Hallo zusammen,
das hier vorgestellte Projekt ist mitlerweile seit einem Jahr fertig gestellt und auf meiner Anlage "im Einsatz".
Startschuss war ein damals gekauftes Führerhaus als Ersatzteil für einen "schmalen Taler".
Dann folgte der Zukauf diverser Ersatzteile / Anbauteile..Motor..Fahrgestell.
Würde ich heute noch einmal so etwas realisieren, würde ich einen fertigen Traktor kaufen und umbauen.
Kostet zwar etwas mehr, geht aber einfacher von der Hand...
Was wurde geändert oder verändert:
Massoth Entkuppler beidseitig (größere Operation am Triebgestell - so etwas macht man nur für sich selbst)
Zimo MX 645 Decoder mit Däppen Sound,Speicherkondesator,ca 200gr mehr Gewicht..
neue Beleuchtung mit LED und Lampengehäuse (druckt mittlerweile Christian Fesl - auf Anfrage)
neue Arbeitsplattform (Riffelblech von Wedico)
neue Warnbarken Fläche auf Rückseite Führerhaus, wegen original LGB Lampenausschnitten
Strinlampen beidseitg abgefräst,verschlossen und Fläche teillackiert in RAL 2009 orange
Fensterrahmen schwarz nachgemalt und mit flächenbündigen Scheiben von Christian Fesl ausgestattet
Geländer und Auftritte in anthrazit lackiert
neue Pufferplatten und Pufferaufnahme von Train Li
Ich habe die Scheiben auch, auch ich empfehle eine minimale Menge Kleber.
Sie halten zwar von allein, sind aber so genau, dass eine kleine Erschütterung ausreichen kann und ne Scheibe raus fällt.
Aber ne direkte Kleberempfehlung hab ich nicht.
Gruß
Thomas
Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.
Die bündigen Scheiben von Herr Fesl sind sehr sehr passgenau.Das hat bei meinem Gehäuse schon ziemlich stramm darin gesessen.
Ich habe jedoch an allen vier Kanten der Scheiben einen Stecknadelkopf großen Punkt Ruderer Kleber gemacht..
Besten Dank für die Infos. Dann mache ich mich mal ans Werk.
Noch eine Frage zu den bündigen Scheiben von C.Fesl: Hast Du diese Scheiben einfach nur eingeklemmt oder zusätzlich mit einem Kleber gesichert ? Wenn Kleber - welcher Typ ?
Hallo,
ich habe entsprechende Aussparung für den Entkuppler per Dremel gefräst und dann die Stromabnahmekohlen wieder eingesteckt.
Dadurch stehen die Hülsen der Kohle 1,5mm aus dem Gehäuse..lassen der Achse aber noch ausreichend Seitenspiel.
Die Befestigung des Getriebedeckels ohne die jeweils äußeren Verschraubungen hat ausgereicht.
Hier sitzen halt die Entkuppler Gehäuse im Weg.
Auch ist zu beachten, den Gehäusedeckel an den Positionen der Entkuppler auszuschneiden.
So langsam wird der Tm 2/2 so, wie ich ihn haben wollte:
Die Lampen sind wirklich traumhaft gefertigt, höchst empfehlenswert - nur die Befestigung der SMD-LED's ist immer etwas knifflig. Da kamen einige Kraftausdrücke zusammen ...
Zusätzlich habe ich die Puffer durch welche ebenfalls von Stefan Wyss aus Weissmetall ersetzt.
Nun geht's weiter mit den noch verbliebenen zwei Lampen, wo noch die SMD's fehlen. Danach noch den Spannungsregler nach Anleitung von Mibema zusammenbrutzeln und dann steht dann auch schon die erste Testfahrt an. Bin gespannt, wie gut der Energiepuffer wirkt (fünf Goldcaps à 1F, daraus resultiert eine Kapazität von 0.2F ... das dürfte ausreichen).
Viele Grüsse, Stefan
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RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Prinzipiell sind die Erklaerungen auch fuer andere Stromquellen dieser/aehnlicher Art gueltig.
Unterschied zwischen meiner Schaltung und dem Angebot bei Ebay:
Meine Schaltung erlaubt ueber die Widerstaende eine Anpassung an die Specs der verwendeten LEDs. man kann verschiedene Typen von LEDs mischen und braucht trotzdem nur einmal den Teil mit den BC556/LM334/Elko/Dioden.
Hoi Michel
Hmm ... sind Deine Erklärungen auf für andere Stromregler gültig oder explizit auf Deine Schaltung gemünzt? Ich habe zuhause noch diese Dinger herumliegen - ist aber wohl nicht dasselbe ...
Gruss, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Hinsichtlich des Festspannungsreglers...
Kann man so machen, muss man aber nicht.
Mit Spannung betreibt man Gluehlampen, LEDs werden mit Strom betrieben. Hierzu verwendet man i.A. "programmierbare" Stromquellen, was einen von der Versorgungsspannung (weitestgehend) unabhaengig macht.
Beispielschaltung:
Diese Schaltung kann man direkt ans analoge Gleis oder auch an den Ausgang eines Decoders haengen. (Fast) EGAL was da fuer eine Spannung anliegt. Die Schaltung funktioniert von etwa 3.5V bis 35V und erzeugt (so gut wie) keine Abwaerme.
Die 100 Ohm Widerstaende vor den BD436 sorgen fuer Strom passend fuer LEDs, deren Verbrauch zwischen 10 und 20 mA liegt. Ist einem die Leuchtkraft zu gross, Widerstand einfach erhoehen, z.B. 220 oder 270 oder 330 Ohm...
