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LGB G 3/4 Modell - erste Bilder

Gartenbahn

  1. Liebe Modellbahnkollegen.  Am WE konnte ich die Rhaetia von LGB als Handarbeitsmodell sehen. Sieht der Kiss Lok recht ähnlich.  Anbei zwei Bilder.  viele Grüsse aus Luzern Martin

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  2. Vergleichsbilder der LGB 20274 und LGB 26274

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  3. Liebe Modellbaukollegen.Die ersten G 3/4 sind die Tage ausgeliefert worden. Anbei ein paar Bilder. Ein Video folgt.Ich finde das Modell recht schön gelungen. Da das Original noch nicht fertig ist bleibt abzuwarten inwieweit alles passt.Macht Euch selbst ein Bild.Viele Grüsse.Mart

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    2 Personen haben sich bedankt

  4. Da scheint LGB aber schon weit zu sein. Mal sehen ob der Liefertermin im 3/4 Quartal 2023 gehalten werden kann. Das schöne ist doch, dass man wählen kann, ob man sich ein LGB oder Kiss Modell anschafft. Schade ist schon die Parallelentwicklung. Bei den Dampflokomotiven gäbe es sicher auch noch andere schöne Modelle wie die G 4/5, die sicher bald kommt, oder die HG 2/3 der DFB. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend. Viele Grüsse aus Luzern. Martin

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:24

  5. Die nackte MLGB Rhaetia:

    lgb.de: FB: RhB G3/4 Zinkmodell

    Also wie bei Märklin Spur 1 Lokmodelle.

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:24

  6. LGB G 3/4 Modell -erste Bilder

    Hallo,

    es geht hier nicht um Schadenfreude oder um einem Hersteller etwas auszuwischen, dazu ist der Anbietermarkt im IIm Segment doch zu klein. Traurig finde ich nur, dass es keinen konstruktiven Dialog zwischen Hersteller und Käufer gibt, weder bei MLGB noch bei Kiss oder ESU. Wer letztendlich verantwortlich für die Konstruktion zeichnet, bleibt ein Geheimnis und man kann nur vermuten, dass diese Entscheidung weit weg im Südosten fällt. Und Beleuchtung ist für mich kein Pipifax. Die Programmierung des ESU LS5 XL bei der Ge 4/4 III zeigt, dass der Ausführende nicht in die Tiefen der ESU Programmierung vorgedrungen ist. Hier wurden die Ausgänge nicht  der logischen Reihe nach belegt, somit die mögliche Doppelbelegung der Funktionsausgänge für Fernlicht nicht angewendet. Infolge blendet auch bei 3+1 die 1 mit auf und die Instrumentenbeleuchtung startet mit Neonflackern. Das originale Aufrüsten ist sehr gut gemacht, nur wenn man die Funktionsbelegung ändert (z.B. nach einem einheitlichen Schema, Sound ESU F1 >> Sound Zimo F8) stimmt der Sound nicht mehr, wäre kein Problem, wenn das Original Dekoderfile für den Lokprogrammer verfügbar wäre. Wobei 90% der Sounds mit dem frei verfügbaren Dekoderfile von ESU übereinstimmen. Für die G 3/4 heißt es wohl Daumendrücken, ein Jahr nach dem MLGB Modell, bietet aber auch die Chance das eine oder andere Detail der Konkurrenz noch zu verbessern und nicht nur Messing ist Trumpf.

    Grüsse

    Herby

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:24

  7. Die Stückzahl wurde bei MLGB Highend Modellen in der Vergangenheit künstlich tief gehalten - weil man Zinkdruckguss als „Exklusivität“ vorgaukeln wollte. Bei der G 3/4 ist der Preis massiv gesenkt worden, weil man die Stückzahl nicht limitiert hat, das Modell könnte durchaus noch günstiger angeboten werden…

    Das Spur 1 Modelle vorwiegend in der Vitrine stehen halte ich für ein Gerücht. 😎

    Für manche ist es durchaus eine willkommene Option, zwischen dem unschönen LGB Haken und einem geschlossenen Schienenräumer wählen zu dürfen. 🙂

    Selbstverständlich kann man nicht ohne Kollateralschaden an einem Messingmodell herumlöten. Sollte es einmal notwendig sein, dass an einem Messingmodell etwas wieder angelötet werden muss, dann ist das löten aber möglich, wird aber, je nach Lage der Teile, eine farbliche Nachbehandlung erfordern. Die farbliche Nachbehandlung erübrigt sich bei einem Zinkdruckguss Modell voll und ganz - weil man gar nicht löten kann.

