal gepuffert war und meine überhaupt nicht schauten wir ins Gehäuse rein und merkten das verschiedene Pufferspeicher verbaut waren . Darauf meine zurück nach Märklin und wieder zurück zu mir , es wurden andere Pufferspeicher verbaut wie in unseren beiden Lokomotiven.  Der Test war positiv der Pufferspeicher funktioniert  nur stellte ich was anderes Fest auf den Rollenprüfstand beim Test als ich den Strom abschalte kommt ein Summton und die Lok reagiert auf keine Fahrbefehle bis der Pufferspeicher leer ist . Als ob der Decoder sich aufhängt nachdem Pufferspeicher leer nahm der Decoder wieder alle Befehle an .  Gut ich weiss das es nicht der Realität entspricht auf dem Rollenprüfstand womöglich im normalen Einsatz auf der Gartenbahnanlage wird der Fehler womöglich nicht vorkommen. 

    Ok wieder zurück nach Märklin mit der Fehderbeschreibung und ein Link zum Film .  Darauf hin wurde der von Massoth Pufferspeicher noch in der Alby Glatt  Ge4 / 4 II und in einem Harzbulle getestet der gleiche Fehler mit Summton und der Decoder reagiert nicht , unser Händler hat auch noch Lokomotiven wo der gleiche Fehler auftritt. 

    Überraschend bekam ich zum Stammtisch meine Lok von meinem  Händler mit der Aussage es läge an der Massoth Zentrale zurück ; sie konnten den Link zum Film nicht finden und den Fehler fanden sie auch nicht  , zuhause ausprobiert und der Fehler ist immer noch da.  

    Also im Spassbahn Forum nachgefragt  wer andere Zentralen hat den Test mal nach zu stellen.  Ergebnis  der Fehler taucht mit allen möglichen Zentralen auf auch mit einer CS3 . in der Zwischenzeit hat mein Händler direkt mit Massoth gesprochen und ja der Fehler sei mehrfach bekannt und hat überhaupt nichts mit unserer Zentrale zu tun . Wir haben auch Esu verbaute Komponenten in Lokomotiven getestet auch mit selbst gebauten  Pufferspeicher die funktiofunktionierten alle.

    Aktuell ist der Stand das wir unsere Lokomotiven zusammen bringen also meine Ge 2/4  zum drittenmal den Weg nach Göppingen mit einem von unserem Stammtisch und den Test vorführen  wird . Anbei noch der Link zum Testfilm . Gruß Markus 

    YouTube

  13. #13 · Becker Michael 03.01.2026, 09:22

    ...macht das alles noch Sinn, oder lieber gleich was anderes einbauen ?

  14. #14 · Sebastian Hochstetter03.01.2026, 20:45

    Hallo Markus,

    danke für das Video. Das scheint ja wirklich sehr ausgereift zu sein, was LGB da abliefert. Ich muss mal meine 222 checken. Andy hatte ja den Massoth Puffer eingebaut und damit gab es keine Probleme. 

    Dein Test finde ich schon sehr aufschlussreich und auch vergleichbar. Weil was passiert denn in freier Natur, wenn dort der Strom kurz weg ist? Dann fährt die Lok ja auch nicht weiter und bleibt stehen, oder habe ich das falsch verstanden? Wenn dann der Puffer leer ist, kannste die Lok von Hand weiter schieben und sie fährt wieder…. Alternativ rutscht sie noch vom stromlosen Abschnitt wieder in einer Stromabschnitt und hängt sich dann dort auf. Mit dem Ergebnis, dass der Puffer nie leer wird und die Lok dann noch bis morgen fiepend an dieser Stelle steht?

    Wie man es dreht und wendet, ich kann Deine Entscheidung die Lok erneut zu Märklin zu schicken nachvollziehen. Das Problem wird nur sein, sie haben aktuell keine Lösung, oder?

    Viele Grüße, Sebastian

  15. #15 · Kriemler Peter05.01.2026, 14:18

    Hallo zusammen

    es gibt leider nur eine Lösung, MFX raus und ein anständiger Decoder rein. Ich weiss, dass sind nochmals einige Investitionen. Ich habe alle meine neuen LGB-Lokomotiven umbauen lassen. Nun habe ich Ruhe und alles funktioniert.

