Aw: Das Grauen hat ein Ende.....
Gartenbahn
Ab heute vormittag fährt auch meinen erste KISS-Lok, nach 3 Jahren Standzeit, wieder. die 704 "Davos" mit Scherenpantos.
Ich habe den Umbau gleich genutzt, um den MASSOTH-XLS-P upzudaten auf Firmware 3.70 und dem aktuellen Soundfile, ein Genuß!
Schleicht seidenweich wie ein Panther und der Sound, lastabhängig und auch sehr realistisch. Kein Vergleich zum Auslieferzustand.
Der Umbau hat bei mir länger gedauert, aber das lag ein meiner "Vollausstattung" die ich der Lok hatte seinerzeit angedeihen lassen, da musste mechanisch natürlich alles wieder so bearbeitet werden, wie ich es auch bei den Gußplatten getan hatte.
Viele Grüße
Michael P.S: Habe Fotos vom Umbau gemacht, "einst und jetzt" oder Bodenplatten alt/neu... ;)
Hallo Ernst,
meine beiden Loks sind noch Original mit den ZDG Bodenplatten. Ich hoffe das kann auch so bleiben. Alternativlösungen sind denkbar, wenn es mal nichts mehr gibt.
peha
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Ein feiner Zug, buchstäblich. Immer wieder eine Augenweide, solch eine Wuchtbrumme.
Schade das das erste Original, die 701 letzte Woche verschrottet wurde, und zwei weitere Loks, 705 und 706 abgestellt, es wird eng.... :(
Grüße Michael
Die Probefahrt ist bei soviel Sonnenschein zu einer längeren Ausfahrt geworden. Ich konnte bei der 13-jährigen 707 keine Risse und Ausdehnungen erkennen. Die Zinkblüte wird dann ja schon im ungünstigsten Moment einsetzen... wenn es nirgends mehr neue Platten gibt. Aber eine auf Halde legen möchte ich auch nicht. Gab es wohl auch Platten, die bisher nicht ersetzt werden mussten?
Ich hatte damals übrigens bei Kiss schon das Interesse für eine neue Bodenplatte angemeldet (vorbestellt). Eine Antwort bekam ich nie. Aber gelesen haben sie's, denn genau seit damals bekam ich von der Firma Info-/Werbemails.
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Bearbeitet von Reutimann Ernst am 19.02.2021, 14:32
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Ernst schrieb: Nun ja, irgendwo "arbeitet's" wohl schon ein wenig, sonst würde die Platte ja nicht plötzlich den Knick verweigern.
Das war was ich meinte, normalerweise schrumpft Zinkdruckguss von Jahr zu Jahr um 100stel durch dieses "Stauben", was bei schlechter (oder fehlender) Grundierung dann zum Abblättern der Farbe führt. Wächst es plötzlich, ist Vorsicht geboten.
Du fährst das Material ja nun auch bei Wind und Wetter, und Temperaturwechsel, sowie Feuchte förden Zinkfraß nun einmal, wenn es die Neigung dazu hat (Material-Mischungsfehler durch billige Beimengungen).
Das hatten wir ja alle vor 4-6 Jahren "durchgekaut".
So schlimm wie bei unserem Spitzenreiter war's aber bisher bei keinem. Ich habe viel gelernt bei der Sanierung :)
[and the winner is....maram !](https://modellbahnen.cadosch.org/cms/forum/4-gartenbahn/11568-and-the-winner-is?start=0 class="")
Also, im Ernstfall und bei Bedarf habe ich noch einen Prototyp-Plattensatz der vorletzten Version, der aber noch bearbeitet werden müsste falls Du keinen mehr bei KISS bekommen kannst Das dürfte nach der Insolvenz doch schwer werden.
Viele Grüße Michael P.S: ich bin froh das es das Modell mittlerweile von MLGB gibt, da ich immer noch fürchte das irgendwann auch die Antriebe "dran" sind, dann müssen LGB-Ge6/6-II Antriebe drunter.
Bearbeitet von Becker Michael am 19.02.2021, 08:33(Grund: Rechtschreibung)
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Danke euch herzlich!
