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Gartenbahn

Geleise schottern

34 BeiträgeZurück zum Thread
  1. #1 · Feigenwinter Markus 10.06.2013, 07:48

    Ist das Trasse nicht ein wenig schmal!

    Ich habe meine Gleise in einem 50 cm breiten Schotterbett. Die Natur sorgt dafür, dass das sichtbare Trasse automatisch schmaler wird. Hier Bild mit neu gschottertem Streckenstück:

    Dampfender Gruss aus dem Laufental Markus

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    gartenbahn_006.JPG

  2. #2 · Reutimann Ernst 10.06.2013, 09:31

    Pekri 59 hat sein Trassees ähnlich gebaut wie ich, direkt in den Rasen. Gefällt mir auch nach 13 Jahren noch gut. Aus dem Liegestuhl ist manchmal kein Gleis sichtbar, und es sieht aus, wie wenn der Zug durch eine weite Wiesenlandschaft schweben würde. Ok, es fehlt die Oberleitung, die beim Original den Streckenverlauf verraten würde.

    In all den Jahren habe ich das Trassee mit Jäten von etwa 20 auf 25 cm Breite erweitert.

    Das habe ich am Anfang unterschätzt. Mit der Zeit vermischt sich der Schotterunterbau durch Regen, Ameisen und Würmer mit Erde und bietet dem Gras zunehmend bessere Wachstumsmöglichkeiten. Zudem wachsen die Grashalme nie senkrecht nach oben, sondern gerne dorthin, wo nichts wächst, gegen das Gleis.

    25 cm sind nur bei frisch geschnittenem Rasen genügend. Etwa alle 2 Monate müssen die Trasseeränder gejätet werden. Da fällt pro 50 Meter Rand ein Putzeimer Grüngut an.

  3. #3 · Neumann Daniel 10.06.2013, 23:28

    Ich habe meine Gleise in einem 50 cm breiten Schotterbett.

    Wow, dass wären 11.25 m beim Vorbild!! Ob die Natur das richten kann??

    Dani

  4. #4 · Feigenwinter Markus 11.06.2013, 08:37

    dneu schrieb:

    Ich habe meine Gleise in einem 50 cm breiten Schotterbett.

    Wow, dass wären 11.25 m beim Vorbild!! Ob die Natur das richten kann??

    Dani

    Die Natur hat es bereits gerichtet... Mein Jät- und Pflegeaufwand hält sich aber auch in Grenzen, einmal im Frühsommer eine pflegeaktion (neben Rasenmähen und entfernen von einzelnen Gräsern natürlich).

    Wie Breit ist das ganze Trasse der Rhätischen Bahn eigentlich? Also nicht nur der Schotter Ich schätze mindestens 6 - 8 Meter (bei 1:22,5 = 27 - 36 cm!). Vielleicht weiss hier jemand mehr.

  5. #5 · Kriemler Peter11.06.2013, 08:42

    Ich habe es nach den Rasenkantensteinen ausgerichtet. Sicher ist es dadurch zu schmal. Mir persönlich gefällt es so aber sehr gut, fügt sich auch gut im Garten eine und ist sehr pflegeleicht. Der neue Schotter kann problemlos mit dem Gartenschlauch abgespritzt werden. Ich habe es gleich gemacht, wie Andreas hier beschrieben hat und Sarnacol als Kiesverfestiger verwendet. Die Verarbeitung ist einfach und schnell. Das Resultat überzeugt.

  6. #6 · Andreas Cadosch 11.06.2013, 09:46

    Ich schätze mindestens 6 - 8 Meter :unsure: Das RhB Trasse setzt sich aus Geleise, Schotter und dem Fundament zusammen. Der Schienenabstand 1000mm, das

    Schotterbett unten misst 2400mm und das Fundament Trasse (Val Bever) ist 3800mm breit. Es kann bis 4000 mm +

    Ablaufrinne auf 4200 sein.

    Sicher ist es dadurch zu schmal.

