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Gartenbahn

Kiss RhB Mallet - gepulster Verdampfer tauschen

15 BeiträgeZurück zum Thread
  1. #1 · Hanses Peter20.08.2019, 20:13

    Hier nun als erstes die Kiss RhB G 2x2 / 2 zur Ansicht:

    Lok gesamt.jpg

    Zuerst wird die Rauchkammertür geöffnet. Diese ist mit einem separaten Ring in den Kessel eingepresst und wird vorsichtig herausgenommen. Die Steckverbindung zur Stirnlampe trennen und auf die Markierung achten.

    RK Ring.jpg

    Anschließend Befestigungsschraube mit 6mm Innensechskant herausdrehen.

    Schraube.jpg

    Schraume mit 6mm.jpg

    Der Verdampfer kann jetzt nach vorne herausgezogen werden.

    Verdampfer ziehen.jpg

    Halteblech mit Schalter entfernen, ebenso die anderen beiden Schrauben. Damit läßt sich der Verdapfer öffnen.

    Schalter.jpg

    Ventilator Motor.jpg

    Ich habe das Teil komplett zerlegt und den Motor an der Lagerung der Welle mit etwas Öl con CL geschmiert. Damit der Motor sicher geklemmt wird habe ich ein Stück Tesa Textilband unterlegt und den Verdampfer wieder zusammen gebaut.

    Verdampfer zerlegt.jpg

    Nach kurzer Funktionsprobe zeigte sich der Verdampfer wieder von seiner besten Seite.

    Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

    Fragen dazu - gerne :-)

    Habe fertig ...

    Anhänge

    Lok gesamt.jpg RK Ring.jpg Schraube.jpg Schraume mit 6mm.jpg Verdampfer ziehen.jpg Ventilator Motor.jpg Schalter.jpg Verdampfer zerlegt.jpg

  2. #2 · Hanses Peter20.08.2019, 20:27

    Der Dampfausstoß ist leider nicht zu sehen, aber sehr ordentlich. Ich verwende auch weiterhin das Öl von KM1.

    Spuren im Bereich des Motors, welches das Quietschen verursacht haben könnte, habe ich nicht entdeckt. Vielleicht hat auch der gelöste Ventilator an der Steckerbuche das Geräusch verursacht, bevor er sich von der Welle verabschiedete.

    peha 21 und 212.jpg

    Anhänge

    21 und 212.jpg

  3. #3 · Klaus Himmelreich20.08.2019, 20:47

    Hallo, bei mir war bei der Kiss 99 6001 der ESU Verdampfer undicht und hat das Innenleben versaut. Beim Ausbau habe ich dann noch festgestellt, dass der Docht gebrochen war und somit keine Flüssigkeit an den Widerstand gelangen konnte.

  4. #4 · Hanses Peter20.08.2019, 21:01

    Das kann auch von einer Überfüllung herkommen, vor allem wenn der Docht nicht funktioniert und man der Meinung ist, der Vorrat sei leer. Lt. Betriebsanleitung für den 54679 von Esu gehen rd. 4cl hinein. Das habe ich probiert und mit dieser Füllmenge ist man auf der sicheren Seite.

    Wichtig ist es die Lok beim Transport nicht zu kippen, vor allem wenn sich noch Destillat im Verdampfer befindet..

    Meine Lok ist zwar wenig gelaufen, der Verdampfer an sich war total sauber.

    peha

  5. #5 · Klaus Himmelreich20.08.2019, 21:16

    ich habe den ESU Verdampfer gegen einen Selbstbauverdampfer mit einem wesentlich grösseren Tankvolumen ausgetauscht. Gruss Klaus

  6. #6 · Küster Manfred 20.08.2019, 21:55

    Hallo, bei mir war bei einer anderen Lok einer anderen Firma ein Pfeifen im gepulsten Takt zu hören. Es nervte schon. An einem meiner Fahrtage wurde mir von einem Teilnehmer empfohlen ab und an eine Ampulle von dem Seuthe Rauchöl zu verwenden, das enthält irgendwelche schmierenden Mittel .Ja und tatsächlich das Geräusch war kurz nach dem Einfüllen weg. Ich verwende ansonsten meist SR24 Rauchöl .

