Blick in die andere Richtung, dort soll mal eine Linkskurve hin
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#3 · Amend Thomas13.06.2014, 23:26
...jetzt aber erstmal ander Hecke entlang (die Gleise sind mittlerweile eingerostet)
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#4 · Amend Thomas13.06.2014, 23:28
Jetzt weiß ich auch, wie man mehrere bilder gleichzeitig reinkriegt :)
Richtung Westen geht es an der Hecke entlang, dies war der erste Bauabschnitt. Ich muss mir da noch was einfallen lassen, weil beim Heckeschneiden oft Blätter auf die Schienen fallen, die dann mühsam per Hand entfernt werden müssen. Vielleicht verzichte hier auf den Schotter.
Ein Bild aus Bautagen
Im Hintergrund sieht man schon die "Westkurve"
Die Westkurve im Bau; Sie dient auch dazu, ein Hindernis in Form eines Tannebaumes zu umrunden. Sieht recht elegant aus.
Und fertsch'
Nun noch mit Rasen, der aber Dank der Pflanzen nicht mehr so schön ordentlich aussieht
Demnächst geht es weiter.
Gruß, Thomas
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#5 · Neumann Daniel 14.06.2014, 10:49
Danke für den Bildbericht.
Ich würde Dir ein paar Tips vorschlagen: Du schreibst ja, dass es ein wenig Probleme an Gewissens Stellen gab. Der Trassenbau mit den Rasenkantensteinen ist perfekt! Das wird stabil und garantiert eine gute Fahrbahn.
Aber die Lösung mit dem Kuststoffrasen ist nichts. Man kann den Naturrasen getrost an das Trasse wachsen lassen. Die Geleise dauerhaft eingeschottert und die Gleispflege ist ein Kinderspiel (kein Schotter der plötzlich Weg ist)
Lies mal den Bericht über den Gleisbau hier, ich war davon begeistert.
Zur Trassepflege (bei geklebtem Schotterbett) habe ich einen Nachtrag.
Die Rasenkannte schneide ich seit neustem mit einem Akkufadenmäher von Stil.
Und jetzt kommt`s, für die Nachreinigung habe ich mir den Akku Laubbläser besorgt (eine Kanone die die Geleise sauber hält wie wenn sie neu verlegt sind). Aber kein Stinken und wenig Lärm!
Zum geklebten Schotterbett: Es gibt noch viele die Angst vor dem Kleben des Schotterbettes haben, weil man der Meinung ist, vielleicht die Geleise später dann nicht mehr gebrauchen zu können.
Ich habe gerade die Anlage bei meinen Eltern abgebrochen und 4, ehemals geschotterte R5 Weichen ausgebaut, die durchaus weiter verwendet werden können.
Andreas
#7 · Fricker Raffael 14.06.2014, 12:54
Ich habe demnächst auch vor, meine Bahn in den Garten zu verlegen. Mir schwebt auch das System von Thomas (danke für den Bericht) vor, Rasenkantensteine zu verlegen. Zudem habe ich auch vor, den Schotter zu verkleben. Gewisse bedenken dazu habe ich allerdings, denn wie ist es denn mit der Ausdehnung des Geleisen (heiss/kalt, Sommer/Winter)? Sprengt das dann nicht den verleimten Schotter weg oder verbiegt sich sonst in einer Weise, da die Schwellen ja fixiert sind?
Gruss
Raffael
#8 · Andreas Cadosch 14.06.2014, 13:25
Hallo Raffael
Ich habe seit 1990 Erfahrung mit verklebtem Schotterbett und habe mehrere Anlagen damit versehen. Ich kann die Frage mit einem klaren Nein beantworten. Auch von bekannten habe ich nie vernommen, dass sie Probleme damit hatten.
Das ist kein "harter" Klebstoff, sondern ein "zäher". Der auch Temparaturschwankungen mit macht.
Gruss Andreas
#9 · Amend Thomas14.06.2014, 14:24
dneu schrieb:
Aber die Lösung mit dem Kuststoffrasen ist nichts. Man kann den Naturrasen getrost an das Trasse wachsen lassen.
Lies mal den Bericht über den Gleisbau hier, ich war davon begeistert.
Lg D
Hallo D,
Danke für die Tips!
Der Kunstrasen liegt nur da, wo die Trasse auf nackter Erde aufgebaut ist. So sieht es schicker aus und der Schotter versackt nicht im Boden. Meine Steine sind nämlich nur etwa 12cm breit.
Da, wo die Bahn den Rasen kreuzt, wie z.B. kurz vor dem Bahnübergang, da habe ich 14cm breite Steine, und da wächst auch der Rasen bis zum Stein ran.
Zum geklebten Schotterbett: Es gibt noch viele die Angst vor dem Kleben des Schotterbettes haben, weil man der Meinung ist, vielleicht die Geleise später dann nicht mehr gebrauchen zu können.
Andreas
Hallo Andreas,
das mit dem Schotter verkleben habe ich mir eben nochmal durchgelesen. Ich hatte auch erst versucht zu kleben, allerdings mit Holzleim. Da sind bestimmt um die 50,- € drauf gegangen, gehalten hat es nicht. Aber im Bericht von dir ist ja die Rede von Polyurethan-Zeugs, vielleicht probiere ich das mal aus. Als Schotter nehme ich immer Split, wie er für den Straßenbau eingesetzt wird. Ist zwar ganz schön grobkörnig, aber günstig im Baustoffhandel zu bekommen (letztes Mal kam der Mitarbeiter mit einem riesigen Radlader angefahren, und ich habe dann mit meiner Minischaufel die Steine in meine Tüte geschaufelt. Das muss ausgesehen haben :laugh:
Gruß, Thomas
#11 · Amend Thomas15.06.2014, 07:55
So, weiter geht's mit den Bildern
Hier die Umfahrung von erstens der Tanne, und anschließend die Forythie. In verschiedenen Baustadien. Die Gleise sind von Thiel, vernickelt.
Dieses Bild zeigt die Verlängerung in einem recht aktuellen Status
Jetzt der neueste Teil. Ich überlege, auf diesem Stück, wo der Rasen gequert wird, die Gleise, also die Schwellen, einzuzementieren, damit sie nicht verrutschen, wenn man drüberläuft oder mit dem Rasenmäher drüber fährt. Was meint ihr? Nach dem erneuten Durchlesen der Schotteranleitung auf dieser Seite hier überlege ich die vielleicht doch lieber mit dem Schotter zu fixieren.
So. hier ist vorläufig Schluss. Die Kurve führt direkt auf einen kleinen"Hügel" zu, ein etwas höheres Beet. Dieses wird dann leider leider untertunnelt werden müssen :P
Praktisch ist auch, dass die Terrassenmauer dabei eine art natürliche Felswand darstellt.
Noch sieht die Bahn ein bisschen trist aus, finde ich, aber wenn der Kunstrasen erstmal vermoost und der richtige gewachsen ist, ändert sich das hoffentlich.
Hoffe, es hat ein bisschen Spaß gemacht die Bilder anzugucken.
Sobald es was Neues gibt, schreibe ich das hier rein.
Gruß, Thomas
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#12 · Andreas Cadosch 15.06.2014, 08:20
Aber im Bericht von dir ist ja die Rede von Polyurethan-Zeugs,
Oder Sarnacol 2116, der PU Binder ist sehr teuer, auch wenn ich den am liebsten hatte.
