Beschaltung Spannungregler LP2950
Gartenbahn
Hallo zusammen Ich versuche herauszufinden, wie ich den Spannungsregler LP2950 korrekt beschalte. Gemäss folgendem Schema ist dies relativ einfach:
Aber:
- Wozu die beiden Kondensatoren?
- Wie gross sind die Kondensatoren zu dimensionieren? (ich meine mich zu erinnern, dasselbe Schema anderswo gesehen zu haben - da waren die Kondensatoren mit 1uF spezifiziert).
- Sind die beiden Kondensatoren zwingend?
Im www finden sich wie so oft seitenweise Abhandlungen zum LP2950, wo sich die Leute in Foren zum Teil Saures geben - aber keine Antwort auf meine vermutlich sehr einfache Frage :) Hoffe, ihr könnt mir ein wenig auf die Sprünge helfen.
Lg, Stefan
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RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Es sind einige Schweizer dort, u.a. auch webdave aus dem Forum. War für den Fal gedacht, das Du bei jemandem in der Nähe wohnst.
Grüße Michael
Hi Michael am Samstag Teile für Dich mitgeben - ähm, das kapier ich jetzt nicht ganz?
Lg, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
stifi schrieb: Ay, das mache ich so. Stinknormalen LM317 habe ich zuhause auch nicht herumliegen, werde ich aber bestellen.
Stimmt das Schema so?
[attachment=3176]LM317.gif[/attachment]
Lg, Stefan
genau so ist richtig, wenn Du statt des 330 Ohm Widerstandes ein 500 Ohm-Poti einbaust kannst Du sogar regeln, bis herab auf 1,25 Volt, dann wenn R1 eben Null ist, weniger geht nicht, mehr immer, einfach 1,25 Volt plus das was am R1 abfällt, also Strom (nicht Dein Laststrom! Sondern 1,25Volt durch R2 {220 Ohm}) mal R1.
So kann man jeden Festspannungsregler aufpusten, sogar einen 7805 (eben nur herunter auf 5 Volt).
Soll ich Webdave am Samstag Teile für Dich mitgeben ?
Grüße Michael
Bearbeitet von Becker Michael am 28.11.2017, 20:02
Ay, das mache ich so. Stinknormalen LM317 habe ich zuhause auch nicht herumliegen, werde ich aber bestellen.
Stimmt das Schema so?
Lg, Stefan
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RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Ich sagte doch, nimm einen stinknormalen LM317, egal in welchem Gehäuse, das Low-drop nutzt Dir nichts, also weg von den modernen LD-Typen!
Der LM317 hat 3 Beine, In, out, adjust. Siehe Datenblatt. Je nach Gehäuse ist "adjust" nicht in der Mitte!
Vom Eingang zum adjust nur einen kleinen 100nF Kondensator (keramisch), vom Adjust zur Masse einen Widerstand (R2) von 330 Ohm, vom Ausgang zum adjust einen Widerstand (R1) von 220 Ohm, und vom Ausgang zur Masse einen kleinen ELKO 1 bis 10 uF, mindestens 6,3 Volt.
Das war's, verträgt bis 37 Volt eingang, und liefert 3,0 Volt Ausgang. Der Strom bestimmt dann die Kühlung.
Grüße Michael
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Bearbeitet von Becker Michael am 27.11.2017, 17:45
Die zu erwartende Verlustleistung von 1.36W (bei angenommenen 17V und 80mA) scheint definitiv (viel) zuviel zu sein für das TO-92 Gehäuse, zumindest gemäss diesen Aussagen hier:
So ein kleines TO92 verträgt vielleicht 300-400mW, mehr nicht. TO220 ~1W ohne Kühlkörper, mit je nach Größe ein Dutzend W und mehr.
Das hier ist im selben Post auch noch erwähnt:
Um den LP2950 zu entlasten, kann man bei 12V eine 6,8V Z-Diode / 1,3W in Reihe schalten, die verheizt dann zum Großteil die überschüssige Spannung/Leistung.
https://www.mikrocontroller.net/topic/341361
Bei einer Eingangsspannung von 20V wäre vermutlich eine Zener-Diode 1,3W 12V passend?
Ansonsten müsste ich mich mich vielleicht doch mit dem TO-220 Gehäuse arrangieren, ergänzt um einen Kühlkörper in Form eines Alublechs :
Nur schade, dass es hier keine 3V Version sondern eben nur 3,3V Version gibt.
Wenn ich die Komponenten einfach zuhause herumliegen hätte würde ich es einfach mal versuchen. Da dem leider nicht so ist und ich alles zuerst bestellen muss .... ach ja.
Gruss, Stefan
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RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
...sag mir einfach, welche Spannung k9ommt rein, und welche soll raus kommen. :)
Ich berechne Dir dann einen LM317 in TO220. Habe ich für den "blauen Klaus" der MOB gemacht, wo beim Dieselstart das Licht dunkler wird.