  7. #7 · Daniel Kesseli21.08.2019, 11:05

    maram schrieb: Hallo, bei mir war bei einer anderen Lok einer anderen Firma ein Pfeifen im gepulsten Takt zu hören. Es nervte schon. An einem meiner Fahrtage wurde mir von einem Teilnehmer empfohlen ab und an eine Ampulle von dem Seuthe Rauchöl zu verwenden, das enthält irgendwelche schmierenden Mittel .Ja und tatsächlich das Geräusch war kurz nach dem Einfüllen weg. Ich verwende ansonsten meist SR24 Rauchöl .

    In anderen Foren wird teilweise SR24 mit den von dir genannten Eigenschaften als Lösung für das Pfeifen genannt. Glaube es gibt kein wirkliches Wundermittel um diese unerwünschten Geräusche zu eliminieren. Da hilft nur die gute alte Wartung.

    Für mich stellt sich generell die Frage wie eine Verdampfungsflüssigkeit an den Ventilator gelangen soll um diesen zu schmieren wenn grundsätzlich keine Flüssigkeiten auf die Platine kommen sollen.

    Nur durch das Verdampfen der Flüssigkeit? Das ist dann wohl Zufall und kann die Betriebssicherheit nicht gewährleisten.

  8. #8 · Hanses Peter21.08.2019, 11:38

    Es gibt natürlich immer eine "Luftverbindung" zwischen Ventilator und Heizraum und damit auch immer eine wenn auch kleine Rückströmung an die Welle. M. E. sind diese Superkleinstmotoren trocken zusammengebaut und jeder kleinste Kondensatanteil schlägt sich irgendwann am Welleneingang nieder. Als Schmierung bei hohen Gleitgeschwindigkeiten sind die wenigsten Dampföle geeignet. Ich hoffe dass die Filmbildung durch ein echtes "Maschinenöl" spaltfüllend wirkt und hier langfristig Abhilfe schafft.

    peha

  9. #9 · Reutimann Ernst 21.08.2019, 15:52

    @peha: Ganz herzlichen Dank für deine perfekte Anleitung! Genau nach deiner bebilderten Anleitung habe ich den Verdampfer ausgebaut um die Motorwelle mit einem Tröpfchen, in meinem Fall, LGB-Öl zu schmieren.

    Nun herrscht wieder Ruhe im Kessel.

    Ernst

  10. #10 · Hanses Peter22.08.2019, 10:12

    Hallo Ernst,

    vielen Dank! Die Scaletta dreht täglich ein paar Runden, das ist zwar kein Langzeitversuch, aber es ist schön die Maschine "lautlos" rauchen zu sehen.

    peha

  11. #11 · Hanses Peter26.08.2019, 23:26

    An alle, die eine solche Lok haben, hätte ich die Bitte, folgende CV's auszulesen:

    VV 57 CV 58 CV 250

    Vielleicht hat jemand die Lok komplett ausgelesen und abgespeichert und kann die Original CV Liste zur Verfügung stellen. Ich habs damals vergessen ...

    Danke dafür schon jetzt.

    peha

  12. #12 · Hanses Peter27.08.2019, 08:47

    ... es muss natürlich überall CV heißen ...

  13. #13 · Gerber Marcel27.08.2019, 12:41

    CV 57: 150 CV 58: 52 CV 250: 20 neue Loks kommen immer zuerst zum Abspeichern und F-mapping Gruss Marcel

  14. #14 · Gerber Marcel27.08.2019, 12:47

    [attachment=3947]cvScaletta.txt[/attachment]

  15. #15 · Hanses Peter10.08.2026, 15:12

    Bei den letzten Einsätzen meiner SCALETTA trat verstärkt ein lautes Pfeifgeräüsch auf. Dieses war auf der Funktionstaste F7 hinterlegt, parallel zum Einschalten der Dampffunktion. Es stellte sich raus, dass dieses Geräusch vom gepulsten Esu-Verdampfer kam. Zwischen den Gleisen fand sich dann auch ein kleiner Ventilator. Ich habe den Verdampfer ausgebaut, was am Ende viel leichter ging als erwartet. Hier nun die Bilder zum Ausbau und der Reparatur den Esu-Teils.