Ich kann an dieser Bodenplatte nach wie vor keine Risse oder andere Krankheitssymptome erkennen. Auch das Gehäuse lässt sich schön gerade aufsetzen. Deshalb habe ich mich nie um eine neue Bodenplatte bemüht. Nun ja, irgendwo "arbeitet's" wohl schon ein wenig, sonst würde die Platte ja nicht plötzlich den Knick verweigern.
Bei genauerem Hinsehen musste nur der äussere Schlitz etwas verbreitert werden. Das liess sich nun mit einer Eisensäge ohne Entfernen der Achse leicht hinkriegen. Ja, und die graue Farbe kann man nach der Arbeit mit dem Wischerchen (D: Handfeger) zusammenkehren. Morgen dann folgt die Probefahrt im Garten.
Wenn die Achse, die normalerweise recht viel Spiel im losen Teil hat, zu klemmen beginnt, ist das ein recht sicheres Zeichen dafür, das mindestens an einer Plattenhälfte die Pest wütet...dann verdrehen sich die Nasen leicht. Kenne ich leider zur Genüge. Saniert man das durch Nachbearbeiten, kann man das beliebig wiederholen in den nächsten Monaten.
Daher der Titel: "Grauen...."
Da sind keine Madenschrauben dinne, sondern stinknormale M3 Schrauben und wie das aussieht, hat Ernst die schon rausgedreht.
Grüße Michael Meine Güte ist das alles schon lange her !
Für mich sehen die Bodenplatten nicht so aus, als wenn sie die Pest hätten. Jedenfalls zunächst die beiden Madenschrauben an den äußeren beiden Flügeln herausdrehen. Erst dann die Steckachse herausziehen. Danach kann man die Ursache für den "Hexenschuss" suchen ...
peha
Das ist doch eine Zinkplatte mit Pest, warum willst Du die erhalten ?
die ist eh nicht mehr zu retten.
ich habe alle Achsen mit Hammer und Durchtreiber rausgekloppt, Hauptsache die Achse blieb heile.
Manchmal blieben die Nasen dran, machmal nicht...
Ölen bringt bei Zink auch kaum etwas wenn es mal gefressen hat.
Hast Du keine Ersatz-Bodenplatten aus Stahl bekommen ?
Grüße Michael
Hallo,
die ein oder zwei Fixierschrauben ganz entfernen, über Nacht Ballistol etc. einwirken lassen (am besten in die Schraubenlöcher träufeln) nicht mit Durchschlag und Hammer ausschlagen sondern mit Schraubstock/Schraubzwinge/Drehbank+Reitstock auspressen.
Viel Glück!
Grüsse
Herby
Die Bodenplatte meiner Ge 6/6 II bewegt sich kaum noch nach unten. Die Lok neigt deshalb über "Hügel" zum Entgleisen. Die Achse (vgl. Bild) lässt sich nicht leicht aus den Bohrungen drücken. Bevor ich mit Hammer und Meissel Gewalt anwende, möchte ich wissen, ob sich diese Achse überhaupt herausschlagen lässt, ohne an der Bodenplatte Schaden anzurichten.
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Auch die 703 hat jetzt ihre Revision erhalten. Das Fahrgestell ist wieder komplett, alle Getriebe neu grundiert und lackiert und per Wattestäbchen-Methode revidiert...
Die Probefahrt war erfolgreich, auch diese Lok fährt seidenweich mit dem uralten Dekoder aber neuer Software.
Jetzt werden auch die Lichtplatinen noch auf LED-Technik umgebaut, dann kommen die Gehäuse drauf.
Das war übrigens die Lok, die ich auf ebay erstanden hatte und bei deren Auspacken mir dann das ganze Grauen entgegen kam....daher waren die Getriebe auch schon zerlegt, gesäubert und entlackt (soweit das noch nötig war...)
Es geht vorwärts und geht immer schneller von der Hand. Hier habe ich allerdigs alle Schalter entfernt, dafür Brücken eingesetzt und nur das Poti realisiert.
