- #1 · Neumann Daniel 23.09.2019, 17:39
Edelstahlprofile von Trainli (nicht Trainline) auf LEBU Schewellenroste, einmal einspeisen (nicht alle 3m einspeisen), aber alle Schienenstösse verlötet!
Und haben auch Zahnstangenstühle.
LGD
- #2 · Andreas Cadosch 23.09.2019, 17:51
Und dann noch die gefrästen Zahnstangen, auch aus Edelstahl! dazu, dann wird's ganz edel..
Andreas
- #3 · Klaus Himmelreich23.09.2019, 18:13
Ich habe Edelstahlgleise und Edelstahlweichen seit 18 Jahren draussen. Die Weichen sind noch von Scheba. Will nichts anderes haben.
- #4 · RhB_HJ23.09.2019, 19:26
a.cadosch schrieb: Und dann noch die gefrästen Zahnstangen, auch aus Edelstahl! dazu, dann wird's ganz edel..
Andreas
:laugh:
Das wird dann wahrscheinlich vom Zahnrad abhängen das da eingreift.
:lol:
- #5 · Andreas Cadosch 23.09.2019, 19:30
Das wird dann wahrscheinlich vom Zahnrad abhängen das da eingreift.
Nein, hat keinen Einfluss. Die Zahnstange ist übrigens nicht aus Stahl, sondern Alu. Und bei einem User, der NUR Zahnrad fährt, seit längerem mit Erfolg im Einsatz.
Andreas
- #6 · Gerhard Gasch23.09.2019, 19:32
Hm, Sind die Zahnräder in den Loks aus Kunststoff? Auch wenn ich Edelstahl richtig gut finde würde ich aus Verschleißgründen eher andersrum denken, Edelstahlzahnrad in der Lok und Zahnstangen aus Kunststoff. Bei Alu hängt es von der Legierung ab, wenn es blüht wirds übel.
Gruß Gerhard
- #7 · Andreas Cadosch 23.09.2019, 19:36
Zahnrad ist (sind) Kunststoff. Wegen der LGB Zahntange.
Andreas
- #8 · RhB_HJ24.09.2019, 03:18
Was mich interessieren würde: wie universell kombinierbar sind denn die verschiedenen Fabrikate?
Nein unser Garten ist nicht steil genug für eine Zahnradstrecke. ;) :whistle: Bleibt auch beim Albulathema.
- #9 · Herbert Schneider24.09.2019, 09:11
Hallo,
ich vertrete die Messingfraktion. Seit 2006 draussen, sehr gute Stromleitung, bei 70m Streckenlänge eine Einspeisung, bei 22,5 V max. 1,5V Abfall. Schnecken, Harz und Vogelschiss befallen Edelstahlgleise genauso und erfordern eine gründliche Reinigung. Es gibt deutlich mehr Auswahl bei Weichen. Messing lässt sich einfacher verlöten und bearbeiten (z.B. Bohren) Ein Schwellenbett, das dauernd der Sonne (UV) ausgesetzt ist, hat eine Lebensdauer von 10 - 15 Jahren. Dann wird das Material zunehmend spröde. Messing oder Edelstahl ist eine Preis- und Glaubensfrage. Messing vernickelt ist für mich keine Alternative, da kann man nicht mit der Reinigungslok drüber. Ich habe mir mal 2 Gleisprofile verchromen lassen, da geht bei Nässe gar nichts mehr... Kunstdünger ist absolutes Gift für Gleisprofile, da kommt es in Verbindung mit Wasser zu chemischen Reaktionen. Ebenso Metallstaub- oder Splitter auf Edelstahl > Rost.
Grüsse
Herby
- #10 · Becker Michael 24.09.2019, 09:23
Bin auch Messing-Fan....die erste richtig feste Anlage liegt zwar erst seit 2 Jahren, aber alle Aufbauten davor seit 1976 waren immer Messinggleise und hatten wenn, dann dieselben Probleme: Die Steck-Verbinder.
Auch die "Rasenkantenbahn" hatte nur eine halbe Saison störungsfreien Betrieb, danach schraubbare Verbinder, das war ein kleiner Kraftakt (ca. 400 Stück = 800 Schrauben) und seither geht alles klar.