    Mit den Rasenkanntensteine "Gordula" mit einer Breite von 175 mm, kommt man auf eine Vorbildliche Trassenbreite für eine

    Einspurstrecke von 3937 mm, was haargenau dem Vorbild entspricht. :)

    Ohne zu messen, muss es so aussehen. Die 2m Geleise und auf jeder Seite max. 35 mm Schotter. Die Modelle überragen das

    Geleise etwas, dh beim Blick von oben auf ein RhB 2m Modell (Lichtraumprofil 2650 mm Ge 6/6 II 117 mm in 22.5, ist das

    Schottertbett noch knapp zu erkennen.

    Die Schätzung 27-36 cm bei 1:22,5 ist mehr als das doppelte zuviel.

    Durch die Rasenkanntensteine entsteht ein klardefinierter Gleiskörper, an dem entlang mit einem Unktrautmesser problemlos das Gleisbett nachgeschnitten werden kann. Schottert man nach dem zentrierten verlegen der Geleise bis an den Rasenkantensteinrand, hat man immer die perfekte Fahrbahn inkl. genügen Lichtraumprofil.

    Und es soll an dieser Stelle wieder einmal mehr darauf hingewiesen werden, das beim Gleisbau absolute Präzision ein Muss für einen erfreulichen Fahrbetrieb ist, auch vermeintlich kleine Fehler oder Unebenheiten wirken sich früher oder später sehr negativ auf den Betrieb aus.

    (http://modellbahnen.cadosch.org/jos/gartenbahn/gleisbau)

    Andreas

  7. #7 · Kriemler Peter11.06.2013, 09:59

    Ich habe ja mein Trassee zuerst 4 Jahre in Betrieb gehabt, ohne zu schottern. Nun kann ich kleine Unebenheiten mit dem Schotter gut ausgleichen.

  8. #8 · Andreas Cadosch 11.06.2013, 10:02

    Ich tendiere dazu, die Platten zu richten und nicht das Schotterbett zu nivellieren.

    Andreas

  9. #9 · Feigenwinter Markus 11.06.2013, 10:34

    a.cadosch schrieb: Ich tendiere dazu, die Platten zu richten und nicht das Schotterbett zu nivellieren.

    Andreas

    Hallo Andreas Das ist aber nicht gerade vorbildgerecht B) Beim Vorbild wird mit dem Schotterbett nivelliert... Danke für die Angaben der Trassenbreiten.

    Interessant die verschiedenen Meinungen und Praktiken. Ich persönlich sehe den ganzen Gleisbau eher von der betrieblichen und praktischen Seite (Gleisnetz muss immer ohne grossen Aufwand zur Verfügung stehen), aber auch ein wenig von der optischen Seite.

    Meine Anlage befindet sich auf einem ca. 30 m x 15 m grossen Gartenteil, welcher früher eine Strasse war (aufgehobener Bahnübergang). Der ganze Strassenunterbau (Strassendamm, ca. 6 Meter hoch) ist noch vorhanden, es wurde lediglich der Teerbelag entfernt. Somit ist ein absolut stabiler Unterbau vorhanden. Das Trasse besteht aus einem ca. 50 cm breiten Mergelbelag und darauf Schotter. Dies hat sich seit vielen Jahren ohne grosse Anpassungen bewährt. Unregelmässigkeiten im Gleisverlauf korrigiere ich vorbildgerecht mit dem Schotterbett (Fingerkrampen ;) ).

    Aus optischen Gründen bin ich rasch auf ein breiteres Schotterbett gekommen (war zuerst nur 20 - 25 cm breit), da man die Züge üblicherweise aus mehreren Metern entfernung betrachtet und die ganze Umgebung nicht im Massstab 1:22,5 ist. So ist auch fein getrimmter Rasen von 4 - 5 cm umgerchnet schon stattliches ungemähtes Wiesengras von 90 - 120 cm Höhe. Weiter verwende ich auf der Strecke Radien nicht unter 2,5 - 3 Meter (R3 und weniger sind für mich Tramwendeschlaufen :woohoo: ). Lieber weniger Kurven, dafür Streckenverlauf mit Büschen oder Steinhaufen kaschieren und optisch unterbrechen.

    Dampfende Grüsse aus dem Laufental

  10. #10 · Andreas Cadosch 11.06.2013, 10:47

    Klar ist es nicht vorbildlich. Aber Vorbildlichkeit kann man sich nicht überall leisten.

