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Bo\'Bo\' II Tuning

Gartenbahn

  1. Hallölchen Wie an anderer Stelle schon bemerkt habe ich vorerst mal meine rote Ge 4/4 II etwas verfeinert. Hier die Arbeiten im Detail:

    • Eingesetzte Scheiben rundum
    • Neue Puffer mit vorbildgerecht grossen Pufferteller
    • Inneneinrichtung in grün, Führerstand weiter farblich bearbeitet
    • Einbau Zimo MX695LS mit Lautsprecher Visaton FRS5 (strahlt unter dem Dach gegen oben ab), zusätzlich 10x Greencaps 2.7V / 1F und zwei Spannungsadapter von Mannhart für jeweils Licht und Panto

    Durchgehende Räumer und Kugellagerachsen hatte die Lok schon vorher. Mit dem Resultat bin ich rundum zufrieden, auch wenn es noch einiges zu tun gäbe. Den grössten Aha-Effekt bringt die grüne lackierte Inneneinrichtung, dann natürlich auch die bündig eingesetzten Fenster. Die breiten Puffer fallen auf den ersten Blick allerdings nicht so auf.

    Um alle Komponenten unterbringen zu können musste ich eine "zweistöckige" Platine einbauen, der Decoder ist doch recht gross. Die Fahreigenschaften sind unglaublich sauber mit diesem Decoder. In der Stufe 1 bewegt sich die Kiste kaum sichtbar, ich glaube da ist nichts mehr zu verbessern. Hier hat Zimo meiner Meinung nach einen grossen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Die Programmierung (ich arbeite mit dem ESU Lokprogrammer) war etwas schwieriger, denn der Decoder liess sich lange nicht programmieren. Erst als ich irgendwann die Spannungsregler abgehängt und den Motor angehängt habe liess er sich ansprechen. Das leuchtet wohl nicht ein, ist aber so?

    Hier die Platine:

    Der Vergleich mit der grünen Variante, noch ohne die bündigen Fenster und Puffer (die restlichen Tuningmassnahmen sind auch da schon umgesetzt:

    Anhänge

    P1010042_kl.JPG P1010048_kl.JPG P1010050_kl.JPG

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  2. So, nun habe ich den Scheibensatz von Digitoys bekommen und verbaut. War keine grosse Sache, auch wenn man mit wenig handwerklichem Geschick gesegnet ist. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

    Als Leim habe ich "Happy tacky" genommen. Den habe ich mal in einem Babyzubehör Laden gekauft. War ursprünglich dafür gedacht gewesen, Holzbuchstaben an die Zimmertür zu kleben. Der Vorteil dieses Leims ist, er hat eine Doppelfunktion. Man kann damit etwas permanent fix verkleben oder so verkleben, dass man es wieder Rückstandlos entfernen kann. Letzteres tat ich bei meinen Scheiben. Die Scheiben haften sehr gut im Rahmen, lassen sich aber auch wieder rückstandlos entfernen. Leimreste kann man sehr gut mit Medizinalbenzin reinigen. Das wieder entfernen hat den Vorteil, falls Kondenswasser, Schmutz oder was der gleichen hinter die aufgeklebten Scheiben gelangt.

    Gruss Raffael

    Anhänge

    BoBo_II_5.jpg BoBo_II_2.jpg

    Bearbeitet von Fricker Raffael am 03.01.2015, 22:02

  3. Nach dem die Streckentelefone und Signaltelefone nicht gerade die moderne Bahn verkörpern, Zugfunk gibt es schon lange. Auch bei den SBB waren schon früh verschiedene Systeme im Einsatz.

    Aber das System, das diese Funkantenne benutzt ist bei den SBB erst mit dem ZKF88 (ZugFunK88) gekommen. Würde also den Schluss zulassen, das nicht der Zugfunk an sich das Datum bestimmt, sondern welches System.

    Die ersten Systeme (ein volles Zugkunksystem zwar) liessen nur sprechen oder hören zu (einkanalig), der ZFK88 aber war wie das Telefon heute, sprechen/hören gleichzeitig (da zweikanalig), und eben mit der "aktuellen" Antenne ausgerüstet.

    Darum mein "Angebot 1999", weil ich ein Foto (mit eben Dieser Antenne) von da gefunden hatte.

    Andreas

  4. Hmm... 1999...

    Wurde der Zugfunk bei der RhB nicht schon 1971 eingefuehrt ?