    Ich denke ein ESU Servo hält in etwa gleich lange wie eine LGB motorische Kupplung.😛

    "Ein "Meisterwerk" sollte wenig Schwachstellen haben“ - JEDES Modell sollte wenig Schwachstellen haben, aber für die einen scheint es die einzig wahre Freude zu sein, Herstellern zu zeigen wie inkompetent und fehlerhaft sie sind. Lieber Fehler an einem Modell suchen und finden als sich daran zu freuen - ob dann bei Fernlicht noch eine falsche Lampe zusätzlich aufblendet ist doch Pipifax - 98 % der Modellbahner haben kaum das Wissen, wann welche Lampe an einem Modell überhaupt leuchten müsste - aber Hauptsache man hat noch einen Fehler gefunden und kann es genüsslich posten. Die Schadenfreude bei manchen Postings ist kaum zu überlesen.. 😆

    Rene

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:23

    1 Person hat sich bedankt

  8. Hohe Stückzahlen gibt es bei den Metallmodellen in Spur IIm von MLGB auch nicht, dazu ist das Preissegment doch zu hoch und die Zahl der Gartenbahner zu gering. Rein vom Materialwert ist natürlich eine Kupfer/Zink Legierung mehr wert als Zinkdruckguss. Mit 4800€ verschiebt sich die HG 4/4 ganz klar in die Spur 1 Liga, Und da steht die überwiegende Zahl als Sammlerobjekte meist in der Vitrine. Damit ist eine Kupplungsproblematik oder ungeeignete Feinmechanik eher Nebensache. Deshalb kommt auch wenig Protest, wenn man bei der HG 4/4 zwischen Kupplung und Schienenräumer wählen muss. Kann man denn ein Messing Modell einfach so nachlöten? Selbst mit Widerstandslöten wird das Messing so heiß, dass eine Nachlackierung unumgänglich wird.

    Wenn ich ein hochpreisiges Messingmodell erwerbe, erwarte ich auch hochwertige langlebige Mechanik und Spitzenelektrik/elektronik. Konsequenterweise ist dann Mindestradius R3. Und keine Antriebsachse, die samt Motor seitenverschieblich ist, keine Ziehharmonikamechanik für den ausschwenkenden Vorbau. Auch ist fraglich, ob der Servo für die Umsteuerung jahrelang durchhält. Fernlicht, dass auch rückwärts aufblendet, darf da nicht passieren. Ein "Meisterwerk" sollte wenig Schwachstellen haben, vor allem wenn Zinkdruckguss schon am Sockel kratzt.

    Grüsse

    Herby

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:23

  9. Doch, doch, Zinkdruckguss IST billig - nicht die Produktion - aber nachher das Produkt. Formenbau  ist immer teuer - unabhängig ob Zindruckguss oder Kunststoffspritzguss . Aber das Produkt  ist billig, weil man mit Formenbau grosse bis grösste Stückzahlen fertigen kann. (darum fertigt man ja in Spritzguss)

    Kommen die Probleme die Zinkdruckguss eben hat, nicht lötbar, ev Zinkfrass (nicht nur Kiss, auch ROCO bei den Getrieben der C 5/6). Aber Märklin hat sehr grosse und langjährige Erfahrung mit ZDG.

    Die neue MLGB Modellpolitik IST definitiv eine Kampfansage für Kiss oder jeden anderen Messinghersteller. MLGB wird bei Kunden die auf den Geldbeutel achten müssen oder denen der Unterschied Messingbau/Zinkdruckguss nicht offensichtlich ist oder denen es weniger eine Rolle spielt ein „wertiges" Produkt oder Massenware zu haben, mit den Zinkdruckgussmodellen punkten. Aber es ist halt so - Metallmodell ist nicht gleich Metallmodell - es ist wie bei teuren Uhren - eine Omega ist halt keine Rolex- aber auch die Omega vermag Freude zu bereiten. 

    Messinghersteller weden auf ihren Kundenstamm zählen können - das war bei H0 schon so. Märklin konnte immer Punkten, jedoch nie einen wahren Fulgurex, LEMACO, Metrop geschweige denn einen Ferro Suisse Kunden abwerben. Für den wahren Kenner wird es im Hochpreissegment  immer nur Messingmodelle und kein Zinkdruckguss geben. Diesen Kunden sind auch Kupplungen die nicht R1 tauglich sind oder nicht montierbare motorische Kupplungen völlig egal. 

    Der Grund warum MLGB bei der G 3/4 nicht mehr limitiert ist, weil  sie die Fertigunskosten bei den HG 4/4 noch nicht amortisiert haben - und nach den Problemen mit der 704 könnte mit der 708 Kiss die Nase dann wieder vorne haben (das Kiss Modell hat korrekten Sound, genügend Zugkraft, alle Räder Stromabnahme, feiner detailliert …) 

    Rene

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:23

  10. Hallo,

    also "billig" ist Zinkdruckguss nicht. Die Formen kosten ein Vermögen und amortisieren sich erst bei 1000 und mehr Exemplaren. Für Kleinserien eher nicht so geeignet. Aber Märklin hat halt eine jahrelange Expertise in Zinkdruckguss, da braucht es schon ein gewisses know how (man denke an die Bodenplatten der Kiss Ge 6/6 II). Ausserdem geht ja nicht alles in Zinkdruckguss bei den "high end" Modellen, da sind viele Zurüstteile in Handarbeit anzubringen. Und die Mechanik der LGB Loks war langzeitstabil, die 70er und 80er Modelle fahren meist noch problemlos, mal schauen, ob das bei MLGB auch noch so ist. Grösstes Ärgernis ist der mfx-Dekoder und natürlich gibt es noch Kinderkrankheiten, zu schwacher Motor bei der HG 4/4, abrauchende Entkuppler und festsitzende Gestängeschrauben bei der Ge 6/6 I. Beim Regenbogenkroko war wohl die Gewinnspanne deutlich kleiner wegen der aufwändigen Lackierung (Prestige Objekt).

