Teilesätze von MBS Langula
Meine Frage ist jetzt wirklich ernst gemeint, keineswegs hämisch....Meinst Du evtl. Spinas ?
Bei Spinat denke ich da eher ans Essen.
Oder gibt es diese Station wirklich ? 😳 Oder einfach Jargon ?
Michael
Edited by Becker Michael on 12/29/2020, 01:41 PM
😆 😆 😆 Lieber Michael, natürlich meinte ich Spinas. Mein MAC korrigierte dies automatisch...bis vorhin. Nun hat auch er es gelernt;)
Das sind Bilder für die Vorlage des Bahnhofes. Da es ja der Standardtyp ist, müssen nur noch Kleinigkeiten angepasst werden
Dieser Bahnhof war nach vielen strengen Bergtouren als Jugendlicher meine Rettung.🤩
Und 4 Ansichten zu finden im Netz war schwierig. Da musste ich es selbst organisieren, damit auch wirklich alles stimmt am Bausatz. MBS Langula hat diesen Bahnhof nun auch für Interessierte im Angebot.
Jaja, mit mir kann man's ja machen..... ;)
Aber wie ist das eigentlich zu verstehen mit dem "Standard-Typ" ?
Sind nicht alle RhB Bahnhöfe nach demselben Muster gebaut, wie ich dachte ?
Oder nur regional, also alle Engadiner Bahnhöfe nach demselben Muster, und die an der Albula auch alle gleich ?
Ich habe von POLA den Bahnhof "Susch", aber "Guarda" und "Ardez" sehen genauso aus.
😗
Grüße
MichaelStandard Typ meine ich irgendwo mal gelesen zu haben. Die Bahnhöfe der Albula Bahn sind vom gleichen Typ. Jene des Engadins auch. Ausser Samedan und Bever. Die ursprünglichen Bahnhöfe waren da aber auch fast baugleich. Ab La Punt-Chamues-Ch sind auch wieder alle gleich, oder fast baugleich bis Zernez. Zuoz wurde dann irgendwann umgebaut. Auch die nachfolgenden Stationen ab Zernez sind wieder baugleich bis Scuol-Tarasp.Auch jene der Davos-Linie sind Typengleich. Ich habe diese Informationen aus dem Buch "Die Bauten der Rhätischen Bahn". Das Buch ist aber irgendwo in einer Kiste auf meinem Dachboden, wie noch so viele wertvollen Sachen.
Übrigens: Heute Abend gibt es Spinat-Wähe :)
"Standardtyp" heißt tatsächlich, daß da streckenweise, wenn auch gespiegelt, identische Stationsgebäude erstellt wurden.
Ferner unterscheiden sich, unter Beibehaltung der grundsätzlichen Dreiteilung (Warteraum, Dienstraum, Güterraum) die Grundmasse. Da wird dann unterteilt nach Typ I oder Typ II. Grundmasse waren dann bei den ersten kleineren 5x12 Meter wie z.B Landquart-Davos, bei den vergrößerten 6x15 Meter an der Albula-Linie. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, die Stationsgebäude an der Linie nach Disentis waren noch einmal etwas größer.
Außerdem wurden die Gebäude im Lauf der Zeit teils drastisch umgebaut. In Filisur wurde der Güterraum auf die doppelte Länge von 5x6 auf 10x6 Meter vergrößert. Andere erhielten auf der Straßenseite im ersten Stock über dem Dienstraum einen Anbau (z.B. Surava), was nur 2 im Vergleich zu anderen Modifikationen noch beinahe harmlose Beispiele von einer Vielzahl sind.
Das bei Vielen so beliebte Stationsgebäude Stuls gehört keinem der genannten an, sondern wird in der Literatur als "erweitertes Wärterhaus" bezeichnet. Die Dreiteilung der Standardtypen wurde zwar beibehalten, allerdings wurde nachträglich ein Verlängerung in Richtung Bergün vorgenommen, was sehr schön an den von der Gleisseite aus gesehen links vor der Wand vorstehenden Kanthölzern des ursprünglichen Gebäudeendes zu erkennen ist. Hieraus resultiert auch die an diesem Ende um zwei Balkenstärken verschmälerte Giebelseite.
