- #1 · Becker Michael 18.12.2020, 08:09
Dein "altes" Krokodil hatte Bleigewichte, die heute verboten sind.
Es war viel schwerer und daher zugkräftiger als die neuen von Märklin mit zinkgewichten.
Die Federn in den Schleifern sind nicht der Grund, das ist minimal was die drücken. Laß die schön dran, denn wegen der wenigen Stromabnahmen sind sie bei den 2040er Loks nötig.
die mittleren Achsen berühren die Schienen nicht, da sie nicht nur keine Spurkränze haben, sondern zudem 1-2 Zentel Millimeter kleiner sind. Mit diesem Trick bekam LGB damals die Loks durch R1.... :( Und die inneren, angeklipsten Achsen, haben sowieso keine Abnahme.
Also haben nur die äußeren Achsen an den enden der Lok echte Stromabnahme, und eben die Schleifer.
Ballast ist die Lösung, pack rein was geht....
Grüße Michael. P.S. ich habe meine 23406 auf Massoth Pantoantriebe umgebaut, die passen hervorragend (da die Lok ursprüngluch dafür konstruiert wurde…) und sind besser als die eingebauten MLGB billig-Servos, keine Frage das mein "mfx" auch gleich rausgeflogen ist ;)
- #2 · Lukas 18.12.2020, 09:19
mibema schrieb: Dein "altes" Krokodil hatte Bleigewichte, die heute verboten sind.
Es war viel schwerer und daher zugkräftiger als die neuen von Märklin mit zinkgewichten.
Die Federn in den Schleifern sind nicht der Grund, das ist minimal was die drücken. Laß die schön dran, denn wegen der wenigen Stromabnahmen sind sie bei den 2040er Loks nötig.
die mittleren Achsen berühren die Schienen nicht, da sie nicht nur keine Spurkränze haben, sondern zudem 1-2 Zentel Millimeter kleiner sind. Mit diesem Trick bekam LGB damals die Loks durch R1.... :( Und die inneren, angeklipsten Achsen, haben sowieso keine Abnahme.
Also haben nur die äußeren Achsen an den enden der Lok echte Stromabnahme, und eben die Schleifer.
Ballast ist die Lösung, pack rein was geht....
Grüße Michael. P.S. ich habe meine 23406 auf Massoth Pantoantriebe umgebaut, die passen hervorragend (da die Lok ursprüngluch dafür konstruiert wurde…) und sind besser als die eingebauten MLGB billig-Servos, keine Frage das mein "mfx" auch gleich rausgeflogen ist ;)
Hallo Michael, Vielen Dank für deine Antwort! Das mit dem Gewicht stimmt so nicht, ich habe gerade mal nachgewogen und das neue Krokodil ist sogar schwerer als das alte. 23406 = 3465g 2040 = 3406g Die Schleifer selbst würde ich auch drinnenlassen, nur die Federn würde ich rausschmeißen, dann bleibt ja die Stromabnahme gewährleistet. Ich bin mir nicht sicher, ob die Schleifer sich nicht vielleicht etwas verkeilen und daher die Drehgestelle von den Schienen wegdrücken. Die Schleifer an meinem alten Krokodil sind schon sehr abgefahren und das Messing kommt durch, und drücken daher vielleicht weniger. Hast du denn keine Probleme mit deinem Krokodil von wegen Zugkraft? Gruß Lukas
- #3 · Herbert Schneider18.12.2020, 09:50
Hallo,
also ein LGB Krokodil gehört fahrwerksmäßig am besten saniert. Wenn man sich zutraut Räder abzuziehen und wieder aufzupressen, kanns losgehen. Der 90° Versatz der Kurbelwellen ist durch die Stahlachse vorgegeben und somit nicht so kompliziert wie bei Dampfloks.
Getriebe zerlegen, die Radreifen ohne Spurkranz abziehen, die Radreifen mit Spurkranz auf dem angehängten Dummy Laufwerk auch abziehen und gegenseitig tauschen. Damit hat man am Getriebe 4 Räder mit Spurkranz und Stromabnahme und im Dummy Anhängsel Räder ohne Spurkranz. Funzt auch im R1. Falls man R3 und größer fährt, kann man auch im Dummy Spurkränze aufziehen (Achsen als Ersatzteil). Ebenfalls kann man die Radreifen mit Haftreifen gegen Normale tauschen. Wie Mibema schon schrieb, am besten Schleifer raus und Gewicht rein. Am besten vorher noch testen, ob die Bühlermotoren noch 100%ig sind (Stromverbrauch), auch da könnte es mit der Zugkraft hapern.