Andreas
#13 · Amend Thomas29.06.2014, 08:04
Hallo,
so. Jetzt habe ich mir mal die Anleitung zum Gleisbau nochmal genauer angesehen. Da wurde mir klar: Warum nicht gleich so? Ich habe meine Bahn bisher ja am Rand im Blumenbeet gebaut. Irgendwie kam ich nie auf die Idee, dass es auch anders gehen könnte. Als ich jetzt aber die Bilder hier gesehen habe, z.B. von Andreas Cadoschs Bahn, dachte ich mir: So will ich es auch. Das, was ich bisher gebaut habe, bleibt so. Hat einfach zuviel Arbeit gemacht, um es abzureißen. Das Verlegen an der Rasenkante, so wie ich den Rest der Bahn weiterbauen werde, bringt meiner Meinung nach nur Vorteile:
Man kommt besser ran
Ein Schneiden der Rasenränder, wo man bisher mit dem Mäher nicht rangekommen ist, entfällt. Da ist ja dann die
Bahn.
Ich brauche keinen Kunstrasen mehr verwenden, habe dann ja echten.
Man macht anderen Gartennutzern das Blumen- bzw. Gemüsebeet nicht mehr streitig.
Außerdem werde ich ab jetzt auch als Untergrund die Steinchen verwenden, die ich bisher als Schotter verwendet habe. Die sind als Schotter eh zu grob (bis zu 6mm).
Meint ihr, das geht? Andreas Cadosch hat ja in seiner Skizze zum Gleisbau etwas von "kiesbett" geschrieben. Müssen die Steine rund sein, oder geht auch spitz und eckig? Ich glaube, der Untergrund aus Steinchen/Kies hat auch den Vorteil, dass es sich besser ausrichten lässt als Erde. Ich abe da manchmal echt Stunden damit verbracht die Erde glatt zu machen und auszurichten, wenn die Rasenkanten-Steine nicht so lagen wie ich wollte. Ich kann mir vorstellen, dass das mit Kies/Steinchen besser geht. Und schnller :)
Ist schon toll, so ein Forum.
Gruß, Thomas
#14 · Kriemler Peter29.06.2014, 19:05
Für den Unterbau kannst du normalen Splitt nehmen. Denk daran aber zuunterst ein Trennflies einzubauen. Sonst rutschen dir dann die Steinchen weg und die ganze Sache wird uneben.
#15 · Amend Thomas29.06.2014, 20:46
Pekri 59 schrieb:
Denk daran aber zuunterst ein Trennflies einzubauen. Sonst rutschen dir dann die Steinchen weg und die ganze Sache wird uneben.
Hi Pekri,
danke für den Hinweis, das werde ich machen. Ich habe davon ja noch genug aus meinen alten Planungen übrig :)
Gruß, Thomas
#16 · Amend Thomas20.07.2014, 08:21
Hallo Alle,
es gibt Fortschritte bei meiner Bahn. Nachdem ich hier von den Vorteilen einer Verlegung der Trasse direkt am Rasenrand und nicht im Gemüsebeet überzeugt wurde, habe ich diese Erkenntnis gleich in die Planung übernommen und in die Tat umgesetzt. Siehe Bilder. Ich habe mich an Cadoschs Anleitung zum Gleisbau gehalten und auch noch Kies/Split als Untergrund und Drainage genommen. An der Seite gucken die Kabel raus. Dort, wo die Bahn den Weg kreuzt, werde ich die Gleise einzementieren. Es wird eine Schräge entstehen, so dass man problemlos mit dem Fahrrad oder Transportkarren drüber rollen kann. In die Mitte kommt auch noch irgendwas.
Gestern war ich unterwegs, um dieses Sarnacol oder etwas Vergleichbares zu kaufen. Aber in dem Baustoffhandel, in dem ich war, konnten die mir nicht weiterhelfen. Weiß jemand wie ich in Deutschland/Berlin an dieses Sarnacol oder etwas Ähnliches herankomme?
Gruß, Thomas
Auf den ersten beiden Bildern ist die Kurve fertig, auf den unteren beiden gehts bereits wieder in die Gerade.
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#17 · Herbert Schneider20.07.2014, 09:20
Hallo,
für gerade Strecken, die befahren werden sollen, kann man die LGB Bahnsteige 50340 nehmen.
Wenn sie von Autos etc. befahren werden sollen kann man sie mit Beton von unten ausgiessen.
Grüsse
Herby
#18 · Andreas Cadosch 20.07.2014, 10:25
kleiner Vorschlag: Mit einer Trennscheibe Gordula so schneiden das passende Teile entstehen und bis an die Gehwegplatte verlegen.
dann Gehwegplatte auftrennen und das Mittelstück tiefer legen, so dass nach dem ausgiessen die Schienenoberkannte wieder bündig zu den anderen Gehwegplatten ist. Ist die Schienenoberkannte höher als die Gehwegplatten baut man sich eine Stolperfalle.
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#19 · Becker Michael 20.07.2014, 21:56
Warum überhaupt noch diese eine Gehwegplatte ? :blink:
Sieht es nicht besser aus die Mähfix-Steine durchzulegen und auf diese eine Platte zu verzichten? Egal wie, das gibt doch immer eine Stolperfallle, spätestens wenn Ameisen eine der beiden Platten/Mähfix hochheben.
Gruß
Michael
:blink:
#20 · Andreas Cadosch 21.07.2014, 07:59
Ameisen sind zu vielen im Stand, aber dass die mir mein Trasse nur um einen Millimeter verändern weiss ich dann schon zu verhindern!
Ne, dass wäre kein Problem, vokalem ist mein Vorschlag für diejenigen gedacht, die den Gehweg voll mit Platten (ohne Rasenabstand) verlegt haben, die müssten schon auch beim Bahnübergang ganz an das Geleise verlegen und können icht einfach eine Platte weglassen.
Andreas
#21 · Monscheuer Michael21.07.2014, 09:51
thend schrieb:Weiß jemand wie ich in Deutschland/Berlin an dieses Sarnacol oder etwas Ähnliches herankomme?
Sarnacol 2116 gibt es beim Dachdecker - oder beim Fachhandel fuer Dachdeckerbedarf.
Auch einige Baustoffhaendler fuehren Produkte der Firma Sika.
LG
Michel
#22 · Amend Thomas21.07.2014, 10:08
@Herby: Ich werde mir den Artikel gleich mal ansehen.
@Andreas: Danke erstmal für Illustration :)
@Andreas und Michael: Das Problem war, dass ich die Rasenkantensteine an der Oberkante bündig mit dem Rasen, also dem Übergang Erde zu Rasenansatz, haben wollte. Und das sind die Gehwegplatten auch. Deshalb diese Lösung. Hätte ich die Platte weggelassen und nur die Steine verlegt, wären die Gleise letztendlich auch auf der selben Höhe. Leider konnte ich die nicht noch tiefer legen, da sonst das Gefälle aus dem Blumenbeet kommend zu steil gewesen wäre. außerdem wusste ich nicht wohin mit der Platte. Damit man (hoffentlich) nicht drüber stolpert, will ich vor und nach den Gleisen Zement als Schräge, als Rampe aufgießen, und mit einem Brett gerade ziehen. Zwischen die Gleise sollen dann irgendwelche Platten. Mal sehen, was ich da nehme. Vielleicht Kunststoff, vielleicht kleine Fliesen, mal schauen.
Zusätzliches Problem ist, dass der Übergang in einer Kurve ist. Deshalb wäre das Herausschneiden nicht so einfach. Gibt es aber auch im Vorbild:
Einfach auf Streetview- (in diesem Fall Gleisview-) Ebene gehen, also das kleine gelbe Männchen auf die Gleise setzen, da ist man dann in Lokführerperspektive. Da sieht man es am besten.