Grüße
Michael
**mibema **...........................................
Also, mit neuen Platten aus Stahl wird eine Lok im Schnitt 1,15 Kg schwerer.
altes Gesamtgewicht:
- DG1+2 = je 1180 gramm = 2360 gramm
- DGmitte = 815 gramm
- Gußplatten = 2650 gramm im Schnitt
Gesamtgewicht ohne Kunststoff: 5825 gramm
neues Gesamtgewicht:
- DG1+2 = je 1180 gramm = 2360 gramm
- DGmitte = 815 gramm
- Stahlplatten = 3800 gramm
Gesamtgewicht ohne Kunststoff: 6975 gramm
somewhat heavy....geht aber noch, hatte ich mirm schlimmer vorgestellt. bloß das rein- und rausholen aus der Packung ist echt sportlich.
:)
Michael
Das ist mal eine erfreuliche Nachricht, schwerer bringt mehr am Berg.
Bearbeitet von RhB_HJ am 24.02.2017, 22:00
**Schönen Gruss HJ Hans-Joerg Mueller Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war. Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Zur Erinnerung:
... und hier das Originalteil:
... liegt auch schon wieder mehr als zwei Jahre zurück. Freut mich für alle, die ihre Loks nun bald wieder zum Laufen bringen! Es ist und bleibt eine tolle und vielseitige Maschine!
Das war mein letzter Stand im Januar 2015, dazu aber bitte keine neuen Diskussionen.
peha
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Bearbeitet von Hanses Peter am 24.02.2017, 21:22
Peha hatte mich gefragt, was denn die neuen Plattenn wiegen, und weil ich nicht mal das Gewicht der alten Platten kannte, habe ich mal alles gewogen:
**Neue Bodenlatten aus Stahl: **
- Platte "1" 1963 gramm , nach meiner "Bearbeitung blieben davon 1846 gramm übrig, also ausgewogen mit "2".
- Platte "2" 1840 gramm
- Summe: 3803 gramm ( 3686 bei mir )
**Alte Bodenplatte aus Guß, Satz 1: **
- Platte "1" 1428 gramm (!!!)
- Platte "2" 1257 gramm
- Summe: 2685 gramm
**Alte Bodenplatte aus Guß, Satz 2: **
- Platte "1" 1377 gramm
- Platte "2" 1259 gramm
- Summe: 2636 gramm
Nanu ? :blink:
Die sind ja ganz unterschiedlich !
Also, mit neuen Platten aus Stahl wird eine Lok im Schnitt 1,15 Kg schwerer.
altes Gesamtgewicht:
- DG1+2 = je 1180 gramm = 2360 gramm
- DGmitte = 815 gramm
- Gußplatten = 2650 gramm im Schnitt
Gesamtgewicht ohne Kunststoff: 5825 gramm
neues Gesamtgewicht:
- DG1+2 = je 1180 gramm = 2360 gramm
- DGmitte = 815 gramm
- Stahlplatten = 3800 gramm
Gesamtgewicht ohne Kunststoff: 6975 gramm
somewhat heavy....geht aber noch, hatte ich mirm schlimmer vorgestellt. bloß das rein- und rausholen aus der Packung ist echt sportlich.
:)
Michael
Zwei-einhalb Jahre liegen zwischen den beiden Aufnahmen, der Schwesterlok 703 bei der bei mir der Schaden offenbar wurde, und der 704 die ich dann sofort untersucht hatte.
Jetzt fährt wenigstens die eine wieder, die 703 kommt dran, wenn es wieder Platten gibt. Sie ist etwas komplexer, weil bei der 703 auch alle Getriebe abgeblättert sind, und das neu lackieren braucht stabiles, warmes Wetter.
Es geht voran !
Michael
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Bearbeitet von Becker Michael am 24.02.2017, 18:28
So, der Rest:
Neu grundiert und lackiert:
Lastprobefahrt mit 2 Reinigungswagen mit Gewichten:
Da sind wir wieder : :)
Das sah auch schon mal ganz anders aus.....
wichtig beim Wegpacken sind die beiden kleinen Styro-Klötze gegen die Puffer, sonst gibt es kapitale Transportschäden ! :woohoo:
Grüße
Michael
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Bearbeitet von Becker Michael am 24.02.2017, 13:51
Hier ein paar "Impressionen":
So, Lackierung des mitlleren DG und Endmontage folgt später.
Grüße
Michael
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Bearbeitet von Becker Michael am 24.02.2017, 12:52
