    Ich sehe den Gleisbau nur von der betrieblichen und praktischen Seite (Gleisnetz muss immer ohne Aufwand zur Verfügung stehen) und dazu sehr von der optischen Seite.

    Aus diesem Grunde würde ich niemals "loseschottern" und niemals ein Betonbett giessen. Loseschotter habe ich nach kurzer Zeit überall nur nicht unter dem Gleis, beim Reinigen mit dem Hochdruckreiniger ist es sowieso weg und gegossene Betonfahrbahnen kann ich nur mit dem Presslufthammer ändern. Auch nach einem rechten Gewitter ist es bereits vorbei mit dem "Loseschotter Trasse".

    Deshalb die Farbahn mit Rasenkantensteinen von Tschümperlin oder Hornbach, absolut präzise verlegt, auch kleinste unebenheiten nochmals anpassen, dann das Gleis drauf (alles 3 Meter Stücke) und mit Gleisbieger gebogen, Kurvenüberhöhungen und am Schluss Schotter mit einem Binder. Da hast Du Ruhe bis zum jüngsten Tag.

    Das beste Vorbild ist dabei Daniel Schneider (DS Modellbau), ein Gleisbett wie beim Original und bombenfest!

    Andreas

  11. #11 · Kriemler Peter11.06.2013, 11:15

    Grundsätzlich ist schon alles stabil und gut ausgerichtet verlegt. Das Nivellieren geht eigentlich wirklich um Zehntel- oder max. um Milimeter. Nie aber um Centimeter. Denn wenn ich den Unterbau nicht gut verlegt habe, nützt mir ein Schotterbett mit Kiesverfestiger wenig, da dies ja auch bei weiteren Absenkungen sich mit senkt. Deshalb habe ich auch relativ lange gewartet. Auch ich möchte grosse Radien, wie auf meinen Fotos auch ersichtlich. So ist ein sicherer Bahnbetrieb möglich.

  12. #12 · Neumann Daniel 11.06.2013, 16:11

    Auch nach einem rechten Gewitter ist es bereits vorbei mit dem "Loseschotter Trasse".

    Aber genau, ich hatte mal in der meiner nähe ein Modellbahner, der liess sich mit dem Lastwagen einen Berg Kies bringen. Ich fragte ihn, was er damit gedenke zu tun. Ich mache das Trasse für eine Modellbahn, das sei wie beim Vorbild, da werden auch Gleise auf Schottersteine gelegt. Ob er dann meine, ob das auch hält, klar, sei ja wie beim vorbild auch!

    Nun es sah am Anfang wircklich gut aus, und er kam auch flott voran, beim verldegen der Geleise. Kleine dellen hier und da bügelte er dan wieder mit einer Handvoll Kies aus. Dann gings los mit Fahrbetrieb.

    Über Nacht dann das grosse Gewitter, am anderen Morgen sah es aus wie in den 80er Jahren im Centovalli. Da war kein Stück Gleis mehr wie als er es verlegt hat. Also für mich ist loseschottern keine Option.

    So viel ich weiss, hat der dann nach Cadoschstyle einen Neuanfang gemacht.

    Gruss Dani

  13. #13 · Feigenwinter Markus 11.06.2013, 16:44

    dneu schrieb:

    Auch nach einem rechten Gewitter ist es bereits vorbei mit dem "Loseschotter Trasse".

    Aber genau, ich hatte mal in der meiner nähe ein Modellbahner, der liess sich mit dem Lastwagen einen Berg Kies bringen. Ich fragte ihn, was er damit gedenke zu tun. Ich mache das Trasse für eine Modellbahn, das sei wie beim Vorbild, da werden auch Gleise auf Schottersteine gelegt. Ob er dann meine, ob das auch hält, klar, sei ja wie beim vorbild auch!

    Nun es sah am Anfang wircklich gut aus, und er kam auch flott voran, beim verldegen der Geleise. Kleine dellen hier und da bügelte er dan wieder mit einer Handvoll Kies aus. Dann gings los mit Fahrbetrieb.