Ob der Anbau auf der Rückseite des Gebäudes schon anfangs oder erst nachträglich zustande kam, habe ich bislang noch nicht herausgefunden...
Hilfreich ist das - leider nur noch im Antiquariat zu findende - Buch "Die Bauten der Rhätischen Bahn" von Luzi Dosch.
Gruß aus dem trüben Rheinland
Uwe
1 person said thanks
Da ich mit den Stirnlampen der LGB Ge 4/4 ll meine liebe Mühe habe, kam mir heute spontan die Idee, diese zu modifizieren. Die Lampeneinsätze von HPL hatte ich ja bereits schon verbaut. Da ich eine tolle KISS Ge 4/4 ll besitze und auch eine modifizierte, welche ich über MK-Modells kaufen konnte, liess es mir keine Ruhe. Mutig schritt ich zur Tat.
So sah es zuerst aus
Dann schliff ich runter, bis es für mich stimmig war.
Mir scheint die Aktion gelungen. Deshalb danach raus auf die Anlage.
Wünsche euch einen schönen Osterabend.
Grüsse von PeterEdited by Kriemler Peter on 04/04/2021, 06:48 PM
2 people said thanks
Langsam nimmt die Inneneinrichtung Formen an. Habe nochmals lackiert, diesmal ein helleres Braun. Die Sitze wurden zusammengebaut und lackiert. Auch habe ich Bilder an die Wände geklebt. Das Resultat gefällt mir sehr.
Natürlich werde ich nie an die Qualität eines Fine Scale Modells kommen oder an jene Modelle welche MBS Langula zusammengebaut hat.
Nun kann ich dann bald an das Wagenchassis und die Wände gehen. Es ist eben so, dass meist bei mir 4-5 verschiedene Bausätze zusammengebaut werden. Von HPL momentan den Abtritt Spinas, der muss nun noch lackiert werden u d dieser Wagen. Dann baue ich im Moment eben auch noch einen Riesen Bausatz zusammen, einen hochdetaillierten Porsche 917 im Massstab 1:8.. So macht mir dann auch jede Arbeit Spass und man kann alles gut durchtrocknen lassen, weil man ja anderweitig beschäftigt ist.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.
Edited by Kriemler Peter on 06/26/2021, 06:53 PM
1 person said thanks
Herzlichen Dank für dein Feedback Andreas. Ich habe leider keine Bilder mehr gefunden welche ich gemacht habe. Deshalb vor allem nach meinem Gefühl gearbeitet. Ich bin zufrieden damit. Die Bilder an den Wänden sind verkleinerte Postkarten aus dem Engadin, Davos, Albulatal. Nur sieht man dies eben nicht.
Heute mal was Neues gewagt. Seit sicher schon 4 Jahren bin ich im Besitz einer Airbrush-Anlage. Habe sie aber noch nie gebraucht. Deshalb heute mal Farben gemischt und dann einen ersten Versuch:
Bin ganz zufrieden mit dem Resultat.
Zuerst habe ich eine Grundierung aufgetragen noch aus der Spraydose. Und dann eben lange lackiert. Da müsste ich in Zukunft eine grössere Spritzpistole haben.
So, nun habe ich wieder einen Teilesatz zusammengebaut. Ich hoffe es hat euch etwas motiviert, auch einen dieser wunderbaren Modelle zu bauen.
Eine Sicht die man in Zukunft nie mehr sehen kann, 2 Plumpsklo`s 1x Damen, 1x Herren und ein Pissoir.
Toll sieht man die Details
Hinterseite
Seite Pissoir
Ansicht Dach
Die Geleiseseite werde ich zeigen wenn die beiden Beschriftungen Damen/Herrren angebracht sind.