    Ich kenne die Details der damaligen und folgenden Systeme nicht, habe nur die Aussage eines RhB Lokfuehrers in Erinnerung, dass die Ge 4/4 I & II (und aeltere Fahrzeuge allgemein) mit zwei Funkanlagen und zwei Antennen nachgeruestet wurden, da eine Funkanlage in der Mitte der Lok einen zu hohen Verkabelungsaufwand zu den Fuehrerstaenden bedeutet haetten. Daraus schloss ich, dass auch schon die gruenen... Ein Fehlschluss ?

  5. Mein Gebot steht für: ab 1999

    Weitere bewiesene Angaben sind willkommen ;)

  6. Wieviele Antennen hat so eine Lok, und ab wann ungefähr?

    Wurde das Vorbild mit dem Funk nachgeruestet, gab es zwei Antennen (jeweils in Fahrtrichtung rechts) War Funk ab Werk integriert, nur eine Antenne rechts in Fahrtrichtung ueber Fuehrerstand 1 (ab GE4/4 III)

    Die grünen sicher noch nicht....

    Doch, die auch (2 Antennen), frag mich aber nicht, ab wann genau.

    Bearbeitet von Monscheuer Michael am 16.12.2014, 11:36

  7. Wieviele Antennen hat so eine Lok, und ab wann ungefähr?

    Die grünen sicher noch nicht....

    Hast Du ein Foto von der Unterseite der Lok bei montiertem Bahnräumer geschlossen?

    :)

    Michael

  8. Anhänge

    antenne.jpg schienenraumer.jpg

    Bearbeitet von Andreas Cadosch am 16.12.2014, 07:24

  9. Hallo zusammen

    Habe eben gerade gesehen, dass neu bei Digitoys-Systems ein geschlossener Schienenräumer (2 St. für 89.- chf) und Dachantennen (2 St. für 8.50) für die BoBo II angeboten werden.

    Gruss Raffael

  10. Hi Michael Ich habe nicht eine solche Lok, sondern es exakt jene, welche von Matthias im Umbaubericht beschrieben wird :) Da ich den Umbau eben nicht selber gemacht habe kann ich lediglich auf die Bilder verweisen, ansonsten müsste ich die Lok wiedermal aufschrauben (habe sie leider nicht gerade zur Hand).

    Es ist tatsächlich so, dass der Sound komplett stumm bleibt, also nicht nur die Fahrgeräusche. Speaker ist ok, habe mal eine Spannung angelegt und es hat schön geknakst. Ich gehe also schon davon aus, dass das Soundmodul futsch ist.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  11. stifi schrieb: Hi Michael Es ist exakt die Lok, die hier beschrieben ist: http://www.beathis.ch/lgb/25432/25432.html Gruss, Stefan

    Nun, die habe ich selber auch, was ich meinte ist, was blieb bei Deinem Umbau drin und wie ist es verkabelt?

    • 4-pol Leitung von rotem Soundmodul zum roten Onboard-Stecker?
    • 4-pol Leitung am Onboard an alten Betriebs-Schalter (in Stellung-3) oder alle 4pole miteinander verbunden?
    • Leitung Lautsprecher Okay?
    • Leitung Taktgeber Okay ?

    Wie gesagt, ohne Taktgeber geht (fast) nichts.

    Im Stillstand mal Pfeife getestet, das könnte gehen ?

    Ist der Pantoprint noch dra, wenn ja wie angeschlossen ?

    In einer BoBo-II sind alle drei Printe in einer Kette geschaltet.

    Gruß

    Michael

    P.S: Ich habe alle meine BoBo-II's auf diesen Stand gebracht, plus Goldcap LGB65011 aber mit upgedatetem Onboard auf Firmware 3.5, läuft butterweich.

  12. mibema schrieb: Hast Du mal ein Foto vom dem Gedöns was da drinne war, es gibt alte große und neue kleine Soundmodule, die alle aber am roten Stecker des Onboard angeschlossen sein müssen. Falls vorhanden (nur bei den kleinen) wirkt das Nachrüsten eines 2-poligen Faltsteckerkabels von den Gleis-Stiften des Onboards an die Gleisstifte des Soundmodules Wunder, was die Funktionsfähigkeit angeht. ;)

    Hi Michael Es ist exakt die Lok, die hier beschrieben ist: http://www.beathis.ch/lgb/25432/25432.html