Ob da nur eine LED (mit dann auch nur einem BD436 mit Vorwiderstand) oder 20 LEDs betrieben werden sollen... spielt keine Rolle.
Man kann unter Anpassung des Widerstands auch mehrere LEDs an einen BD436 (alternativ BD438) parallel haengen - wie bei den Stirnleuchten meiner letztlich gezeigten RhB Gm 4/4 241 gemacht.
Gruss !
Michel
Bearbeitet von Monscheuer Michael am 14.11.2017, 12:15
Heute habe ich aller Eile den Tipp von Michel mit der Avery-Folie ausprobiert. Funktioniert perfekt:
Das Gelb ist im Vergleich zum Vorbild noch ein wenig zu dunkel, mir gefällt es so aber - evt. fertige ich aber doch noch eine Folie mit hellerem Gelb an. Mal abwarten, wie es bei Tageslicht aussieht.
Falls jemand auch noch ein Stück davon gebrauchen könnte ... einfach melden, ich habe noch was übrig.
Nun warte ich auf die passenden Lampen von Stefan Wyss, dann geht's weiter. Freue mich schon darauf.
Gruss, Stefan
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RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
So, mittlerweile habe ich meinen Umbau des Tm 2/2 gestartet. Auf dem Programm stehen im Wesentlichen das Anbringen vorbildgerechte(re)n Lampen, die Ergänzung der bestehenden Elektronik bestehend aus Zimo MX64V und Dietz-Soundmodul mit einem Energiepuffer, das Einsetzen von bündigen Scheiben und ein paar weitere Kleinigkeiten. In der Zwischenzeit sind die bündigen Scheiben drin und ein bisschen gespachtelt und geschliffen habe ich auch:
Aus Platzgründen würde ich für die LED's gerne einen passenden Festspannungsregler einsetzen. Allerdings finde ich auf Anhieb keinen passenden und die Flut an unterschiedlichen Modellen überfordert mich ein wenig. Vielleicht hat ja jemand von Euch gerade einen passenden Tipp?
Viele Grüsse, Stefan
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Bearbeitet von Juon Stefan am 12.11.2017, 10:53
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Hallo Dieter
Coole Sache, auch wenn für mich automatische Entkuppler absolut nicht von Interesse sind. Auf deinen Bildern fehlen aber noch die Scheiben, oder täuscht der Eindruck?
Wie bist Du mit dem Soundprojekt zufrieden? (mein Tm 2/2 hat aktuell das Soundmodul von Dietz, welches ein "für meine Ohren" sehr authentisches Fahrgeräusch liefert aber etwas wenig Zusatzsounds)
Gruss, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
khim schrieb:
.............................
Homepage www.swisstrains-stp.ch allerdings alles in Französisch
Gruss Klaus
Pas de problème! Danke für den Link.
**Schönen Gruss
HJ
Hans-Joerg Mueller
Coldstream BC Canada
RhB - ganz weit im Westen von Canada ca. '69 bis '75. Als die RhB noch vorwiegend grün und wenig(er) verschandelt war.
Ausserdem alles nur Adhäsionsbetrieb **
Herr Fabre ist ein Kleinserienhersteller in der Schweiz.
Er macht viele Modelle aus Weissmetall.
Übrigens auch Kabeltrommeln für Spur Iim und Rollböcke.
Ich habe mir in Bauma bei ihm eine Kabeltrommel gekauft.
Ein Bericht war mal in der Loki 9/2015 siehe Anhang.
Homepage www.swisstrains-stp.ch allerdings alles in Französisch
Gruss Klaus
Bearbeitet von Klaus Himmelreich am 09.03.2017, 21:56
Oh, sehr schöne Lampen-Rohlinge ... ein bisschen Nacharbeit ist aber doch notwendig, sicher beim Lampenfuss. Sind sie nicht evt. ein bisschen gross? (jene bei meiner Ge 2/4 212 haben einen Aussendurchmesser von 8mm).
Wer ist Herr Fabre ...?
Ich denke, der reine Lampenumbau sollte kein Riesending sein, weitere Anpassungen am Gehäuse sind ja nicht notwendig. Der bestehenden Elektronik (Zimo MX64V mit Soundmodul von Dietz) gönne ich nach (Platz-)Möglichkeit einen Speicherkondensator, dazu flächenbündige Scheiben.
Gruss, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Der Außendurchmesser beträgt 10 mm, dazu kommt ein Ring der das Glas aufnimmt.
Der Lampenfuß hat ca. 2 mm Durchmesser und ist als Rohr ausgeführt, da passen also zwei gute Lackdrähte durch.
Hinterer Puffer war zum Zeitpunkt des Fotos noch nicht montiert....
Die Lampen haben Gläser..ganz dünne Plexi Scheiben eingelassen...
Kabelführung bei den Stirmlampen beidseitig/ hinteren Lampen durch den Reflektor direkt in das Gehäuse
Kabel führung bei den vorderen Lampen unten per Lackdraht und eng am Lampenträger in die Arbeitsplattform geführt...
Der Tm zählt zu meinen Lieblingsmodellen, man muss ihn einfach gern haben. Er verrichtet auf jedem Bahnhof wichtige Rangierdienste, wenn da nicht das Problem mit dem Kuppeln wäre.
So viel ich weiss hat MDS einen automatischen Entkuppler auf Basis der S-Kuplix in Arbeit. Vielleicht erfahren wir bis zum GBT noch mehr, oder hat jemand genauere Infos?
Ich habe mir für den Umbau Lampen von Herrn Fabre aus Weissmetall incl. Gläser beschafft. Bei den Gläsern fehlt aber die typische Riffelung, wie bei derartigen Scheinwerfern aus Pressglas sonst üblich. Bilder der Lampen folgen.