    Über Nacht dann das grosse Gewitter, am anderen Morgen sah es aus wie in den 80er Jahren im Centovalli. Da war kein Stück Gleis mehr wie als er es verlegt hat. Also für mich ist loseschottern keine Option.

    So viel ich weiss, hat der dann nach Cadoschstyle einen Neuanfang gemacht.

    Gruss Dani

    Also wenn ich Dich recht verstehe, gehst Du davon aus, dass es in den letzten 6 Jahren bei mir im Laufental nie gewittert hat, schon gar nicht stark geregnet... :S

    Nun, Tatsache ist, dass es erst vor zwei Tagen bei uns gewittert hat und der Schotter liegt noch immer am richtigen Ort, so wie seit 6 Jahren... B)

    Schön ist doch, dass es verschiedene Methoden gibt, welche durchaus funktionieren. Ich verlege unterdessen mit dieser Methode (auch Kunden von mir) auch Code 250 -Gleise (da sind wir auch beim Thema "Massstäblichkeit"). Was wirklich nicht mit der reinen Schotterversion funktioniert sind enge Radien R3 und kleiner.

    Dampfender Gruss aus dem Laufental Markus

  14. #14 · Kriemler Peter11.06.2013, 19:07

    Eigentlich wollte ich keine Grundsatzdiskussion über die bessere, oder die beste Methode anreissen. Mir gefiel mein Werk so gut, dass ich es hier präsentieren wollte. Sicher gibt es vorbildlichere und noch bessere Methoden. Aber genau hioer beginnt doch unsere Freiheit, dies zu tun, was wir wollen und auch können.

    ...und, ja meine Radiusse sind sehr gross:

    Mir gefällt so die Fahrt der Züge besser. Habe mich aber dafür entschieden, nicht allzu viele Geleise im Garten zu haben.

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    DSC07356-20130611.JPG DSC07353.jpg

  15. #15 · Neumann Daniel 11.06.2013, 20:45

    Also ich gehe von gar nichts aus.

    Ich bin da auch pragmatisch, wenn Du zu frieden bist dann ist ok.

    Ich persönlich kann mit der Loseschottermethode nicht,s aber auch gar nicht,s anfangen und würde jedem nur die Methode mit verkleben empfehlen. Weil ich davon überzeugt bin, dass auf Dauer nur verkleben Erfolg bringt (auch dann, wenn mir einer sagt er mache das schon Jahrelang mit loseschotter!!)

    Dani

  16. #16 · Neumann Daniel 11.06.2013, 20:55

    Ein Forum ist nicht ein regelfreier Raum, wo es nur um wohlfühlen geht und man ein bischen Bla Bla machen soll! Es gibt durchaus Leute, die sich ihre Meinung zu einem Kaufentscheid durch Treads in Foren bilden! So habe ich mich auch für mein MZS System (nicht LGB) entschieden.

    Also für mich ist es schon wichtig, zu wissen oder zu erfahren welches die beste Methode zur Lösung eines Problemes ist! Darum sind Grundsatzdiskusionen durchaus berechtigt. Mir ist aber auch durchaus klar, dass mafei der Meinung ist, seine Lösung sei die Beste und dass auch Cadosch davon ausgeht seine sei die Beste, sonst hätten beide ja wohl kaum diese Methode zur Gleisverlegung gewählt. (In diesem Fall, geb ich aber C recht).

    Trotzdem finde ich aber diese Aussage interessant: > Sicher gibt es vorbildlichere und noch bessere Methoden. Es wäre schön, wenn Du dieses Geheimnis noch lüften würdest. Was kann denn noch besser sein als ein mässtäbliches Gleistrasse, schön geschottert und wetterfest verlegt?? :P

    Ich hoffe um eine ergiebeige Antwort.

    Dani

  17. #17 · Feigenwinter Markus 12.06.2013, 09:38

    Guten Morgen an Alle

    Muss schon sehr fest schmunzeln, wenn ich sehe wie dieses Thema eigentlich ausgeartet ist :unsure:

    Prinzipiell finde ich die Gleisverlegung von Pekri 59 gut, wenn ich die Bilder anschaue entspricht das Konzept eigentlich genau meinen Vorstellungen von Gartenbahn: Schlicht, grosszügige Gleisverlegung und gut in die "Gartenlandschaft" integriert. Gefragt habe ich nur wegen der Trassebreite und keinerlei Kritik an der Arbeit von Pekri 59 geäussert.