Auf jeden Fall vielen Dank für eure Hinweise. Nach einigen Metern ist der selbe Weg wieder in die andere Richtung zu überqueren. Das dauert noch ein bisschen, bis dahin werde ich mir eure Tips durch den Kopf gehen lassen, mal sehen was davon umsetzen lässt. Und auch mal schauen, wie meine Zementlösung sich in der Praxis macht. Und vielleicht nehme ich dann auch nur noch Flexgleise und keine vorgebogenen mehr.
Gruß, Thomas
#23 · Herbert Schneider21.07.2014, 17:31
Hallo,
also ein Gleis einbetonieren, das ist richtig frustrierend. Die Ausdehnung von Beton, Messing und Schwellenkörper ist höchst unterschiedlich. Spätestens nach dem ersten Frost bröselt das. Selbst eine Armierung mit Fliegengitter im Sinne eines "Stahlbetons mini" verhindert nicht Risse und Absplitterungen.
Bei Geraden ist die Lösung mit den Bahnsteigelementen eine Alternative, ansonsten die von Andreas vorgeschlagene Lösung mit einer abgesenkten Platte bzw. Plattenanteilen.
Ich muss zukünftig eine ganze Hofeinfahrt, geplastert mit Betonsteinen im Bogen überfahren, eine richtig gute Idee habe ich bis jetzt nicht. Es gibt verschiedene Versuchsaufbauten s.o., habe auch schon mal an Asphalt als Füllmaterial im Gleisbereich gedacht.
Grüsse
Herby
#24 · Amend Thomas23.07.2014, 13:27
Michel M schrieb:
Sarnacol 2116 gibt es beim Dachdecker - oder beim Fachhandel fuer Dachdeckerbedarf.
Auch einige Baustoffhaendler fuehren Produkte der Firma Sika.
Hi Michael,
das scheint ja schon mal ein heißer Tip zu sein. Leider konnten die, bei denen ich bisher angerufen habe, nix damit anfangen. Ich werde weiter umher telefonieren. So wie ich das jetzt verstanden habe, gibts das in Packungen ab 20kg. Meine Trassenlänge wird so schätzungsweise einmal 40-50m betragen. Ob ich das verbrauchen würde? Ansonsten habe ich jetzt parallel mal eine Suchanfrage im Forum gestartet. Uns Modellbahnern wirds ja teilweise echt nicht einfach gemacht :unsure:
Gruß, Thomas
#25 · Monscheuer Michael23.07.2014, 13:39
Thomas,
vielleicht mal bei Sika anrufen und nach Vertriebspartnern in Berlin fragen ?
Fuer 50m Trasse wirst Du etwa 10 Liter (~10.5kg ?) benoetigen - je nach Breite
des Schotterbetts +/- 10%. Wert gilt fuer Edelsplitt 2-3mm. Bei groeberer Koernung
halt etwas mehr.
Falls Du den Rest loswerden willst... Email Adresse findest Du auf meiner Homepage.
LG
Michel
#26 · Amend Thomas23.07.2014, 14:50
Hi Michel,
vielen Dank, das Einfachste ist oft das Beste :lol:
Ich habe jetzt einen Händler in Berlin gefunden. Mal sehen, wenn sich keiner in meinem anderen Thema meldet, der was abzugeben hat, hast du gute Chancen, dass ich irgendwann was abzugeben haben werde ;)
Wohnst du in der Region?
Gruß, Thomas
#27 · Monscheuer Michael23.07.2014, 23:52
thend schrieb:
wenn [...dann] hast du gute Chancen, dass ich irgendwann was abzugeben haben werde ;)
Wohnst du in der Region?
Ich wohnte mal (ist fast 30 Jahre her) in Steinstuecken und spaeter in Frohnau.
Aber mich hat es nach Schleswig-Holstein, in die Naehe von Kiel verschlagen - aber da
fahren auch die einschlaegig bekannten Paketdienste hin ;-)
LG
Michel
#28 · Amend Thomas16.08.2014, 11:10
So. ich war wieder fleißig. Der Bahnübergang ist einzementiert. Ist alles recht stabil. Beim nächsten Bahnübergang überlege ich allerdings tatsächlich, die Platte dann komplett rauszunehmen oder durchzusägen. Aber so ist das auch erstmal recht praktikabel.
Ich habe jetzt auch endlich das Sarnacol 2116 (was hier in Berlin ne Seltenheit zu sein scheint, selbst der Vertreter meinte, dass wohl kein anderer das bestellen würde) und von Ingolf Pflugmacher http://www.pflugmacher.com/ habe ich jetzt auch eine 24kg-kiste feinstem Schotter bekommen, den ich gerne bald einbauen möchte. Die Gleise werden dann anschließend gealtert. Und der Rasen gemäht natürlich ;)
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#29 · Kriemler Peter17.08.2014, 10:41
Sieht sehr gut aus. Nur schade, dass du den nachfolgenden Rasenkantenstein nicht auch miteinbezogen hast. Dort können dann Unkräuter spriessen. Es gäbe auch einen schöneren Abschluss. Aber sieht toll aus. :)
#30 · Amend Thomas20.08.2014, 23:08
Hi Pekri,
freut mich, dass es dir gefällt :)
Ich habe mich beim Einzementieren am Vorbild orientiert. Für mich sieht das immer so aus, als ob der Asphalt auch immer direkt sozusagen an der Straßenkante anfängt und aufhört (die Gehwegplatte ist sozusagen die Straße). Oder geht das beim Vorbild noch ein bisschen auf die Strecke hinaus? Muss da nochmal genau hingucken. Wie weit meintest du? Ich kann mir vorstellen, dass der mit Sarnacol verklebte Schotter auch ein bisschen verhindert, dass da was spriest. Ich lass mich überraschen. Und wenn nicht, muss ich da wohl mit der Nagelscheere ran ;)
Der erste Schotter ist geklebt, bald gibt es davon Fotos hier im Forum :cheer:
Gruß, Thomas
#31 · Amend Thomas13.10.2014, 20:25
Hallo,
ich habe ein bisschen weitergebaut bei meiner Bahn. Die Kurve mit Bahnübergang und ein Stück entlang der Hecke sind jetzt eingeschottert. Dabei kam Schotter von Ingolf Plfugmacher zum Einsatz. Was die Körnung und Größe angeht ist es bisher das Beste was ich hatte. Leider werden die Steinchen beim Kleben doch etwas dunkler. Aber ich habe den Eindruck, dass das bei fast allen Schottern so ist. Daher werde ich den wohl weiter verwenden. Als Alternativen könnte Quarzsand in Frage oder dieser sündhaft teure, aber schöne hier: http://wenz-modellbau.eshop.t-online.de/epages/Store_Shop00671.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop00671/Products/wm0117 kommen. Der Quarzsand den ich als Probe habe (habe noch kein Foto davon) ist zwar recht bunt, sieht aber hübsch aus. Irgendwie mir Split aus dem Asphaltwerk bin ich noch nicht recht warm geworden, den müsste ich dann auch selbst sieben.. naja, mal schauen.
Als zweite wichtige Neuerung verwende ich ab sofort nicht mehr wie bisher das Code 332-Gleis, sondern Code 250 von www.miha-modell.de . Auch finde ich die Schwellen passender zu einer modernen "aktiven" Bahn wie der RhB, die anderen sehen eher aus wie von einer nostalgischen Museumsbahn.