Grüße
Herby
- #4 · Lukas 18.12.2020, 10:16
hesch schrieb: Hallo,
also ein LGB Krokodil gehört fahrwerksmäßig am besten saniert. Wenn man sich zutraut Räder abzuziehen und wieder aufzupressen, kanns losgehen. Der 90° Versatz der Kurbelwellen ist durch die Stahlachse vorgegeben und somit nicht so kompliziert wie bei Dampfloks.
Getriebe zerlegen, die Radreifen ohne Spurkranz abziehen, die Radreifen mit Spurkranz auf dem angehängten Dummy Laufwerk auch abziehen und gegenseitig tauschen. Damit hat man am Getriebe 4 Räder mit Spurkranz und Stromabnahme und im Dummy Anhängsel Räder ohne Spurkranz. Funzt auch im R1. Falls man R3 und größer fährt, kann man auch im Dummy Spurkränze aufziehen (Achsen als Ersatzteil). Ebenfalls kann man die Radreifen mit Haftreifen gegen Normale tauschen. Wie Mibema schon schrieb, am besten Schleifer raus und Gewicht rein. Am besten vorher noch testen, ob die Bühlermotoren noch 100%ig sind (Stromverbrauch), auch da könnte es mit der Zugkraft hapern.
Grüße
Herby
Hallo Herby, Auch dir danke für deine Antwort. Ich wollte das Modell eigentlich nicht soweit zerlegen, da die Lok noch recht neu ist, ist erst einen Monat alt und hat erst sehr wenige Betriebsstunden runter. Von daher denke ich auch mal, dass die Motoren noch okay sind, was anderes wäre ein Armutszeugnis. Die Stromaufnahme war bisher kein Problem bei mir, und wenn doch, dann lag das immer an schlecht verlegten Gleisen. Wie gesagt - das selbe Problem hatte ich beim Vorgänger 23405 auch schon, damals hatte ich es aus der Erinnerung raus mit Herausnehmen der Federn an den Schleifern in Griff bekommen. Ich denke das werde ich hier jetzt auch mal probieren, wüsste sonst nicht, woran es liegen sollte. Gewicht hat sie mehr als die 2040, die Lok hat wenig Laufleistung und sonst wüsste ich nichts, was Probleme machen könnte. Gruß Lukas
- #5 · Juon Stefan 18.12.2020, 13:28
Schleifer raus, "echte" Räder mit Spurkranz auf die mittleren Achsen aufziehen und die beiden inneren Achsen separat für die Stromaufnahme nachrüsten und allfällig vorhandene Haftreifen weg. Danach und erst jetzt nach Bedarf noch etwas zusätzlichen Ballast in die Vorbauten, und Du wirst keine Traktionsprobleme mehr haben.
Gruss, Stefan
- #6 · Manhart Matthias18.12.2020, 14:18
Habe meine Tuning-Schritte hier dokumentiert:
[https://www.beathis.ch/lgb/20400/20400.html](https://www.beathis.ch/lgb/20400/20400.html class="")
Ist zwar ein älteres Modell gewesen, aber ich vermute, dass sich da nicht viel geändert hat. Ich habe inzwischen auf allen Achsen Radscheiben mit Spurkranz und ohne Haftreifen. Die Schleifer sind raus und Zusatzgewicht in den Vorbauten. Läuft auch auf LGB R2 gut, vielleicht mit etwas mehr Abnützung im Bereich der Spurkränze.
- #7 · Lukas 18.12.2020, 17:03
Danke erstmal @all! Von einem solchen Umbau möchte ich eigentlich absehen, aus folgenden Gründen: -Die Lok fährt immer nur um Weihnachten rum, ansonsten ist die Anlage abgebaut und im Keller verstaut. -es ist mir zu viel Aufwand und eigentlich ein Unding, dass man ein fabrikneues Modell erstmal modifizieren muss, dass es genauso gut läuft, wie sein 40 Jahre alter Vorgänger
Ich habe vorhin mal während der Fahrt oben leicht auf die Lok gedrückt und ihr somit mehr Anpressdruck auf die Schiene gegeben. Fazit: die Lok bleibt dann stehen und die Räder blockieren. Kann das irgendwie mit der Lastregelung des Decoders Zusammenhängen? Analog läuft sie meines Erachtens nach etwas besser als digital, aber Kraft fehlt trotzdem. Wenn man digital in niedrigster Fahrstufe fährt, dann drehen sich die Kuppelstangen sehr ungleich - an einem Punkt werden sie langsamer und bekommen dann plötzlich wieder Schwung und werden schneller. Ist das normal? Wie gesagt, bei meinem Vorgänger-Kroko 23405 hatte ich das Problem auch... Und die alte 2040 hat spürbar mehr Kraft, wenn man sie mit der Hand festhält. Wenn ich die 23406 festhalte, dann blockieren teilweise sogar die Räder... Ist das normal und liegt am MfX-Decoder? Oder wo liegt das Problem? Eigentlich müsste man Murkslin das Teil um die Ohren hauen, aber leider habe ich aus zweiter Hand (aber neu) und damit ohne Garantie gekauft.
