Digitalisierung Kiss Ge 4/6 ...
Gartenbahn
Hallo auch Nachdem das gute Stück seit Jahren in der Holzkiste gestanden hat habe ich mich endlich an die Digitalisierung meiner Ge 4/6 gemacht. Zu Beginn schien dies ein Klacks zu sein, die Dummy-Platine von ESU rein und Decoder von ESU rein. Allerdings lässt sich a) der Loksound 4.0XL aufgrund seiner Bauform gar nicht richtig reinstecken und b) bewegt sich die Lok damit keinen mm, der Decoder lässt sich auch nicht über den ESU Lokprogrammer ansprechen.
Also wie gehabt: Bestehende Platine ausbauen, neue Platine erstellen und verkabeln. Dabei bin ich auf drei Bückengleichrichter pro Antriebsmotor gestossen, deren Zweck mir ziemlich schleierhaft ist. Soll damit die Lok auch mittels Wechselstrom zu betreiben sein? (analog) Und viel wichtiger: haben die Dinger noch einen anderen Zwecke, sprich, kann ich sie einfach rausschmeissen oder muss ich sie beibehalten?
Gruss, Stefan
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RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
So, doch noch geschafft. Da sich wie gesagt der ESU Loksound 4.0XL nicht einfach so gegen den ESU Lokdummy austauschen liess (trotz gegenteiliger Aussage von ESU) musste ich etwas mehr investieren. Vor allem die Kabelführung hat mich etwas Aufwand gekostet. Original waren diese schlicht und einfach per Kabelbinder an den Motoren festgezurrt.
Das Ergebnis ist genial. Die Langsamfahreigenschaften des Decoders sind absolute spitzenklasse, dies jedoch erst nach einigen Anpassungen der Lastregelung. Mit den Defaultsettings hat es dann doch gröber geruckelt. Auch das Soundprojekt scheint mir, soweit ich das beurteilen kann, sehr authentisch zu sein.
Alles in allem ein tolles Resultat, der Aufwand hat sich gelohnt.
Gruss, Stefan
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Bearbeitet von Juon Stefan am 10.11.2014, 11:57
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Mich würde der Einbauort des Lautsprechers interessieren, vor allem mit Schallkapsel. Das Gehäuse ist schon zu weit offen das der Klang hinter die eigene Membrane kommen könnte (akustischer Kurzschluss).
Wie man aus meinem Schaltplan sieht, kann man den XL einfach abziehen und einen XLS dafür einstecken, da bin ich konsequent modular.
Däppen kommt für mich nicht in Frage, nur den einen einzigen Dekoder bespielen mit Seriennummernkodierung? Nein, da verzichte ich lieber.
Und still kommt die alte Lady auch ganz majestätisch daher!
Meine abdolute Lieblingslok, wenn sie auch Probleme mit den Vorlaufachsen macht.
Mal sehen, irgendwo schlummert bei Massoth noch eine alte Aufnahme der Lok, aber das es sie nicht mehr als Modell gibt ist ja auch kein Markt vorhanden, oder ?
Wenn Ihr die Lok lange nicht gefahren habt, kontrolliert mal die Zahnriemen, noch kann man sie kaufen! Die sind ganz selten weil zöllig!
Viele Grüße
Michael
Bearbeitet von Becker Michael am 28.10.2014, 19:56
mibema schrieb:
P.S: einen Sounddekoder habe ich nicht verwendet, weil es keinen vernünftigen Sound für eine 4/6 gibt, leider. Platz für Lautsprecher etc. müsste man auch erst suchen, die Mechanik des Schwungrades innen benötigt viel Platz.
Dochdoch, ein Lautsprecher lässt sich sehr wohl einbauen, ich mache das so. Aufgrund der grossen Öffnungen auf der Grundplatte sollte die Soundqualität auch durchaus akzeptabel sein. Soundprojekte gibt es von Zimo (Däppen) und ESU, aber eben wie du vermutlich sagen willst nicht von Massoth.
