Defekte Bodenplatte Kiss Ge 6/6 II
Gartenbahn
ich übernehme überhaupt nichts! (das war ja zu erwarten.. ;) )
Ja, wenn jeder die Fabrikation der hesga Antriebe übernehmen könnte, dann hätte "jeder" wohl auch gewusst, was KISS machen müsste...
Das ist doch müßig und wohl nicht realistisch. Auch benötigt nicht jede KISS Lok ein hesga Getriebe, aber die HGe 4/4 II schon (übrigen die HGe 4/4 I von SCHEBA auch). Übrigens macht ein hesga Antrieb alleine noch lange keine gute Lok.
Musste man die hesga Getriebe für 1500.- € (ich glaub es waren zwar 1380.- CHF, was auch beim heutigem € Kurs nie und nimmer 1500.- gibt) selber bezahlen?
Also ich nicht.. :)
LGD
Bearbeitet von Neumann Daniel am 03.10.2015, 17:30
ich übernehme überhaupt nichts! Habe lediglich meine bedenken zu den Kiss Antrieben HGe 4/4 II und Ge 6/6 I geäussert. Dass ich Heute weiss wie ein funktionstüchtiger Antrieb gebaut sein muss kommt, weil ich die Fabrikation der HESGA Antriebe übernommen habe. Mit dem Konstrukteur dieses Antriebes habe ich auch Heute noch sehr guten Kontakt. Weitere HGe 4/4 II Antriebe werde ich keine mehr herstellen, habe 40 Stück hergestellt, 30 sind nun verkauft und zwei reserviert. Die restlichen 8 Antriebe brauche ich für meinen Eigenbau. Meine Kiss Ge 6/6 I werde ich umbauen bevor die Lok die erste Fahrt macht. Es ist aber traurig wenn man für eine Lok über 2500 Euro bezahlt, welche später mit nochmals mit 1500 Euro nachgerüstet werden muss damit sie auch einen Zug von 6 Wagen eine 4% Steigung in Adhäsionsbetrieb hochziehen kann. Auf einer Zahnradstrecke verlange ich weit mehr als 12%. So, nun werde ich mich zu diesem Thema nicht mehr äussern, meine Loks haben keine Antriebsprobleme, dafür habe ich gesorgt.
Kiss täte gut daran, sich mal erklären zu lassen wie ein funktionstüchtiger Antrieb gebaut werden muss.. und Du übernimmst das jetzt?
Bei einem Gespräch mit einem KISS Mitarbeiter wurde mir anschaulich erklärt. "Es gäbe immer Jemand, der sobald das Modell auf dem Markt sei, genau wisse wie man es hätte machen können oder müssen". Es wurde KISS sogar schon angeboten, dass ganze CAD Konstruktionen für ein Getriebe zur Verfügung gestellt würden, damit ein wirklich perfekter Antrieb realisiert werden könnte. *Nur sei dann bis zur Produktionsreife leider nichts bei KISS eingetroffen. :dry: *
Ob und warum die Ge 6/6 I Probleme beim Antriebsritzel haben können, kann ich als Laie nicht nachvollziehen. Denke aber, dass KISS doch schon einige Antriebe gemacht hatte, die keine Probleme hatten. Und gerade im Fall der HGe 4/4 II haben sie im höchsten Masse Kulanz bewiesen!
Übrigens sucht der VW Konzern auch gerade Leute, die jetzt genau wissen wie man es hätte machen sollen... B)
LGD
Es ist der Standardantrieb für KISS Messingmodelle, auch in anderen Spurweiten.