Hilfreiche Kommentare und Meinungen sind willkommen :side:
Beim direkten Vergleich der Profile werden die Unterschiede doch deutlich
Ab jetzt gibts selbst bei den auf Erde (statt im Rasen) verlegter Gleise keinen Kunstrasen mehr am Rand. Dafür sind die Ränder mit einem dünnen Sandstreifen. Allerdings muss ich meine neue Technik für geradere Sandstreifenkanten noch mehr umsetzen.
Bitte bei diesem Bild die Schotterfarbe nicht beachten, da der Schotter gerade frisch mit Sarnacol behandelt wurde
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#32 · Kriemler Peter14.10.2014, 11:09
Die neuen Geleise und der Schotter gefallen mir. Nur: was hast du denn als Unterbau genommen? Ich habe zuerst ein Trennflies, dann Splitt, ca. 5 cm, danach Rasenkantenplatten, dort darauf das Geleise montiert und dann eingeschottert. Ich habe Splitt genommen. Mir gefällt das Resultat sehr.
#33 · Amend Thomas15.10.2014, 08:38
Hallo Peter,
genauso wie du habe ich es auch gemacht. Fließ-> Splitt -> Rasenkantensteine -> Kabelkanäle -> Gleise -> Schotter -> Sarnacol 2116.
Ich habe mir mal deine Webseite angesehen. Deine Bahn gefällt mir sehr gut! Sie entspricht auch meiner Vorstellung von Gartenbahn: Gut in den Garten integriert, schlicht, auf das Wesentliche reduziert (nicht so ein überladenes Gleisknäuel). Toll finde ich die sanften Gleisbögen, da ist meine fast schon wieder steril mit ihren regelmäßigen Kurven und geraden Strecken. Liegt aber auch am begrenzten Platzangebot des Gartens. Auch sehr schön die Übergänge der Elemente Rasen - Bahnstrecke - Blumenbeet. Alles sehr harmonisch, gefällt mir! Vielleicht werde ich mir auch das eine oder andere Häußchen an den Streckenrand stellen. So wie ich das sehe hast du auch an einigen Stellen Code 250-Gleis!?
Leider habe ich auf deine Seite aber keine Fotos gefunden wo der Schotter drauf zu sehen ist. Hast du da welche auf deiner Seite? Das würde mich mal interessieren.
Gruß, Thomas
#34 · Kriemler Peter15.10.2014, 09:55
Hallo Thomas
Ja da hast du recht. Vor lauter Gitarren und Gitarrenmodifikationen und Reviews habe ich die Fotos meiner Bahn schon fast sträflich vernachlässigt. :( Ich habe normalen Splitt verwendet. Sicher, er ist etwas zu grob. Die ganze Bahn ist eingeschottert, ausser der Bahnhofsbererich noch nicht ganz. Denn nächstes Jahr baue ich neue Geleise ein in einem Bogen, der noch R3 von LGB hat. Ich habe das Geleise von LEBU verwendet, die 3 Meter Stücke und dann mit dem Biegeschlitten gearbeitet. Digitoys-Systems hat mir die Geleise geliefert und auch den Biegeschlitten ausgeleiht.
Hier mal Bilder mit Schotter:
Meine Webseite werde ich aktualisieren. Habe eben vor allem die Rhätische Bahn Seite mit neuen Fotos versorgt.
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#35 · Amend Thomas18.10.2014, 19:24
Hallo Peter,
Danke für die Bilder! Da könnten ja unsere Bahnen von der Bauweise und vom Stil her fast Zwillinge sein ;)
Gruß, Thomas
#36 · Amend Thomas29.07.2015, 18:12
Ich habe mich mal von Cadoschs Video inspirieren lassen und meine Bahn mit der Kamera befahren:
Ich freue mich schon drauf, wenn es mal komplett im Kreis geht...
Gruß
Thomas
#37 · Amend Thomas09.08.2016, 11:15
So, nach fast zwei Jahren fast Nichtweiterbauen (es waren Pflanzen dran und irgendwie hatte ich nicht so den Elan weiterzumachen) geht es diese Jahr nun endlich weiter. Mit mehr Erfahrung und weniger Verbissenheit baut es sich eben besser :)
Das Schwierigste ist getan, es sind die Fundamente für die beiden Nordkurven gelegt.
Der Höhepunkt soll noch dieses Jahr folgen: Der 1,5m lange Tunnel, der dann auch den Ring schließen wird.
Nord-Westkurve:
#38 · Amend Thomas09.08.2016, 11:18
Nordwestkurve:
Vorbereitungen und Bau der Nordostkurve. Was ich mit der Gehwegplatte mache, habe ich noch nicht entschieden. Ich könnte sie auseinandersägen lassen, müsste dazu aber erstmal jemanden finden, der mir das macht, komplett rausnehmen oder wie bei der anderen die Gleise einfach rauflegen und mit Zement einen Bahnübergang rüberschmieren.
Auch die Pflanzen wachsen immer mehr. Sieht doch besser aus, wenn man ein begrüntes Gleisumfeld hat und nicht einfach nur Erde.
Und zu guter Letzt noch ein Bild des Regals, das ich gebaut habe, damit die Fahrzeuge nicht mehr im Weg rumstehen:
Gruß
Thomas
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#39 · Amend Thomas26.08.2016, 22:20
Nun ist endlich die Nordwestkurve befahrbar. Mittendrin ging mir der Schotter aus, neuer ist schon bestellt.
Es geht so langsam auf Ringschluss zu :)
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#40 · Wolfgang27.08.2016, 22:23
Hallo Thomas,
danke für die Bilder, sehr schönes Projekt!
#41 · Amend Thomas28.08.2016, 10:43
Hallo Wolfgang!
Feut mich, dass dir die Bilder gefallen!
Ich hatte auch überlegt, ob ich dir was zu deinem Waldbahnthema schreibe. Allerdings ist mein Unterbau für die Dauer angelegt. Deshalb dachte ich, kann ich dir nicht so wirklich gute Tipps geben.
Aber: wir haben etwas gemeinsam. Wir haben beide in den Gärten nicht so viel Platz und müssen die Bahn den Gegebenheiten anpassen. Ich finde das sogar gut, weil bei der echten Bahn ist das ja nicht anders.
Und, um Bezug auf meine Bahn zu nehmen: Am Anfang hatte ich auch keinen so richtigen Plan wie man was macht, das Forum und dessen Mitglieder haben mir aber sehr geholfen. Man sieht richtig den Fortschritt, wie ich für jeden Abschnitt mehr Erfahrung mitbringe :)
Ich kann mir vorstellen, dass das bei dir ähnlich sein könnte.
Gruß
Thomas
#42 · Wolfgang28.08.2016, 15:25
Natürlich habe ich mir auch schon viele Anlagen online angekuckt, und die eine oder andere auch live.
Wenn man in Bauabschnitte einteilen kann wie du ist das natürlich super. Ich kann schlecht an einer Ecke anfangen und schon mal in Betrieb gehen, zumindest der Unterbau muss in einem Rutsch gemacht werden.
#43 · Amend Thomas15.06.2017, 21:02
So, weiter geht's mit meiner Bahn. Darüber, wie ich den Tunnel baue, habe ich ja lange gegrübelt und habe dazu auch ein eigenes Thema im Forum. Aber hier nun zum Fortschritt.
Der Berg ist abgetragen, die Trasse vorbereitet
Beginn des Fundamentbaus
Erste Aufstellprobe
Viel Platz ist nicht, aber es wird reichen. Wie im Original, da müssen die die Züge ja auch fast einfetten, damit sie sich durch die engen Tunnel schieben können :laugh:
Die ersten neuen Gleise liegen und der Mast, der dann noch zum Panthofänger wird, steht.