    Ich werte die Modellpolitik von MLGB im "high end" Sektor als ernsthafte Kampfansage an Kiss, wenn die Kinderkrankheiten reduziert werden ist das für einen "fahrorientierten" Gartenbahner mit entsprechendem Etat eine überlegenswerte Alternative. Standardkupplung vorhanden (ggf. mit Entkuppler), Zugang zu Innenleben für Modifikationen vereinfacht, Details sind robuster im rauhen Gartenbahnbetrieb.

    Grüsse

    Herby

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:22

  11. Zinkdruckguss! MLGB kann nur Zinkdruckguss. 

    Und daher ist auch der Preis erheblich günstiger als bei Kiss. Und weil LGB erstmals auf die künstliche Limitierung verzichtet hat. Zinkdruckguss „limitiert“ ist eine künstliche hochhaltung  des Preises, den man mit Zindruckguss Formenbau eigentlich vermeiden wollte - Zinkdruckguss ist die billigste Art, möglichst schnell, viele Metallmodelle zu fertigen. Macht Märklin in H0 seit Jahrzehnten - und wurde erst durch LGB mit dem Label „Art Line“ zu etwas vermeintlich „edlem“ gepusht. Eigentlich ist es eine Mogelpackung, die nach wie vor zu teuer ist - aber wer den Unterschied vom wirklich edlen Messingbau und dem billigen Zinkdruckguss nicht kennt - wird auch mit MLGB zufrieden sein. 

    Rene

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:22

    1 Person hat sich bedankt

  12. Hallo Martin,

    Ist das wirklich ein MLGB Messingmodell? Oder ein Zinkdruckguss Modell?

    Groeten, Wilco

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:22

  13. Danke für die Aufklärung, dann ist das alles nicht so schwarz-weiß. Also wäre die Lösung, im gewünschten Maße sorgfältig zu altern. Bei den Plastikmodellen mache ich das auch so, aber bei Highend-Modellen traue mich da nicht ran.

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:22

  14. Die Radreifen bei den Kissloks sind auch nicht lackiert, aber ich habe den Einsruck, dass die einen Hauch dunkler sind als die von LGB. Bezieht sich beides auf Edelstahl-Radreifen.

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:21

    Macht zwar Spaß, aber auch Arbeit. Aber auch Spaß.

  15. Hallo,

    wobei sich die frage stellt, ob beim Original die Radreifen lackiert sind oder sich eine normale Betriebspatina einstellt. Neu abgedrehte Räder/Radreifen glänzen silbern, siehe HG 4/4 oder Heidi  heidi.gif

    Grüsse

    Herby

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:21

  16. Danke, an die Möglichkeit habe ich auch nicht ernsthaft geglaubt.

    Aber warum bekommt das LGB nicht hin? Liegt das an alten Sehgewohnheiten, weil an den Plastikmodellen die Räder grundsätzlich gar nicht lackiert werden? An der neuen Rhaetia müssen die Speichen müssen ja lackiert worden sein, warum dann Schraube und Radreifen auslassen?

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:21

  17. @felixt: Die KISS-Rhätia hat auch nach 17 Jahren absolut keine Abnutzung am Lack. Sie sieht noch aus, wie am ersten Tag.

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:20

    1 Person hat sich bedankt

  18. Die unlackierten Radreifen springen mir etwas ins Auge. Die sind ja schon recht auffällig, vor allem bei einem High-End-Modell. Sind die so unmöglich robust zu lackieren, dass man es lieber sein lässt?  Das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Und verwendet  Kiss ein anderes Material, eine bessere Lackiertechnik oder nimmt einfach in Kauf, dass der Lack nicht ewig hält?

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:20

  19. Hallo,

    da hat jetzt MLGB die Messlatte vor- und hochgelegt. Trotz Kupplung sind Schienenräumer dran, Standard Flaschenöffner, hinten sogar mit Entkupplung. Auslieferung wohl schon Ende 2023. Grosser Nachteil ist der mfx Dekoder. Der Wettbewerb im Highend Segment wird deutlich enger.

    Grüsse

    Herby

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:28

  20. Hallo Martin

    Ja das ist in der Tat so, dass sie der KISS-Lok sehr ähnlich sieht. 

    Grüsse von Peter

    Bearbeitet von Andreas Cadosch (Mod) am 29.03.2023, 19:20

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