Nach meinen Infos war im Prototypenstadium zunächst wie beim Original allein die Blindwelle angetrieben und die 3 Achsen nur über das Gestänge. Da gab es wohl schon Hinweise auf mechanische Probleme, sodaß dann die mittlere Achse angetrieben wurde. Aus meiner Sicht gibt es zwei Probleme bei dieser Konstruktion:
- Möglicherweise sind die Metalllegierungen der Schnecke und Zahnräder nicht mehr so hochwertig
- Durch die R2(1) Fähigkeit sind die Achsen extrem seitenverschieblich und die Kurbelzapfen überlang, das führt zu einer erheblichen Steigerung der Reibung der Gestängeübertragung in Kurven, da die Kraftübertragung nicht mehr im 90° Winkel erfolgt.
Nach den Bildern von Ernst habe ich mein Kroko einem 100Std. Dauerlauf auf dem Rollenprüfstand unterzogen und anschließend die Getriebe inspiziert, keine wesentliche Abnutzung. Bei den Testfahrten auf R 2 fällt aber ein erhebliches Knirschen im Gestänge auf, das auch nach Schmierung der Kurbelzapfen nicht wesentlich abnimmt.
Man hätte es wohl besser bei einer R3 Tauglichkeit belassen und das bessere Konzpt wäre der Antrieb beider Aussenachsen mit wenig Seitenspiel gewesen mit einer seitenverschieblichen Mittelachse ohne Antrieb. Oder gar der Antrieb aller 3 Achsen eines Drehgestells.
Grüsse
Herby
Habe mir die Seite von Ernst Reutimann angesehen und auf keinem Bild kann ich die Lagerung der Schnecke sehen und somit auch keinen Kommentar dazu abgeben. Die Bilder, welche mir gezeigt wurden zeigen, dass die Schnecke kein Gegenlager hat und das ist aus mechanischer Sicht voller Murks. Bei allen Maschinen und Apparaten welche ich bis Heute gesehen habe, ist die Schnecke gegengelagert und für eine dauerhafte Funktion ein muss. Alles andere wird auf die Dauer nicht halten und das nicht nur im Modellbau so sondern überall wo ein Schneckengetriebe im Einsatz ist. Manfred
Nun dieser Antrieb ist seit vielen Jahren im Einsatz und erprobt, zum Beispiel in meiner Ge4/6 und in der G4/5.
allerdings hat man hier ein klein wenig anders konstruirt, was vieleicht das Problem ist:
in der Ge4/6 ("schöne Oerlikonerin") und in der G4/5 sind alle Achsen mit einem solchen Getriebe ausgestattet, und diese mit Kardanwellen verbunden.
Beide Loks habe ich und die sind uralt und zeigen Null Verschleiß am Zahnrad
Bei der Ge6/6 "Kroki'" ist nur die mittlere Achse angetrieben und der Rest (soll) über die Kuppelstangen mitgenommen werden. Wenn die jetzt klemmen wird's eng für das Zahnrad. Bei Ernst Reutimann sient man Bilder auch von einem neuen Ersatz-Zahnrad, dessen beginnender Verschleiß auch schon wieder mehr ist als das was meine beiden Uralt-Loks haben.
:blink:
An sich ist das ein feines Getriebe nur irgendetwas drumherum passt nicht und das sieht man halt erst im Dauerstreß.
Grüße
Michael
Eigentlich gehört es nicht hier her, aber es passt wunderbar zu Kiss. Gestern wurden mir Bilder von einem offenen Antrieb der Kiss Ge 6/6 I gezeigt wo das Schneckenrad so zerstört ist, dass die Schnecke nicht mehr auf dem Schneckenrad greifen kann. Dass die Lok nicht mehr fährt ist mir bei diesem Anblick klar. Auch klar ist für mich, dass eine solche Konstruktion auf die Dauer nicht funktionieren kann und ich stelle mir die Frage: Ist eigentlich Kiss nicht in der Lage ein funktionstüchtiger Antrieb zu entwickeln, dabei denke ich auch wieder an die HGe 4/4 II. Solche Antriebe wie diese Zwei ist in meinen Augen totaler Pfusch. Kiss täte gut daran, sich mal erklären zu lassen wie ein funktionstüchtiger Antrieb gebaut werden muss, einen Antriebl von Hesga könnte da als Vorbild gute Dienste leisten. Meine Meinung ist, eine Lok in dieser Preislage sollte eigentlich auch mit funktionstüchtigen Antrieben bestückt sein. Eines ist sicher, mein Kiss Kroki wird andere Antriebe erhalten bevor es überhaupt einmal aufgegleist wird. Manfred
Das ist eine größere Story, die damals bei dem "Kurzschluss" thema mit behandelt wurde.