Gruß
Thomas
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#44 · Amend Thomas12.07.2017, 22:05
Letzte Woche war es endlich soweit- ich konnte den Ring schließen! Damit ist die Anlage betriebstechnisch fertig :lol:
Ich hoffe nächste Woche mit dem Tunnel fertig zu werden.
Zwischendurch mal ein bisschen Wagentuning; habe mir die tollen Fenstereinsätze von Christian Fesl gekauft, die passen echt toll und werten den Wagen optisch sehr auf. Die farbliche Behandlung der Schläuche und anderen Details an den Stirnseiten habe ich im Winter nebenbei beim Fernsehenschauen gemacht. An eine Alterung traue ich mich aber noch nicht ran...
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#46 · Amend Thomas02.08.2017, 09:15
Mittlerweile stehen die ersten beiden Tunnelelemente, also insgesamt 1m, und damit 2/3. Mein Oberleitungssystem funktioniert einwandfrei :woohoo:
Es ist genügend Platz bis zur Tunneldecke, und der Pantho liegt auch nicht auf der Lok auf sondern hat noch genügend Spiel.
Demnächst kommen nochmal zwei Elemente hinzu, dann fehlt nur noch eines, und dann kann der Tunnel auch schon fast wieder zugeschüttet werden.
Beim Draht muss ich mir noch was überlegen, wie ich da einen eleganten Bogen reinbekomme, der den Pantho gut auffängt. Habe da aber schon ein schönes Bild im Netz gefunden.
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#47 · Amend Thomas17.09.2017, 10:59
Mittlerweile ist der Tunnel zu 4/5 fertig. Es fehlt noch eines der 50cm langen Elemente. Die starre, tunnelinterne Oberleitung ist montiert. Es fehlten bisher noch die Einfädelung für die Panthos. Diese ist jetzt im groben fertig. Es soll aber noch für die Optik und für die Stabilität ein tragseil aus 0,7mm Messingdraht installiert werden.
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#48 · Amend Thomas16.10.2017, 22:18
Heute war ein großer Tag: Nach vielen Überlegungen und langer Planung fing ich dieses Frühjahr mit dem Bau an, und heute konnte endlich Erde über den Tunnel gekippt werden :laugh:
Er ist 2,5m lang und hat eine Oberleitung, für die ich noch eine Einfädelung bauen muss. Vorbereitet ist die Leitung dafür. Dann kann ich wie von Cadosch empfohlen mit "Pantho hoch" fahren.
Besonders geil finde ich, dass der Tunnel wie im Vorbild recht eng ist, aber trotzdem betriebssicher.
Jetzt beginnen die Planungen für die Tunnelportale, die ich mir aus Beton gießen werden.
Gruß
Thomas
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#49 · Amend Thomas25.10.2017, 11:04
Entgegen meiner Planung zum Zeitpunkt des letzten Beitrags, werde ich die Portale nun doch nicht aus Beton gießen, sondern welche von Bloxxs nehmen. Ist ein Bausatz aus echten Sandstein Blöcken und sieht einfach super aus:
Hier nun mein fast fertiges Portal.
Ich habe es leicht abgeändert, um es optimal auf meinen Tunnel anzupassen. Bei den Stützen habe ich die unteren vier Reihen weggelassen, damit die Höhe stimmt. Die linke Stütze ist etwa 1,5cm schmaler als auf dem Plan. Grund ist der geringe Abstand zur Terrassenmauer. Der Tunnelbogen ist um einen Bogenstein verschmälert.
An der linken Stütze kommen noch kleine Steinchen ran.
Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, echter geht es ja wohl kaum. Der Aufbau war etwas mühseelig, da ich sowas noch nie gemacht habe und vor allem die Maße anpassen musste. und dann jeden Abend den Schreibtisch wieder sauber machen...
Ein zweites Portal folgt noch, da kann ich dann meine gewonnenen Erfahrungen einbringen und denke, dass der Bau dann leichter und schneller von der Hand geht.
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#51 · Hanses Peter12.11.2017, 10:27
Hallo Thomas,
da hast du das Portal aber sehr schön zusammen gebaut.
Wie bist du bei der Verklebung vorgegangen?
Die Fugen sehen bei dir besser aus, als auf dem Foto des Herstellers.
Info: Ich habe zunächst einen Kraftkleber verwendet, jetzt steht das Ausfugen noch an.
Mein Portal ist für den Inneneinsatz vorgesehen und wurde auch an die Bedürfnisse der Anlage angepasst.
peha
#52 · Amend Thomas12.11.2017, 20:18
Hi Peha!
Je jetzt, wo ich die Fotos vergleiche, finde ich mein Portal auch besser B)
Was das Zusammenkleben angeht, habe ich die Anleitung vom Hersteller als Grundlage genommen.
Geklebt habe ich mit dem empfohlenen Fliesenkleber, den hatte ich gleich mitbestellt. Da hat man dann auch nicht die Riesenmenge, die dann nutzlos rumliegt.
Allerdings finde ich die Anleitung nicht ganz richtig, ich werde mich bezüglich dessen auch nochmal an den Hersteller zwecks konstruktiver Kritik wenden.
In der Anleitung ist z.B. davon die Rede, den Kleber "zu einer teigigen Masse" anzurühren. Tegig ist allerdings viel zu trocken, die Steine saugen das Wasser auf wie ein Schwamm. Deshalb muss das Zeug eher flüssig sein, so wie eine Tomatencremesuppe, eher noch flüssiger. Wenn man das Zeug auf den Stein macht, sollte das Wasser nicht sofort komplett einziehen, sondern wenigstens noch so lange da bleiben, bis man ihn an einen anderen gedrückt hat. Mittlerweile befeuchte ich den Stein, an den der neue kommt, sogar vorher mit einem Schwamm. Der kleber quilt dann bei mir beim Andrücken aus der Fuge. Diesen rausgequollenen Kleber verspachtel ich dann mit einer kleinen Malerspachtel aus dem Kunstbedarf über den Fugen. Sieht aus wie eine Miniaturmaurerkelle (Liquitex Nr. 07)
Quelle: Modulor.de
Manchmal lasse ich in die Fugen, da wo kein Kleber hingequollen ist, auch noch welchen von der Spachtel reintropfen (soviel zum Thema flüssig anrühren).
Fürs Rauskratzen aus den Ecken habe ich noch eine spitze Variante davon, sehr praktisch.
Wenn das Zeug dann etwa 40min getrocknet ist, stelle ich mir einen Eimer mit Wasser auf den Schreibtisch und wische ich die Oberflächen der Steinchen VORSICHTIG mit der rauhen Seite eines Glitzischwammes ab. Wichtig dabei: keinen oder höchstens minimalen Druck ausüben, die Fugen brechen sonst zu gerne. Wenn das Grobe weg ist, wische ich nochmal mit der glatten Seite drüber. Dabei wird dann der Kleber nochmal ein bisschen angelöst und wird schön glatt in den Fugen.
Dann alles gut trocknen lassen. Mindestens 24h.
Ich werde vielleicht heute nochmal die Rückseite des Portals verfugen, da fließt der Kleber nämlich nicht komplett hin. Dann ist es hoffentlich stabil genug für ein Probeaufstellen im Garten.
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#53 · Amend Thomas12.11.2017, 20:52
...und nochwas: Wenn du Steine schleifst, tunke sie vorher kurz in Wasser. Sonst entsteht nicht nur Dreck auf dem Tisch, sonder es fliegt auch super feiner Sandstaub durch die Luft. Nicht gut...