    Der Sound hat ganz unvermittelt aufgehört zu sounden, ohne für mich ersichtlichen Grund (Kurzschluss o.ä.) ... so aus dem Nichts heraus. Ich habe deswegen mal Massoth angeschrieben, sie meinten, da sei vermutlich schon was zu machen. Allerdings scheue ich etwas den Aufwand und auch die Kosten.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  13. Ok super vielen Dank. Werde mal in nächster Zeit die Winterarbeit in Angriff nehmen und meine Ge 4/4 II verschönern

  14. stifi schrieb: ... wobei der Sound leider futsch ist, vermutlich die Endstufe defekt) ...Gruss, Stefan

    Hast Du mal ein Foto vom dem Gedöns was da drinne war, es gibt alte große und neue kleine Soundmodule, die alle aber am roten Stecker des Onboard angeschlossen sein müssen. Falls vorhanden (nur bei den kleinen) wirkt das Nachrüsten eines 2-poligen Faltsteckerkabels von den Gleis-Stiften des Onboards an die Gleisstifte des Soundmodules Wunder, was die Funktionsfähigkeit angeht. ;)

    Grüße

    Michael

  15. Raffou schrieb: Wenn man die Digitoys Kugellagerachsen in eine Lok verbaut, benötigt man für eine Soundlok mit LBG Onborddecoder mit LGB Sound (z.B. Domat Ems) spezielle Achsen oder ist dabei kein Taktgeber verbaut?

    Danke und Gruss Raffael

    Original LGB-Sound Module made by Massoth benötigen immer einen Taktgeber, obwohl der für E-Loks eigentlich unnötig wäre. Das liegt daran, das LGB nur eine hardware wollte und für Taktsynchrone Dampfstöße geht es nicht anders.

    Also kommst Du nicht umhin, Dir eine solche anfertigen zu lassen, oder keine Achsen mit Kugellager einzubauen,. oder einfach einen anderen Sounddekoder nehmen.

    Grüße Michael

  16. Raffou schrieb: Wenn man die Digitoys Kugellagerachsen in eine Lok verbaut, benötigt man für eine Soundlok mit LBG Onborddecoder mit LGB Sound (z.B. Domat Ems) spezielle Achsen oder ist dabei kein Taktgeber verbaut?

    Ich habe meine 611 (LGB 25432), ebenfalls mit Onbord-Decoder (zusätzlich mit Zimo MX69V für die Fahrfunktionen, der Onboard-Decoder ist nur noch "zuständig" für Sound und Licht ... wobei der Sound leider futsch ist, vermutlich die Endstufe defekt) ebenfalls mit Kugellagerachsen von Heiner ausgestattet. Ich habe dazu speziell die eine Achse mit einem Taktgeber anfertigen lassen, hat ein wenig gedauert, aber super geklappt.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  17. Wenn man die Digitoys Kugellagerachsen in eine Lok verbaut, benötigt man für eine Soundlok mit LBG Onborddecoder mit LGB Sound (z.B. Domat Ems) spezielle Achsen oder ist dabei kein Taktgeber verbaut?

    Danke und Gruss Raffael

  18. Genau, Resedagrün / RAL 6011 passt wunderbar. Ich habe damit auch die Maschinenraum-Attrappen lackiert, sieht super aus (obwohl nicht ganz vorbildgerecht).

    Eine Ergänzung noch: Nebst den bündigen Scheiben und dem durchgehenden Räumer profitiert die Front der Bo'Bo' II auch sehr von einem breiten Pufferteller. Während ich diese für meine Lok noch selber gefeilt und zusammengelötet hat gibt es nun ein Teil dazu von HPL aus Weissmetall. Lackieren und austauschen, fertig. Sehr zu empfehlen.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  19. dubi schrieb: Welche RAL Farbe hat der grüne Führerstand? Kann mir das jemand verraten?

    RAL 6011 "Resedagrün" würde ich sagen, von www.Farben-Frost.de als Dupli-Color Aerosol-Art zu beziehen in Seidenmatt.

    Grüße

    Michael

  20. Besten Dank! Habe soeben mal einen Scheibensatz bestellt und werde mich dann mal an die Lok wagen. Falls es gelingt, werde ich die anderen Loks nachrüsten und wenn nicht, habe ich teures Lehrgeld bezahlt. ;)

    Gruss Raffael

  21. Welche RAL Farbe hat der grüne Führerstand? Kann mir das jemand verraten?

    • der Aufwand ist Minim

    • mit Leim, Uhu Kraft tut es auch, kein Sekundenkleber

    • es gibt keine Alternativen zu den Digitoys Scheiben, sie sind die einzigen die auch getönt sind

    Man kann sie auch beim Digitoys einbauen lassen, dass machen die sicher auch am "Tag der offenen Türe".