in Kürze:
man hat seitens KISS damals von Stecker auf Kabel-Anschluss beide den Getrieben umgestellt (2te Serie) , aber die alten Kabel mitgeliefert.
die Leute die da das dann montiert haben haben dann eine Drehung in die Adaption eingebaut...
Also ist Vorwärts rückwärts und umgekert.
um das zu korrigrieren hat man das Licht anderesrum angeklemmt und das Fahrtrichtungs-bit im CV 49 umgedreht...
also mehrfache Negation ist irgendwann mal richtig rum... ;)
Ich habe das bei allen meinen Ge4/4 und Ge6/6-II saniert mitsamt den Getrieben. War ein Aufwasch.
Also, normal ist links bei X1 die "Vorwärts-Seite" für ALLE Stecker.
Grüße
Michael
Hallo Michael,
ja, es stimmt, das Motherboard ("Massoth Spur G DCC Interface"), das KISS in meiner Ge 6/6 verbaut hat, ist nun nicht mehr auf der vorderen, sondern auf der hinteren Hälfte der zweiteiligen Bodenplatte montiert. Da ich das Board aber mit den beiden mittleren Bohrungen fixiert habe, ist es auch nicht gegenüber der alten Lage um 180 Grad verdreht.
Was ich mir beim Verkabeln erst wieder vergegenwärtigen mußte, ist Folgendes: Auf dem Motherboard sind nur zwei Buchsen beschriftet, nämlich die für Gleis/Motor vorn (auf der X1-Seite) und die für Gleis/Motor hinten (auf der X2-Seite) - soweit so gut. Was sich mir allerdings nicht erschließt und erst durch Probieren klar wurde, ist die Tatsache, dass die Buchsen für das Licht hinten sich auf der X1-Seite befinden, also da, wo Motor/Gleis vorn ist, und umgekehrt - ist halt so und auch nicht weiter tragisch, wenn man es weiß (bzw. herausgefunden hat).
Oder habe ich Dich falsch verstanden ?
viele Grüße Wolfgang
DCC-Greenhorn schrieb: Aber der Reihe nach: Auf den neuen Platten waren schon entsprechende 2,5 mm-Sacklöcher vorhanden, in die dann nur noch ein M3-Gewinde geschnitten werden mußte, damit Decoder bzw. das "Spur G DCC Interface" von Massoth und der Lautsprecher befestigt werden konnten. Dann aber ein kurzes Zögern, bis wieder klar war, dass auf dem Interface die Buchsen für die Mini-Stecker "Licht hinten" (unten und oben) sinnigerweise auf der X1-Seite mit der Buchse für Gleis/Motor des vorderen Drehgestells angeordnet sindtzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz und umgekehrt (warum eigenlich ?).
Das Geheimnis kann ich lösen, es sind nicht die Buchsen am Dekoder/motherboard vertauscht, sondern die Löcher sind in der anderen Platte bei den neuen Prototypen...also 180 'Grad verdreht wenn man beide verbindet.
Dass bei der Probefahrt auf einem Rollenprüfstand die Räder des vorderen Drehgestell sich nicht drehten - Pech ! Daran ist nun wahrhaftig nicht die neue Bodenplatte schuld. Wie sich herausstellte, hatte sich eine Litze von einer Lötfahne des Motors gelöst und mußte neu angelötet werden =>> Happy End !
viele Grüße Wolfgang
Nund denn, das ist ein ganz altes Problem und hieß mal "Kurzschluss im Getriebe", weiteres bei This Manhard oder hier im Forum, aber ganz weit unten in der Vergangenheit.