#54 · Amend Thomas14.11.2017, 22:52
Hier nochmal die Rückseite in drei Phasen:
so, wie sie nach dem Kleben aussieht
mit dem Kleber eingestrichen
nach dem Abwischen und Abtrocknen
Sieht zwar nicht so gut aus wie die Vorderseite, aber das ist ja nicht wichtig. Hauptsache Wasser kommt nicht rein.
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#55 · Monscheuer Michael14.11.2017, 23:08
Exzellent gemacht !
Glueckwunsch zu diesem Ergebnis.
#56 · Amend Thomas15.11.2017, 09:26
...und wie es erstmal im Garten aussehen wird! Freue mich schon auf das Probeaufstellen :)
#57 · Amend Thomas16.11.2017, 17:31
Heute habe ich das Portal mal zur Probe im Garten aufgestellt, um zu sehen, ob alles passt. Es passt, das zweite wird nur minimal anders werden (etwa 2mm breiter).
Ich finde es einfach stark!!! Wenn dann noch die Fläche drumherum bewachsen ist, der Thymian leicht seine Zweige um das Portal schmiegt und die Felsen (Basaltsteine) den Berg andeuten... :laugh:
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#58 · Amend Thomas18.12.2017, 13:52
Nachdem letztens der 2. Klasse Personenwagen ausgeliefert wurde, kam nun auch der 1./2. Klasse-Wagen. Den ersteren habe ich in den letzten Tagen farblich verfeinert.
-Räder außen und Markierungen aufgemalt
-Pufferhülse
-Faltenbalg
-Überdachung vom Faltenbalg
-Anschlussschläuche
-die Teile unter den Türen
-Griffstangen (die beim Original ja komplett weg sind, aber abschneiden wollte ich sie nicht)
Konnte durch den neuen Wagen nun einen schönen Vergleich machen. Ob ich den aber auch noch verfeinere, weiß ich nicht. Lust habe ich im Moment keine, dafür war das dann doch zuviel Arbeit.
Gruß
Thomas
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#59 · Amend Thomas07.05.2018, 21:46
Das erste Tunnelportal steht. Und es sieht gut aus :)
Das zweite ist leider gebrochen und wird gerade repariert. Drumherum kommen noch Felsen. Oberleitung wird auch noch eingebaut.
Gruß
Thomas
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#60 · Amend Thomas13.05.2018, 21:14
Nun ist auch der erste Panthofänger, getarnt als abschnitt einer Oberleitung, fertig. Diese habe ich aus Messingdrähten (Fahrdraht von AZB, Tragseil und Aufhängeseile aus Messingdraht) zusammen gelötet. Ich muss nur aufpassen, dass der Pantho nicht zu hoch steht. Hat da jemand einen guten tipp, wie man die maximale Ausklapphöhe gut begrenzen könnte?
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#61 · Thomas14.05.2018, 00:44
Servos einbauen und mit diesen die max höhe einstellen.
Oder die max höhe mit einem dünnen Faden begrenzen. Wobei beides bei Gastlokomotiven versagt.
#62 · RhB_HJ14.05.2018, 03:58
Mit einer dünnen Angelschnur, der Vorschlag mit Servos ist auch auf unserer Anlage das Normale. Gestern wurde die BoBo 611 nach etwas zusätzlichem Trimmen abgeholt.
Zusammen mit der Schwester 612 sieht die Pantoposition so aus
Die Höhenposition entspricht in etwa der welche auf offener Strecke zutrifft.
Auch die Kadeekupplungen an der 611 werden von Servos betätigt. D die aber nicht als Schnäppchen klassifiziert sind, werden weitere Umbauten im Haus entworfen.
#63 · Amend Thomas15.05.2018, 19:47
Danke für die Antworten,
GGamer42 schrieb:
Wobei beides bei Gastlokomotiven versagt.
Was sind Gastlokomotiven und warum versagt es bei denen?
Das mit dem Faden lässt sich wohl am leichtesten umsetzen. Servo in die Gem 4/4 einbauen traue ich mich noch nicht. Obwohl, es gibt hier im Forum wohl Beiträge zum Einbau. Na mal sehen, ob ich dafür mal den Elan finde. Oder ich baue irgendwo ein silbern angemaltes Plastikteilchen ein, das den Pantho am Höhergehen hindert.
Besten Gruß
Thomas
#64 · Amend Thomas15.05.2018, 20:15
thend schrieb:
Obwohl, es gibt hier im Forum wohl Beiträge zum Einbau.
Hmm.. keine gefunden. Weiß da jemand, ob es hier jemals einen Beitrag dazu gab?
#65 · Thomas15.05.2018, 20:15
Gastlokomotiven sind Loks die Leute mitbringen die deine Anlage Besuchen. Die haben logischerweise nicht alle Servos oder die max Höhe beschränkt, so das es auf deiner Anlage passt. Kurze Unachtsamkeit und schon krachts.
#66 · Amend Thomas15.05.2018, 20:18
Achsooo...
Ja, das kann ich mir vorstellen. Meine hatte auch gleich einen Unfall, weil ich dachte, die Höhe wird schon stimmen. Und dann: cronch! :laugh:
#67 · Thomas15.05.2018, 20:19
Genau so :-)
So und nun hats in diesem Forum auch einen Beitrag wie man die Kiss Gem Servotiesieren kann :-)
#68 · Amend Thomas15.05.2018, 20:34
Danke für das Video!
Eine erste Vorstellung habe ich nun vom Umbau. Leider ist das Video aber für einen wie mich, der noch nie ne Lok mit Panthoantrieben ausgerüstet hat, sehr kurz und nicht ausreichend, als dass ich mich allein deswegen rantrauen würde. aber ich kann ja mal nachdenken, wie mich das eben gesehene auf neue Ideen bringen kann.
Der Beitrag könnte hier könnte auch nützlich sein:
In dem Beitrag steht auch ein Hinweis auf die Panthoantriebe von Massoth, die es aber noch nicht zu kaufen gibt. Also erstmal nen Faden nehmen... ;)
Besten Gruß
Thomas
#69 · Amend Thomas15.05.2018, 20:35
...ach das Video ist ja von dir!!!
Gibt es da auch ne Langversion?
#70 · Thomas15.05.2018, 20:50
Uff zum einsteigen in die Servo Technik ist die Gem definitiv die Falsche Wahl. Die gehört zu den schwierigsten Modellen. Da würde ich mit einem Scherenstromabnehmer von LGB anfangen. Die sind extremst simpel.
Mein erster Umbau war ein HGe2/2
Von der Gem habe ich keine lange Version gemacht.
Die Einholmstromabnehmer sind dann wieder komplizierter, Ich habe dazumal noch ein Video der Ge 4/4 III gemacht, wobei ich diese Lösung nicht mehr so machen würde. Ich hatte die Idee, die Originale Feder wiederzuverwenden. Leider ist diese zu schwach, was ein genaues Positionieren der Pantos unmöglich macht. Die 50 Jahre LGB Ge 4/4 II hat nun nur noch eine Feder mit Deutschen enden(Ja diese Feder mit den ringen an beiden enden heissen wirklich Deutsche Enden). Welche am Servo Horn angekoppelt ist und am anderen ende gleich am Hebel vom Pantograf. Im diesem Umbaubericht hats ein Bild drin.
: http://www.spur-g.ch/phpBB/viewtopic.php?f=38&t=1025
So gebaut, lässt sich sogar das herunter lampen der Pantos im eingefahrenen zustand vermeiden. Und beim hochfahren kann der Servo sogar zucken wenn der Panto auf den imaginären Fahrdraht auftrifft.