Vernickelte Gleise hatte ich eine Kurve (Gebrauchtware R5) , die mittlerweile fast Messinggleise sind, der Chrom (Original LGB) geht ab, und man hat ihn teilweise auf und in den Fingern (scharfkantig!).
Einspeisung: genau eine, und das genügt, ich muss nicht überall gleichschnell fahren, was interessiert mich ob ich im hinteren Anlagenteil 2 Volt weniger habe ??? Ist beim Original auch nicht anders.
Putzen: der simple Reinigungswagen von LGB, vorne davor ein Schneepflug gegen Tannenzapfen, Nüsse , Schnecken etc. und das gestoßen von einer BoBo-II. 3 Runden und das wars.
Einen Anschlussteil werde ich mit Zahnstangen ausrüsten, aber davon später wenn es durchgeplant ist.
Die "Kiss'es" müssen ja etwas zu tun haben.
;)
Michael
P.S. Eine Sache hat Messing gegenüber Edelstahl schon: Eine große Längenausdehnung, meine bescheidenen 42 Meter wachsen im Sommer um gute 4 cm, und schrumpfen im Winter wieder ein. Da ist schwimmende Verlegung absolutes Muß !
- #11 · Herbert Schneider26.09.2019, 08:52
Längenausdehnung im Bereich -10° bis +50° auf 10m Länge
Alte Aluschienen aus der Anfangszeit +-15mm Messingschienen +-11mm Edelstahl (V2a) +-10mm
während Beton (Rasenkantensteine etc.) nur +-6mm aufweisen. Daher wie Mibema schon anmerkte ist schwimmende Verlegung angesagt, eher langgezogene Kurven als lange Geraden.
Grüsse
Herby
- #12 · Neumann Daniel 26.09.2019, 09:12
..schwimmende Verlegung ist angesagt... Und da ist es schon! Hätte einen Jahresgehalt verwettet, dass wieder jemand mit dem loseschottern kommt..:woohoo:
Ich hoffe für jeden, dass er nicht auf die "Loseschottererfraktion" hört - ich habs nicht getan - und Rasenkantensteine, Flexgeleise und Sarncacol 2116 Kiesbett. Hält seit Jahren und ich habe ein perfektes Gleisbett.
LGD
- #13 · Becker Michael 26.09.2019, 09:23
dneu schrieb:
..schwimmende Verlegung ist angesagt... Und da ist es schon! Hätte einen Jahresgehalt verwettet, dass wieder jemand mit dem loseschottern kommt..:woohoo:
LGD
Die Wette hast Du verloren, denn ich schottere garnicht :laugh:
Michael
- #14 · Neumann Daniel 26.09.2019, 09:27
Ich glaube ich habe gewonnen - ich habe gesagt: Dass jemand kommt.. - die die nicht schottern sind mir eigentlich egal, das sieht am schlimmsten aus - dann lieber noch Loseschotterer.
Aber jedem das seine - ist ja sowieso jeder von seiner Technik überzeugt - sonst würde er es ja nicht so machen.?
Ich fahre eben Eisenbahn - und darum auch nicht Messingbahn..;)
LGD
- #15 · Andreas Cadosch 26.09.2019, 09:35
Mit der Regelmäßigkeit einer ungeliebten Jahreszeit ist sie wieder da - die Diskussion: Über Edelstahl und Messing - Loseschotterer oder verklebtes Kiesbett.
Sachliche Argumente kämpfen gegen unsachliche - Physikalische Fakten (Elektrotechnik) gegen die Wirklichkeit. Jeder versucht dem anderen weiss zu machen, das seine und eigentlich nur seine Methode die beste ist.
Ich muss mich an dieser Stelle nicht outen, was ich für das beste halte - dazu habe ich genügend geschrieben.
Andreas
Edelstahl und Fixverklebt! Hier fahren Sie gut - oder aus Freude am Fahren - seit Jahrzehnten! :laugh:
- #16 · Becker Michael 26.09.2019, 10:21
Das Ganze ist doch recht einfach zusammenzufassen.