:)
Michael
Und jetzt noch das Ende der Story: Um es vorwegzunehmen, meine Ge 6/6 II ist wieder zusammengebaut und läuft; an dem exakten Spaltmaß zwischen den beiden Gehäuse-Hälften hätte selbst Ferdinand Piech sicher seine reine Freude.
Aber der Reihe nach: Auf den neuen Platten waren schon entsprechende 2,5 mm-Sacklöcher vorhanden, in die dann nur noch ein M3-Gewinde geschnitten werden mußte, damit Decoder bzw. das "Spur G DCC Interface" von Massoth und der Lautsprecher befestigt werden konnten. Dann aber ein kurzes Zögern, bis wieder klar war, dass auf dem Interface die Buchsen für die Mini-Stecker "Licht hinten" (unten und oben) sinnigerweise auf der X1-Seite mit der Buchse für Gleis/Motor des vorderen Drehgestells angeordnet sindtzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz und umgekehrt (warum eigenlich ?).
Die Gehäuse-Hälften aufgesetzt, das Ganze auf den Kopf gestellt, um das Gehäuse zu verschrauben, doch siehe da, die entsprechenden Löcher (4 x pro Hälfte) in der Bodenplatte fluchteten nicht ganz mit den Gehäusebohrungen. Grund dafür ist wahrscheinlich, dass ich mich bei den Bohrungen für das Knickgelenk an der alten Spritzguß-Bodenplatte orientiert hatte, aber erst jetzt bemerkt hatte, dass die Bohrungen für die Gehäuse-Befestigung der alten Platte Langlöcher waren. Folglich mußte ich auch bei der neuen Bodenplatte die Löcher etwas aus-/auffeilen (jeweils Richtung Kopfende) und dann klappte auch die Endmontage.
Dass bei der Probefahrt auf einem Rollenprüfstand die Räder des vorderen Drehgestell sich nicht drehten - Pech ! Daran ist nun wahrhaftig nicht die neue Bodenplatte schuld. Wie sich herausstellte, hatte sich eine Litze von einer Lötfahne des Motors gelöst und mußte neu angelötet werden =>> Happy End !
viele Grüße Wolfgang
Ich bin echt gespannt wann die definitive Ausführung mit den notwendigen Korrekturen geliefert wird.
Am einen Arbeitsort in meinem früheren Leben gab es öfters auch solche Verzögerungen, zur einen Gelegenheit bemerkte ein Kunde: "Ist doch interessant dass es für ein Kind nur neun Monate benötigt. Aber ein Schweizer Hersteller das, mit dringenden Korrekturen, in der Zeit nicht schafft." Nein, das war nicht an mich gerichtet ;) , das war dem Geschäftsinhaber eins ans Schienbein; ich stand da als Kundendienstler nur daneben. ;) :lol:
Bearbeitet von RhB_HJ am 27.09.2015, 00:19(Grund: Schreibfehler.)
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
:) Hallo Wolfgang, danke für deine Informationen über deine Aktivitäten der Problemlösungen. Klingt sehr positiv. Wünsche dir nun noch eine gute Hand mit dem ganzen elektr. Einbau und viel Fahrspass.
Evtl kannst du die Ge 6/6 II an unserem RKB-Nikolausfahrtag am 05.12.15 mal mitbringen, dann sind auch einige der davon Betroffene anwesend.
**Viel Bahnspass Manfred Filme von und über meine Bahn: **http://de.youtube.com/Kreuzhofbahner
Ich habe mich also an die Arbeit gemacht mit der zweiteiligen Bodenplatte (aus der Vorab-Serie) für die Ge 6/6 II. In der Tat sind die Teile aus Stahl und pro Hälfte knapp 600 g schwerer als die alten Zinkguss-Platten; insgesamt bringt die Lok mit den neuen Bodenplatten also über ein Kilo mehr auf die Waage ( ! ).