Achja, der Decoder braucht natürlich auch mindestens zwei Servoausgänge, welche man vernünftig programmieren kann.
Gruss GGamer42
#71 · Küster Manfred 15.05.2018, 20:59
Auf meiner Anlage habe ich bei den Tunnels sogen. Pantofänger eingebaut.
Bislang hat es auch an Fahrtagen mit Loks mit unterschiedlich eingestellten oder auch nicht eingestellten Pantos keinerlei Probleme gegeben.
Viele meiner E-loks sind aber mit dünner Angelschnur in der Höhe begrenzt.
Habe da ein kurzes Video vom Test der angebauten "Pantofängeranlage" in Tunnels:
Ja und bei mir eintreffende neue Loks , und mit der Zeit auch die im Bestand werden nach und nach auf Servobetrieb umgestellt. Sieht halt gut aus.
#72 · Amend Thomas16.05.2018, 17:15
Also gut, für den Anfang wird dann wohl erstmal ein Faden reichen. Bin gespannt, wie dass bei der Kiss Ge 4/4 II sein wird. Vielleicht kann ich mir da ja was abschauen. Ansonsten fällt mir vielleicht mit der Zeit ne Lösung ein oder auch nicht und ich begnüge mich mit der Billiglösung ;)
#73 · Amend Thomas26.05.2018, 11:34
Jetzt ist Fels, bestehend aus Basalt, um den Tunnel gewachsen und er ist komplett mit Erde bedeckt. Vermutlich heute kommt der zweite Panthofänger ran. So kann ich auch nach und nach das ganze Equipment (in dem Fall die Lötausrüstung) wieder aus dem Garten räumen und dort ist mehr Platz :)
Gruß
Thomas
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#74 · Amend Thomas03.06.2018, 22:11
Haha, das Video ist zwar total diletantisch und nur nebenbei gemacht, aber ich will die komplette Rundfahrt mit Kamera dann doch mal zum Besten geben. Vielleicht mache ich auch nochmal ein besseres Video. :laugh:
#75 · Hanses Peter03.06.2018, 23:03
Also dilettantisch ist das nicht, ich wäre allein schon mit dem zufrieden, was du gebaut hast. Ich vermisse nur einen Bahnhof oder Haltepunkt, mit dem etwas mehr Betrieb möglich wäre.
Da reicht schon eine Ausweichstelle wie in Stugl Stuls, oder eine zusätzliche Haltestelle wie in Furna - und schwupps - ist schon ein richtiger Betrieb möglich.
#76 · RhB_HJ04.06.2018, 00:26
Gar nicht schlecht Herr Specht.B) B)
#77 · Amend Thomas04.06.2018, 22:47
Also ein kleiner Bahnhof wäre schon nicht schlecht. Allerding musste ich schon verhandeln, dass ich überhaupt ne Bahn aufbauen darf. Bin da bisschen von Muttern abhängig ;)
Aber zwei potentielle Plätze habe ich mir da schon ausgeguckt. Mal sehen...
Wenn, dann würde ich wahrscheinlich auch den Bahnhof/Haltepunkt in maßstäblicher Länge haben wollen. Schätze, das wären einige Meter...
Bei der Fahrt über die Bahn mit Kamera ist mir noch Folgendes aufgefallen: die S-Kurve gegen Ende weißt ein Gefälle auf, das habe ich aus der Vogelperspektive gar nicht so wahr genommen. Vielleicht verbessere ich das noch. Und ich brauche mehr niedrig wachsende Pflanzen (Sternmoos finde ich ganz toll), ist mir noch zu viel Erde zu sehen.
Gruß
Thomas
#78 · RhB_HJ05.06.2018, 02:14
Ja Bahn im Garten ist ein Wachtums-Projekt.
Der Bahnhof wird schon nachrücken ;) und die Bodendecker brauchen auch etwas Zeit.
#79 · Amend Thomas22.04.2020, 23:08
Mal ein kleines Bastelprojekt für meinen Schiebewandwagen: Um ihn auf den aktuellen Zustand zu bringen, habe ich mal die Werbeaufschriften zusammengebastelt (Schriftarten vorher recherchiert). Dann zum Copyshop und auf Klebefolie ausdrucken lassen.
Vorher:
Nachher:
Gruß
Thomas
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#80 · Daniel Kesseli30.06.2023, 11:05
Hallo Thomas, was hast du da für Elemente für deinen Tunnel verwendet? Herzlichen Dank
#81 · Amend Thomas07.07.2023, 19:10
Hallo Iceman,
entschuldige die späte Antwort, ich habe es schlicht vergessen.
Ich schaue mal in meinen Unterlagen, welcher Hersteller und welches Modell das ist.
Gruß
Thomas
#82 · Amend Thomas08.07.2023, 01:20
So, habe es rausgesucht.
Die Schwerlastrinne ist von der Firma Anrin, die Serie heißt SF-200, auf meiner Rechnung steht Typ 005.
Breite: 26,4cm, Höhe: 29,0cm, Länge: 50,0cm (gibt es aber auch 100cm lang).
Achtung: Es gibt 3 verschiedene Höhen bei dieser Serie.
Ich habe die im Baustoffhandel gekauft (Kluwe).
War ein kleines Abenteuer, das hatte ganz schön lange gedauert, bis die abholbar waren.
Gruß
Thomas
#83 · Daniel Kesseli09.07.2023, 06:36
Vielen herzlichen Dank. Dann mach ich mich mal auf die Suche.
#84 · Amend Thomas20.07.2024, 00:11
Dieses Jahr habe ich den Umbau meiner Gartenbahn begonnen. Das Ziel ist es, die etwas sterile Streckenführung natürlicher zu gestalten. Bisher verläuft die Strecke oft parallel zum Zaun, mit langen Geraden, gleichmäßige, zu enge S-Kurven und 90°-Kurven.
Es soll auch mehr Platz für Pflanzen an den Seiten der Parzelle (Grundstück) entstehen.
Auch habe ich erst nach Fertigstellung der bisherigen Strecke erfahren, dass es Übergangsbögen gibt und die Gerade nicht gleich in die Kurve reinknallt. Ist ja auch irgendwie logisch, wenn man es denn weiß.
Also wollte ich es diesmal wissen.
Ich habe mich mal mit der NEM 113 auseinander gesetzt und zu den vorhandenen Kurvenradien die entsprechenden Übergangsbögen berechnet.
Mit diesen Ergebnissen habe ich dann den neuen Verlauf geplant und mit Bambusstöckchen abgesteckt.
Diesen zeige ich evtl. demnächst, da muss ich erstmal meine Zeichnung etwas umgestalten.
Hier erstmal das erste Ergebnis, Gebogen wurde mit dem Massoth-Gleisbiegegerät II. Mit etwas Übung und Unterstützung meines Vaters ging es dann.
Ich finde es einfach toll, wie sich der Radius stetig verkleinert, um dann an den vorhandenen Bogen anzuschließen.
Der rote Pfeil zeigt den Anfang des Übergangsbogens
Der türkise Pfeil zeigt den Verlauf der bisherigen Strecke, auch erkennbar an der nackten Erde. Das Ende am unteren Bildrand wird noch zum nächsten Übergangsbogen in die Gegenrichtung für eine schön schlanke S-Kurve.
Schönen Gruß
Thomas
#85 · Amend Thomas27.07.2024, 23:50
Ich bin nun ein Stück weiter. Kann mich gar nicht sattsehen an dem eleganten Schwung :) Die Zwischengerade ist zwar nur rund 25cm lang, aber der sanfte Übergang in den Bogen kompensiert dies.