Das "Beste Gleis für draußen" gibt es nicht (allgemeingültig). Es gibt so viele individuelle Faktoren für jeden Einzelnen, das man sich seinen Weg selber suchen muss.
- die finanzielle Seite (hatte noch jede Menge Ms-Gleis im Keller, bin ja seit 1976 LGB'ler)
- die topographischen Verhältnisse (die sehen in Kanada oder Südafrika ganz anders aus als z.b. bei mir)
- die (wie Hans-Jörg immer sagt) "Gleichberechtigte", die in punkto Gartenge(verun)staltung auch ein gehöriges Wörtchen mitzureden hat ;)
- Nachbars Bepflanzung.
Gerade letzteres verbietet aktuell jeden Gedanken an mehr als Gleise auf Rasenkantensteinen lose verlegen. Das "Schottern" übernimmt seit 2 Sommern Nachbars 20 meter hohe Douglasie. Ich kann nur hoffen das das Ding endlich der globalen Klimaerwärmung zum Opfer fällt.... Das ist man froh wenn man ganze Anlagensegmente einfach herausheben kann, und mal durchkehren...mit gefällt es optisch auch nicht, geht aber nicht anders. Mit irgendwelchem Sauger ist dem nicht beizukommen, das Problem hat RHB_HJ ja auch mit den Ponderosa-Nadeln.
Michael
- #17 · Thomas Guter26.09.2019, 16:46
Ich erlaube mir da noch vernickelte Messinggleise in die Waagschale zu werfen. Mich haben damals die Vorteile, der im Vergleich zu Edelstahl doch etwas leichteren Biegbarkeit aber vor allem dem wesentlich besseren einbringen von Bohrungen zur Verlaschung überzeugt. Aber irgendwann hat jedes Gleis Kontaktprobleme, und dank der vielen Früchtetragenden Bäume meiner Nachbarn bleibt eine Reinigung nicht aus. Gruß Thomas
- #18 · RhB_HJ26.09.2019, 17:40
Thomas99716 schrieb: Ich erlaube mir da noch vernickelte Messinggleise in die Waagschale zu werfen.
Hallo Thomas,
Was für Neueinsteiger/Umsteiger in den Garten interessant wäre:
- wie oft must du die reinigen?
- verwittern die etwas?
Wenn's um die Optik geht passt wahrscheinlich die Messinglegierung von LGB am Besten und verglichen mit z.B. dem modernen Gleisprofil der RhB (SBB1) ist es "nur noch" 2 mm zu hoch.
- #19 · Thomas Guter26.09.2019, 18:15
Hallo Hans-Jörg, ich habe bei mir Thiel Gleis und überwiegend LGB Weichen verbaut. Ich reinige die neuralgischen Stellen meistens vor jedem größeren Fahrtag (2 bis 3 mal im Jahr), den Rest einmal im Jahr. Anfangs mit Filz, mittlerweile mit Reinigungsflies. Verwittern tut es nur in geringem Umfang, aber durch Verschmutzung erhält es einen dunkleren Teint, besser ist natürlich es die Schienenseiten einzufärben. Ich habe an meinen 150 m Gleisen nur 2 Einspeisestellen, die voll ausreichen. Gruß Thomas
- #20 · Neumann Daniel 27.09.2019, 05:56
Die Biegbarkeit einer 5m Edelstahl Schiene ist mit einem Trainli Biegeschlitten vernachlässigbar schlechter.
Die Optik ist die selbe wie jedes Gleis und auf der Oberfläche erst noch blank und nicht gelb ( die Seiten sollte man nachfärben)
Bohren mit entsprechendem Bohrer machbar, persönlich habe ich noch nie in ein Profil gebohrt - weder Messing noch Edelstahl.
Vernickeltes Gleis ist für drinnen - mit dem Schienengummi gereinigt ist die Nickelschicht nach 40 Stössen weg. (Reinigen mit Wasser und Schwamm und Pfannenblätz und Petrollappen und was weiss ich - ist Pipifax. Ich bevorzuge schweres Gerät - Fadenmäher und Laubbläser von „Stihl“ mit Roco Rubber. Dank geklebtem Schotterbett kein Problem.