Wie schon früher geschrieben, fluchteten die Bohrungen für das Knickgelenk nicht. Um diesen Fehler zu beheben, habe ich wie Michael die Bohrungen ausgebohrt, ein M8-Gewinde hineingeschnitten und dann eine neue Bohrungen gesetzt, zuletzt mit einem 6,1 mm-Bohrer. Leider habe ich da aber gepatzt und mußte die Hilfe eines befreundeten Metallbauers in Anspruch nehmen, der mir die Löcher wieder zugeschweißt hat (WIG-Verfahren). Da kam ich dann mit meinen Bohrern nicht mehr weiter, so dass der Metallbauer mir die 6.1 mm-Bohrungen akurat gesetzt hat - die erste Hürde war damit genommen.
Wie schon zuvor angemerkt, sind die Aufnahmen für die beiden Drehgestelle separate kleine Platten, die an die Bodenplatten angeschraubt werden - so weit, so gut. Michael hat aber schon darauf hingewiesen, dass die Höcker für die Längs- (vorne) und die Querneigung (hinten) gegenüber der alten Bodenplatte zu eng beieinander liegen. Daher habe ich auf den Drehgestellen den Wulst um den Drehzapfen auf eine plane Eben um den Drehzapfen abgefeilt - Problem # 2 behoben.
Bei einem Probeaufbau des Gehäuses fiel mir auf, dass der Spalt zwischen den beiden Gehäuse-Hälften sich nach oben hin verjüngte, folglich das Gehäuse einem leichten Abknicken beim Übergang von der Ebene in eine Steigung entgegenstand. Eine Begutachtung der beiden Bodenplatten auf den montierten Drehgestellen ergab, dass die beiden Hälften im Bereich des Knickgelenks einen Tick abgesengt waren. Dem habe ich abgeholfen, indem ich beim mittleren Fahrgestell eine Unterlegscheibe (1,1 mm dick) zwischen Gehäuse und Öse so eingebaut habe dass das Fahrgestell nach wie vor noch leicht gegen die Längsachse verdreht werden kann - Problem # 3 gelöst.
Jetzt muss ich nur noch die ganze Elektrik / Elektronik wieder in der Lok unterbringen, dann steht einer Wieder-Indienst-Stellung der schönen Ge 6/6 II von KISS nichts mehr im Wege, vermutlich sogar mit einer deutlich höheren Zugkraft (wegen des höheren Gewichts).
Allen Kollegen und der Fa. KISS wünsche ich, dass die neuen (nachgebesserten) Bodenplatten bald verfügbar sein werden, denn damit ist der Spaßfaktor der Ge 6/6 II zweifellos noch größer.
viele Grüße Wolfgang
dneu schrieb:
Die Aussage der Quelle betraf allgemeine Erfahrungen. An solchen bin ich als früherer Hersteller in der Branche immer besonders interessiert. Genau so hab ich das verstanden ;) Wobei die ungenannte *Quelle * am aussagekräftigsten ist. Damit lässt sich doch was anfangen. Es ist egentlich schon gut, dass es solche "Quellen" und "ich habe gehört" Typen gibt. Oder? ;)
LGD
Ganz klar :) B) Solche Branchenquellen sind Gold wert, selbst wenn man nur seine eigenen Eindrücke, im Nachhinein, bestätigt bekommt. Das läuft alles unter "Track record" (Leistungsaufzählung) und hilft der Meinungsbildung.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Die Aussage der Quelle betraf allgemeine Erfahrungen. An solchen bin ich als früherer Hersteller in der Branche immer besonders interessiert. Genau so hab ich das verstanden ;) Wobei die ungenannte *Quelle * am aussagekräftigsten ist. Damit lässt sich doch was anfangen. Es ist egentlich schon gut, dass es solche "Quellen" und "ich habe gehört" Typen gibt. Oder? ;)
LGD
dneu schrieb: Ist das nun eine rhetorische Frage um die Forumsaktivität etwas anzukurbeln?> Weiss nun jemand genaueres im Bezug auf die neuen Bodenplatten? Oder sind die "Muster" immer noch in der Nachbesserungs-/Korrekturphase?