    Ein Forum ist/soll offene Meinungsäusserungen und Erfahrungsaustausch fördern. Das schöne am Hobby Gartenbahn (auch wenn es für mich eher weniger ein Hobby ist, sondern "Werkzeug" für meine berufliche Tätigkeit) ist, dass man in seiner Kreativität sehr offen ist. Es sind ganz verschiedene Themen möglich, jeder muss mit seinen Platzgegebenheiten arbeiten und dort das Möglichste herausholen. Zur Umsetzung bestehen sehr viele verschiedene Methoden, das ist gut so. Allerdings frage ich mich dann, wieso oft so verbissen auf eigenen Grundsätzen beharrt wird...

    Meine Methode des Gleisbaues habe ich geschildert, die stimmt wie erwähnt durchaus für mein Gelände mit grossen Radien. Massstäblichkeit? Ist gegeben, da viele Schmalspurbahnen so gebaut sind. Betriebssicherheit? Ist kein Problem. Wetterfestigkeit? Ja, auch ohne Beton oder Kleber.

    Nochmals, ganz wichtig: Dies ist eine von sehr vielen Methoden!

    Pekri 59, ich hoffe noch mehr Bilder aus Deinem Garten zu sehen

    Dampfende Grüsse aus dem Laufental Markus

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    034k.JPG Gartenbahn2012_009k.JPG

  18. #18 · Kriemler Peter12.06.2013, 11:08

    Sehr schöne Bilder Markus. Ich werde neue Bilder posten, aber erst wenn ich wieder weiter geschottert habe. Du kannst aber unter meinem Avator den Link zu meinen Webseiten finden. Dort hat es viele Fotos der Garteneisenbahn, aber auch viele Fotos der Rh.B.

    Grüsse von Peter

  19. #19 · Andreas Cadosch 12.06.2013, 12:02

    Ich habe jetzt nicht gerade das Gefühl, dass das Thema "ausgeartet" ist.

    Aber wie bei allem im Leben gibt es pro und Kontras. Es gibt aber manchmal auch nur Kontras oder nur Pros.

    Ob "loseschottern" oder verkleben, kann die Modellbahner offenbar in zwei Lager spalten wie PC und Mäc, ZIMO und Massoth

    oder die Religion...

    Meine Version hat sich in meinem Umfeld (wen wunderts B)) eingebürgert und ich kenne keinen der wieder zurück zum loseschottern möchte. Auch ich selber steh noch Heute (nach dem Bau von nun drei eigenen Anlagen), weiter hinter dieser Methode. Aber wenn jemand eine andere Lösung praktiziert, hat mich das auch noch nie gestört. Auch wie in der Religion :)

    Andreas

  20. #20 · Kriemler Peter12.06.2013, 20:14

    So und weiter geht es:

    Heute nochmals ein rechtes Stück geschottert. Jetzt hoffe ich, dass morgen Abend die Gewitter an meiner Anlage vorbeiziehen, ohne es regnen zu lassen. B)

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    DSC_2920.jpg

  21. #21 · Andreas Cadosch 12.06.2013, 22:27

    unbedingt abdecken! Sarnacol verträgt kein Wasser bis es ganz abgebunden ist, danach ist es kein Problem

    Andreas

  22. #22 · Kriemler Peter12.06.2013, 22:32

    Denkst du, dass 24 Stunden reichen?

  23. #23 · Andreas Cadosch 12.06.2013, 22:45

    auf keinen Fall, die oberste Schicht schon, aber unten brauchts viel mehr >72 h hab ich festgestellt

    Andreas

  24. #24 · Fölsch Andreas 13.06.2013, 11:59

    Hallo Peter,

    die Weitläufigkeit Deiner Anlage sieht sehr schön aus. Ich bin ein großer Fan von weitläufigen Gleisplänen und wenn sich dabei die Anlage in den Garten einfügt. Man muß nicht immer den letzten Quadratmeter mit der x-Weiche zupflastern.