Gegen das Argument „Finanzielle Frage“ gibts selten ein Gegenargument - wenn die Kasse leer ist, ist sie leer. Ich hatte auch jede Menge Messing aus den Anfängen - wegschmeissen! Und für die 10 R3 Messing Weichen hab ich noch einen gefunden der was dafür bezahlt hat.
Zur Frage des Reinigunszyklus - bei mir vor jeder Fahrt! Nicht Patina - Abrieb vom letzten Fahrtag, Schneckenschleim, Katzensch...e und die vernickelten R5 Weichen.
LGD
- #21 · Küster Manfred 27.09.2019, 11:09
:) Hallo,
bei mir bei der Ramsteiner Kreuzhofbahn (RKB) liegen nun schon seit vielen Jahren, etwa ab 2002 nur Messingschienen auf der aufgeständerten Anlage. Wieviele Meter ? Weiss nicht, habe noch nicht gemessen. Alle verbunden mit den Massoth Schienenverbindern. Die Schienen liegen alle ohne spezielle Fixierung, also nur im Schotterbett. Und sie liegen ganz schön fest. Ich fahre fast täglich auf der Anlage und deshalb gibt es sehr wenig Kontaktprobleme. Nur in der Blütezeit wegen den Pollen und so. Ansonsten bei anderweitigen Verschmutzungen durch äussere Einflüsse mal mit der LGB Polieremma drüber, fertig. Ja und bei mir darf grundsätzlich aus gemachten negativen Erfahrungen nur mit Metallachsen gefahren. werden, keine Plastikachsen, das wird genau beachtet.
- #22 · Thomas Guter27.09.2019, 12:13
Hallo LGD, wie kommst du zu der Erkenntnis das Vernickeltes Gleis nur für drinnen ist ? Dies wieder legt wohl die Tatsache das vernickeltes Gleis bei einigen Anlagenbetreiben schon zig Jahre im freien liegt. Einen Abrieb kann ich trotz mehrfacher Reinigung mit Reinigungsvlies nicht feststellen. Edelstahl gehört zu den am schwierigsten spanabhebend bearbeitbaren Materialien, dazu gehört auch Bohren. Ich kenne natürlich nicht die Edelstahllegierung von Trainli, aber durch seine Härte macht jeden Bohrer wesentlich schneller stupf, als z.B. Stahl. Gruß Thomas
- #23 · Ruhstaller Ernst27.09.2019, 13:11
Wie war das nochmal mit Plastikachsen? Was oder wie verunreinigen die das Gleis? Ich habe schon hier im Forum davon gelesen, aber kürzlich nicht mehr wiedergefunden. Danke für Hinweise.
Gruäss Ernst
- #24 · RhB_HJ27.09.2019, 17:03
SOB-Flirt schrieb: Wie war das nochmal mit Plastikachsen?
-
Abrieb von den Rädern durch die Rauhheit der Schienen — je mehr geschliffen, anstatt poliert, wird desto mehr Riefen entstehen.
-
Die Hitze der Schienen im Sommer welche das Plastikmaterial anweichen.
-
- #25 · Neumann Daniel 27.09.2019, 17:25
Hallo Thomas
Das ist sicher eine provokative Aussage ;)
Selbstverständlich geht vernickeltes Gleis auch im Freien (habe ja selber R5 Weichen vernickelt) wie alles andere auch - sogar LEGO und Playmobil.
Das mit dem Bohren ist kein Problem, habe eine Lehre als Mechaniker gemacht und oft Stahl bearbeitet. Auch mal einen Bohrer abgebrochen, aber nicht problematisch.
Ich hab einfach nach vielen Jahren Messing - mit Patina reinigen (und soll mir keiner sagen, dass die Patina den Rad- Schienenkontakt sonderlich fördert) die Vorteile von Edelstahl erkannt und würde wieder und nur noch Edelstahl verbauen.
Die vermeintlichen Nachteile (Lösbarkeit, Biegsamkeit, Bohrfähigkeit u. w. w. i) habe ich alle behoben und die Vorteile überwiegen. Das Löten, ist sogar - übrigens wie hier auf der Homepage geschrieben - absolut einfach.