Frag doch mal Deine Quelle: Aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren war, sind einige Abnehmer ob dem Verzug nicht überrascht..... Es vereinfacht Konversationen ungemein, wenn der Fragesteller die Antwort zur Frage schon weiss ;) LGD
Von rhetorisch keine Spur! Mich interessiert ob und wann Ersatz - der passt - geliefert wird. Die Aussage der Quelle betraf allgemeine Erfahrungen. An solchen bin ich als früherer Hersteller in der Branche immer besonders interessiert. ;) ;)
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Ist das nun eine rhetorische Frage um die Forumsaktivität etwas anzukurbeln?> Weiss nun jemand genaueres im Bezug auf die neuen Bodenplatten? Oder sind die "Muster" immer noch in der Nachbesserungs-/Korrekturphase?
Frag doch mal Deine Quelle: > Aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren war, sind einige Abnehmer ob dem Verzug nicht überrascht..... Es vereinfacht Konversationen ungemein, wenn der Fragesteller die Antwort zur Frage schon weiss ;) LGD
Weiss nun jemand genaueres im Bezug auf die neuen Bodenplatten? Oder sind die "Muster" immer noch in der Nachbesserungs-/Korrekturphase? Wie (leider) aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren war sind einige Abnehmer ob dem Verzug nicht überrascht. :ohmy: :ohmy: Ob das wohl Gründe hat? fragt sich vielleicht manch ein Skeptiker. ;) :(
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Ja, so ist das eben.
Dass die Bodenplatten aus Stahl gefräst wurden hatten die KISS-"Insider" leider (noch) nicht erwähnt, letzte offizielle Kiss Meldung lautete auf Formen.
Ich gehöre weder zu irgendwelcher Insidergruppe, noch (ver)bindet mich ein spezielles Verhältnis mit irgendeinem Hersteller.
ABER eines weiss ich, aus Erfahrung, sehr genau: wenn man die Design/Konstruktionsphase und die Herstellung genau dokumentiert wird auch bei einer Nachserie alles Bestens passen.
Ich warte jetzt auf Bescheid von der Firma Kiss wie die Korrektur/Reparatur nun läuft. Alle weitere Diskussion zu dem Thema erübrigt sich.
Übrigens in meinem früheren Leben hätte ich die Sache, nach 3 Monate Wartezeit ohne weiteren Bescheid, mit einem meiner vielen Kunden besprochen, wenn möglich peha angefragt ob er die Zeichnungen zur Verfügung stellen würde/könnte und die Teile herstellen lassen. Ganz weit im Westen von Canada ist leider nicht das gleiche wie die Industrieballung rund um Toronto, Ontario.
Bearbeitet von RhB_HJ am 17.07.2015, 17:53
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Und daher haben weder Andreas noch ich hier groß heraus posaunt das wir welche haben, weil Andreas genau das vorraus gesehen hat, was hier prompt los geht..
Jeder weiss alles, jeder kennt die bessere Lösung und sowieso.
Willkommen im Club Mibema, genau DASS ist es, was mich manchmal etwas "akzentuiertere" Postings schreiben lässt. Auch wenn mir bewusst ist, dass dies in anderen Foren kaum besser sein wird.
Der ist dann noch ganz gut: "> Wer weiss schon wie lange der neue Guss halten wird. " Die Platten sind aus Vollstahl gefräst. Ich könnte mir auch vorstellen, warum die Löcher für das Gehäuse nicht ganz passen. Wurden vielleicht die Masse der 1. Serie mit den Blechböden verwendet?? Das liesse sich vermutlich mit Langlöchern korrigieren.