    Gruss Andreas

  22. Hallo Raffael,

    ich kenne keine vergleichbar guten Scheiben zu denen von Digitoys. Etwas Übung oder sorgfältiges Arbeiten sollte man schon gewohnt sein.

    Ich habe für meine 627 mit Weißleim ein gutes Ergebnis erzielt. Die Haftung ist ausreichend und das Material kann, wo überschüssig, mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

    Alternativ habe ich eine Seite der Lok mit einem dünnen zweiseitigen Klebeband fixiert. Das verlangt etwas Übung und habe ich dort angewandet, wo die Öffnung in der Karosserie etwas zu groß war.

    In jedem Fall empfiehlt es sich die Einbaurichtung zu beachten und nicht voreilig an den Scheiben "herumzufeilen".

    Gruß peha

    Bearbeitet von Hanses Peter am 18.11.2014, 13:00

  23. Die getunte Lok gefällt mir sehr gut. Habe schon länger vor bei meinen den Scheibensatz von Digitoys einzubauen, mir es jedoch bis anhin noch nicht zugetraut.

    Da hier im Forum einige ja bereits Erfahrungen mit dem Einbau von Scheiben gesammelt haben, habe ich mal ein paar Fragen dazu:

    • Wie gross ist der Aufwand für einen ungeübten, die Scheiben einzusetzen?
    • Wie werden die Scheiben fixiert? Falls geleimt, welcher Leim ist zu empfehlen?
    • Was ist weiter zu beachten?
    • Gibt es alternativen zu den Digitoys Scheiben?

    Besten Dank!

    Gruss Raffael

  24. Die Scheiben machen es einfach aus :) Top!

  25. stifi schrieb: So, in der Zwischenzeit habe ich meine rote Bo'Bo' nochmals etwas optimiert:

    • Austausch der Flaschenbügel gegen S-Kuplix
    • Prehm-Führer (der passt ja perfekt, echt genial :)
    • Drehgestellzapfen aufgedoppelt (oder wie sagt man dem korrekt ...) analog meiner grünen Bo'Bo' aufgrund der guten Erfahrungen damit
    • Ersatz der allzuklobigen Scheibenwischer gegen welche von Kiss

    Die ganze Aktion hat zusammengerecht vielleicht gerade mal 2h Zeit in Anspruch genommen. Die Scheibenwischer mögen etwas gar klein sein, aber für meinen Geschmack ist die Front damit nochmals einiges stimmiger geworden. Und es sieht mit den bündigen Scheiben (selbstgefeilt ... ) schon recht gut aus. Aber seht selbst:

    Der nächste Schritte wäre nun noch die masstäbliche Verkleinerung der oberen Lampen sowie der roten Lampen. Diesen Aufwand scheue ich jedoch etwas, da dann wohl der ganze Kasten neu lackiert und beschriftet werden müsste. Und das ist dann in 2h doch nicht zu machen ...

    Auf jeden Fall eine meiner absoluten Lieblingsloks, obwohl schon 19 Jahre alt.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  26. So, in der Zwischenzeit habe ich meine rote Bo'Bo' nochmals etwas optimiert:

    • Austausch der Flaschenbügel gegen S-Kuplix
    • Prehm-Führer (der passt ja perfekt, echt genial :)
    • Drehgestellzapfen aufgedoppelt (oder wie sagt man dem korrekt ...) analog meiner grünen Bo'Bo' aufgrund der guten Erfahrungen damit
    • Ersatz der allzuklobigen Scheibenwischer gegen welche von Kiss

    Die ganze Aktion hat zusammengerecht vielleicht gerade mal 2h Zeit in Anspruch genommen. Die Scheibenwischer mögen etwas gar klein sein, aber für meinen Geschmack ist die Front damit nochmals einiges stimmiger geworden. Und es sieht mit den bündigen Scheiben (selbstgefeilt ... ) schon recht gut aus. Aber seht selbst:

    Der nächste Schritte wäre nun noch die masstäbliche Verkleinerung der oberen Lampen sowie der roten Lampen. Diesen Aufwand scheue ich jedoch etwas, da dann wohl der ganze Kasten neu lackiert und beschriftet werden müsste. Und das ist dann in 2h doch nicht zu machen ...