Ehrlich gesagt ist es mir aber auch sc... egal, was andere machen und mit welchen Methoden sie ihre Schienen reinigen, die Hauptsache bei uns (mir und meinen Kollegen) läufts. Und auch alle meine Kollegen haben den Schritt zu Edelstahl nie bereut.
Aber auch sie kenne, diese (aktuelle) Diskussion ¨der Messing / Edelstahl aus dem FF. Und zum Schluss denkt jeder gleich über die Messingfahrer - wenn es Euch gefällt.
Aber eben - es heisst Eisenbahn und nicht Messingbahn.:laugh:
LGD
- #26 · RhB_HJ27.09.2019, 20:02
[quote="dneu" post=15670 Aber eben - es heisst Eisenbahn und nicht Messingbahn.:laugh:
LGD
Ausser es sei denn Neusilber-Bahn.:lol: :lol:
- #27 · Thomas Guter27.09.2019, 21:11
Hallo Dneu, ja was denn nun, zuerst schreibst du vernickeltes Gleis geht nicht im freien, und jetzt geht es auf einmal. Dann schreibst du du hättest Edelstahlgleis noch nicht gebohrt, und jetzt hast du auf einmal eine Lehre, und auch schon einen Bohrer abgebrochen. Vernickeltes Gleis hat durchaus seine Vorteile, und wenn man vor jedem Fahrtag das Gleis nicht mit einer Schwabbelscheibe reinigt, ist die Schicht viele Jahrzehnte auf dem Messing. Gruß Thomas
- #28 · Wuillemin Philipp27.09.2019, 21:20
Eine Lehre ist in der Schweiz eine Ausbildung, bei Dneu war es eine zum Mechaniker.;-) Das hat wenig mit einer Bohrlehre zu tun.
Zurück zur Frage: Wenn man heute mit einer neuen Gartenbahn beginnt und keine alten Restbestände hat, dann gibts nur eins: Edelstahl Geleise. Am besten von Train.li
- #29 · RhB_HJ27.09.2019, 22:10
Thomas99716 schrieb: ................. Vernickeltes Gleis hat durchaus seine Vorteile, und wenn man vor jedem Fahrtag das Gleis nicht mit einer Schwabbelscheibe reinigt, ist die Schicht viele Jahrzehnte auf dem Messing. Gruß Thomas
Wie man ab und zu liest gab es aber auch schon Probleme mit abblätterndem Nickel von gewissen Herstellern.
Wenn ich heute neu beginnen würde würde ich mich für Code250 in RostFrei entscheiden, wesentlich harter zu bearbeiten als das Code215 wäre es wahrscheinlich nicht. Das Profil wird nun auch von meinem Hoflieferanten angeboten. Angebote ändern sich ziemlich schnell. ;) :whistle: Den CODE 332 würde ich aber trotzdem meiden, denn Code 215 oder 250 lässt sich von Hand biegen.
- #30 · Gerhard Gasch28.09.2019, 22:58
Hallo und danke für die Antworten Anscheinend wird Edelstahlgleis nur noch in der Schweiz produziert, habe Stunden damit verbracht nach Edelstahlgleis zu suchen und finde nur veraltete Links und keine Händler dafür. Aus der Schweiz nach Deutschland kommt noch Zoll (%?) dazu. Vermutlich bleibt fast nichts anderes übrig als LGB oder Piko Gleis zu nehmen wenn mir auch Edelstahl lieber wäre. Flexgleis und biegen ist für draußen sicher ok, aber bis ich draußen anfange, würde ich auch unkompliziert mal gerne eine "Teppichbahn" mit R3 Radien durchs Wohnzimmer legen und vorgerfertigte Radien sind dafür vermutlich besser geeignet als selbst gebogenen. Beim selber Biegen sind die ersten cm nicht gebogen bist die Kugellager greifen, oder sehe ich das falsch? Wie sind die Erfahrungen, bis zu welchen Raius läßt sich das mit Biegeschlitten verwirklichen?