    Solange LGB/Märklin an diesen Spieldecodern festhalten, wird sich nichts ändern. Leider.

    Herzliche Grüsse von Peter

  16. #16 · Becker Michael 05.01.2026, 15:42

    Die HGe 4/4 II "DOM" hat seit heute auch einen ESU samt neuer Grundplatine. Die Ge 2/4 "222" ebenso. 

    Auf den Test, wie deren mfx mit dem Spiezeug-"Energiespeicher" reagiert, habe ich verzichtet, vergebliche Liebesmüh'.

    Sind leider ca. 200 EUR die man einfach als Mehrkosten einkalkulieren muss, solange Märklin nicht lernen will. :(

  17. #17 · Becker Michael 11.01.2026, 07:40

    ..noch was Lustiges (oder beschämendes..). Während bei der von Erwu beschriebenen "222" sowie meinen beiden HGe 4/4 nur lapidar "Pufferkondensator" als Symbol angegeben ist, hat man sich bei der noch nicht lieferbaren FO-Variante gerade so herausgerettet.... 

     puffer.jpg

    🤪 also abhaken die Sache, da wird Märklin nichts weiter investieren.

  18. #18 · Herbert Schneider11.01.2026, 12:50

    Hab gar nicht gewußt, dass es auch kurze Elkos gibt damit das ein kurzer Energiespeicher wird...typisch Murxlin.

    Grüsse

    Herby

  19. #19 · Markus Jäckel26.03.2026, 19:20

    Hallo allerseits, 

    ich habe meine Ge 2/4 vom Stammtisch zurückbekommen. Sie wurde bei Märklin zusammen mit anderen Lokomotiven von einem Mitglied unseres Stammtischs in Göppingen vorgeführt. 

    Da unser Händler offenbar der einzige ist, bei dem dieses Problem aufgetreten ist, wurde ihm erklärt, es handle sich um Einzelfälle. Zwei der mitgebrachten Lokomotiven wurden dortbehalten, und es sollten die Decoder ausgetauscht werden – so wurde es ihm zumindest gesagt. 

    Nach dem Stammtisch habe ich die Lok wieder mit nach Hause genommen und am nächsten Tag meinen Händler angerufen, um zu erfahren, was genau an meiner Lok gemacht wurde. Leider konnte er mir dazu nichts sagen, da er selbst keine Informationen erhalten hat, als die Lok bei ihm wieder eingetroffen ist. 

    Also habe ich den Test auf dem Rollenprüfstand erneut durchgeführt. Der Decoder reagiert bei Stromunterbruch nach wie vor nicht korrekt. Auch der Summton bleibt bestehen, bis der Pufferspeicher vollständig entladen ist. Fazit: Es hat sich nichts geändert. 

    Anschliessend habe ich einen Testkreis aufgebaut. Die Lok durfte den Pufferspeicher etwa 5 bis 10 Minuten aufladen. Danach habe ich ein Schienenprofil mit Klebeband abgeklebt, um einen stromlosen Abschnitt zu simulieren, und die Lok mit Sound und Licht darüber fahren lassen. Ich habe den stromlosen Abschnitt schrittweise bis auf etwa 50 cm verlängert – die Lok fährt problemlos darüber. Der Pufferspeicher überbrückt das ohne Weiteres. Das funktioniert also so, wie es sollte. 

    Gruss Markus

  20. #20 · Erwin Wüest10.08.2026, 15:12

    Während der Energiepuffer in der High-End Lok 26601 RhB Ge 6/6 Krokodil fast eine halbe Minute hält, sind es in der 24451 RhB Ge 2/4 mehrere Sekunden. Aber in der 28447 RhB Ge 4/4 II sind es bestenfalls ein paar Millisekunden! Absolut ungenügend. Ich habe die CV 260-290 etwas erhöht, was die Überbrückungszeit verlängert hat, aber immer noch weniger als eine halbe Sekunde anhält.

    Was sind Eure Erfahrungen mit dem Energiepuffer? Danke für Infos