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LIMA SBB ETR 610

LIMA SBB ETR 610

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SBB ETR der 2. Serie als RABe 503 012 "TICINO" in der Abstellanalge Zürich Herdern

Vorbild Die damals noch existierende Cisalpino AG die zu dieser Zeit noch für fast den gesamten Nord - Süd Personenverkehr zwischen der Schweiz (Deutschland) und Italien verantwortlich war, bestellte im Jahr 2004 14 neue Triebzüge als Ersatz für die in die Jahre gekommenen ETR470 Kompositionen. Auch die Züge der 610 Serie sollen auf den beiden internationalen Verbindungen von Genf und Basel über die Simplonstrecke nach Mailand eingesetzt werden. Die Züge gingen kurz nach ihrer Ablieferung und der Auflösung der CISALPINO AG in den Besitz der beiden Unternehmen SBB und FS über. Im Jahre 2012 bestellte die SBB nochmals acht ETR 610 die ab 2015 auf der Gotthardstrecke die verbliebenen ETR 470 ablösen sollen.

Vier von sieben Wagen eines ETR 610 werden angetrieben. Der Zug fist für eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Km/h ausgelegt. Wegen den Basistunnels am Lötschberg und am Gotthard waren strenge behördliche Auflagen zu erfüllen. Die Vorschriften verlangen eine Brandmeldeanlage und eine Notlauffähigkeit im Vollbrand von 15 min.

Die Züge verfügen über 422 Sitzplätze, 296 in der 2. Klasse, 108 in der 1. Klasse und 18 im Speisewagen. Der Sitzteiler in der 1. Klasse beträgt 2000 mm, in der 2. Klasse 1900 mm.

Das erste 1:1-Modell des Zuges wurde im Juni 2005 vorgestellt. Ab 2009 verkehrten die ersten Züge zwischen Genf und Mailand, seit November 2009 kommen sie auch auf der Route (Basel–Mailand) via Lötschbergbasistunnel zum Einsatz.

Mit dem Ende der Cisalpino AG im Dezember 2009 wurde die ETR 610 Flotte zwischen SBB und der Trenitalia aufgeteilt. Die Züge der SBB erhielten dabei das dem ICN RABDe 500 ähnliche und den SBB-Fernverkehrsfarben entsprechende Design. Die Zugkategorie CIS wurde aufgehoben und die Züge in die EC Kategorie aufgenommen. Erst im Mai 2011 wurde die ETR 610 auch am Gotthard für bogenschnelles Fahren am Gotthard zugelassen. Die zu hohe Achslast der ETR 610, bedingte aber dass auf einigen Abschnitten die zulässige Geschwindigkeit der Reihen N leicht reduziert werden musste. Gleichzeitig wurde dafür die maximal Geschwindigkeit im Gotthardtunnel von 125 auf 140 km/h erhöht.

Seit Eröffnung des GBT verkehren die Züge fast ausnahmslos durch den neuen Tunnel. Die Fahrordnung ist auf Reihe R ausgelegt, dies ermöglicht den EC Zügen, bei Verspätung ab Italien bei Fahrt nach Reihe N deutlich Zeit auf zu holen. Eine Verspätung ab Chiasso von 15 min ist in der Regel bis Zürich wider eingefahren.

H0 Modell

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LIMA H0 Modell ETR610

Die Modelle der LIMA ETR610 wurden in zwei Tranchen in zwei verschiedenen Sets ausgeliefert. Zuerst das 4-teiligs Grundset welches aus dem motorisierten BAC1 und dem unmotorisierten BAC 2 sowie zwei 2. Klasse-Zwischenwagen besteht. Der BAC 1 ist der Antrieb des Zuges. Alle vier Achsen werden von einen zentralen Motor mit Schwungmasse über Kardanwellen auf die Drehgestelle angetrieben. Die Stromabnahme erfolgt über alle vier Achsen, zwei Räder sind mit Haftreifen ausgerüstet. Die Elektronik und die Decoderschnittstelle befindet sich vorwiegend im Dachbereich unter Deckeln verborgen. Der Zug ist ab Werk für den 2-Leiter Gleichstrom-Betrieb ausgerüstet.

Das Ergänzungsset mit den 1. Klasse Wagen und dem Speisewagen war lange Zeit nicht verfügbar und es bestand eine grosse Unsicherheit, ob überhaupt jemals diese Wagen für eine komplettn Komposition ausgeliefert werden würden. Ohne diese Zwischenwagen wäre der Zug unbrauchbar gewesen und man hätte die Fahgrzeuge des Grundsets gleich wieder der "Schrottpresse" zuführen können. Der Zug wurde sehr vorbildtreu umgesetz und mit einige Zurüstteilen lässt sich der Zug sehr filigran detaillieren. Die Bedruckung der verschiedenen Versionen ist sehr fein und lupenrein ausgeführt. Die Zugkraft ist für das 4-teilige Grundset ist ausreichend, ein vorbildgetreuer Zug vermag eine Steigung von 27‰ befahren. . Ansonsten merkt man dem Zug seinen tiefen Preis von unter 200 CHF vorallem in der Technik und inneren Verarbeitung an.

⇑ Die Kurzkupplung ermöglicht ein geschlossenes Zugbild

⇑ Gut getroffene Kopfform des "Papero"

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Die stromführenden Kupplungen sind vom Typ "einmal kuppeln, möglichst nie mehr trennen" leider sind die Kabel an der Kupplung von aussen sichtbar. Bei der Beleuchtung verfügt der Zug über die in der Schweiz und Deutschland übliche 3+ 2 rot Beleuchtung. Die obere Frontbeleuchtung kann nach Bedarf, wenn man die italienische Beleuchtung realisieren möchte, an einen separaten Funktionsausgang angeschlossen werden.