Gruß Gerhard
- #31 · Amend Thomas29.09.2019, 01:20
https://www.massoth.de/produkt/8105101
Les dir mal die Beschreibung durch. Wenn ich das richtig verstehe, werden auch die Gleisenden gebogen, sofern gleich ein neues Gleis anschließt.
Hier gibts Edelstahlgleis, allerdings keine fertig gebogenen, und auch nur in Code 250 (das benutze ich, bin zufrieden). Der verleiht auch das Biegegerät.
https://www.modell-werkstatt.de/miha-gleis-code-250
Was das vernickelte Gleis angeht, ist es soweit ich weiß wichtig WIE es vernickelt wurde. Es gibt wohl eine Methode, da kann sich das wie weiter oben beschrieben irgendwann ablösen, bei der anderen Methode (galvanisch?) ist das aber wohl so fest verbunden, dass das nicht passieren kann. Bevor ich auf Edelstahl umgestiegen bin, wegen Code 250, habe ich vernickeltes Gleis von Thiel verbaut. Das liegt jetzt seit 6 oder 7 Jahren bei mir im Garten, lässt sich leicht reinigen und funktioniert prima. Am besten fragst du mal bei Thiel nach, die sollten das am besten wissen. Würde ich nicht Code 250 fahren, wäre das immer noch mein favorisiertes Gleis.
Gruß Thomas
- #32 · Herbert Schneider29.09.2019, 02:16
Hallo,
also mit dem Massoth Biegegerät kann man bis 45cm Radius runterbiegen (ggf. mehr mit Nacharbeiten am Biegegerät). Unter 60cm machen aber nur 2-Achser Sinn. Wenn man ca 20cm Anschlussgleis mit Schraubschienenverbindern (Massoth) anstückelt, kann man auch bis zum jeweiligen Gleisende biegen.
Grüsse
Herby
- #33 · RhB_HJ29.09.2019, 04:36
aqyswx schrieb: ................... Beim selber Biegen sind die ersten cm nicht gebogen bist die Kugellager greifen, oder sehe ich das falsch? Wie sind die Erfahrungen, bis zu welchen Raius läßt sich das mit Biegeschlitten verwirklichen?
Gruß Gerhard
Code332 zu biegen braucht etwas mehr "Umph" als die kleineren Profile. Nebst dem Gleismaterial hat man auch beim Unterbau (Gleisbett) verschiedene Varianten zur Auswahl. Bei uns fiel die Wahl auf das "Leiterbett"-System Leiterbett. Mit dem lassen sich Steigungen und Kurvenüberhöhungen sehr genau einpegeln. Ausserdem ergeben sich die Zwischengeraden in S-Kurven — auch dank dem Flexgleis das echt flext — ganz von selbst. Und so sieht es dann auf der Anlage aus.

- #34 · Andreas Cadosch 29.09.2019, 08:48
Es entsteht immer Zoll und Mwst wenn es über die Grenze geht, aber das ist vertretbar (wenn man gerne Edelstahl möchte).
Man kann nie (auch nicht in H0) bis ans Ende des Profils biegen, es entsteht Verschnitt. Ich habe meinen grossen 270º R3 Bogen aus zwei 5 Meter-Flex gebogen. Aus dem Geraden, Einlaufbogen, Bogen und dann geschnitten und wieder geschnitten Bogen, Auslaufbogen, Gerade.
Alle Bögen, wenn sie länger werden als 5 Meter, im Bogen getrennt, eine S-Kurve gleich aus einem Stück.


Andreas
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- #35 · Becker Michael 29.09.2019, 09:29
a.cadosch schrieb: Es entsteht immer Zoll und Mwst wenn es über die Grenze geht, aber das ist vertretbar (wenn man gerne Edelstahl möchte). Andreas
Also Zoll würde theoretisch ab einem Warenwert von 22,- EURO entstehen, jedoch nicht für Modelleisenbahnen. Diese sind zollfrei, jedoch fällt für alle Einfuhren (ausnahmslos ab 22,- EUR) die deutsche Einfuhrumsatzsteuer (=Mehrwertsteuer) von 19 % auf Warenwert plus Frachtkosten an. Letzteres kann bei hohem Gewicht auch mal ganz heftig werden. Zolltarifnummer in der EU:
- 9503 0030 elektrische Eisenbahnen, einschließlich Schienen, Signale und anderes Zubehör; maßstabgetreu verkleinerte Modelle zum Zusammenbauen
Bei Ausfuhr aus der Schweiz geringfügig anders:
- 9503 0090 Dort unterscheidet man die Stammnummer 9503 nur in 0010 für Dreiräder, Trottinette etc. und 0090 "andere", also Modellbahn und übriges Spielzeug.