Grüsse von Peter
Der Arbeitsplatz ist aufgeräumt. Es gibt immer wieder viel Kuststoffstaub vom Schleifen und sonstige Abfälle. Da ich in der Werkstatt eher chaotisch arbeite, ist eben mein Naturell, muss ich dann nach den einzelnen Arbeitsschritten wieder alles Tip-top putzen.
Dann kann es aber wieder weitergehen
Das Material des Untergestells für den A 1102 sind bereit:
Zuerst die beiden Seitenteile für die Aufstiege und Abschlüsse angeleimt. Ich arbeite mit präzise gefrästen Metallquadern, welche ich noch von meinem Vater her habe. Er war technischer Zeichner in der NOK, jetzt AXPO. Das ist ein Kraftwerkbetreiber in der Schweiz.
Dann kommt das Untergestell:
Ich achte darauf dass alles im rechten Winkel ist und gut beschwert wird, damit alles wirklich gerade wird:
Nun wünsche ich euch einen schönen Sonntag.
Herzliche Grüsse von Peter
Edited by Kriemler Peter on 07/04/2021, 11:18 AM
Nun bei diesem unfreundlichen Sonntag habe ich etwas weitergebaut:
Federpaket und Achslager montiert
Batteriefach zusammengeklebt
Dann Leitungen des Druckluftbehälters abgewinkelt
Und alles montiert
Seitenansicht
Und Unteransicht. Gewisse Feinarbeiten werden noch gemacht, vor allem beim Bremszylinder wird noch gearbeitet.
Der Druckluftbehälter ist natürlich nicht am Aussenrahmen angebracht, sondern an der Innenseite des Rahmens.
Das erste Mal auf den Geleisen:
Schauen ob alles rollt:
Und wie es sich optisch macht.
Die Seitenwände sind aber noch nicht fertig.
Zum Glück habe ich schon ziemlich Routine.
Denn das Ganze dauert schon lange. Man braucht Geduld und Erfahrung im Umgang mit feinen Teilen. Aber es lohnt sich. das sehe ich schon jetzt.
Der Wagenkasten ist fertig. Sämtliche Fensterleisten und Leisten sind angebracht. Sieht in Natura noch besser aus als auf den Bildern:
Danach begann ich mit dem Dach:
Zuerst einige Teile sehr sorgfältig aneinander geklebt, immer wieder mit dem Winkel kontrollieren:
Und gut aneinander pressen.
Es dauert eine gewisse Zeit bis alle Dachsparren aussen sauber verputzt sind. Innen mache ich es erst am Schluss, geht einfacher.
Innere Seite:
Und aufgesetzt auf den Wagen. Da fehlt der Teil über der Plattform noch.
Dies ist soeben in Arbeit. Danach wird geschliffen und verspachtelt.
Wünsche allen einen schönen Sonntagabend.
Grüsse von Peter
Einiges ist gegangen. Das Dach wurde geschliffen und gespachtelt:
Dann mit Kunststoffhaftgrund und Grundierung lackiert
Danach wieder lackiert und geschliffen, lackiert und wieder geschliffen.
Schlussendlich bin ich ganz zufrieden. Das zweite Dach sieht besser aus wie jenes vom 1. Wagen. Und bei den nachfolgenden besteht ja noch Steigerungspotential. Ich weiss auch schon wie ich meinen Zusammenbau optimieren kann, geht dann zwar länger, wird aber genauer.
Zum Schluss mal eine Seitenansicht mit grundiertem Wagenkasten und fast fertigem Dach:
Dann komplett:
Die Fenster wurden mit Kartonstücken gefüllt, damit nichts nach innen und nichts nach aussen geht. Denn innen wird er hellbraun und aussen eben...
Grüsse von Peter
1 person said thanks
In den Ferien geht es sehr zügig vorwärts:
Wagenkasten das erste Mal lackiert. Weitere 2 Lackschichten sind aufgebracht worden. Bin sehr zufrieden.
Die Räder wurden etwas verkürzt. So laufen sie perfekt in den Weissmetallbüchsen und haben den nötigen Spielraum.
Sämtliche Scheiben und er Inneneinrichtung sind eingesetzt.