    Auf jeden Fall eine meiner absoluten Lieblingsloks, obwohl schon 19 Jahre alt.

    Gruss, Stefan

    Anhänge

    IMG_2099.JPG IMG_2098.JPG

    Bearbeitet von Juon Stefan am 15.11.2014, 12:00

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  27. stifi schrieb: Übrigens wurde diese Art der Dreipunktlagerung (sofern es denn tatsächlich eine ist) wohl erst bei neueren Versionen der Ge 4/4 II eingeführt...meine rote 22430 von 1995 hat dies jedenfalls nicht, die grüne 25432 von 2003 (oder so) dann aber schon. Die grüne Lok ist mir schon öfters negativ aufgefallen, da sie doch ein wenig hin- und herschlingert.

    Das ist ja erstaunlich, meine uralte grüne 2143 hatte das schon, die war von 1992, meine 27430 und die 28435 natürlich auch. Naja, LGB hat manchmal auch eingebaut was gerade da war...

    Böse Zungen behaupten ja, die hätten das nur eingebaut um ihre eirigen Achsen auszugleichen :P

    Meine Bahn liegt weiterhin unter einer dicken Schneedecke, aktuell sind's scheinbar noch 90cm. Gruss, Stefan

    Echt ?!?! :woohoo:

    Hier ist fast Sommer ! Gestern 22 Grad (plus versteht sich ;) ..) und meine Wildbienen schwärmen wie verrückt.

    Spätestens am nächsten Wochenden rückt der Gleibautrupp aus für die "Terrassenbahn", ich freue mich schon drauf.

    Grüße

    Michael

    Bearbeitet von Becker Michael am 18.03.2012, 19:12

  28. Ja, zu straff sollte die Passung natürlich schon nicht sein...der Unterschied zwischen dem Zapfen und dem Loch beträgt noch 0.3mm und das genügt völlig. Das Drehgestellt lässt sich problemlos weiterhin in alle Richtungen bewegen.

    Übrigens wurde diese Art der Dreipunktlagerung (sofern es denn tatsächlich eine ist) wohl erst bei neueren Versionen der Ge 4/4 II eingeführt...meine rote 22430 von 1995 hat dies jedenfalls nicht, die grüne 25432 von 2003 (oder so) dann aber schon. Die grüne Lok ist mir schon öfters negativ aufgefallen, da sie doch ein wenig hin- und herschlingert. Bin gespannt ob es jetzt besser ist. Meine Bahn liegt weiterhin unter einer dicken Schneedecke, aktuell sind's scheinbar noch 90cm. Die Probefahrt verzögert sich also noch etwas...leider.

    Gruss, Stefan

    RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten

  29. stifi schrieb: Schraube drauf und fertig. Das Drehgestell lässt sich weiterhin leicht bewegen, das Seitenspiel des Lokkastens ist merklich kleiner.

    Gruss, Stefan

    Hallo Stefan,

    vergiss nicht das LGB das mit Absicht so gelöst hatte...die BoBo-II ist die einzige Lok die eine echte Dreipunktlagerung hat ab Werk. Ob das notwendig ist oder nicht kann ich nicht beurteilen. Das "Spiel" wurde gebraucht, damit das eine Drehgestell nach vorne und hinten nicken, das andere Drehgestell seitlich wanken kann. Die Beiden Auflager sind unterschiedlich. Wenn Du die Bohrung verkleinerst oder den Zapfen aufdickst, kann das Drehgestell nur noch drehen, aber weder Wanken noch Nicken.

    Dein Bild zeigt das Drehgestell, das Nicken soll, was jetzt kaum mehr geht:

    Bei den übrigen Loks ist das anders gelöst.

    Kann sein das das bei Dir nicht weiter ins Gewicht fällt, aber bei Nutzern mit schlechter Gleislage und engen Weichen könnte das in die Hose gehen und die Lok eher zum Aufklettern in den Herzstücken neigt.

    Diese Methode unterschiedlicher Lager hat sogar KISS bei der 6/6-II gemacht (2. Serie), und die Bohrung größer als die Zapfen gelassen. Nur merkt man es da nicht so, weil es die Spannfeder gibt.

    Grüße

    Michael

    Bearbeitet von Becker Michael am 18.03.2012, 15:19

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