LGD
Bearbeitet von Neumann Daniel am 17.07.2015, 16:49
Was ich noch hätte beifügen sollen - es ist anscheinend wichtig :blink: - die Distanz zwischen Coldstream und Viernheim ist ca. 7860 km, nur mal schnell um die Ecke liegt nicht drin. Anderseits wenn man eine definitive Antwort hätte, könnte man die Bodenplatten-Teile am 5. August im Reisegepäck mitnehmen. Hat man aber nicht! :angry:
Nun eine Tasse Tee und an der Alphütte weiterbauen.
Bearbeitet von RhB_HJ am 17.07.2015, 02:20
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
vor drei Monaten und zwei Wochen
hesch schrieb: Habe heute bei KISS angerufen. Freundliche Antwort, es müssen neue Formen hergestellt werden, das dauert. Wie lange? Ist noch nicht abzusehen, aber mein Fall wäre registriert.
Grüsse
Herby
...........................
Ja und genau so stand es hier im Forum, angeblich die freundliche Antwort von jemandem bei der Firma KISS. Wenn man die Teile aus Stahl fräst braucht es sicher keine "neuen Formen".
Meine Fragen lauteten
wundere ich mich wie 1. die Konstruktionsphase dokumentiert wird, 2. welche Toleranzen in der Herstellung eingehalten werden, 3. wie es möglich ist, dass sich zwischen zwei Serien solche Unterschiede rausstellen. Hmmmm...
Zu unbequem??? :blink: :huh:
Bearbeitet von RhB_HJ am 17.07.2015, 01:56
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
RhB_HJ schrieb: Wenn ich das aus weiter Ferne beurteilen darf, ist seine Lösung die bessere. Wer weiss schon wie lange der neue Guss halten wird.
Nein, darfst Du nicht!
Was für ein Guss? Die Platten von Günter Kiss sind aus Stahl gefräst, echte Qualität, nur eben die ersten Prototypen.
...soviel zum Thema "aus der Ferne"....
Und bei Protos muss nicht alles i.O. sein und ist meist nicht alles auf Anhieb i.O. Dafür macht man die ja.
Und daher haben weder Andreas noch ich hier groß heraus posaunt das wir welche haben, weil Andreas genau das vorraus gesehen hat, was hier prompt los geht: Jeder weiss alles, jeder kennt die bessere Lösung und sowieso.
Kapiert eigentlich keiner das die Fa. Kiss hier in keiner Bring-Schuld mehr ist ???? Nur das Günter Kiss noch nach der alten Devise handelt "für einen Kaufmann gibt es schlimmeres zu verlieren als Geld....seinen guten Ruf" und dafür gibt es hier Häme von Leute die die neuen Platten nicht einmal gesehen haben aber wissen das sie schlechter als andere sind.
:angry:
Michael
Bearbeitet von Becker Michael am 16.07.2015, 23:38
Also für mich sieht die Sache so aus:
Ich bekomme irgendwann die Mail, das die Bodenplatten da sind!
Dann sende ich meine Loks nach KISS!!!
Und gehe dann davon aus, das sie in angemessener Zeit funktionstüchtig zu mir zurück kommen!!!
Ich werde da nicht anfangen zu basteln!!!
Mache ich sonst bei Fertigprodukten auch nicht!!!
Gruß Dieter
peha schrieb: Hallo Manfred,
genau das ist richtig, ein jeder Betroffene sollte sein Problem bei Kiss anmelden.
Unabhängig davon wurde das letzte Teil gefertigt, der lose und noch nicht ausgerichtete Zusammenbau sieht inzwischen so aus:
... und aus anderer Perspektive dann so:
Noch bleibt die Durchgangsbohrung für die Knickachse, das Schneiden der Gewinde und das Verschweißen der Platten. Abschließend die Lackierung in "Kiss"-grau.