    Bin sehr gespannt auf weitere Bilder.

    Ich habe auch am Wochenende ein bißchen eingeschottert und verklebt.

    (Sorry für diesen etwas thematisch abdriftenden Beitrag).

    Viele Grüße

    Andreas

  25. #25 · Kriemler Peter13.06.2013, 12:42

    Hallo Andreas

    Danke für das Komliment. War heute morgen um 06.00 Uhr schon im Garten und habe die Geleise angedeckt, weil es ja Gewitter geben soll am Abend. Sicher ist sicher. da höre ich auf den anderen Andreas. Er hat ja genug Erfahrung im Umgang mit SARNACOL 2116.

    Ich habe die Weitläufigkeit auch gerne. Natürlich ist meine Anlage sehr bescheiden. Ein Kompromiss. Meine Frau möchte den Garten schon auch noch benutzen können. Deshalb hat es keine Kunstbauten. Es wird aber eventuell noch ein Tunnel geben. Bei mir geht es eben langsam. Habe auch noch andere Aktivitäten, welche mich ziemlich in Beschlag nehmen.

    Hier noch ein Bild mit ungeschotterten Geleisen.

    Grüsse von Peter

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    DSC03013.jpg

  26. #26 · Kriemler Peter08.07.2013, 20:18

    So, die oben gezeigte langgezogene Kurve ist nun eingeschottert seit Samstag 12.07 Uhr.

    Die ersten 24 Stunden sind am wichtigsten bei der Verarbeitung von Sarnacol 2116.

    Nun, die nächsten Tage ist es unsicher. Deshalb warte ich. Es lohnt sich. Das zu frühe Decken mit Plastik hat einen grossen Nachteil: Der Kiesverfestiger kann nicht gut abbinden. Nun kann ich vermutlich dann erst wieder so am 20 Juli weitermachen. Hoffen wir, dass das Wetter dann stabiler ist. Denn das Resultat beeindruckt nicht nur mich, nein, auch Besucher, welche keine Modellbahner sind, staunen, wie toll es aussieht.

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    DSC00039.jpg DSC00040.jpg

  27. #27 · Velimirovic Nikola 22.07.2013, 09:58

    Hallo in die Schotter-Runde!

    ich habe meine Anlage schweißtreibend vor 17 Jahren auf solide Betonfundamente verlegt, Gleise alle 15 cm angeschraubt und den Schotter mit dem nicht gerade billigen "Kleber und Bodenelast" von Knauf angeklebt. Bei dem Kleben wurde stets darauf geachtet, dass der Kleber einige Tage Zeit zum perfekten Abbinden hat, so wurde diese Arbeit grundsätzlich im Hochsommer und mit sorgsamen Blick auf die Wetterprognose durchgeführt. Das Ergebnis war optisch perfekt und es gab nie Betriebsstörungen. Wolkenbrüche und Hagel überstand das Werk unbeeindruckt, die Reinigung mit Staubsauger und Hochdruckreiniger war problemlos. Sogar das Besteigen der Gleise durch meine heißgeliebte EX-Schwiegermutter hat die Bahn ebenfalls ohne Folgen überstanden.

    Nun, 17 Jahre ist eine lange Zeit, und heute sehe ich , dass leider nichts ewig hält. Hier meine Beobachtungen:

    1. Das Fundament bekam trotz reichlicher Eisenarmierung Risse. In diese Risse dringt in jedem Winter Schmelzwasser rein, und der anschließende Frost versucht beide Teile auseinander zu treiben. Infolge dessen sind die Risse mittlerweile an die 3-5mm weit und gefüllt mit Dreck. Und genau die 3-5 mm fehlen dann irgendwo beim Gleis bei den Schienenstößen, die unschön weit und langsam auch zu einer Entgleisungsgefahr werden. Der angeklebte Schotter hielt an den sonnenexponierten Stellen wirklich sehr lange, aber auch dort kam es im laufe der Zeit durch Unterwanderung der Schotterschicht durch horizontal wachsende Gräser, die so langsam das Werk erodierten. An jenen Stellen, wo sich Staunässe hält, bzw die hauptsächlich im Schatten sind, löste sich der Schotter schon vor einigen Jahren. Insgesamt habe ich deshalb den Verdacht, dass dieser latexartiger Kleber von irgendwelchen Mikroorganismen gefressen wird. Zusätzlich sei gesagt, dass die Schwellen von Thiel ganz eindeutig nicht die extreme Haltbarkeit der Schwellen von LGB (aus Nürnberg) aufweisen. Die Thiel Schwellen(die mir optisch besser gefallen), wurden über die Jahre deutlich heller und die Oberfläche definitiv brüchig, was sich hauptsächlich im Bereich der Schienenstühlchen zeigt. Gerechtigkeitshalber sei gesagt: technisch erfüllen sie auch nach 17 Jahren voll ihren Zweck und die Alterung der Oberfläche (kleine Risse und Absplittungen) sieht man nur aus der unmittelbaren Nähe (< 50 cm).

    Die Gleise wurden zwar angeschraubt, aber nicht miteinander verschraubt, und in den Schienenstössen wurde genug Luft gelassen, um mit der wärmebedingten Ausdehnung zurechtzukommen. Die Elektrische Verbindung besorgen angelötete Kabeljumper, die Schinenlaschen sorgen nur zum Zentrieren der Schienenverbindung. Abgefallen ist bislang keine einzige Lasche. An einigen Stellen brachen mir aber die Schwellen. Der Grund ist, dass der angesammelte Feindreck die Bewegung der Schienen in den Schienenstühlchen hemt, und in einigen Fällen dann die Schiene versucht bei der Ausdehnung die Schwellen mitzunehmen, was die Befestigungschraube nicht erlaubt. Dann kam es zum Bruch, dies ist jedoch bislang eher eine Randerscheinung, und die Betriebsicherheit hat darunter nicht gelitten.

    Insgesamt muß ich also sagen: leider- nichts hält ewig. Nach 17 Jahren ist es an der Zeit, mit der Sanierung zu beginnen.

    Zu den Rasenkantensteinen:

    Auch damit habe ich meine Erfahrung gemacht. Trotz sorgfältiger Nivelierung der Steine auf einem etwa 25cm tiefen Schotterbett, hat mir die Frostbewegung die Strecke nach 8 Jahr zu einer Buckelpiste gemacht. Diese 30m lange Strecke (Zahnradbahn) ist zwar nach wie vor noch befahrbar, aber wie lange das die (angeschraubten) Schwellen und Gleise noch mitmachen, ist eine Frage. So gesehen erwies sich die solide Betonbauweise doch noch als die Beste Investition, trotz der besprochenen Risse. Ich bin aber sehr interessiert an euren Erfahrungen, auch deshalb, weil ich mit zunehmendem Alter (58) meinen Rücken nicht mehr so gerne bei der Mischmaschine strapazieren will. ;-)

  28. #28 · Andreas Cadosch 22.07.2013, 15:10

    Nichts hält ewig... ist die Kernaussage dieses Treads.

    Gartenbahn nach Vorbild RhB - RhB Gebirgsbahn, bei der RhB gibt es wohl keinen Streckenabschnitt, der nicht schon einmal saniert werden musste. Als ich mein Trasse gebaut hatte, war mir immer klar, dass es Sanierungen geben wird. Und wenn ich alle paar Jahre, an irgend einem Punkt der Anlage etwas richten oder neu Anpassen muss, dann ist das für mich nicht ungewöhnlich.

    Und gerade die Rasenkanntensteinmethode lässt Nachbesserungen hervorragend zu, so dass ich jedes mal froh bin diese Methode gewählt zu haben.

    Aber nichts hält ewig... B)

  29. #29 · Kriemler Peter23.07.2013, 16:03

    Heute ein Freudentag. Das Schottern hat ein Ende gefunden.

    Hier die einzige R3 Geleise auf meiner Anlage:

    Auch die Rasenkantensteine entlang dem Haus mussten neu gesetzt werden.