Gerade erst "geübt" :)
Grüße Michael
- #36 · Becker Michael 29.09.2019, 09:37
hesch schrieb: Hallo,
also mit dem Massoth Biegegerät kann man bis 45cm Radius runterbiegen (ggf. mehr mit Nacharbeiten am Biegegerät). Unter 60cm machen aber nur 2-Achser Sinn. Wenn man ca 20cm Anschlussgleis mit Schraubschienenverbindern (Massoth) anstückelt, kann man auch bis zum jeweiligen Gleisende biegen.
Grüsse
Herby
Ja, das ist so, es geht nur um die Führung am Ende, wenn die weiterhin gegeben ist (durch Verlängerung), wird stur weitergebogen. Bloß passen halt bei vielen Biegegeräten keine Verbinder mit durch, das ist der Unterschied.
Grüße Michael P.S: ich habe teilweise aus verschiedenen Standard-Radien, auch Teilstücken davon, erstmal Übergänge gebaut, da ich bei einigen Kurven nicht weiss ob sie so bleiben. Was immer geht ist Einlauf in eine Kurve mit einer kurzen R5, dann R3. Sieht gut aus.
- #37 · Gerhard Gasch07.10.2019, 19:23
Hallo, hat jemand Erfahrungen mit dem Gleis von Feld- Großbahn? Die Haltbarkeit des Schwellenbretts wäre auch sehr wichtig. Code 250 sieht sehr niedrig aus, ist aber vermutlich ausreichend für die hohen Spurkränze 2m!?
https://feld-grossbahn.de/produkte/spur-2/code-250/gleise.html
Gruß Gerhard
- #38 · RhB_HJ07.10.2019, 19:52
Punkto Code250, auf unserer Anlage ist der noch kleinere Code215 im Einsatz. Selbst die Pizzaschneider von LGB etc. laufen drauf.
- #39 · Velimirovic Nikola 08.10.2019, 13:43
Hallo,
Ich habe seit 22 Jahren Messing Gleise draußen auf Betonunterbau, die schrittweise durch vernickelte Gleise vom Thiel ersetzt werden. (Siehe Bild) Mit beiden machte ich grundsätzlich eine gute Erfahrung, beide haben ihre Vor- und Nachteile, die hier bereits ausgesprochen wurden. Ich kann hier bestätigen, dass die vernickelten Gleise beträchtlich weniger Pflegeaufwand, als reine Messinggleise verursachen, und bei Thiel Produkten blätterte bei mir auch nichts ab. Natürlich reinige ich sie nur mit einem nassen Schwamm, wenn z.B. Vogelkot drauf ist, nicht mit Reinigungsgummi oder anderen abrasiven Mitteln, es ist auch nicht notwendig. Allerdings habe ich große Sorgen bezüglich der Zukunft, wegen der Klimaänderung. 3cm große Hagel hielten die Gleise aus, aber was, wenn 4 oder 5cm große Hagel kommen? Aus der Perspektive betrachtet, wären die Edelstahlschienen eine gute Absicherung des Hobbys in einer ungewissen Zukunft...

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- #40 · Gerhard Gasch10.08.2026, 15:12
Hallo, nachdem ich mit dem Gedanken spiele 2020 eine Gartenbahn in meinem Hanggrundstück anzulegen möchte ich "Anfängerfehler" vermeiden und gleich zu einem lange haltbaren Gleissystem greifen. Piko - Trainline - LGB ...? Welche Gleise soll man nehmen. Zudem ich wegen meiner Zahnradloks auch Zahnstangen verbauen will... wie sieht es mit "Langzeiterfahrungen" aus?
Gruß Gerhard