Grüße Michael
Ups ja richtig, die Verlustleistung - 1.9W ist dann schon eine deutliche Erwärmung, in der Praxis wären es dann ca. 1.3W. Ob das Bauteil dies aushält? Dazu wäre wohl die TO-220 Bauform mit Abführung über ein Alublech geeigneter. Das sind dann aber die 78xx-er Typen und davon gibt es keine Variante für 3V. Oder liesse sich die Verlustleistung bei der TO-92 Bauform auch über ein verklebtes Alublech ableiten?
Meist nutze ich regelbare Schaltungen (z.B. von Conrad oder noch lieber von Manhart), die sind mir am liebsten. Die Platzverhältnisse im Tm 2/2 sind jedoch etwas bescheiden, und deshalb wollte ich hier die Spannungsregelung fix in die Platine integrieren. Dafür reicht der Platz gerade noch.
Gruss, Stefan
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Das mit dem Schwingkreis war ein Spaß, es meinte das Ding beginnt zu schwingen was keiner mag, es wird dann heiß und geht kaputt. Liegt an dem Operationsverstärker innen der sehr "giftig" reagiert. Also kutz gesagt, Du würdest einen Oszillator bauen.
Was die Verlustleistung angeht, vergiss es! Das ist ein Linearregler, also die Verlustleistung ist die Differenz von Eingangs- zu Ausgangsspannung mal Strom! Also z.B. 24Volt DEC+ minus 5 Volt macht 19 Volt mal Deinem Strom, sagen wir mal 100mA für 3 Lämpchen macht 1,9 Watt ! Das wird gut warm .
Das ist ein LDO-Reler, meint Lo-Drop-Out. Das ist die Spannungsdifferenz die der Regler selber benötigt um regeln zu können. ein 7805 beginnt da bei 8 Volt Eingang, hat also einen Drop von 3,0 Volt, der LP2950 dagegen wäre bereits mit 110mV (0,11 Volt!) Drop zufrieden, würde also aus 5,5 Volt immer noch 5 Volt zaubern. Aber Verlustleistung siehe oben, dagegen hilft nur ein Schaltregler was dieser NICHT ist.
Wie kommst Du zum Schluss, das der Regler eine Eingangsspannung von ca. 5V haben muss? Gemäss Datenblatt sind Eingangsspannungen von bis zu 30V spezifiziert? Ich meinte damit, er ist wegen des LDO speziell dafür geeignet, aus kleinen Spannungen noch kleinere zu machen, natürlich kann er bis 30 Volt, eben mit satten Verlusten.
Viele Grüße Michael P.S: das Massoth 6Volt Schaltreglermodul hilft Dir nicht ? Nehme ich immer, bin zu faul zum selberbauen.
Bearbeitet von Becker Michael am 27.11.2017, 11:32
Danke Dir für die Erläuterungen, Michael. Was ein Schwingkreis ist weiss ich nicht - kommt deshalb vorerst nicht in Frage ;)
So wie ich verstanden habe liegt ein Vorteil der LP29xx - Regler gegenüber den 78xx - Reglern eben in der viel tieferen Verlustleistung (CZ 2% / ACZ 0.5%). Verlustleistung sollte also kein Problem sein. Die Abbildung habe ich ebenfalls einem Datenblatt entnommen, und zwar jenem, welches ich bei Reichelt gefunden habe (war kein TI). Dann wären es also diese beiden Kapazitäten:
Wie kommst Du zum Schluss, das der Regler eine Eingangsspannung von ca. 5V haben muss? Gemäss Datenblatt sind Eingangsspannungen von bis zu 30V spezifiziert?
Gruss, Stean
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Bearbeitet von Juon Stefan am 27.11.2017, 11:07
RhB um 1990, als noch ohne Taktfahrplan gefahren wurde, letzte grüne Loks sowie GmP mit Ge 6/6 I verkehrten
Also TI sagt:
- Needs Minimum Capacitance for Stability
und das Schaltbild zeigt 1uF im Eingang und 2,2 uF im Ausgang.
Aber Achtung! Die Schaltung geht davon aus, das bereits vorgesiebte Spanung ankommt, also z.B. um aus 5Volt eines PC dann 3,3 Volt zu machen. Um den an DCC zu hängen also davor noch einen gleichrichter und einen dicken ELKO schalten.
Und es ist ein Längsregler, Verlustleistung beachten!
Grüße Michael
Also die Kondensatoren sind zwingend....des sei denn Du möchtest einen Schwingkreis bauen ;)
Die Art der Beschaltung ist typisch für 3 Punkt Regler, wie die alten Längsregler 7805...
Ich würde sogar 4 Kondensatoren nehmen:
zwei kleine keramische oder Folie mit ca. 100nF (also 0,1uF) direkt am Regler, Eingang zu Masse bzw. Ausgang zu Masse, und dazu parallel (muss nicht mehr so dicht sein, ELKO mit 10uF oder etwas mehr. Zu groß nicht, denn dann fließt Strom zum Laden den der Regler nicht kann, bzw. Strom rückwärts wenn die Eingangsspannung fehlt.
Was sagt denn das Datenblatt dazu, typische Applikation dafür ?
Viele Grüße
Michael ...hardware-Entwickler seit 35 Jahren....
Bearbeitet von Becker Michael am 26.11.2017, 16:20