    Da zeigte es sich, dass es sich lohnt, schon von Anfang an, zu überlegen, wie man es macht. Der Gartenbauer hatte beim Erstellen des Gartens die Kantensteine nur auf Humus verlegt. Reklamationen meinerseits beim Ersteller fruchteten nichts. Deshalb legte ich diese selber neu im Kiesbett mit Trennfolie. Nachbarn bringen diese Kantensteine nun fast nicht mehr raus, sie kleben fest. Bei mir ging das Nivellieren 1 Stunde. Innerhalb von 4 Jahren senkte sich hier das Terrain um 3 cm.

    Freudig dann, dass auch alles perfekt funktioniert. Fotos mit Zügen folgen dann noch.

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  30. #30 · RhB_HJ23.07.2013, 18:01

    Gar nicht schlecht Herr Specht!

    Jetzt mal die Fragen, wieviele Laufmeter sind das und wieviel kostete der Kleber?

  31. #31 · Kriemler Peter23.07.2013, 19:14

    Ja, das Resultat gefällt mir auch. Es sind ca. 70 Meter. Den Bahnhof habe ich noch nicht fertig geschottert, da ich noch Flexgeleise brauche. Man sieht, dass dort das Gleis 1 mit 60 cm-LGB Gleis bestückt ist. Dies muss noch ändern. Aber nun muss ich noch zu 6 Meter Flexgeleisen kommen. Der Kleber Sarnacol 2116 kostete ca. Fr. 130 .- im 20 Kg. Kanister. Ich bin ihn in Sarnen direkt holen gegangen, weil der Versand auch nochmals ca. Fr. 80.- gewesen wäre. Die LANDI hat sehr guten Kies, als Schotter geeignet. Da ich nicht allzu viel lagern konnte, kaufte ich immer etwa 150 Kg in 25 Kg-Säcken. Der Garten war und ist auch beim Weiterausbau immer wieder tip-top aufgeräumt. Ich mag keine ewigen baustellen, arbeitete immer schrittweise. Sicher habe ich keine Gebirgsbahn. Liebe lange Züge auf der Panorama-Strecke. Es geht mir auch mehr um die Verbundenheit mit der Rh.B., der Liebe zu den Modellen und dem Fahrbetrieb. Wenn ich wirklich Rh.B. erleben will, gehe ich ins Bündnerland.

    P.S. Meine Homepage hat Updates bekommen. Weitere Bilder kommen in den nächsten Tagen. Unter anderem auch neue Fotos der Bahnbord-Mäher, welche von der Firma Müller bei der Rh.B. eingesetzt werden.

  32. #32 · Kriemler Peter23.07.2013, 23:51

    Zur Präzisierung: Ich habe noch lange nicht allen Sarnacol Kieskleber verbraucht. Etwa die Hälfte, habe aber damit auch noch anderes gemacht, denn er eignet sich auch sonst noch für vieles im Garten. B)

  33. #33 · Kriemler Peter28.07.2013, 19:14

    Zum Andenken an meinen Vater habe ich eine kleine Gedenkstätte am Geleiserand eingerichtet. Dieser Eisvogel schenkten wir ihm zum 80. Geburtstag. Er hat ihm immer sehr gefallen. Geplant war, ihn auf dem Vogelbecken im Garten meiner Eltern zu platzieren. Er hatte ihn aber lieber im Haus. Nun darf er bei mir im Garten verweilen. :)

             ![](/api/v1/media/variants/78bffdda-878c-4c40-a7e8-4dfad97272ba/medium-800.jpg)
    

    Die Steine sammelte ich im Engadin. Verfestigt wurde das Ganze auch wieder mit Kies und Sarnacol 2116

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    DSC00347.jpg

  34. #34 · Kriemler Peter10.08.2026, 15:12

    Hallo zusammen

    Leider war auf heute Abend Gewitter angesagt. Sonst hätte ich meine Geleise noch weiter eingeschottert.

    Auf alle Fälle sieht es toll aus:

    Deshalb wird dann weitergearbeitet:

    Es braucht noch eine grosse Menge Schotter. Das Gleis liegt so stabil und ruhig. Das Geräusch gleicht dem grossen Vorbild

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