Im Hintergrund die drei Einzelteile, die jeweils zweimal benötigt werden.
peha
Da peha seine Lösung bereits vor sieben Monaten präsentierte, würde mich interessieren wie der Rest der Aktion verlief. Wenn ich das aus weiter Ferne beurteilen darf, ist seine Lösung die bessere. Wer weiss schon wie lange der neue Guss halten wird.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Aha am 16 Juli 2015 ist die Lage so.
Die Ersatz-Bodenplatten liegen nun bei KISS.
Angeblich passen Bohrungen nicht so wie sie sollten, eventuelle, individuelle Anpassungen erforderlich.
Meine Fragen in meinem vorherigen Beitrag scheinen also berechtigt.
Wie geht's nun weiter? Müssen die defekten Bodenplatten deshalb nach KISS gesandt werden, damit man die Ist-Masse ermitteln kann? Letzte Nachricht von KISS erhielt ich am 12 Jan 2015
Die Email legen wir uns auf Wiedervorlage. Sobald die neuen Böden an Lager sind melden wir uns bei Ihnen.
Also nochmals Tee trinken, ja.
Genaue Fragen wie das bei KISS eigentlich läuft sind wahrscheinlich noch lange kein Geschrei. Gerade dann nicht, wenn ich die Beiträge lese in denen andere Hersteller durch die Mangel gedreht werden. Apropos Qualität, sorry ich bin nicht nur erblich belastet - als QC in einem Hi-Tech-Betrieb in dem Null-Ausschuss die Devise war ergibt's sich das - ich bin auch von BEMO total verwöhnt worden. Da stimmte Qualität/Preis/Leistungsverhältnis immer - einziger Ausrutscher war die Erstserie der Ge6/6", die hatte zuwenig Gewicht — zusätzliches Gewicht habe ich selbst eingebaut, lang bevor die Ersatzgewichte von BEMO verfügbar waren.
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
:cheer: Hallo Michael, hallo Wolfgang,
prima, dass ihr euch mit der Sache befasst. Freut mich, wenn ihr bald evtl schon positive Ergebnisse vermelden könnt. Hier auf der RKB in Ramstein wartet auch noch ein Exemplar auf eine Montage. Evtl könnt ihr beiden euch ja am RKB -Nikolausfahrtag am 5. Dez. 15 auch persönlich kennenlernen und dann insgesamt 3 Stück wieder aufgeweckte Kiss Ge 6/6 II auf der Anlage fahren lassen .(Meine ist dann auch dabei !) :lol:
**Viel Bahnspass Manfred Filme von und über meine Bahn: **http://de.youtube.com/Kreuzhofbahner
mibema schrieb: Andererseits, würde man einfach ausliefern geht das Geschrei dann gleich wieder los wenn was nicht passt.
Aha, geht also schon los..... :S
Genau das war der Grund warum ich bislang nichts geschrieben habe...es bringt nämlich nichts.
:angry:
Michael
Liebe Rhätische-Bahner,
damit kein falscher Eindruck entsteht: Herr (Günther) Kiss (= Senior) hat mich in unserem Telefonat ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die Muster-Platten, wie sie im Augenblick vorliegen, Toleranzen aufweisen und bearbeitet werden müssen. Das habe ich so akzeptiert, da ich glaube, entsprechende Möglichkeiten selbst zum "fine tuning" zu haben bzw. sich entsprechende Leute in meinem Bekanntenkreis finden.
Insofern sehe ich die Vorab-Auslieferung der Bodenplatte an mich als großen Vertrauensbeweis seitens Herrn Kiss. Ich halte es daher im Augenblick für nicht angebracht, sich jetzt schon über Toleranzen aufzuregen und Kritik an den noch nicht ausgelieferten Bodenplatten zu üben - das sind ja noch ungelegte Eier !
Über meine Fortschritte mit dem Vorab-Exemplar werde ich aber gern hier zu gegebener Zeit berichten.
Viele Grüße Wolfgang