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Also, die Lok hat 6 Volt Lämpchen!
Anbei mein Schaltplan, gilt für "alles raus" außer den Steckern für die Lampen, Der sog. "Getriebeanschlus" ist nur analog zu einem LGB-Getriebe gezeichnet, es sind die Motor und Gleisanschlüsse einfach zusammengefasst.
An dem anderen 4pol Stecker habe ich dann einen Schaltregler von MAssoth eingesteckt. Der macht mit schöne saubere 6 Volt aus dem DCC-Signal.
Viele Grüße
Michael [file name=ge46m.zip size=29207]http://modellbahnen.cadosch.org/jos/media/kunena/attachments/legacy/files/ge46m.zip
Bearbeitet von Becker Michael am 28.10.2014, 13:01
Pekri 59 schrieb: Stellt bitte noch Bilder rein. Ich werde meine auch digitalisieren müssen. Dies hat vor Jahren jemand für mich gemacht. Leider ist der Decoder nach dem dritten Gebrauch abgeraucht. Er war wohl nicht für Massoth ausgelegt.
Ich habe, fürchte ich, keine Bilder der offenen Lok gemacht, dafür war's zu einfach... ;)
Ich habe einen Massoth-XL eingebaut, der kommt gut mit den Motoren klar. Die Lämpchen sind auf keinen Fall 24 Volt Typen, und lassen sich kaum wechseln. Leidiges Thema bei KISS.
Aber ich kann den XL auslesen, was ich an den Livchtausgängen ausgebe, das sollte Klarheit schaffen. Montiert ist der senkrecht auf der Halteplatte bei den Motoren.
Grüße
Michael P.S: einen Sounddekoder habe ich nicht verwendet, weil es keinen vernünftigen Sound für eine 4/6 gibt, leider. Platz für Lautsprecher etc. müsste man auch erst suchen, die Mechanik des Schwungrades innen benötigt viel Platz.
Stellt bitte noch Bilder rein. Ich werde meine auch digitalisieren müssen. Dies hat vor Jahren jemand für mich gemacht. Leider ist der Decoder nach dem dritten Gebrauch abgeraucht. Er war wohl nicht für Massoth ausgelegt.
Hi Michael Ja richtig, der eine Pol des Motors führt auf diese Brückengleichrichter (drei Stück in Serie geschaltet) und von da weiter in Richtung Platine. Ich werde die Dinger also einfach mal abklemmen und schauen, ob sich das Ding denn auch ordentlich fahren lässt (wovon ich ausgehe).
Ein anderes Thema noch: Erst hatte ich auf der Originalplatine (stelle später noch ein Foto ein) noch nach einem Festspannungsregler für einen 5V-Ausgang der Beleuchtung gesucht, nix gefunden. Es sieht für mich also so aus, als ob bereits 16V-Glühbirnchen (oder auch 20V) verbaut sind, werde ich auch noch prüfen (ein verlustfreier Spannungsregler steht für den Einbau eh auch schon bereit). Aus was für Gründen auch immer ist auf der Originalplatine auch noch ein DIP-Schalter vorhanden ?. Aber egal, die Originalplatine ist ja eh weg.
Ansonsten ist die Originalelektrik von 2002 sehr überschaubar, sogar für mich teilweise verständlich ;)
Gruss, Stefan
Bearbeitet von Juon Stefan am 28.10.2014, 09:30
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Anfahrverzögerung wie mir scheint, es geht nur ein Draht hin und einer wieder zurück, stimmts's?
Also liegen alle in Dioden darin Reihe, das war wohl billiger als kräftige Dioden zu nehmen.
Bei meinem gebrauchten Exemplar waren die schon raus mitsamt dem ganzen Geraffel, und ein Dekoder drin, also nur die Motoren plus Licht direkt am Dekoder. Geht also.
Zur Sicherheit sende doch mal ein paar mehr Fotos davon.
Gruß
Michael
P.S: Bilder von meinem Umbau habe ich noch irgendwo.