Zum Vergleich ein Bild vom damaligen Bau dieses Abschnitts:
Schönen Gruß
Thomas
#86 · Amend Thomas03.12.2024, 19:35
Hallo,ich wollte ja noch mein Ergebnis präsentieren.Also es hat viel Arbeit gemacht, sowohl in der Planung als auch in der Umsetzung, aber das Ergebnis ist fantastisch geworden.Viel lebendigere Streckeführung als vorher, mit Übergangsbögen und Kurvenüberhöhungen. Und die Pflanzen am Zaun haben mehr Platz.
Einschottern will ich erstmal nicht, mal sehen, ob ich auch so damit zufrieden werde. Kann ich ja bei Bedarf nachholen.
Schönen Gruß
Thomas
#87 · Andreas Cadosch 07.12.2024, 14:42
Einschottern will ich erstmal nicht, mal sehen, ob ich auch so damit zufrieden werde. Kann ich ja bei Bedarf nachholen.
Wer so schöne Radien sein eigen nennt, sollte die Gleise noch Einschottern - das Tüpfelchen auf dem i! - es geht so schnell und sieht so cool aus. Versuch es..🙂
#88 · Becker Michael 07.12.2024, 19:15
Also ich war im Herbst ganz froh das ich keinen Schotter verwendet habe. 2024 war in unserer Gegend ein sehr nasses Jahr, und zusammen mit den ausufernden Traubenkirschen bracht das viel Moos. Da war ich froh die schwimmend verlegten Geleise einfach hochheben zu können und das Moos mit der flachen Maurerkelle wegschaben konnte.
Um den Wildwuchs hat sich letzte Woche der Gartenbauer gekümmert (mit der Kettensäge ;) ) und nächstes Jahr sehen wir mal weiter wie meine RkB dann aussieht. Bis dahin schön abtrocknen lassen, Äste und Blätter rauskehren, Weichen auf Vorzugslage und warten auf den ersten (und wahrscheinlich einzigen) Schnee-Tag in unserer Region. ;)
Schöne Adventszeit, komme gerade von einem Nikolausfahrtag in Ramstein, also der RSB ;)
Michael
#89 · Amend Thomas08.12.2024, 21:33
Hallo Andreas,
ich gebe dir völlig Recht, mit Schotter ist es viel schöner.
Der Rest meiner Bahn ist geschottert.
Zwei Gründe halten mich im Wesentlichen davon ab auch den neuen Abschnitt zu Schottern.
Zum Einen fand ich es sehr mühsam, dan alten Schotter nach dem Abbruch der bisherigen Strecke von den Betonsteinen zu entfernen (ich habe bei Weitem noch nicht alle geschafft).
Zum Anderen habe ich noch keinen neuen gefunden, der mich in Körnung und Farbe überzeugt.
Ich fand den von Natural Scenics klasse, aber die liefern nicht mehr außerhalb Großbrittaniens.
Vielleicht teste ich mal den von Asoa, und eine Probepackung von Wenz-Modellbau liegt schon zum Testen bereit.
Genug Sarnacol ist auch noch im Keller, wenn auch schon abgelaufen. Ich hoffe, das klebt trotzdem noch.
Besten Gruß
Thomas
#90 · Andreas Cadosch 09.12.2024, 06:14
😆..ja, der Rückbau ist mühsam. Aber wie beim Vorbild, ein neues Stück Gleis benötigt immer auch ein rechtes Stück Manpower bis es wieder liegt.
Ich verwende eine Schneeschaufel oder einen Spaten um gebrauchte Platten vom Sarnacol/Kiesgemisch zu befreien - also massives Gerät. Und gerade wie Neu müssen sie nicht werden, werden ja gleich wieder eingeschottert.
Eine 1-2 Kieskörnung - ev gesiebt - aus dem Baumarkt reicht mir völlig als Material, In 2m darf es etwas massiver sein...
#91 · Kriemler Peter09.12.2024, 08:48
thend schrieb:
Genug Sarnacol ist auch noch im Keller, wenn auch schon abgelaufen. Ich hoffe, das klebt trotzdem noch.
Mein Sarnacol stammt von 2008 und ist immer noch gut. Ich habe letzten Sommer noch etwa 10 Meter geschottert. Hält wunderbar. Ich habe es aber etwas verdünnt mit Wasser und lange geschüttelt vor dem Gebrauch.
Herzliche Grüsse von Peter
#92 · Andreas Cadosch 09.12.2024, 11:23
..ausufernde Traubenkirschen brachte viel Moos...
Nun, nicht nur Traubenkirschen bringen viel Moos.
Moos im geschotterten Gleisbett lässt sich mit einer Stahlbürste aber gut wieder entfernen - chemisch geht auch....
#93 · Amend Thomas09.12.2024, 12:41
@Andreas: Spaten klingt gut, werde ich im nächsten Jahr ausprobieren!
Ich habe es glaube ich mit einem Meißel gemacht.
@Peter, gut zu wissen!
Was die Reinigung angeht: Wie ist wäre es mit einem Hochdruckreiniger?
Ich kann mir vorstellen, dass gut verklebter Schotter das übersteht.
Na dann muss ich ja wohl schottern, nun habe ich keine Ausreden mehr 😉
#94 · Amend Thomas10.08.2026, 15:12
Hallo,
weil Interesse an meiner Rasenkantenbahn angemeldet wurde, worüber ich mich sehr freue, möchte ich diese hier vorstellen.
Die Reihenfolge soll sein, dass die Bahn vom östlichen bis zum westlichen Ende vorgestellt wird. Wenn sie fertig, soll sie mal einen Kreis bilden, dass wird aber noch dauern, bisher habe ich etwa 1/3 im Wesentlichen fertig gestellt, wobei die ersten Abschnitte bereits saniert werden müssen. Allerdings nicht die eigentliche Farbahn, sondern die grünen Kunstrasenstreifen links und rechts davon, die irgendwann mit Moss bewachsen wie eine einigermaßen maßstäbliche Wiese aussehen sollen. Nur Erde drum herum fände ich unästhetisch. Leider wusste ich damals noch nicht wie hartnäckig besonders Tulpenpflanzen sein können und hatte keine Schutzmaßnahmen getroffen. So drückten die Pflanzen diesen Frühling den Kunstrasen nach oben, und auch der Schotter wurde dadurch ganz durcheinander geschmissen.
Daher sauge ich jetzt den Schotter wieder ab, sammel ihn zum Wiederverwenden, nehme des Kunstrasen raus, buddel alle Tulpen raus, schneide Pflanzenschutzvlies zurecht, mache diesen dann unter den Kunstrasen, und baue diesen wieder ein, und dann zum Schluss wieder den Schotter rauf.
Jetzt aber zur Bahn:
Was mir von Anfang an wichtig war, ist, dass sich die Bahn, wie im Original auch, der Landschaft anpasst und nicht umgekehrt. Brücken, Tunnel und Bahnübergänge sollen nur dort sein, wo sie auch benötigt werden. Zudem sollte sie möglichst platzsparend gebaut werden, da der Garten ja auch noch als solcher benutzt werden soll. Also immer schön am Rand des Blumenbeetes entlang.
Nun gehts los...
Das soll mal ein Bahnübergang werden. Der Rasen zwischen den Wegplatten hat zufälligerweise genau die Breite der Bahn :-)
Sieht noch nach Baustelle aus, aber mittlerweile hat sich der Rasen schon ganz gut erholt