- #8 · Becker Michael 18.12.2020, 17:35
Wackel mal an den einzelnen Stangen, die müssen nach allen Seiten etwas Spiel haben, vor allem nach vorne und hinten.
Zweite Möglichkeit, MLGB hat die Achsen verkantet oder den Motor.
Dritte Möglichkeit, mfx Dekoder…...meinen kann ich nicht mehr testen, der ist schon fortgeflogen.
Das mit dem Gerucke darf kein mechanisches Problem sein, sonst geht was kaputt.
Hatte die 23405 denn schon einen mfx Dekoder ? Ich dachte die sei noch analog gewesen.
Grüße Michael
P.S: Es gibt noch was ganz übles..ich hatte bei einer Lok den falschen REED-Schalter ab Werk drin, einen für seitliche Zahnräder. Krokos haben aber B-Getriebe mit mittigen Ritzeln, Folge: Es schliffffffffff… :(
- #9 · Lukas 26.12.2020, 17:26
Hallo nochmal, Also jetzt wird es interessant. Habe heute gesehen, dass mein Trafo nur 18V liefert, habe ihn dann gegen ein Piko-Netzteil mit 22V aber nur 1,5A getauscht. Siehe da: die Lok fährt um einiges Besser, auch in niedrigen Fahrstufen läuft alles bestens, und auch die Pantographen heben und senken sich ohne Probleme und auch der Sound funktioniert jetzt wie er soll. (Das alles war bei 18V nicht der Fall) Leider ist das Piko-Netzteil sehr schwach und bei der kleinsten Steigung oder Überlast schaltet das Netzteil sofort ab. Habe jetzt bei ebay ein 24V Netzteil mit 6A gekauft, was haltet ihr davon? Kann ich das problemlos mit der MZS Pro von MD verwenden? [https://www.ebay.de/itm/12V-24V-3A-5A-10A-Steckernetzteil-5-5mm-Hohlstecker-Netzteil-Trafo-f-LED-Stripe-/363091435997?_trksid=p2349624.m46890.l49292](https://www.ebay.de/itm/12V-24V-3A-5A-10A-Steckernetzteil-5-5mm-Hohlstecker-Netzteil-Trafo-f-LED-Stripe-/363091435997?_trksid=p2349624.m46890.l49292 class="") Ich wünsche euch noch schöne Weihnachten! Gruß Lukas
- #10 · Becker Michael 26.12.2020, 18:18
LGB-Luggi schrieb: Habe jetzt bei ebay ein 24V Netzteil mit 6A gekauft, was haltet ihr davon?
Nichts.... :(
Das ist kein Netzteil, sondern eine Stromquelle für LED, optimiert auf konstanten Strom, nicht auf konstante Spannung.
Was Du brauchst ist ein Schaltnetzteil wie z.B. für Laptop, die haben aber auch nur 19 Volt.
Kann ich das problemlos mit der MZS Pro von MD verwenden?
Kann hier wohl keiner beurteilen, weil es keiner haben wird. Wenn Du Dir den Preisunterschied betrachtest zwischen einem MD-Produkt und einem Markenhersteller, muss der irgendwo durch "Weglassen" herkommen....also an einer Zentrale sollte man nun wirklich nicht sparen (aber das ist nur meine persönliche Meinung).
Loks für bis zu 1000 EUR aber eine Zentrale für 150....das passt nicht zusammen.
Was die aushält und was nicht kann nur der Hersteller beantworten. Das Programmiermodul von MD auf jeden Fall war Ratz-Fatz im Eimer…. ;)
Schöne Weihnachten.
Michael
- #11 · RhB_HJ26.12.2020, 18:27
Ja dass das an der Spannung liegt bezweifle ich! Unsere ZIMO MX10 und schon die MX1 liefen/laufen immer mit nur 18-19V Spannung. LGB Loks inkl. C-C ziehen - ohne Änderungen - auf einer 3% Steigung einen "normalen"Zug.
- #12 · Lukas 26.12.2020, 18:43
Also mit meiner MD Zentrale bin ich ziemlich zufrieden. Ich lasse sowieso maximal zwei Loks gleichzeitig fahren. Was ist denn der Unterschied von diesem Netzteil zu einem von LGB beispielsweise? Welches Netzteil könnt ihr mir denn empfehlen? Gruß Lukas
- #13 · Herbert Schneider27.12.2020, 02:29
Hallo,
also ein Schaltnetzteil sollte es schon sein. Wenn mann DCC ausnützen will mit 22V sollte das Netzteil mit Reserve 30V können (Die Zentrale braucht nämlich auch Strom, je nach Qualität wird sie auch entsprechend warm..:S ) Für mittleren Fahrbetrieb mit Zuwachspotential 30V 10A z.B. (https://www.peaktech.de/produktdetails/kategorie/schaltnetzteile/produkt/peaktech-6226.html class="")
Und das ist kein H0, da sind richtig Stromstärken drauf, da würde ich schon ein ordentliches Netzteil kaufen, das auch nicht mit großen Toleranzen liefert.