Ich bin absolut begeistert von der Detailtreue dieses Teilesatzes. Bei der Inneneinrichtung hat sich der zusätzliche Aufwand des Aufbringen der Bilder auch gelohnt. In Natura sieht es noch toller aus.
Bis bald
Seitenansicht:
Wagenkasten lackiert:
Wagenchassis auch:
Dann die Beschriftung und die Fenster angebracht:
Natürlich werden die Fenster noch gereinigt.
Grüsse von Peter
Edited by Kriemler Peter on 07/22/2021, 07:25 PM
Nun wurden auch die Beschriftungen am Chassis aufgebracht:
Dann wurde das Chassis mit dem Wagenkasten "verheiratet". Das Dach ist erst aufgesteckt:
Das Resultat gefällt mir ausserordentlich
Und die Ansicht der Toilettenseite:
Es fehlen noch einige Kleinigkeiten:
So und nun wird die Werkstatt geputzt für das nächste Projekt, dem FO-Pack/Personenwagen und er Ausführung der DFB. Da brauche ich dann noch einen Wagen als Basis von LGB. Diese kommen ja nächstens.
Ich wünsche euch eine gute Zeit.
Herzliche Grüsse von Peter
Lieber Peter,
Der Wagen ist dir wirklich ausserordentlich gut gelungen, vielen Dank auch für die tolle Dokumentation, irgendwann wage ich mich auch mal an sowas.
lg, Philipp
1 person said thanks
Hallo!
Ein toller Wagen! Gefällt mir sehr gut!
Liebe Grüße
PeterDas ist das Schöne an der Gartenbahn, dass sie niemals fertig wird.
https://www.youtube.com/user/eisenbahn3131 person said thanks
Es geht auch mit den Teilesätzen weiter. Der Bahnhof Spinas ist provisorisch mal aufgebaut. Morgen werde ich alles noch weiter zusammenstecken. danach wird wieder auseinandergebaut.
HPL hat da schon eine grosse Vorarbeit geleistet. Deshalb ist der Zusammenbau einfach.
Der Bahnhof ist auch innen mit den Zimmern, Treppe und denkenden Kaminen ausgestattet.
Es wird vermutlich aber noch einige Zeit gehen bis alles lackiert und richtig montiert ist.
Nun, die wohlverdienten Herbstferien sind da. Zeit, am Bahnhof Spinas zu bauen.

Sehr detailverliebt die Seitenwand.Zuerst wurden alle von HPL perfekt vorbereiteten Teile entgratet und der Kunststoff behandelt mit Schleifpapier Körnung 80 und einer Drahtbürste:
Mal zum Vergleich vorher:
und nachher:

Ich hoffe der Unterschied ist ersichtlich.Nachdem alles sauber behandelt wurde, geht es dann an den sorgfältigen Zusammenbau.
Alles verklebt oder vieles nur gesteckt? So wie Sparren, Geschoßböden etc.?
Welche Dacheindeckung verwendest Du? HPL hat bei seinen Gebäuden echte Ziegelmatten.
Grüsse
Herby
Edited by Herbert Schneider on 10/16/2021, 09:39 PM
Das Gebäude ist grösstenteils zusammengeklebt und zwar so, dass es draussen auch stürmischen Zeiten trotzen kann. Das Dach wurde als Einheit zusammengeklebt mit den Dachbalken. Es ist abnehmbar. Wird dann mit den Ziegelmatten beklebt nach der Colorierung. Ich möchte es entweder von unten oder durch die Kamine festschrauben. Das ganze Dach war aber eine sehr grosse Herausforderung bis alles genau gepasst hat. Nun bin ich aber sehr zufrieden.
Die Wohnung im Obergeschoss kann rausgenommen werden. So kommt man teilweise ins Untergeschoss. Das ist wichtig für später. Ich möchte es nämlich dann auch beleuchten.


















































