Für ordentliche Zentralen (z.B. Zimo MX10) dürfen es dann schon 30V 20A sein..
Man kann natürlich auch mit einem Laptop-Netzteil fahren und warten bis der Chinese mit Rauchzeichen aufgibt..:woohoo:
PS: Zentrale Qualität besteht nicht in der reinen Amperezahl,die eine Zentrale liefert, sondern die Art und Weise der Sicherheitseinrichtungen und der Einstellmöglichkeiten. Deshalb spielen die 10A und aufwärts Zentralen meist in der 1000 Euro Liga. Teuer? Relativ, wer schon mal eine Plastikfackel auf der Weiche mit 5A erlebt hat greift dann gerne zur Qualität (und natürlich zur elektronischen Sicherung zwischen den Drehgestellen)
Grüße
Herby
- #14 · Lange Horst27.12.2020, 10:15
Ich verwende von MD das Schaltnetzteil PS4,18-24 V, 15 A, 360 W zum Preis von € 150,00 und bin sehr zufrieden.
Gruß Horst
- #15 · Becker Michael 27.12.2020, 10:52
hola6900 schrieb: Ich verwende von MD das Schaltnetzteil PS4,18-24 V, 15 A, 360 W zum Preis von € 150,00 und bin sehr zufrieden.
Gruß Horst
Ja, da sieht man das auch die Stromversorgung ordentlich Geld kostet, eben keine 20 EUR mehr. H. Dege wird schon wissen warum er dieses Gerät anbietet.
Gruß Michael
- #16 · Lukas 05.01.2021, 13:09
Hallo zusammen! Also ich habe inzwischen mein Netzteil erhalten und kann nichts Negatives berichten. Das Krokodil fährt jetzt wie es soll und hat ordentlich Kraft. Ich denke hier sind einfach die vorher fehlenden Leistungsreserven schuld. P.s. bei Modell-Land wird die MD Zentrale auch mit einem solchen Netzteil angeboten. [https://www.modell-land.de/komplettset-funk-zentrale-wlanmaus-train-84006023-p-20127.html#produktdetails](https://www.modell-land.de/komplettset-funk-zentrale-wlanmaus-train-84006023-p-20127.html#produktdetails class="Modell-Land")
Gruß Lukas
- #17 · Herbert Schneider05.01.2021, 17:09
Hallo,
ja für eine Lok oder einen Zug ist das ok. Wobei die Zentrale von MD lt. Unterlagen 8A liefern kann, das (Schalt)Netzteil bei 120W aber nur maxinal 5A. Den Wirkungsgrad der MD Zentrale kenne ich nicht, aber da wird auch Strom verbraucht.
Ich würde so ein notebookähnliches Netzteil nicht an die Grenze fahren, so 3A wären wohl im sicheren Bereich.
Und bei Drehgestellloks ist eine elektronische Sicherung kein Luxus [Beispiel elektronische Sicherung](https://www.massoth.de/product/8242070# class="")
Grüße
Herby
- #18 · Lukas 10.08.2026, 15:12
Hallo zusammen! Seit Kurzem bin ich stolzer Besitzer der LGB 23406 - Krokodil. Leider lässt die Zugkraft zu wünschen übrig, die Räder drehen gerne mal auf der Schiene durch, obwohl nur drei große Wagen mit Metall- und Kugellagerachsen und zwei kleine Wagen angehängt sind. Meine Strecke im Garten hat eine leichte Steigung und auch Kurven, die in der Steigung verbaut sind. Mein altes, analoges Krokodil hat keinerlei Probleme mit der Last, da drehen keine Räder durch, ebensowenig beim Bernina-Triebwagen. Ich erinnere mich dunkel, dass ich vor einigen Jahren bei meinem Krokodil 23405 (inzwischen nicht mehr im Bestand) auch Probleme mit durchdrehenden Rädern hatte, damals hatte ich die Federn aus den Schienenschleifern entfernt und war der Meinung, dass das geholfen hatte. Kann es wirklich sein, dass die Schienenschleifer die beiden Drehgestelle so arg von der Schiene wegdrücken, dass die Räder rutschen? Welche Ursachen kann das Ganze noch haben? Danke und Gruß,Lukas
